Pavel Kosorin

Zwischen Hoffen und Verzweifeln
ist manchmal nur eine dünne Wand,
durch welche alles zu hören ist.

(aus einem Manuskript)
~ © Pavel Kosorin ~

tschechischer Aphoristiker; * 1964

Zitante 09.10.2016, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Pavel Kosorin

Zeami Motokiyo

In allen Künsten ist der Weg der:
Lernen und Üben,
Innewerden und Verwirklichen.

(zugeschrieben)
~ Zeami Motokiyo ~
japanischer Schauspieler, Dramatiker und Theoretiker des Nô, später buddhistischer Mönch; 1363-1443

Zitante 09.10.2016, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Zeami Motokiyo

Rudolf Kamp

Der Gemeinsinn einer Gemeinschaft,
die Fremdes ablehnt,
sinnt leicht auf Gemeinheiten.

(aus: »Schnappsprüche« - Aphorismen & Sprachspiele mit Cartoons)
~ © Rudolf Kamp ~

deutscher Philosoph, Andragoge und Aphoristiker; * 1946

Zitante 09.10.2016, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Rudolf Kamp

Heinrich von Kleist

Zum Stolpern
brauchts nicht mehr als Füß.

(aus: »Der zerbrochene Krug«)
~ Heinrich von Kleist ~, eigentlich Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist

deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist, 1777-1811

Zitante 09.10.2016, 12.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Heinrich von Kleist

Alexander Eilers

Würde?
Leider nur ein Konjunktiv.

(aus: »Aberwitz« - Aphorismen)
~ © Alexander Eilers ~

deutsche Aphoristiker; * 1976

Zitante 09.10.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Alexander Eilers

Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos

Man darf schlechte Verse zitieren,
solange sie von einem großen Autor stammen.

{On peut citer de mauvais vers,
quand ils sont d'un grand poète.}

(aus: »Gefährliche Liebschaften (Les liaisons dangereuses)«)
~ Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos ~

französischer Offizier und Schriftsteller, 1741-1803

Zitante 09.10.2016, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos

Gerlinde Nyncke, Spruch des Tages zum 09.10.2016

Je schöner ein Sonnenuntergang,
desto näher ist er seinem Ende.

(aus: »Weggefährten« - Gedanken und Aphorismen)
~ © Gerlinde Nyncke ~

deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin; 1925-2007



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Zitante 09.10.2016, 00.05| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerlinde Nyncke, Tagesspruch, 20161009,

Henri-Louis Bergson

Die wissenschaftliche Untersuchung ist ein Zwiegespräch zwischen dem Geist und der Natur.
Die Natur weckt unsere Neugierde; wir stellen ihr Fragen; ihre Antworten geben der Unterhaltung
eine unvorhergesehene Wendung und rufen neue Fragen hervor, auf die die Natur antwortet,
indem sie neue Ideen suggeriert und so ad infinitum.

(aus: »Die Philosophie von Claude Bernard«, Rede am 30.12.1913)
~ Henri-Louis Bergson ~

französischer Philosoph und Nobelpreisträger für Literatur (1927); 1859-1941

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Gabriele Ende

Wir sind immer die Summe unserer Lebensjahre
und der ihr inneliegenden Erfahrung!

(aus einem Manuskript)
~ © Gabriele Ende ~

deutsche Lyrikerin und Autorin; * 1950

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Henri de Saint-Simon

Will ein Monarch groß genannt werden,
muß er Wissenschaft und Kunst fördern.

(aus: »Über die Reorganisation der europäischen Gesellschaft«)
~ Henri de Saint-Simon ~, eigentlich Claude-Henri de Rouvroy, Comte de [Graf von] Saint-Simon
bedeutender französischer soziologischer und philosophischer Autor zur Zeit der Restauration, 1760-1825

Zitante 08.10.2016, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Henri de Saint-Simon

Erhard Blanck

Zwischen dem was ist,
und dem was sei,
stehen zwei.
Wir.

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Blanck ~

deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler; * 1942

Zitante 08.10.2016, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Erhard Blanck

Georg Büchner

Wir alle sind Narren, es hat keiner das Recht, einem andern
seine eigentümliche Narrheit aufzudrängen. -
Jeder muß in seiner Art genießen können, jedoch so,
daß keiner auf Unkosten eines andern genießen oder
ihn in seinem eigentümlichen Genuß stören darf.

(aus: »Dantons Tod«)
~ Georg Büchner ~

deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär; 1813-1837

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Gerd W. Heyse

Zwischen den Zeilen
kann man zuweilen noch viel Dümmeres lesen.

(aus: »Die dritte Seite der Medaille« - Aphorismen)
~ © Gerd W. Heyse ~, auch: Ernst Heiter

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker, *1930

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Harriet Taylor Mill, Spruch des Tages zum 08.10.2016

Macht ist jedoch
weder in Angelegenheiten der Familie
noch in Angelegenheiten des Staates
ein Ersatz für Freiheit.

(zugeschrieben)
~ Harriet Taylor Mill ~, eigentlich Harriet Hardy
englische Frauenrechtlerin und Autorin; 1807-1858


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Emanuel Geibel

Wider den Schmerz dich zu vermauern,
ist so verkehrt wie maßlos trauern.

(aus seinen Werken)
~ Emanuel Geibel ~

eigentlich: Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst
deutscher Lyriker; 1815-1884

Zitante 07.10.2016, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Emanuel Geibel

Billy

Zweidrei wahrhaftige Zeilen –
und die Querelen nehmen kein Ende.

(aus: »Wir Kleindenker« – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens [2006])
~ © Billy ~

eigentlich Walter Fürst; Schweizer Aphoristiker; 1932–2019

Zitante 07.10.2016, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Billy

Oscar Wilde

Zwischen Mann und Frau ist keine Freundschaft möglich.
Es gibt Leidenschaft, Hass, Liebe, Verehrung,
aber keine Freundschaft.

{Between men and women there is no friendship possible.
There is passion, enmity, worship, love,
but no friendship.}

(aus: »Lady Windermeres Fächer«)
~ Oscar Wilde ~

eigentlich Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde;
irischer Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker; 1854-1900

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Arthur Feldmann

Zwischen Kenntnis und Erkenntnis soll Er
- so heißt es -
im Inneren den Unterschied ausmachen...

(aus: »Spiegelungen« - Nachdenkliche Betrachtungen eines Herbstblattes über das bunte Treiben der Welt [2003])
~ © Arthur Feldmann ~

Schriftsteller österreichischer Herkunft; 1926-2012

Zitante 07.10.2016, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arthur Feldmann

Arnold Böcklin

Nichtskönnen ist
noch lange keine neue Richtung.

(zugeschrieben)
~ Arnold Böcklin ~

Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer des Symbolismus, gilt als einer der bedeutendsten bildenden Künstler des 19. Jahrhunderts in Europa; 1827-1901

Zitante 07.10.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arnold Böcklin

Sigmar Schollak

Zur Zeit, scheint mir,
sind zwei höchst unterschiedliche Experimente im Gang:
Erstens, wie hoch kann der Mensch fliegen.
Zweitens, wie tief kann er noch sinken.

(aus: »Der Kuss - ein Lippenbekenntnis«)
~ © Sigmar Schollak ~

Musiker, Prosa- und Hörspielautor, Aphoristiker; 1930-2012

Zitante 07.10.2016, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Sigmar Schollak

Wilhelm Müller, Spruch des Tages zum 07.10.2016

Wer sich nicht selbst verspotten kann,
Der fang' es nicht mit andern an!

(aus dem Gedicht »Mir, wie dir«)
~ Wilhelm Müller ~, alias: Griechen-Müller
deutscher Lyriker, 1794-1827


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Adolph Knigge

Zwang tötet
alle edle, freiwillige Hingebung.

(aus: »Über den Umgang mit Menschen«)
~ Freiherr Adolph (Franz Friedrich Ludwig) Knigge ~
deutscher Schriftsteller und Aufklärer, bekannt durch seine Schrift 'Über den Umgang mit Menschen'; 1752-1796

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Georg Skrypzak

Wortlastigkeit ist eine Last
obwohl sie nicht viel wiegt.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; * 1946

Zitante 06.10.2016, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Georg Skrypzak

Vergil

Wir können nicht alles tun.

(zugeschrieben)
~ Publius Vergilius Maro ~, gewöhnlich »Vergil« genannt

lateinischer Dichter und Epiker, gilt als wichtigster Autor der klassischen römischen Antike und ist ein Klassiker der lateinischen Schullektüre; 70 v. Chr. bis 19 v. Chr.

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Katharina Eisenlöffel

Zwei Seelen stecken in jedem Menschen -
eine gute und die böse.

(aus: »Lebensweisheiten« [1997])
~ © Katharina Eisenlöffel ~

österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin; 1932-2019

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Madeleine de Scudéry

Die Liebe ist eine Leidenschaft, die sich nichts anderem beugt,
der sich hingegen alles andere unterwirft.

{L'amour est une passion qui ne se soumet à rien,
et à qui, au contraire, toutes choses se soumettent.}

(zugeschrieben)
~ Madeleine de Scudéry ~, genannt Mademoiselle de Scudéry

französische Schriftstellerin des Barock, zählt zu den bedeutendsten französischen Autoren des 17. Jahrhunderts und erste vielgelesene Autorin außerhalb Frankreichs; 1607-1701

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Annemarie Schnitt

Zaungast bist du hier
nichts dein eigen
die Welt dir geliehen
für eine Weile
sie zu füllen mit Leben

(von ihrer Homepage »annemarie-schnitt.de«)
~ © Annemarie Schnitt ~

deutsche Lyrikerin; 1925-2018

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Sophokles, Spruch des Tages zum 06.10.2016

Was man sucht - es läßt sich finden,
was man unbeachtet läßt - entflieht!

(zugeschrieben)
~ Sophokles ~

bedeutender griechischer Tragödiendichter und Staatsmann; lebte um 496-406 v. Chr.




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Zitante 06.10.2016, 00.05| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Sophokles, Tagesspruch, 20161006,

Johann Georg Fischer

Edle Freiheit, du wohnst nur da,
wo die Gesetze regieren und - Einer.

(zugeschrieben)
~ Johann Georg Fischer ~

deutscher Lyriker und Dramatiker; 1816-1897

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Wolfgang Mocker

Wer immer nur zusieht, wo er bleibt,
vergißt darüber leicht, wohin er eigentlich wollte.

(aus: »Zwischen den Zwängen« - Ausgewählte Aphorismen {2013])
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009

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Michail Jurjewitsch Lermontow

Denn die glücklichsten Menschen
sind die Unwissenden.

(zugeschrieben)
~ Michail Jurjewitsch Lermontow ~

russischer Dichter und einer der bedeutendsten Vertreter der romantischen Literatur in Russland

Zitante 05.10.2016, 14.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Michail Jurjewitsch Lermontow

Edith Tries

Wer gerne gibt,
darf freudig nehmen.

(aus einem Manuskript)
~ © Edith Tries ~

deutsche Autorin; * 1952

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Friedrich Wilhelm Nietzsche

Unsere Mängel sind unsere besten Lehrer,
aber gegen die besten Lehrer ist man immer undankbar.

(aus seinen Werken)
~ Friedrich Wilhelm Nietzsche ~

deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe; 1844-1900

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Hermann Lahm

Zu viel Besprechen
hilft gegebenenfalls nur bei Warzen.

(aus einem Manukript)
~ © Hermann Lahm ~

deutscher Hobby-Autor; * 1948

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Friedrich Rittelmeyer, Spruch des Tages zum 05.10.2016

Wer anders zu sein wagt als seine Mitmenschen
- und das muß jeder, der seinem Gewissen folgen will -,
der erregt den Haß der andern.

(zugeschrieben)
~ Friedrich Rittelmeyer ~

evangelischer Pfarrer, Theologe, Anthroposoph und Mitbegründer sowie der erste Erzoberlenker der Christengemeinschaft; 1872-1938




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William Penn

Entweder entschließen sich die Menschen dazu,
sich von Gott regieren zu lassen,
oder sie verdammen sich dazu,
von Tyrannen beherrscht zu werden.

{Men must be governed by God
or they will be ruled by tyrants.}

(zugeschrieben)
~ William Penn ~
englischer Unternehmer, Philosoph, Schriftsteller und Gründer der US-amerikanischen Kolonie Pennsylvania, 1644-1718

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Klaus D. Koch

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Also wird sie begrapscht.

(aus: »Hiergeblieben« - Wendezeitlose Sprüche, Aphorismen und Epigramme [1997])
~ © Klaus D. Koch ~

deutscher Mediziner und Aphoristiker, * 1948

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Katherine Mansfield

Ich war schon immer der Ansicht, daß das größte Privileg,
die größte Hilfe und der größte Trost in einer Freundschaft darin besteht,
daß man nichts erklären muß.

{I always felt that the great high privilege,
relief and comfort of friendship was
that one had to explain nothing.}

(zugeschrieben)
~ Katherine Mansfield ~, geb. Kathleen Mansfield Beauchamp
neuseeländisch-britische Schriftstellerin, 1888-1923

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Detlev Fleischhammel

Wir leben in der Zeit der Euphemismen:
aus Unkraut hat man Wildkräuter gemacht, aus Müll Wertstoffe,
aus wirtschaftlicher Stagnation Nullwachstum usw.
Genausogut könnte man frische Kuhfladen eintüten
und mit roten Schleifen versehen - sie bleiben, was sie sind:
stinkende Fäkalien.

(aus einem Manuskript)
~ © Detlev Fleischhammel ~

deutscher Theologe; * 1952

Zitante 04.10.2016, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Detlev Fleischhammel

Rudolf Virchow

Nichts ist schwieriger als der Versuch,
die Lehren der Geschichte für die Gegenwart wirksam zu machen.
Die Massen empfangen diese Lehren nicht
und die Staatsmänner vergessen sie.

(zugeschrieben)
~ Rudolf Virchow ~
deutscher Arzt, Archäologe und Politiker, 1821-1902

Zitante 04.10.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Rudolf Virchow

peter e. schumacher

Zweisamkeit ist manchmal auch
vergewaltigte Einsamkeit.

(Quelle: www.aphorismen.de)
~ © peter e. schumacher ~

deutscher Publizist und Aphorismensammler; 1941-2013

Zitante 04.10.2016, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: peter e. schumacher

Jeremias Gotthelf, Spruch des Tages zum 04.10.2016

Wohl denen, die ihren Kindern
den Sinn dafür bewahren,
daß kleine Dinge sie freuen.

(aus seinen Werken)
~ Jeremias Gotthelf ~, eigentlich Albert Bitzius

Schweizer Schriftsteller und Pfarrer; 1797-1854




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Bildquelle: ElisaRiva/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

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Arthur Rimbaud

Ich denke wie im Traum an einen Krieg,
der ganz aus Gerechtigkeit oder Kraft und
einer nicht vorherzusehenden Logik gemacht wäre.

(aus: »Krieg«)
~ (Jean Nicolas) Arthur Rimbaud ~
französischer Dichter, Abenteurer und Geschäftsmann, 1854-1891

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Hans-Friedrich Witte

Viele Menschen sind reich -
an Geistesarmut.

(aus einem Manuskript)
~ © Hans-Friedrich Witte ~

Stereonaut; * 1936

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Publius Cornelius Tacitus

Zwischen Siegern und Besiegten
kann es keine erfolgreiche Koalition geben.

(zugeschrieben)
~ Publius Cornelius Tacitus ~

bedeutender römischer Historiker und Senator; lebte um 58 bis 120 n. Chr.

Zitante 03.10.2016, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Tacitus

F.C. Schiermeyer

Zwei grundverschiedene Tugenden zeugen eine dritte.
Zwei vergleichbare ein Laster.

(aus: »Aphorismen«)
~ © Franz Christoph Schiermeyer ~

deutscher Aphoristiker; * 1952

Zitante 03.10.2016, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: F.C. Schiermeyer

Edith Stein

Sterben heißt,
den Tod am eigenen Leib erfahren.

(aus: »Welt und Person« - Beitrag zum christlichen Wahrheitsstreben)
~ Edith Stein ~, Ordensname: Teresia Benedicta vom Kreuz
deutsche Philosophin, Frauenrechtlerin und Ordensschwester jüdischer Herkunft, gilt als Brückenbauerin zwischen Christen und Juden; 1891-1942

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Gerhard Kocher

Zu den klassischen Ursache-Wirkung-Beziehungen gehört
die Arzt-Patient-Beziehung.

(aus: »Vorsicht, Medizin!« – 1555 Aphorismen und Denkanstösse [2006])
~ © Gerhard Kocher ~

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom; * 1939

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Conrad Ferdinand Meyer

Geduld!
Was langsam reift, das altert spät.

(zugeschrieben)
~ Conrad Ferdinand Meyer ~

Schweizer Dichter des Realismus; 1825-1898

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Wilhelm Schwöbel, Spruch des Tages zum 03.10.2016

Daß Einigkeit stark macht,
wissen Übeltäter am besten.

(aus: »Ansichten und Einsichten«)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008


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Zitante 03.10.2016, 00.05| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilhelm Schwöbel, Tagesspruch, 20161003,

Oscar Wilde

Moralische oder unmoralische Bücher, dergleichen gibt es nicht.
Bücher sind gut geschrieben oder schlecht geschrieben.
Sonst nichts.

(aus: »Das Bildnis des Dorian Gray«)
~ Oscar Wilde ~

eigentlich Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde;
irischer Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker; 1854-1900

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Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen, denn es endet damit, daß man sich selbst etwas vormacht.

~ Eleonara Duse ~
(1858-1924)


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