Alexander Block, Spruch des Tages zum 15.03.2026

Das Charakteristikum eines jeden Traumes ist es,
dass sich alles darin nach leise veränderten, fremden,
nicht irdischen, nicht menschlichen Gesetzen abspielt.

(aus seinem Aufsatz: »Die Elementarkräfte und die Natur«)
~ Alexander Alexandrowitsch Blok ~
Dichter der russischen Moderne; 1880-1921

Bildquelle: KELLEPICS/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 15.03.2026, 00.10| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Alexander Blok, Tagesspruch, 20260315,

Manfred Hinrich

Ohne wesentliche Sorge
ist kein Leben

(aus dem Manuskript: »Scherben 2005«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 14.03.2026, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Manfred Hinrich

Unbekannter Autor

Glaube nicht alles, was du denkst,
aber alles, was du fühlst.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

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Werner Mitsch

Mea culpa.
Ich bin schuld, aber wer hat mich gereizt?

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

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Otto Leixner von Grünberg, Spruch des Tages vom 14.03.2026

Viel Einbildungskraft,
heißes Blut und schwacher Wille,
das ist eine der gefährlichsten Mischungen
von Eigenschaften.

(aus: »Aus meinem Zettelkasten« [1896])
~ Otto Leixner von Grünberg ~

auch: Otto von Leixner;
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907

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Emanuel Wertheimer

Den Gutherzigen
macht man bald zum Verschwender.

{Le bon,
on le rend bientôt prodigue.}

(aus: »Aphorismen» [Wertheimer, Pensées et Maximes, 1895])«
~ Emanuel Wertheimer ~

deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischen Ursprungs; 1846-1916

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Sebastian Kneipp

Wem es gelänge, die Menschen zur Einfachheit,
Natürlichkeit und vernünftigen Lebensweise zurückzuführen,
der hätte das Höchste geleistet – nämlich
die soziale Frage gelöst.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Sebastian (Anton) Kneipp ~
bayerischer Priester und Hydrotherapeut, Namensgeber der Kneipp-Medizin und der Wasserkur, die durch ihn bekannt wurden; 1821-1897

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Helmut Peters, Spruch des Tages zum 13.03.2026

Geldwäsche
setzt schmutzige Geschäfte voraus.

(aus einem Manuskript)
~ © Helmut Peters ~

begeisterter Zukunftswerker; * 1950

Bildquelle: ulleo/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Jonathan Swift

Ich glaube; die Ärzte sind sich darüber einig,
dass nichts so sehr den Kopf angreift wie eine
in die oberen Regionen verdrängte und erhobene lüsterne Anwandlung,
die, wie die tägliche Praxis zeigt, sich häufig, zum Wahnsinn steigert.

(aus: »Abhandlung über die Technik der Stimulierung des Geistes«)
~ Jonathan Swift ~
anglo-irischer Schriftsteller und Satiriker; 1667-1745

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Gabriele Ende

Aus der Tiefe zu leben ist ein Weg,
den wir ein Leben lang suchen.
Haben wir ihn erst einmal gefunden,
wissen wir, er ist nur für uns.

(aus einem Manuskript)
~ © Gabriele Ende ~

deutsche Lyrikerin und Autorin; * 1950

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August Boeckh, Spruch des Tages zum 12.03.2026

Undankbarkeit ist
ein sicheres Kennzeichen einer unedlen Seele.

(aus: »Gesammelte Kleine Schriften« [1859])
~ August Boeckh ~, oft auch: Böckh
deutscher klassischer Philologe und Altertumsforscher; 1785-1867

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Anton Pawlowitsch Tschechow

Die Lust ist groß,
aber bitter das Los.

(aus: »Die Tochter Albions« [Tschechow, 1883])
~ Anton Pawlowitsch Tschechow ~
russischer Arzt, Schriftsteller, Novellist und Dramatiker; 1860-1904

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Johann Bernhard Basedow

Hebt eure Gesetze auf,
vornehmlich wenn ein Vorurteil
die Ursache derselben war.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Johann Bernhard Basedow ~
deutscher Theologe, Pädagoge, Schriftsteller und Philanthrop der Aufklärung; 1724-1790

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Hanspeter Rings, Spruch des Tages zum 11.03.2026

Vielleicht ist die Erde nur ein Punkt im All;
vielleicht ist sie aber so etwas wie –
der Punkt

(aus: »Einen Erdwurf weit« – Aphorismen [Rings, 2001])
~ © Hanspeter Rings ~

deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus; * 1955

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Erik Satie

Wissen Sie, Arbeit ... ist Freiheit ... –
die Freiheit ... der anderen ... –
Während Sie arbeiten, ... stören Sie niemanden ...

{Sachez que le travail ... c‘est la liberté... –
la liberté... des autres... –
Pendant que vous travaillez, ... vous n‘ennuyez personne ...}

(zitiert in: »Gesammelte Schriften« [Écrits réunis, 1981])
~ Erik Satie ~, eigentlich Alfred Éric Leslie Satie
französischer Komponist des frühen 20. Jahrhunderts, beeinflusste die Neue Musik; 1866-1925

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Michael Rumpf

Die Erwartungen ans Leben
steigen schneller als die Lebenserwartung.
Wer rückblickt, hat das Nachsehen.

(aus: »Gedankenfäden« – Aphorismen [1992])
~ © Michael Rumpf ~

deutscher Essayist; * 1948

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Arthur Schopenhauer, Spruch des Tages zum 10.03.2026

Wer auf die Welt gekommen ist,
sie ernstlich und in den wichtigsten Dingen zu belehren,
der kann von Glück sagen, wenn er
mit heiler Haut davon kommt.

(aus: »Parerga und Paralipomena« [Schopenhauer, EA 1851])
~ Arthur Schopenhauer ~
deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer; 1788-1860

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Georges-Louis Leclerc, Comte de Buffon

Stil ist nichts anderes als die Ordnung und Bewegung,
die man in seine Gedanken bringt.

{Le style n‘est que l‘ordre et le mouvement
qu‘on met dans ses pensées.}

(aus seiner Antrittsrede "Discours sur le Style" an der Académie Française)
~ Georges-Louis Leclerc, Comte de Buffon ~
französischer Naturforscher im Zeitalter der Aufklärung, Mitglied der Académie française; 1707-1788

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Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Das reine Sein
und das reine Nichts
ist also dasselbe.

(aus: »Wissenschaft der Logik« [Hegel, 1812])
~ Georg Wilhelm Friedrich Hegel ~
deutscher Philosoph, gilt als wichtigster Vertreter des deutschen Idealismus; 1770-1831

Zitante 09.03.2026, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Erhard Blanck, Spruch des Tages zum 09.03.2026

Die Täter verlangen Gerechtigkeit,
die Opfer aber müssen sich mit dem Recht begnügen.

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Blanck ~

deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler; * 1942

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Walter Ludin, Spruch des Tages zum 08.03.2026

Warum hat ausgerechnet jene Kirche,
die so viele Frauenkirchen hat,
so Mühe mit der Frauenkirche?

(aus einem Manuskript)
~ © Walter Ludin ~

Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor; * 1945

Bildquelle: Kühlungsborner/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Werner Mitsch

Alle Wege führen nach Rom.
Auch der Gang nach Canossa.

(aus seinen Werken
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 07.03.2026, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Unbekannter Autor

Es ist leichter zu lächeln
als zu erklären warum man weint.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

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Manfred Hinrich

Der Balken im Auge
bestimmt die Sicht

(aus dem Manuskript »Scherben 2007«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

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Peter Sirius, Spruch des Tages zum 07.03.2026

Es giebt Leute,
die über Oberflächlichkeit klagen,
wenn man ihre Verbohrtheiten nicht teilt.

(aus: »Tausend und Ein Gedanken« [Sirius, 1899])
~ Peter Sirius ~, eigentlich Otto Kimmig

eigentlich: Otto Kimmig;
deutscher klassischer Philologe und Gymnasialdirektor; 1858-1913

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Peter Rosegger

Zur Gründung von Vereinen
Sind die Deutschen stets bereit,
Nur für eines gründen sie keinen,
Für die deutsche Einigkeit.

(aus: »Mein Lied« [Rosegger, 1911])
~ Peter Rosegger ~

eigentlich Roßegger, alias P. K. (für Petri Kettenfeier), Hans Malser;
österreichischer Schriftsteller und Poet; 1843-1918

Zitante 06.03.2026, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Peter Rosegger

Eduard Graf von Keyserling

Alles persönliche Leben
ist Verantwortung.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Eduard Graf von Keyserling ~
deutscher Schriftsteller und Dramatiker des Impressionismus; 1855-1918

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Anke Maggauer-Kirsche, Spruch des Tages zum 06.03.2026

der Körper
ist das Instrument
auf dem unsere Seele spielt

(aus einem Manuskript)
~ © Anke Maggauer-Kirsche ~

deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und Betagtenbetreuerin; * 1948

Bildquelle: dimitrisvetsikas1969/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Guido Peters

Jammervoll ist die verschämte Armut,
niederträchtig der unverschämte Reichtum.

(aus: »Aphorismen« [Peters, 1931])
~ Guido Peters ~

österreichischer Komponist und Pianist; 1866-1937

Zitante 05.03.2026, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Guido Peters

Karl Miziolek

Auf die Frage, ob er
glücklich und zufrieden sei,
antwortete er: Dankbar!

(aus seinem Blog »karlswortbilder.wordpress.com«)
~ © Karl Miziolek ~

österreichischer Hobbypoet; 1937-2021

Zitante 05.03.2026, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Karl Miziolek

George Eliot, Spruch des Tages zum 05.03.2026

... ehrliche Leute, in einer sichtbaren Weise
geboren und erzogen, waren meistens nicht
übermäßig gescheidt oder geschickt –
wenigstens erstreckte sich ihr Wissen nicht
über die Wetterregeln hinaus ...

(aus: »Silas Marner« [Eliot, 1861])
~ George Eliot ~, eigentlich Mary Anne Evans
englische Schriftstellerin, Übersetzerin und Journalistin; 1819-1880

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Ludwig Wittgenstein

Wir kämpfen mit der Sprache.
Wir stehen im Kampf mit der Sprache.

(zitiert in: »Vermischte Bemerkungen« [Eine Auswahl aus dem Nachlaß, 1984])
~ Ludwig (Josef Johann) Wittgenstein ~
österreichisch-britischer Philosoph; entwickelte eine grundlegend neue Auffassung der Sprache in ihrem Verhältnis zur Wirklichkeit; 1889-1951

Zitante 04.03.2026, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ludwig Wittgenstein

Klemens von Metternich

Nur auf den Begriff von "Ordnung"
kann jener der "Freiheit" ruhen.

(aus: »Denwürdigkeiten« [Metternich, 1921 posthum])
~ Klemens (Wenzel Lothar) von Metternich ~, eigentlich Clemens Wenceslaus Nepomuk Lothar Fürst
Diplomat und Staatsmann im Dienste Österreichs, später Außenminister; 1773-1860

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Michael Marie Jung, Spruch des Tages zum 04.03.2026

Was du im Überfluss verlierst,
kannst du in der Knappheit finden.

(aus: »Ausgesprochen scharfe Konturen« – Aphorismen & Sprüche [Jung, 2006])
~ © Michael Marie Jung ~

Aphoristiker und Persönlichkeitsbetreuer; * 1940

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Claudius Claudianus

Immer arm ist,
wer begehrt.

(aus: »In Rufinum«)
~ Claudius Claudianus ~, auch: Claudian
lateinischer Dichter der Spätantike; lebte um 375-404

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Gregor Brand

Die Geschichte des Menschen verläuft nicht bloß –
sie verläuft sich auch.

(aus: »Meschalim« - Zweitausend Aphorismen [2007])
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957

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Carl (Freiherr) du Prel, Spruch des Tages zum 03.03.2026

Instinktiv stellen wir Moral höher als die Bildung.
Am moralischen Menschen vermissen wir kaum die Bildung,
Genie ohne Moral aber stößt uns ab.
Dummheit erregt Bedauern oder Heiterkeit,
Schlechtigkeit erregt Entrüstung.

(aus: »Das Rätsel des Menschen« [du Prel, 1892])
~ Carl (Freiherr) du Prel ~, auch Karl Freiherr du Prel oder Baron Carl du Prel
deutscher Philosoph, Schriftsteller und Okkultist; 1839-1899

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Alphonse Daudet

Der Gefangene
empfindet die Freiheit schöner, als sie ist.

{Le prisonnier
voit la liberté plus belle qu‘elle n‘est.}

(aus: »La Doulou« (Im Land der Schmerzen) [Daudet, EA 1930])
~ Alphonse Daudet ~
französischer Lyriker, Dramatiker und Erzähler; 1840-1897

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Ludwig Andreas Feuerbach

Die echten Schriftsteller
sind die Gewissensbisse der Menschheit.

(aus: »Abälard und Héloïse « [Feuerbach, 1834])
~ Ludwig Andreas Feuerbach ~
deutscher Philosoph und Anthropologe mit bedeutenden Einfluß auf die Bewegung des Vormärz; 1804-1872

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Jeannine Luczak-Wild, Spruch des Tages zum 02.03.2026

Weisheit der Bücher:
Sie wenden den Menschen den Rücken zu.

(aus: »Schweigegeld als Landeswährung« - Aphorismen [1984])
~ © Jeannine Luczak-Wild ~

Konferenzdolmetscherin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin; * 1938

Bildquelle: analogicus/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Germaine de Staël, Spruch des Tages zum 01.03.2026

Ich weiß nicht, was
im Leben eines Menschen mehr wiegt
als einem empfindsamen Wesen
tiefes Leid zu ersparen.

(aus: »Über Deutschland« [De lAllemagne, 1813])
~ Germaine de Staël ~

eigentl. Anne-Louise-Germaine Baronin von Staël-Holstein bzw. Madame de Staël
französische Schriftstellerin und Salonnière; 1766-1817

Bildquelle: KELLEPICS/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 01.03.2026, 00.10| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Germaine de Staël, Tagesspruch, 20260301,

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~ Rabindranath Tagore ~
(1861-1941)


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