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Otto Leixner von Grünberg

Ergebnis
Gar vieler Menschen Leben hat
Ein jämmerliches Resultat:
Sie mußten übermenschlich leiden,
Um sich zu nähren und zu kleiden.

(aus: »Aus der Vogelschau« [Leixner, 1890])
~ Otto Leixner von Grünberg ~

auch: Otto von Leixner;
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907

Zitante 21.08.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Otto Leixner

Germund Fitzthum

Ledig, verheiratet, geschieden –
drei Möglichkeiten, sein Los zu beklagen.

(aus: »Capriolen aus spitzer Feder« - Aphorismen [Fitzthum, 1976])
~ © Germund Fitzthum ~
österreichischer Aphoristiker, * 1938

österreichischer Aphoristiker; * 1938

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Marie Louise von François

Kein Kraftgenie und auch kein Held,
der Biedermann erhält die Welt.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Marie Louise von François ~
deutsche Erzählerin und Schriftstellerin; 1817-1893

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Gerhard Uhlenbruck, Spruch des Tages zum 21.08.2026

Streß ist,
wenn man nicht nur der Arbeit nachgeht,
sondern die Arbeit einem selbst nachgeht.

(aus: »Ein gebildeter Kranker« [Uhlenbruck, Skupy, Kersten; EA 1981])
~ © Gerhard Uhlenbruck ~

deutscher Immunologe und Aphoristiker; 1929–2023

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Wolfgang Mocker

Dem Zweck, der alle Mittel heiligt,
ist nichts heilig.

(aus: »Zwischen den Zwängen« - Ausgewählte Aphorismen [2013])
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009

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Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Den guten Maximen bleibt es nicht erspart,
trivial zu werden.

{Les bonnes maximes sont sujettes
à devenir triviales.}

(aus: »Reflexionen und Maximen« [Vauvenargues, Réflexions et maximes, 1746])
~ Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues ~

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller; 1715-1747

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Felix Renner

Wer sich gegen unsere moderne Entwicklung stemmen wollte, müsste scheitern.
Dabei ist sie ja auf Grund ihrer höchst eigenen Impulse am Scheitern –
diese ganze schöne moderne Entwicklung!

(aus: »Erfolgsgesellschaft im Stresstest« – Aphorismen [2013])
~ © Felix Renner ~

Schweizer Jurist, Journalist und Aphoristiker; * 1935

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Henry Ward Beecher, Spruch des Tages zum 20.08.2026

Das Recht verkörpert die Anstrengung der Menschen,
die Gesellschaft zu ordnen;
die Regierung verkörpert die Anstrengung der Selbstsucht,
die Freiheit zu vernichten.

{Law represents the effort of men to organize society;
governments, the efforts of selfishness to overthrow liberty.}

(zitiert in: »Proverbs from Plymouth Pulpit« [Beecher/Drysdale, 1887])
~ Henry Ward Beecher ~
US-amerikanischer Prediger der für die Gleichberechtigung der Frau und die Befreiung der Sklaven eintrat; 1813-1887

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Jonathan Swift

Springt ein Mensch im rechten Augenblick in einen Abgrund,
so wird er ein Held, den man den Retter des Vaterlandes nennt.
Ein anderer tut dasselbe, aber zu einem schlecht gewählten Zeitpunkt,
und sein Andenken trägt das Brandmal des Wahnsinns.

(aus: »Märchen von einer Tonne« [A Tale of a tub, 1704])
~ Jonathan Swift ~
anglo-irischer Schriftsteller und Satiriker; 1667-1745

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Edith Linvers

Schlechte Tage verklingen leiser,
indem du das Echo aus den guten wahrnimmst.

(aus einem Manuskript)
~ © Edith Linvers ~

deutsche Schriftstellerin und Aphoristikerin; * 1940

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Karl (Carl) Ludwig von Knebel

Tritten des Wand‘rers über den Schnee
sei ähnlich mein Leben;
es bezeichne die Spur,
aber beflecke sie nicht.

(zitiert in: »Literarischer Nachlaß und Briefwechsel« [von Ense, 1835])
~ Karl (Carl) Ludwig von Knebel ~
deutscher Lyriker und Übersetzer, "Urfreund" von Johann Wolfgang von Goethe; 1744-1834

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Michael Richter, Spruch des Tages zum 19.08.2026

Der Grad unserer Vollkommenheit
drückt sich in der Art des Umgangs
mit unserer Unvollkommenheit aus.

(aus: »Widersprüche« - Aphorismen [Richter, 2006])
~ © Michael Richter ~

deutscher Zeithistoriker; * 1952

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Gabriele Ende

In der gleichen Stärke mit der du vorwärts strebst,
erhältst du die benötigte Kraft aus deinem Inneren.

(aus einem Manuskript)
~ © Gabriele Ende ~

deutsche Lyrikerin und Autorin; * 1950

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Heinrich (Friedrich Wilhelm Karl Philipp Georg Eduard) Seidel

Es ist kein Thal so wüst und leer,
Drin nicht ein Blümchen blühet,
Und keine Nacht so wolkenschwer,
Drin nicht ein Sternlein glühet.

(aus: »Neues Glockenspiel« [Seidel, 1893])
~ Heinrich (Friedrich Wilhelm Karl Philipp Georg Eduard) Seidel ~
deutscher Ingenieur und Schriftsteller, Vater von Heinrich Wolfgang Seidel; 1842-1906

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Helmut Peters

Der, der am lautesten schreit, wird ganz sicher gehört...
Dabei sind es eher die Stillen, die wichtig sind!

(aus einem Manuskript)
~ © Helmut Peters ~

begeisterter Zukunftswerker; * 1950

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Friedrich von Schlegel, Spruch des Tages zum 18.08.2026

Geistige Freude ist rein und ruhig;
eine Freude aber, die so heftig, unruhig, vermischt ist,
wie die, welche das Komische bewirkt, ist höchst sinnlich.

(aus: »Von den Schulen der griechischen Poesie« [Schlegel, 1794])
~ (Karl Wilhelm) Friedrich von Schlegel ~
deutscher Kulturphilosoph, Schriftsteller, Literatur- und Kunstkritiker, Historiker und Altphilologe; 1772-1829

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Johann Albrecht Bengel

O, was kann in einer Stunde im Herzen vorgehen,
wenn es sich selbst überlassen ist!
Da soll man oft sich anreden: was denkst du?

(aus: »Gnomon Novi Testamenti« [Bengel, veröffentl. 1887])
~ Johann Albrecht Bengel ~
deutscher lutherischer Theologe, Hauptvertreter des deutschen Pietismus; 1687-1752

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Hanspeter Rings

Das Gewand des Aufwands
nach innen getragen werden sollte.

(aus: »Erde am Himmel« – Aphorismen)
~ © Hanspeter Rings ~

deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus; * 1955

Zitante 17.08.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hanspeter Rings

Anton Pawlowitsch Tschechow

Ruhe und Befriedigung
findet der Mensch nur in sich selbst,
nicht in äußeren Dingen.

(aus: »Krankenstation Nr. 6« [Tschechow, 1892])
~ Anton Pawlowitsch Tschechow ~
russischer Arzt, Schriftsteller, Novellist und Dramatiker; 1860-1904

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Hans-Horst Skupy, Spruch des Tages zum 17.08.2026

Die Kunst der Prophetie –
voraussagen, wann sich der Berg in Bewegung setzen wird.
Zum Propheten.

(aus: »Aphorismen – abgeleitete Geistesblitze« [Skupy, 1977])
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942

Zitante 17.08.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hans-Horst Skupy, Tagesspruch, 20260817,

Walter Ludin, Spruch des Tages zum 16.08.2026

Die Kirche lebt,
wenn sie auch ausserhalb der Kirche lebt.

(aus einem Manuskript)
~ © Walter Ludin ~

Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor; * 1945

Zitante 16.08.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Walter Ludin, Tagesspruch 20260816,

Manfred Hinrich

Kannst du Nahes nicht mehr sehn,
sieh fern

(aus dem Manuskript »Scherben 2005«) ~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

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Weisheit aus Albanien

Kein Floh
wird jemals mit Handschuhen gefangen.

~ Weisheit aus Albanien ~

Zitante 15.08.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Weisheit, Albanien,

Werner Mitsch

Kann denn etwas,
das jeder versteht,
noch Kunst sein?

(aus: »Grund- und Boden-Sätze. Sprüche. Nichts als Sprüche.« [1984])
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

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