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Tag: August Pauly

*Leben mit Büchern* (#01)

»Kerki« hat sich entschieden, das von ihr in 2013 gestartete Fotoprojekt "Leben mit Büchern" nochmals neu zu starten – und ich habe mich entschlossen, daran mehr oder weniger regelmäßig teilzunehmen.

Es gibt mir die Gelegenheit, euch aphoristische Bücher vorzustellen, aus denen ich regelmäßig Texte hier veröffentliche – aber auch Romane, die ich gerne gelesen und/oder gehört habe, auf die ich gestoßen bin, die ich für meine Mutti gekauft habe usw. usw. Das mache ich so lange, bis mir nichts mehr einfällt bzw. das Projekt beendet wird. ;-)

Ich starte mit einem Buch, das 1905 veröffentlicht wurde und das ich zufällig in einem Antiquariat entdeckte. Es ist schon so zerlesen, daß es fast nur noch aus losen Blättern besteht. Es wird also einen besonderen Platz im Schrank finden, nachdem ich sämtliche Texte erfaßt haben werde. Es hat insgesamt 79 Seiten und die besondere Schwierigkeit besteht darin, die altdeutsche Schrift korrekt zu übertragen.

Die Seite 15, die hier zu sehen ist, ist in der internen Datenbank erfaßt und »auch hier schon eingepflegt«



»alle bisherigen Beiträge zu diesem Projekt«

Zitante 06.09.2017, 20.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

*August Pauly*

Es gibt im Seelenleben des Menschen
feine, liebliche Dinge, die so zart sind,
daß sie zerstört werden, wenn man sie
mit Worten berührt.

(aus: »Aphorismen« [1905])
~ August Pauly ~
deutscher Zoologe und Philosoph; 1850-1914

Zitante 06.08.2016, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*August Pauly*

Der schlimmste Feind aller Kunst ist ein unbescheidener Verstand,
der ihre Gesetze besser kennen will als sie selbst.

(aus: »Aphorismen« [1905])
~ August Pauly ~
deutscher Zoologe und Philosoph; 1850-1914

Zitante 20.07.2016, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*August Pauly*

Was Mittelmäßigkeit verehrt,
lebt nicht über sie hinaus.

(aus: »Aphorismen« [1905])
~ August Pauly ~
deutscher Zoologe und Philosoph; 1850-1914

Zitante 25.11.2015, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*August Pauly*

Im Blick
kommt die Seele ans Fenster.

(aus: »Aphorismen« [1905])
~ August Pauly ~
deutscher Zoologe und Philosoph; 1850-1914

Zitante 19.11.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*August Pauly*

Die Unendlichkeit der Welt nach dem größten wie nach dem kleinsten hin
und die Gewißheit ihrer Einheit eröffnet dem forschenden Geist
eine so ungemessene Bahn der Gedanken,
daß seine größte Kühnheit nie verwegen genug sein kann.

(aus: »Aphorismen« [1905])
~ August Pauly ~
deutscher Zoologe und Philosoph; 1850-1914

Zitante 10.11.2015, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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