Gustav Stresemann

Man kämpft nicht nur mit dem Schwert, sondern auch mit dem Herzen.
Ist erst die Widerstandskraft des Herzens gebrochen,
dann wird das Schwert stumpf.

(aus seinen Reden)
~ Gustav (Ernst) Stresemann ~

deutscher Politiker und Staatsmann der Weimarer Republik, Reichsminister und Reichskanzler; 1878-1929

Zitante 09.05.2016, 20.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gustav Stresemann

Wolfgang J. Reus

Die Welt ist nicht nur anders, als man glaubt,
sie ist sogar anders, wenn man glaubt ...

(aus: »Zeit-Zeugnisse«, 06/2004 )
~ © Wolfgang J. Reus ~

deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker; 1959-2006

Zitante 09.05.2016, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wolfgang Reus

Emanuel Wertheimer

Das Gesetz schützt mehr Unrecht,
als es bestraft.

{La loi protège plus l'injustice
qu'elle ne la punit.}

(aus: »Aphorismen (Pensées et Maximes)«
~ Emanuel Wertheimer ~

deutsch-österreichischer Philosoph und
Aphoristiker ungarischen Ursprungs; 1846-1916

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Art van Rheyn

Leichtsinn ist
die fröhliche Art, Erfahrungen zu sammeln.

(aus einem Manuskript)
~ © Art van Rheyn ~

eigentlich: Günter Schneiderath;
niederrheinischer Dichter und Aphoristiker; 1939-2005

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Johann Peter Hebel

Gebrauche nie ein hartes Wort,
wo ein glimpfliches seinen Dienst tut.

(zugeschrieben)
~ Johann Peter Hebel ~

deutscher Schriftsteller, Theologe und Pädagoge; 1760-1826

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Klaus Huber

Es nutzt nichts, Frieden zu beschwören
vor Ohren, die bewusst nicht hören
schon eher, j-e-n-e laut zu nennen,
die sich zum Gegenteil bekennen.

(aus einem Manuskript)
~ © Klaus Huber ~

alias »Klaus vom Dachsbuckel«
deutscher Autor, Text- und Auftragsdichter; * 1946

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Sebastian Brant

Mancher zum Meister sich erklärt
dem nie das Handwerk ward gelehrt.

(zugeschrieben)
~ Sebastian Brant ~, latinisiert: Titio
deutscher Jurist, Professor für Rechtswissenschaft und Stadtsyndikus und Kanzler der Freien Reichsstadt Straßburg; um 1457-1521

Zitante 09.05.2016, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Sebastian Brant

Robert Muthmann, Spruch des Tages zum 08.05.2016

Kritik soll in aller Regel die Verhältnisse verbessern,
sehr häufig ist aber eine
Verschlechterung der Beziehungen das einzige Ergebnis.

(aus: »Blattwerk« - Gedanken und Gedichte)
~ © Robert Muthmann ~

deutscher Journalist, Rechtsanwalt und Schriftsteller; 1922-2017


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Ernst Reinhardt

Manche Menschen sind ungemütlich, weil sie
ständig ihre Bequemlichkeit zu verbessern suchen.

(aus: »Gedankensprünge« - Aphorismen)
~ © Ernst Reinhardt ~

Schweizer Publizist und Aphoristiker; * 1932

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Michael Marie Jung

Wer bei Kleinem aufgibt,
bekommt keine großen Aufgaben.

(aus: »Gedichte und Aphorismen zur Kommunikationsfreude«. Lyrik und Spruchweisheit zur Menschenführung und Persönlichkeitsentwicklung [2003])
~ © Michael Marie Jung ~

Aphoristiker und Persönlichkeitsbetreuer; * 1940

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Sophie Scholl

Das Gesetz ändert sich,
das Gewissen nicht.

(zugeschrieben)
~ Sophia Magdalena Scholl ~

deutsche Widerstandskämpferin gegen die Diktatur des Nationalsozialismus; 1921-1943 (hingerichtet)

Zitante 08.05.2016, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Sophie Scholl

Erhard Schümmelfeder

Gleichgültige Dummheit und gebildete Feigheit
stehen auf einer moralischen Stufe.

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Schümmelfeder ~

deutscher Erzieher und Schriftsteller; * 1954

Zitante 08.05.2016, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Erhard Schümmelfeder

Johann Anton Leisewitz

So lange war ich Vater
und musste erst kinderlos werden, um zu wissen,
was ein Vater ist.

(aus: »Julius von Tarent«)
~ Johann Anton Leisewitz ~

deutscher Schriftsteller und Jurist; 1752-1806

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Gerhard Kocher

Der alte Arzt spricht Latein,
der junge Englisch,
und der gute Arzt spricht die Sprache der Patienten.

(aus: »Vorsicht, Medizin!« – 1555 Aphorismen und Denkanstösse [2006])
~ © Gerhard Kocher ~

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom; * 1939

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Ich wünsche dir..., Spruch des Tages zum 08.05.2016, Muttertag

Ich wünsche dir für heute
einen Tag, den Du genießen kannst,
und daß Du Menschen an Deiner Seite hast,
mit denen Du Dich fest verbunden fühlst.

~ Eine Spruchkarte aus der Reihe »Ich wünsche dir...« ~



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Bildquelle: jill111/pixabay.com / CC0 1.0 Universell

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Henry Dunant

Unser Mitgefühl und unser Mitleid sind nie verschwendet.
Außer, man hat es nur mit sich selbst.

(zugeschrieben)
~ Henry Dunant ~, eigentlich Jean-Henri Dunant
Schweizer Geschäftsmann, Humanist, Gründer vom Internationales Komitee vom Roten Kreuz und Friedensnobelpreisträger 1901; 1828-1910

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Rudolf Kamp

Lügen haben zwar kurze Beine,
aber oft auch breite Flügel.

(aus: »Sprüchewirbel«)
~ © Rudolf Kamp ~

deutscher Philosoph, Andragoge und Aphoristiker; * 1946

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Jean-Baptiste Marie Vianney

Man soll nicht an die Mühe denken,
sondern an den Lohn.

(zugeschrieben)
~ Jean-Baptiste Marie Vianney ~, deutsch: Johann Baptist; genannt der Pfarrer von Ars
französischer katholischer Priester, 1925 heiliggesprochen; 1786-1859

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Oliver Tietze

Zweifel sind
Dachsteine im Gedankengebäude.

(aus einem Manuskript)
~ © Oliver Tietze ~

deutscher Aphoristiker und Lyriker; * 1965

Zitante 07.05.2016, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Oliver Tietze

Edward Gibbon

Die Stille ist
eine große Kunst der Unterhaltung.

(zugeschrieben)
~ Edward Gibbon ~

einer der bedeutendsten britischen Historiker in der Zeit der Aufklärung; 1737-1794

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Gudrun Kropp




Die Beiträge dieser Autorin werden nicht länger
auf der Zitantenseite gezeigt.


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Alain-René Lesage

Wenn du die Fehler eines Menschen kennst, dem du gefallen willst,
mußt du schon sehr ungeschickt sein, wenn es dir nicht gelingt.

{Quand on connaît le défaut d'un homme à qui l'on veut plaire,
il faut être maladroit pour n'y pas réussir.}

(zugeschrieben)
~ Alain-René Lesage ~

französischer Schriftsteller mit gesellschaftskritischem Blick und Sinn für Komik; 1668-1747

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Oskar Stock, Spruch des Tages zum 07.05.2016

Bist du ein Freund, dann sei es ganz,
und Freundschaft sei dir Resonanz.

(Aus: »Lachen macht glücklich«)
~ © Oskar Stock ~

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1946


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Adolf von Harnack

Nur was wir ersehnen, ist unser Eigentum.
Was wir besitzen, haben wir schon verloren.

(zugeschrieben)
~ (Karl Gustav) Adolf von Harnack ~

protestantischer Theologe und Kirchenhistoriker, auch Wissenschaftsorganisator in Preußen; 1851-1930

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Gustave Le Bon

Die Frau verzeiht nicht dem Mann, der errät was sie denkt
durch das, was sie sagt.

{La femme ne pardonne pas à l'homme de deviner ce qu'elle pense
à travers ce qu'elle dit.}

(zugeschrieben)
~ Gustave Le Bon ~

französischer Militärarzt und Begünder der Massenpsychologie; 1841-1931

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Ernst R. Hauschka

Fabeltiere entstanden nicht durch die Beobachtung von Tieren,
sondern aus der Erfahrung mit Menschen.

(aus dem Manuskript »40 Aphorismen über die Dichtung«)
~ © Ernst R. Hauschka ~

deutscher Aphoristiker, Essayist und Bibliothekar; 1926-2012

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Johannes Brahms

Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist,
wenn er immer so einen Riesen (gemeint ist Beethoven)
hinter sich marschieren hört.

(zugeschrieben)
~ Johannes Brahms ~

deutscher Komponist, Pianist und Dirigent, gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts; 1833-1897

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Oskar von Miller

Wer eine Menge großer Worte gebraucht,
will nicht informieren sondern imponieren.

(zugeschrieben)
~ Oskar von Miller ~

deutscher Bauingenieur, Wasserkraftpionier und Begründer des Deutschen Museums; 1855-1934

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Erhard Blanck

Geschichte ist das Phänomen,
das man nicht versteht solange man sie erlebt -
und danach erst recht nicht.

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Blanck ~

deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler; * 1942

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Samuli Paronen

Antworten bleiben nur eine Weile.
Fragen kehren ständig wieder.

(aus der Anthologie: »Worte sind Taten«)
~ © Samuli Paronen ~

finnischer Literat, Arbeiter und Maler; 1917-1974

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Sigmund Freud

Es gibt
keine Instanz über der Vernunft.

(aus seinen Werken)
~ Sigmund Freud ~, eigentlich Sigismund Schlomo Freud
österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker; 1856-1939

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Christian Morgenstern, Spruch des Tages zum 06.05.2016

Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben.
Machen wir uns von dieser Anschauung los,
und tausend Möglichkeiten laden zu neuem Leben ein.

(zugeschrieben)
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~
deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914


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Bildquelle: Jill Wellington/pixabay.com / CC0 1.0 Universell

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Joseph Joubert

Das Genie beginnt die schönen Werke,
aber nur die Arbeit vollendet sie.

(aus: »Gedanken, Versuche und Maximen«)
~ Joseph Joubert ~

französischer Moralist und Essayist; 1754-1824

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Olympe de Gouges

Die Männer kennen nicht dieses Wetteifern um
Gestalt, Witz, Charakter, Haltung, Kleidung,
welches uns Frauen entzweit.

(zugeschrieben)
~ Olympe de Gouges ~, eigentlich Marie Gouze
französische Revolutionärin, Frauenrechtlerin und Schriftstellerin; Verfasserin der Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin; 1748-1793

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Gerd W. Heyse

Leider geht einem das bekannte Licht
nie mit Lichtgeschwindigkeit auf.

(aus: »Der Hund des Nachbarn bellt immer viel lauter« - Aphorismen)
~ © Gerd W. Heyse ~, auch: Ernst Heiter

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker, *1930

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David Hume

Nichts ist überraschender als die Leichtigkeit,
mit der so viele sich von so wenigen regieren lassen.

{Nothing is more surprising than the easiness
with which the many are governed by the few.

(zugeschrieben)
~ David Hume ~
schottischer Philosoph, Ökonom und Historiker, einer der bedeutendsten Vertreter der schottischen Aufklärung; 1711-1776

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Friedrich Löchner

Viele sterben nur deshalb für eine Sache,
weil sie für keine richtig zu leben verstehen.

(aus dem Jahresplaner 2007)
~ © Friedrich Löchner ~

auch: Erich Ellinger;
deutscher Pädagoge, Dichter und Autor; 1915-2013

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Ludwig Börne

Einen Wahn verlieren
macht weiser als eine Wahrheit finden.

(aus: »Fragmente und Aphorismen«)
~ (Carl) Ludwig Börne ~

eigentlich Juda Löb Baruch;
deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker; gilt als Wegbereiter
der literarischen Kritik/des Feuilletons in Deutschland; 1786-1837

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Robert Muthmann

Schlimm ist, daß man Entscheidungen treffen muß,
bevor man Erfahrungen gesammelt hat.

(aus: »Bagatellen« - eine Aphorismen-Anthologie)
~ © Robert Muthmann ~

deutscher Journalist, Rechtsanwalt und Schriftsteller; 1922-2017

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Søren Aabye Kierkegaard, Spruch des Tages zum 05.05.2016

Das Gegenteil der Sünde
ist nicht die Tugend, sondern der Glaube.

(zugeschrieben)
~ Søren Aabye Kierkegaard ~

dänischer Philosoph, Essayist, Theologe und religiöser Schriftsteller,
Wegbereiter der Existenzphilosophie; 1813-1855



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Bildquelle: Kerstin Riemer/pixabay.com / CC0 1.0 Universell

Zitante 05.05.2016, 00.05| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Søren Aabye Kierkegaard, Tagesspruch, 20160505,

Maximilien de Robespierre

Die Revolution ist
der Krieg der Freiheit gegen ihre Feinde.

{La Révolution est
la guerre de la liberté contre ses ennemis.}

(aus einer Rede am 25.12.1793)
~ Maximilien Marie Isidore de Robespierre ~, häufig nur Maximilien Robespierre, auch "der Unbestechliche" genannt
französischer Rechtsanwalt und Politiker, als führendes Mitglied der Jakobiner mitverantwortlich für die Terreur von 1793/94; 1758-1794

Zitante 04.05.2016, 20.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Maximilien de Robespierre

Wilhelm Schwöbel

Gut und Böse sind
die emotionsbeladenen Bezeichnungen für Richtig und Falsch.

(aus: »Ansichten und Einsichten«)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008

Zitante 04.05.2016, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilhelm Schwöbel

Friedrich Christoph Oetinger

Man kommt nicht zur Wahrheit, als bis man
seinen eigenen Ideen ganz abgestorben ist,
nichts eigenes dabei sucht
und alles von vorn gelernt hat.

(zugeschrieben)
~ Friedrich Christoph Oetinger ~

deutscher Theologe und führender Vertreter des württembergischen Pietismus; 1702-1782

Zitante 04.05.2016, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Christoph Oetinger

Arthur Feldmann

Ich suche im Spiegel den zu erkennen,
der mich durch meine Augen im Spiegel betrachtet.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« - Eine Anthologie)
~ © Arthur Feldmann ~

Schriftsteller österreichischer Herkunft; 1926-2012

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Ernst Ludwig Kirchner

Früher war Deutschland auch für mich eine Achse,
um die sich die Welt drehte,
aber damit hat man natürlich
keinen richtigen Standpunkt für richtig und falsch.

(zugeschrieben)
~ Ernst Ludwig Kirchner ~

deutscher Maler und Grafiker, zählt zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus; 1880-1938

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Else Pannek

Wer Vorschriften braucht, der soll sie machen -
aber nur für sich.

(von ihrer Homepage)
~ © Else Pannek ~

deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin; 1932-2010

Zitante 04.05.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Else Pannek

Max von Eyth

Die Leute wissen alle sichtlich so viel,
daß es einem den Atem nimmt und man
allen Mut verliert, etwas anzufassen.

(aus: »Im Strom unserer Zeit«)
~ Eduard Friedrich Maximilian Eyth ~, ab 1896 Max von Eyth
deutscher Ingenieur und Schriftsteller; 1836-1906

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Billy, Spruch des Tages zum 04.05.2016

Nichts hat der Menschheit stärker geschadet
als der Glaube ans Nützliche.

(aus: »Wir Kleindenker« – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens [2006])
~ © Billy ~

eigentlich Walter Fürst; Schweizer Aphoristiker; 1932–2019



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Søren Aabye Kierkegaard

Das Gegenwärtige ist das Ewige,
oder richtiger das Ewige ist das Gegenwärtige,
und das Gegenwärtige ist das Erfüllte.

(aus: »Der Begriff Angst«)
~ Søren Aabye Kierkegaard ~

dänischer Philosoph, Essayist, Theologe und religiöser Schriftsteller,
Wegbereiter der Existenzphilosophie; 1813-1855

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Karl Marx

Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften
ist die Geschichte von Klassenkämpfen.

(aus dem »Manifest der Kommunistischen Partei«)
~ Karl Marx ~
deutscher Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, politischer Journalist, Protagonist der Arbeiterbewegung sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der Religion; 1818-1883

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Georg Skrypzak

Der Atheist setzt hinter seinen "Glauben" ein Ausrufungszeichen,
der Agnostiker ein Fragezeichen und der Christ macht nur ein Kreuzchen.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; * 1946

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Eugène Labiche

Es gibt Situationen,
da ist eine Lüge die heiligste Pflicht.

{Il y a des circonstances
où le mensonge est le plus saint des devoirs.

(aus: »Les vivacités du capitaine Tic«)
~ Eugène Labiche ~

bedeutender französischer Lustspieldichter; 1815-1888

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Siegfried Wache

Gedankengut ist manchmal
schwer zu transportieren.

(aus einem Manuskript)
~ © Siegfried Wache ~

deutscher technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Aphoristiker; * 1951

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Johann Friedrich Benzenberg

Zahlen beweisen gar nichts.

(zugeschrieben)
~ Johann Friedrich Benzenberg ~

deutscher Physiker, Geodät und Publizist; 1777-1846

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Katharina Eisenlöffel

Hast du erst dein Schicksal angenommen,
so wirst du es schon meistern.

(aus: »Lebensweisheiten« [1997])
~ © Katharina Eisenlöffel ~

österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin; 1932-2019

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Niccolò Machiavelli, Spruch des Tages zum 03.05.2016

Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist.
Wenn nicht, beginne dort, wo du eine Niederlage
am leichtesten verschmerzen kannst.

(zugeschrieben)
~ Niccolò (di Bernardo dei) Machiavelli ~

florentinischer Philosoph, Politiker, Diplomat, Chronist und Dichter; 1469-1527




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Bildquelle: 378322/pixabay.com / CC0 1.0 Universell

Zitante 03.05.2016, 00.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Niccolò Machiavelli, Tagesspruch, 20160503,

Thomas Henry Huxley

Der Mensch von heute
hat nur ein einziges wirklich neues Laster gefunden:
Die Geschwindigkeit.

(zugeschrieben)
~ Thomas Henry Huxley ~

britischer Biologe, Bildungsorganisator und Hauptvertreter des Agnostizismus; 1825-1895

Zitante 02.05.2016, 20.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Thomas Henry Huxley

Edith Tries

Um Recht zu behalten,
handeln Besserwisser oft wider besseres Wissen.

(aus einem Manuskript)
~ © Edith Tries ~

deutsche Autorin; * 1952

Zitante 02.05.2016, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Edith Tries

Johann Friedrich Herbart

Jedes Kind wächst in seiner eigenen Kraft und Gestalt;
darum sei uns die Eigenart eines jeden Kindes heilig.

(zugeschrieben)
~ Johann Friedrich Herbart ~

deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge, Begründer des Herbartianismus; 1776-1841

Zitante 02.05.2016, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Johann Friedrich Herbart

Vytautas Karalius

Schweigen ist Gold.
Hoch lebe er, der reichste Staat der Erde!

(aus: »Flöhe in der Zwangsjacke.« – Aphorismen, Paradoxa, ironische Anspielungen [2011])
~ © Vytautas Karalius ~

litauischer Schriftsteller, Aphoristiker und Übersetzer; 1931-2019

Zitante 02.05.2016, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Vytautas Karalius

Friedrich Brockhaus

Alle Dinge, große, kleine,
flüssig, trocken, weich und hart,
Tiere, Pflanzen, Holz und Steine
zeigen Gottes Gegenwart.

(zugeschrieben)
~ Friedrich Arnold Brockhaus ~

deutscher Verleger, Gründer des Verlagshauses "F. A. Brockhaus"; 1772-1823

Zitante 02.05.2016, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Arnold Brockhaus

Klaus D. Koch

Die Steuer ist
die Eintrittsgebühr für den Staatszirkus.

(aus: »Hiergeblieben« - Wendezeitlose Sprüche, Aphorismen und Epigramme [1997])
~ © Klaus D. Koch ~

deutscher Mediziner und Aphoristiker, * 1948

Zitante 02.05.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Klaus D. Koch

Niccolò Machiavelli

Der Mensch ist von Natur aus ehrgeizig und mißtrauisch
und weiß sich im Glück nicht zu mäßigen.

(aus: »Vom Staat«)
~ Niccolò (di Bernardo dei) Machiavelli ~

florentinischer Philosoph, Politiker, Diplomat, Chronist und Dichter; 1469-1527

Zitante 02.05.2016, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Niccolò Machiavelli

Rabindranath Tagore

Was wahr ist, ist weder gut noch böse,
sondern einfach wahr.

(aus: »Das Heim und die Welt«)
~ Rabindranath Tagore ~

jetzt: Rabindranath Thakur;
bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist, Musiker und Brahmo-Samaj-Anhänger,
Literaturnobelpreisträger von 1913; 1861-1941

Zitante 02.05.2016, 04.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Rabindranath Tagore

Annemarie Schnitt

Abschied

nimm Abschied
lange bevor du gehst
gewinne früh
was du verlierst

entdecke Zwischenräume
entdecke Nicht-Räume
entdecke Land
wo Verlorenes blüht

(von ihrer Homepage »annemarie-schnitt.de«)
~ © Annemarie Schnitt ~

deutsche Lyrikerin; 1925-2018

Zitante 02.05.2016, 02.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Annemarie Schnitt

Wolfgang Mocker, Spruch des Tages zum 02.05.2016

Auch aus dem Geduldsfaden
kann einem ein Strick gedreht werden.

(aus: »Das Trojanische Steckenpferd«)
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009




(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Zitante 02.05.2016, 00.05| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wolfgang Mocker, Tagesspruch, 20160502,

Arthur Schnitzler

Leute, die immer die Gescheiteren sein wollen, sind genötigt,
an diese ununterbrochene Mühe so viel Intensität des Verstandes zu wenden,
daß sie am Ende meistens die Dümmeren gewesen sind.

(aus: »Buch der Sprüche und Bedenken«)
~ Arthur Schnitzler ~

österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 01.04.2016, 04.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arthur Schnitzler

Arthur Schnitzler

Keinen Anlass zur Lüge haben,
heißt noch nicht: aufrichtig sein.

(aus: »Buch der Sprüche und Bedenken«)
~ Arthur Schnitzler ~

österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 02.03.2016, 02.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arthur Schnitzler

Arthur Schnitzler

In der Tragik gerät der menschliche Geist,
so tief er auch hinabsteigen mag,
irgendeinmal auf Grund -
im Humor niemals.

(aus: »Buch der Sprüche und Bedenken«)
~ Arthur Schnitzler ~

österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 07.02.2016, 06.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arthur Schnitzler

Sebastian Kneipp

Wenn du merkst, du hast gegessen,
hast du schon zu viel gegessen.

(zugeschrieben)
~ Sebastian (Anton) Kneipp ~

bayerischer Priester und Hydrotherapeut, Namensgeber der Kneipp-Medizin und der Wasserkur, die durch ihn bekannt wurden; 1821-1897

Zitante 02.01.2016, 20.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Sebastian Kneipp

Friedrich Rückert

Der Mensch kann, was er will, wenn er will, was er kann;
Ist wohl ein guter Spruch, doch g'nügt er nicht dem Mann.
Der Mensch kann, was er will, wenn er will, was er soll,
Zu diesem ist das Maß der Mannestugend voll,
Das ist der Zauberbann, womit du alles stillst:
Wolle nur, was du sollst, so kannst du, was du willst.

(aus: »Weisheit des Brahmanen«)
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Zitante 02.01.2016, 06.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Rückert

Arthur Schnitzler

Heilige hat es immer gegeben,
niemals aber noch einen Menschen,
der das Recht gehabt hätte,
einen anderen Menschen heilig zu sprechen.

(aus: »Ungedrucktes«)
~ Arthur Schnitzler ~

österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 02.01.2016, 04.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arthur Schnitzler

Arthur Schnitzler

Eine als Irrtum erkannte Meinung ohne falsche Scham aufzugeben,
das ist vielleicht die wunderbarste Kraftersparnis,
die unserem Geist gegönnt ist;
und zugleich die, von der wir am seltensten Gebrauch machen.

(aus: »Buch der Sprüche und Bedenken«)
~ Arthur Schnitzler ~

österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 03.12.2015, 20.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arthur Schnitzler

Arthur Schnitzler

Das Ende einer Liebe
erhöht die Sehschärfe.

(zugeschrieben)
~ Arthur Schnitzler ~

österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 08.11.2015, 02.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arthur Schnitzler

Gerhard Uhlenbruck

Erst haben die Menschen das Atom gespalten,
jetzt spaltet das Atom die Menschen.

(aus seinen Werken)
~ © Gerhard Uhlenbruck ~

deutscher Immunologe und Aphoristiker; 1929–2023

Zitante 28.10.2015, 22.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerhard Uhlenbruck

Henryk Bereska, deutsch-polnischer Übersetzer, Lyriker, Aphoristiker und Herausgeber, 1926-2005

Henryk Bereska

deutsch-polnischer Übersetzer, Lyriker, Aphoristiker und Herausgeber

*17.05.1926 (Katowice-Scopienice/Oberschlesien)
† 11.09.2005 (Berlin)


Henryk Bereska wurde 1926 in Katowice-Szopienice geboren. Dort Grundschule und Lehre. Mai 1944 bis zum Kriegsende Luftwaffe. Kurze amerikanische Gefangenschaft in Österreich, danach Werftarbeiter in Elsfleth. Abitur an der Vorstudienanstalt.

Von 1948 bis 1952 Studium der Germanistik und Slawistik an der Humboldt-Universität in Berlin. Bis 1955 Lektor für polnische Literatur am Aufbau-Verlag, Berlin. Seitdem freischaffender Übersetzer polnischer Literatur von der Renaissance bis zur Gegenwart. Seit 1992 Mitglied im PEN Zentrum-Ost, lebt in Berlin-Mitte und dem märkischen Kolberg.

Daneben Veröffentlichungen von Gedichten und Aphorismen seit 1963.

Die mir vom Autor vorliegende Genehmigung zur Veröffentlichung seiner Texte wurde nach seinem Tode vom Verlag, der seine Werke veröffentlicht hat, nur unter Auflagen gewährt. Auf diese war ich nicht bereit, einzugehen.

In Gedenken an das herzliche Verhältnis zu Henryk Bereska bleibt diese Seite jedoch bestehen, allerdings ohne Abdruck seiner Aphorismen. Ich bedauere das sehr.

Der Autor auf »Wikipedia«

Ein Nachruf in der »Berliner Zeitung«

Zitante 17.05.2015, 03.00| PL | einsortiert in: Biographien neuzeitl. Autoren | Tags: Henryk Bereska, Biographie,

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~ Marc Aurel ~
(121-180 n.Chr.)


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das ist so unsagbar wahr, wie auch das Zitat
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