*Lew Nikolajewitsch Tolstoi*, Spruch des Tages zum 09.09.2018

Man muß sein wie eine Lampe,
abgeschirmt gegen äußere Störungen
– den Wind, Insekten –
und gleichzeitig rein, durchsichtig und
mit heißer Flamme brennend.

(aus seinem Tagebuch [1910])
~ Lew Nikolajewitsch Tolstoi ~
russischer Schriftsteller, seine Hauptwerke "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" sind Klassiker des realistischen Romans; 1828-1910

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*Ludovico Ariosto*

Wenn die Vernunft vom Zorne wird geblendet
Und sich nicht rasch dem Anfall widersetzt,
Wenn blinde Wuth den Menschen also schändet,
Daß er die besten Freunde selbst verletzt,
Die Thränen sind, die Seufzer dann verschwendet,
Die Scharte wird darum nicht ausgewetzt.

{Quando vincer dall' impeto e dall' ira
Si lascia la ragion, nè si difende,
E che 'l cieco furor sì innanzi tira
O mano o lingua, che gli amici offende;
Sebben di poi si piange e si sospira,
Non è per questo che l'error s'emende.}

(aus: »Der rasende Roland (Orlando furioso)«)
~ Ludovico Ariosto ~
italienischer Humanist, Militär, Höfling und Autor; 1474-1533

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*Beat Rink*

Gottes Thron:
Der Fussschemel der Welt.

(aus: »Verleisbarungen«)
~ © Beat Rink ~
Schweizer Aphoristiker und Theologe, * 1957

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*Art van Rheyn*

Armut ist keine Schande
und Reichtum lässt sich vermeiden

(aus: »Zeitzünder«)
~ © Art van Rheyn ~, eigentlich Günter Schneiderath
niederrheinischer Dichter und Aphoristiker, 1939-2005

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*Alfred Jarry*

Wasser, diese unreine Flüssigkeit,
von dem ein einziger Tropfen genügt,
um den Absinth zu trüben.

{L'eau, liquide si impur,
qu'une seule goutte suffit
pour troubler l'absinthe.}

(zugeschrieben)
~ Alfred Jarry ~
französischer Schriftsteller; 1873-1907

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*Eduard Friedrich Mörike*

Nicht fingersbreit Spielraum wollt' ich dem Zufall über mich lassen.
Herr seines Schicksals bleiben, soviel am eigenen Verstand und Willen liegt,
ist eine schöne Sache.

(aus: »Maler Nolten«)
~ Eduard (Friedrich) Mörike ~
deutscher Lyriker, Erzähler, Übersetzer und evangelischer Pfarrer; 1804-1875

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*Wilhelm Raabe*, Spruch des Tages zum 08.09.2018

Scheltet, spottet, geißelt, aber hütet euch,
jene schwächliche Resignation, von welcher
der nächste Schritt zur Gleichgültigkeit führt,
zu befördern oder gar sie hervorrufen zu wollen.

(aus: »Die Chronik der Sperlingsgasse«)
~ Wilhelm Raabe ~, Pseudonym: Jakob Corvinus
deutscher Schriftsteller und Vertreter des poetischen Realismus, bekannt für seine gesellschaftskritischen Erzählungen, Novellen und Romane; 1831-1910

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*F.C. Schiermeyer*

Leuten, die Zukunft haben wollen,
kann man nur empfehlen, Prophet zu werden.

(aus: »Aphorismen«)
~ © Franz Christoph Schiermeyer ~
deutscher Aphoristiker, * 1952

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*Elisabeth I.*

Ein König zu sein und eine Krone zu tragen
ist für diejenigen, die es sehen,
eine ruhmreichere Sache als es ein Vergnügen ist
für diejenigen, die sie tragen.

{To be a king and wear a crown
is a thing more glorious to them that see it
than it is pleasant to them
that bear it.}

(zugeschrieben)
~ Elisabeth I. ~, eigentlich Elizabeth Tudor, genannt: The Virgin Queen
Königin von England und Irland in der Zeit von 1558 bis zu ihrem Tod; 1533-1603

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*Arthur Feldmann*

Das Original eines Bildes
ist eigentlich, im Auge, die Kopie.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen«, eine Anthologie, Band 2)
~ © Arthur Feldmann ~
Schriftsteller österreichischer Herkunft, 1926-2012

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*Georges-Louis Leclerc*

Die einzig wahre Wissenschaft
ist die Kenntnis der Fakten.

{La seule vraie science
est la connaissance des faits.}

(aus: »Allgemeine Historie der Natur (Histoire Naturelle)«)
~ Georges-Louis Leclerc, Comte de Buffon ~
französischer Naturforscher im Zeitalter der Aufklärung, Mitglied der Académie française; 1707-1788

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*Karin Heinrich*

Politikstreit produziert Schlamm
und darin findet die Bescheidenheit keinen Boden mehr.

(aus: »366 Neue Sprüche« – einer für jeden Tag)
~ © Karin Heinrich ~
deutsche Autorin und Lehrerin i.R., * 1941

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*14. Dailai Lama*

In der Wut
verliert der Mensch seine Intelligenz.

(aus seinen Lehren)
~ 14. Dalai Lama ~; eigentlich Tenzin Gyatso
zur Zeit höchster Meister und geistliches Oberhaupt der tibetischen Regierung, Friedensnobelpreisträger 1989; * 1935

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*Tristan Bernard*, Spruch des Tages zum 07.09.2018

Der Mensch ist nicht für die Arbeit gemacht,
und der Beweis ist, daß sie ihn ermüdet!

{L'homme n'est pas fait pour travailler
et la preuve, c'est que ça le fatigue!}

(zugeschrieben)
~ Tristan Bernard ~, eigentlich Paul Bernard
französischer Rechtsanwalt, Schriftsteller, Sportjournalist
und erfolgreicher Dramatiker für das Boulevardtheater; 1866-1947

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*Thomas Häntsch*

Im Laufe der Zeit
geriet der Mensch vom Sesshaften zum Sitzenden.

(aus dem DAphA-Jahreskalender 2018)
~ © Thomas Häntsch ~
deutscher Fotograf und Autor, * 1958

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*Jane Addams*

Das Wesen der Unmoral ist die Neigung des Menschen,
für die eigene Person Ausnahmen zu machen.

(auf dem Internationalen Frauenkongress in Den Haag 1915)
~ Jane (Laura) Addams ~
US-amerikanische Feministin, Soziologin und engagierte Journalistin der Friedensbewegung; 1860-1935

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*August Friedrich Ernst Langbein*

Weine nicht mehr, gute Seele !
Kummer lockt entfloh'nes Glück
Nimmer aus der öden Höhle
Der Vergangenheit zurück.

(aus dem Gedicht: »Trostlied an Amalien«)
~ August Friedrich Ernst Langbein ~
deutscher Dichter und Romanschriftsteller, zu seiner Zeit viel gelesen; 1757-1835

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*Gilbert de La Fayette*

Es ist gefährlich, vor unseren Freunden etwas zu verbergen,
aber genau so gefährlich, niemals etwas vor ihnen zu verbergen.

(zugeschrieben)
~ Gilbert (du Motier) de La Fayette ~
französischer General und Politiker, spielte eine wichtige Rolle in der Französischen Revolution; 1757-1834

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*Pierre de Ronsard*

Wer einst als erster sich des Frevels unterfängt,
Dass er dich, Wald, mit hartem Beil bedrängt,
Den soll sein eigner Stab mit hartem Stahl aufspießen,
Und Erysichthon gleich soll er den Hunger büßen.

(aus: »Elegie XXIV«)
~ Pierre de Ronsard ~
bedeutender französischer Lyriker der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts; 1524-1585

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*Moses Mendelssohn*, Spruch des Tages zum 06.09.2018

Der nächste Weg zum sittlichen Verderben
ist die Geringschätzung der menschlichen Natur.

(aus seinen Werken)
~ Moses Mendelssohn ~, auch "Der kleine Mausche aus Dessau" genannt
Philosoph der Aufklärung, gilt als Wegbereiter der Haskala; 1728-1786

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*Caspar David Friedrich*

So ist der Mensch dem Menschen
nicht als unbedingtes Vorbild gesetzt,
sondern das Göttliche, Unendliche ist sein Ziel.

(aus: »Über Kunst und Kunstgeist«)
~ Caspar David Friedrich ~
deutscher Maler, Grafiker und Zeichner, bedeutender Künstler der deutschen Frühromantik; 1774-1840

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*Christoph Martin Wieland*

Der Zensor, dem ein kriminelles Manuskript in die Hände kommt,
kann und darf doch nichts weiter tun als den Druck verbieten?
Und dieses Verbots ungeachtet, wird es irgendwo gedruckt
und als Contrebande in den Staat hinein geschwärzt werden.
Wozu also die Zensur?

(aus: »Das Geheimnis des Kosmopolitenordens«)
~ Christoph Martin Wieland ~
deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung; 1733-1813

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*August Wilhelm Schlegel*

Wie eine Musik aus der Luft
überrascht uns das hohe Glück,
erscheint und verschwindet.

(aus: »Lucinde«)
~ August Wilhelm Schlegel von Gottleben ~, später: von Schlegel
deutscher Literaturhistoriker und -kritiker, Übersetzer, Alt-Philologe und Indologe; 1767-1845

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*Ludwig XIV.*

Es ist immer der Ehrgeiz, zu gewinnen,
der dich verlieren läßt.

{C'est toujours l'impatience de gagner
qui fait perdre.}

(zugeschrieben)
~ Ludwig XIV. ~, auch: Ludwig der Große, genannt Der Sonnenkönig
von 1643 bis zu seinem Tod König von Frankreich; 1638-1715

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*Tommaso Campanella*

In einer wahren Gemeinschaft jedoch sind alle arm und reich zugleich:
reich, weil alle das haben, was sie brauchen, arm, weil keiner etwas besitzt;
zugleich dienen sie nicht den Sachen, sondern die Sachen ihnen.

(aus: »Der Sonnenstaat«)
~ Tommaso Campanella ~, eigentlich Giovanni Domenico
italienischer Philosoph, Dominikaner, neulateinischer Dichter und Politiker; 1568-1639

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*Victor Auburtin*, Spruch des Tages zum 05.09.2018

Im Herbst steht in den Gärten die Stille,
für die wir keine Zeit haben.

(zugeschrieben)
~ Victor Auburtin ~
deutscher Journalist und Schriftsteller französischer Abstammung; 1870-1928

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*David Friedrich Strauß*

Wer weiß zu leben? Wer zu leiden weiß.
Wer weiß zu genießen? Wer zu meiden weiß.
Wer ist der Reiche? Der sich beim Ertrag
Des eignen Fleißes zu bescheiden weiß.
Wer lenkt die Herzen? Der den herben Ernst
Stets in ein heitres Wort zu kleiden weiß.
Wer ist der Weise? Der das falsche Gold
Vom ächten schnell zu unterscheiden weiß.
Und wer der Fromme? Der von Menschen wohl,
Doch nichts von Christen oder Heiden weiß.

(aus: »Der alte und der neue Glaube«)
~ David Friedrich Strauß ~
deutscher Schriftsteller, Philosoph und Theologe; 1808-1874

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*Jürgen Wilbert*

Immer mehr Menschen verfügen über immer mehr freie Zeit,
immer weniger über sich selbst.

(aus: »Vom Naserümpfen des Gehirns« – Aphorismen und Sentenzen)
~ © Jürgen Wilbert ~
deutscher Literat und Aphoristiker, *1945

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*Adolf Pichler*

Unsere besten Gedanken
denken sich selbst.

(zugeschrieben)
~ Adolf Pichler ~
österreichischer Schriftsteller und Naturwissenschaftler; 1819-1900

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*Else Pannek*

Anpassung ist der Weg des geringsten Widerstandes –
doch der führt nirgendwo hin.

(von ihrer Homepage [narzissenleuchten.de])
~ © Else Pannek ~
deutsche Aphoristikerin und Dichterin, 1932-2010

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*François-René de Chateaubriand*

Ich kenne keinen,
der unterwürfiger, verabscheuungswürdiger, feiger und engstirniger ist
als ein Terrorist.

{Je ne connais rien
de plus servile, de plus méprisable, de plus lâche, de plus borné
qu'un terroriste.}

(aus: »Von jenseits des Grabes (Mémoires d'Outretombe)«)
~ François-René, (Vicomte de) Chateaubriand ~
französischer Schriftsteller, Politiker und Diplomat, gilt als einer der Begründer der literarischen Romantik in Frankreich; 1768-1848

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*Ute Lauterbach*, Spruch des Tages zum 04.09.2018

Es gibt Menschen, die drehen auch noch Spieße um,
die gar nicht auf sie gerichtet sind.
Mit denen ist schwer reden.

(aus: »Spielverderber des Glücks«)
~ © Ute Lauterbach ~
deutsche Autorin und Alltagsphilosophin, * 1955

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*Francis de Croisset*

Das Glück hat nie vorgegeben, erheitern zu wollen;
es erheitert nicht einmal immer diejenigen,
die es glücklich macht.

{Le bonheur n'a jamais eu la prétention d'amuser ;
il n'amuse même pas toujours ceux
qu'il rend heureux.}

(zugeschrieben)
~ Francis de Croisset ~, eigentlich Edgar Franz Wiener
belgisch-französischer Schriftsteller deutschen Ursprungs, 1877-1937

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*Robert Muthmann*

Er pocht auf die Selbständigkeit seiner Gedanken.
Und man muß ihm zugeben:
von Tatsachen hat er sich noch nie beeinflussen lassen.

(aus: »Bagatellen« – eine Aphorismen-Anthologie)
~ © Robert Muthmann ~
deutscher Journalist, Rechtsanwalt und Schriftsteller, * 1922

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*Richard Rothe*

Zur Gefallsucht oder Koketterie gehört namentlich auch,
wenigstens nach einer Seite hin, die Unart,
den Leuten immer lauter Angenehmes sagen zu wollen.
Keine Rechnung ist zwar im allgemeinen sicherer
als die auf die Eitelkeit der Menschen,
aber auch keine unwürdiger.

(aus: »Theologische Ethik«)
~ Richard Rothe ~
deutscher evangelischer Theologe; 1799-1867

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*Hanspeter Rings*

Der Anfang beschönigt oft allzu lange das Ende,
dieses den Anfang.

(aus: »Einen Erdwurf weit« – Aphorismen)
~ © Hanspeter Rings ~
deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus, * 1955

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*Christian Felix Weiße*

Minister flicken am Staate,
Die Richter flicken am Rate,
Die Pfarrer an dem Gewissen,
Die Ärzte an Händen und Füßen!
O Jobsen! Was flickest denn du?
Weit besser! Zerrissene Schuh!

(aus: «Der lustige Schuster«)
~ Christian Felix Weiße ~
deutscher Dichter, Schriftsteller und Pädagoge, Vertreter der Aufklärung, Begründer der deutschen Kinder- und Jugendliteratur; 1726-1804

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*Jean Jaurès*, Spruch des Tages zum 03.09.2018

Nur dort darf es eine Revolution geben,
wo es auch ein Gewissen gibt.

{Il ne peut y avoir de révolution
que là où il y a conscience.}

(aus: »Études socialistes«)
~ Jean Jaurès ~
französischer Historiker und sozialistischer Politiker, Vertreter des französischen Reformsozialismus; 1859-1914

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