Ägidius von Assisi

Es ist besser aus Liebe zu Gott
eine einzige Ungerechtigkeit ohne Murren zu ertragen,
als täglich so zu fasten, daß die Sterne leuchten.

(zugeschrieben)
~ Ägidius von Assisi ~

italienischer Bauer, Franziskanermönch und Weggefährte von Franz von Assisi; † 1262

Zitante 28.12.2020, 13.59| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ägidius von Assisi

Friedrich von Bodenstedt

Kein Weg ist so weit im ganzen Land –
als der von Herz und Kopf zur Hand.

(zugeschrieben)
~ Friedrich (Martin) von Bodenstedt ~

deutscher Schriftsteller; 1819-1892

Zitante 22.04.2018, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich von Bodenstedt

Henry Fielding

Mache das Geld zu deinem Gott
und es wird dich quälen wie der Teufel.

(zugeschrieben)
~ Henry Fielding ~

englischer Romanautor, Satiriker, Dramatiker, Journalist und Jurist in der Zeit der Aufklärung; 1707-1754

Zitante 22.04.2018, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Henry Fielding

Germaine de Staël

Die Bestimmung des Menschen auf dieser Erde
ist nicht die Glückseligkeit, sondern die Vervollkommnung.
(aus: »Über Deutschland«)

~ Germaine de Staël ~

eigentl. Anne-Louise-Germaine Baronin von Staël-Holstein bzw. Madame de Staël
französische Schriftstellerin und Salonnière; 1766-1817

Zitante 22.04.2018, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Germaine de Staël

Philip James Bailey

Unsere Taten sind manchmal
besser als unsere Gedanken.

(zugeschrieben)
~ Philip James Bailey ~

englischer Jurist und Dichter; 1816-1902

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Immanuel Kant, Spruch des Tages zum 22.04.2018

Der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit
in jenem Zustande ist Faulheit.

(aus seinen Werken)
~ Immanuel Kant ~

deutscher Philosoph der Aufklärung,
zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie; 1724-1804



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Friedrich Fröbel

An die Familie muß sich die Schule anknüpfen.
Einigung der Schule und des Lebens;
Einigung des häuslichen, des Familien- und Unterrichtslebens
ist die sicherste und unzertrennliche Forderung der uns zur
Vollendung führen sollenden Menschenentwicklung und Menschenbildung.

(zugeschrieben)
~ Friedrich (Wilhelm August) Fröbel ~

deutscher Pädagoge und Schüler von Johann Heinrich Pestalozzi; 1782-1852

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Charlotte Brontë

Jedes menschliche Wesen
muss etwas lieben.

(aus: »Jan Eyre«)
~ Charlotte Brontë ~

Pseudonym: Currer Bell
britische Schriftstellerin; 1816-1855

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Friedrich Christoph Perthes

Selbstbeherrschung ist die einzig wahre Freiheit,
die es für den Menschen gibt.

(zugeschrieben)
~ Friedrich Christoph Perthes ~

deutscher Buchhändler und Verleger; 1772-1843

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Max Weber

Einen ganz trivialen, allzu menschlichen Feind hat der Politiker
täglich und stündlich in sich zu überwinden:
die ganz gemeine Eitelkeit,
die Todfeindin aller sachlichen Hingabe und aller Distanz,
in diesem Fall: der Distanz sich selbst gegenüber.

(aus: »Politik als Beruf«)
~ Max(imilian Carl Emil) Weber ~

deutscher Soziologe und Nationalökonom; 1864-1920

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Ulrich von Hutten

Hochmut reitet zu Pferde aus
und kommt zu Fuß zurück.

(zugeschrieben)
~ Ulrich von Hutten ~, wird auch als erster Reichsritter bezeichnet
deutscher Renaissance-Humanist, Dichter und Publizist; 1488-1523

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Josh Billings, Spruch des Tages zum 21.04.2018

Jeder Mensch hat seine Launen, und oft
sind diese auch seine interessantesten Seiten.

(zugeschrieben)
~ Josh Billings ~, eigentlich Henry Wheeler Shaw

US-amerikanischer Schriftsteller; 1818-1885




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Karl Julius Weber

Der Bauer ist ein Fruchtbaum,
alle übrigen Stände mehr die Raupen,
die von seinen Blättern schmausen.

(aus: »Demokritos«)
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

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Annemarie Schnitt

Ankommen
ist des glücklichen Augenblicks Ding
Funkensprühen von Auge zu Auge
sich erkennen im Schneegestöber
sich berühren im Bodenlosen

(von ihrer Homepage »annemarie-schnitt.de«)

~ © Annemarie Schnitt ~

deutsche Lyrikerin; 1925-2018

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Napoleon III.

In der moralischen wie in der politischen Welt den Punkt zu erkennen,
wo die Freiheit aufhört und ihr Übermaß anfängt,
wo die Macht aufhört und die Willkür beginnt,
oder zu lernen, wo der Mut in Tollkühnheit ausartet,
die Zärtlichkeit in Schwäche und die Liebe zum Guten in Narrheit;
das heißt zweifellos den vollständigsten Kursus der Philosophie durchmachen.

(zugeschrieben)
~ Napoleon III. ~, eigentlich Charles Louis Napoléon Bonaparte
französischer Staatspräsident und Kaiser der Franzosen; 1808-1873

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Erhard Schümmelfeder

Von der Zukunft erhoffe ich mir nur dies:
daß sie noch da ist, solange wir sie brauchen.

(aus: »Denkzettel eines Zweiflers« – Unzensierte Gedanken [1991])
~ © Erhard Schümmelfeder ~

deutscher Erzieher und Schriftsteller; * 1954

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Friedrich von Sallet

Was uns heut' noch ein Schlagwort heißt,
ist morgen eine Phrase.

(zugeschrieben)
~ Friedrich von Sallet ~

deutscher Schriftsteller, schrieb politische und religionskritische Gedichte und satirische Werke zum Militärwesen; 1812-1843

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peter e. schumacher, Spruch des Tages zum 20.04.2018

Wir ernten nur manchmal, was wir gesät,
und nicht immer, was wir verdient haben.

(Quelle: www.aphorismen.de)
~ © peter e. schumacher ~

deutscher Publizist und Aphorismensammler; 1941-2013




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Billy

Die Gleichberechtigung kannst du vergessen –
dafür sorgt das Geld.

(aus: »Wir Kleindenker« – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens [2006])
~ © Billy ~

eigentlich Walter Fürst; Schweizer Aphoristiker; 1932–2019

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Ute Lauterbach

Uns gehört nur,
was wir lieben.

(aus: »Spielverderber des Glücks«)
~ © Ute Lauterbach ~

deutsche Autorin und Alltagsphilosophin; * 1955

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Gustav Theodor Fechner

In der Tat, schon während seiner Lebzeiten
wächst jeder Mensch mit seinen Wirkungen
in andere hinein durch Wort, Beispiel, Schrift und Tat.

(aus: »Das Büchlein vom Leben nach dem Tode«)
~ Gustav Theodor Fechner ~, Pseudonym: Dr. Mises

deutscher Psychologe, Physiker und Naturphilosoph, gilt als Begründer der Psychophysik; 1801-1882

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Erhard Blanck

Wir haben leicht reden von den Schönheiten der Natur,
solange sie uns mit ihren Gewalten verschont.

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Blanck ~

deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler; * 1942

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Christian Gottfried Ehrenberg

Mit Enthusiasmus muß der Mann erfüllt sein,
um sich an das Große und Schwere zu wagen,
der Gefahr Trotz zu bieten und zu verachten,
was das Vorurteil und der kleine Sinn der Welt immer hoch hält.

(zugeschrieben)
~ Christian Gottfried Ehrenberg ~
deutscher Zoologe, Mikrobiologe, Ökologe und Geologe, bedeutender Wissenschaftler seiner Zeit; 1795-1876

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Joseph Roux, Spruch des Tages zum 19.04.2018

In jungen Jahren haben wir viele Tränen ohne Leid –
im Alter erfahren wir Leid ohne Tränen.

{On a, jeune, des larmes sans chagrins ;
vieux, des chagrins sans larmes.}

(zugeschrieben)
~ Joseph Roux ~

französischer Geistlicher, Poet und Philologe; 1834-1905




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Lucrezia Borgia

Wer nicht lieben kann,
der versteht nicht menschlich zu leben.

(zugeschrieben)
~ Lucrezia Borgia ~

italienisch-spanische Renaissancefürstin und die uneheliche Tochter Papst Alexanders VI.; 1480-1519

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Wilhelm Schwöbel

Verbrechen belasten den modernen Menschen nicht.
Sie stärken sein Selbstbewußtsein.

(aus: »Ansichten und Einsichten« – Aphorismen)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008

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Clarence Darrow

Als ich noch ein kleiner Junge war, erzählte man mir,
jeder könne Präsident werden.
Ich fange an, es zu glauben.

(zugeschrieben)
~ Clarence Darrow ~

US-amerikanischer Rechtsanwalt und Bürgerrechtler; 1857-1938

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Herbert Wesely

In den Abend träumen.
Die Stunden der Sonne in sich speichern
und mit nach Hause nehmen...

(aus: »Lebensquellen«)
~ © Herbert Wesely ~

österreichischer Autor und Sportsekretär; * 1936

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George Henry Lewes

Kaum stimmt uns etwas so ärgerlich,
als wenn andere uns ganz zu durchschauen sich rühmen.

(aus seinen Werken)
~ George Henry Lewes ~

englischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Philosoph; 1817-1878

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Alexander Saheb, Spruch des Tages zum 18.04.2018

Das Leben ist eine Gratwanderung
zwischen dem Kampf um die nackte Existenz
und angenehmem Zeitvertreib.

(aus: »Der Gedankenzoo« - Aphorismen und andere Anekdoten [2015])
~ © Alexander Saheb ~

deutscher Aphoristiker; * 1968



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Robert von Bayer

Vieles, was vor Jahrhunderten gesät wurde,
kommt in unseren Tagen zur Ernte.

(zugeschrieben)
~ (Karl Emmerich) Robert von Bayer ~, Pseudonym: Robert Byr
österreichischer Offizier und Schriftsteller; 1835-1902

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Ernst Ferstl

Wichtigtuer erkennt man daran,
dass ihnen ihr Reden viel wichtiger ist als ihr Tun.

(aus: »Lebensspuren« – Aphorismen)
~ © Ernst Ferstl ~

österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker; * 1955

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Petter Moen

Ist der Glaube mehr
als ein Wunschmechanismus der Seele?

(aus seinem Tagebuch)
~ Petter Moen ~

norwegischer Mathematiker und Verleger, bekannt für seine im Gefängnis geschriebenenTagebücher ; 1901-1944

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Gerd de Ley

Die meisten Menschen die meinen,
sie hätten die Schule des Lebens erfolgreich abgeschlossen,
waren sich selbst keine sehr strengen Lehrer.

{De meeste mensen die
zichzelf geslaagd vinden in de school van het leven
zijn nooit erg strenge leraars voor zichzelf geweest.}

(aus: »Houten Dief«)
~ © Gerd de Ley ~

belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger; * 1944

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Karl Friedrich Henckell

Schwarzsehern traun,
Heißt Särge baun!

(zugeschrieben)
~ Karl Friedrich Henckell ~

deutscher Lyriker und Schriftsteller; 1864-1929

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Ida Boy-Ed, Spruch des Tages zum 17.04.2018

Es gibt Augenblicke, wo der Verstand
das Wort, das von den Lippen geht,
zurückhalten will, tadelt, ja verdammt,
und wo unberechenbare, sekundenschnelle Regung
doch den Mund zwingt, zu sprechen.

(aus: »Nicht im Geleise«)
~ Ida Boy-Ed ~

geboren als Ida Cornelia Ernestina Ed;
deutsche Schriftstellerin und Salonnière; 1852-1928


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Leon R. Tsvasman

Das Wirkliche besteht im Erleben,
das Offensichtliche im Eigensein.

(aus einem Manuskript)
~ © Leon R. Tsvasman ~

Denker, Künstler und Autor, Medienphilosoph und Hochschuldozent; * 1968

Zitante 16.04.2018, 20.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Leon R. Tsvasman

Francesco De Sanctis

Man erkennt das Leben erst, wenn es entflieht,
und man begreift es erst, wenn man die Macht darüber verloren hat.

(aus: »Über die Wissenschaft und das Leben«)
~ Francesco De Sanctis ~

italienischer Literaturhistoriker und -kritiker; 1817-1883

Zitante 16.04.2018, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Francesco De Sanctis

Christel Rische

Warte nicht auf den Abend, denn der Mond
spendet nur mattes und kaltes Licht.
Nutze lieber den Tag, denn die Sonne
spendet nicht nur mehr Licht sondern auch Wärme.

(aus einem Manuskript)
~ © Christel Rische ~

deutsche Autorin; * 1962

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Ecbasis captivi

Es ist die Angewohnheit kleingewachsener Leute,
sich über die Großen zu erheben.

(Ecbasis captivi)
~ Ecbasis cuiusdam captivi per tropologiam ~ (Die Flucht eines Gefangenen, in sinnbildlicher Redeweise)
bedeutende lateinische Dichtung, die der Klosterliteratur zugerechnet wird; wahrscheinlich Mitte des 11. Jahrhunderts

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Beat Rink

Ausweg aus manchem Wortwechsel:
Ein Sprachwechsel.

(aus: »Verleisbarungen«)
~ © Beat Rink ~

Schweizer Aphoristiker und Theologe; * 1957

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Ernst Thälmann

Ein Leben ohne Hoffnung ist wie ein Vogel ohne Schwingen.
Ein Leben ohne Liebe ist wie ein Himmel ohne Sterne.

(zugeschrieben)
~ Ernst (Johannes Fritz) Thälmann ~

deutscher Politiker in der Weimarer Republik, von 1925 bis 1933 Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD); 1886-1944

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Anatole France, Spruch des Tages zum 16.04.2018

Eine Tat beweist gar nichts.
Es ist die Masse der Taten, ihr Gewicht, ihre Summe,
die den Wert eines Menschenwesens ausmachen.

(aus: »Die rote Lilie (Le lys rouge)«)
~ Anatole France ~, eigentlich François Anatole Thibault
französischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger von 1921; 1844-1924


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Zitante 16.04.2018, 00.05| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Anatole France, Tagesspruch, 20180416,

Helene von Druskowitz

Ist die Religion auch nur eine naive und illusorische Weltanschauung,
so ist sie doch eine Weltanschauung, durch die alle Dinge
in einem höheren Zusammenhange betrachtet werden.

(aus ihren Werken)
~ Helene von Druskowitz ~, eigentlich: Helena Maria Druschkovich;
Pseudonyme: E. René, H. Foreign, H. Sackorausch, H. Sakrosankt, Adalbert Brunn
österreichische Philosophin, Literatur- und Musikkritikerin; 1856-1918

Zitante 01.01.2018, 20.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Helene von Druskowitz

Friedrich von Gentz

Die militärische Macht muß auswärtigen Staaten die Neigung,
aber die diplomatische Klugheit muß ihnen, mit der Neigung,
auch selbst die Veranlassung zu Feindseligkeiten benehmen.

(aus seinen Werken)
~ Friedrich von Gentz ~

deutsch-österreichischer Schriftsteller, Staatsdenker und Politiker sowie Berater von Fürst Metternich; 1764-1832

Zitante 22.09.2017, 06.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich von Gentz

Johann Jacoby

Das eben ist das Unglück der Könige,
daß sie die Wahrheit nicht hören wollen.

(zitiert in: »Karl Rosenkranz, Briefe 1827 bis 1850«)
~ Johann Jacoby ~

deutscher Arzt und Radikaldemokrat in Preußen; 1805-1877

Zitante 22.09.2017, 04.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Johann Jacoby

Eugen Bleuler

Nachlässiges Denken in der Medizin
wird zum autistischen Denken.

(aus: »Das autistisch-undisziplinierte Denken in der Medizin und seine Überwindung«)
~ (Paul) Eugen Bleuler ~

Schweizer Psychiater, bekannt für seine Leistungen in der Schizophrenieforschung und Psychoanalyse; 1857-1939

Zitante 22.09.2017, 02.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Eugen Bleuler

Ernst von Feuchtersleben

Das Loben ist uns unbequem,
das Schelten ist so angenehm,
und gibt es nicht so viel zu schelten?
Nicht wahr, Prophet, du läßt es gelten?
Nisami: Im Namen Allahs rede ich:
Sich lobt, wer lobt; wer schilt, schilt sich.

(aus seinen Gedichten)
~ Ernst (Maria Johann Karl Freiherr) von Feuchtersleben~

österreichischer Popularphilosoph, Arzt, Lyriker und Essayist; 1806-1849

Zitante 21.09.2017, 22.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ernst von Feuchtersleben

Henri Poincaré

Der Gedanke ist nur ein Blitz zwischen zwei langen Nächten;
aber dieser Blitz ist alles.

{La pensée n'est qu'un éclair au milieu de la nuit.
Mais c'est cet éclair qui est tout.}

(aus: »Der Wert der Wissenschaft (La valeur de la science)«)
~ Henri Poincaré ~

französischer Mathematiker, theoretischer Physiker, theoretischer Astronom und Philosoph; 1854-1912

Zitante 21.09.2017, 06.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Henri Poincaré

Leopold Jacoby

Alle Freuden im Weibe sind enthalten,
Wie im Mitleid alle Tugenden walten.

(zugeschrieben)
~ Leopold Jacoby ~

deutscher sozialistischer Lyriker; 1840-1895

Zitante 21.09.2017, 04.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Leopold Jacoby

Albert Emil Brachvogel

Es ist das Eigentümliche, daß gegen einen ehrlichen, von Streben, Lauterkeit und
unbefangener Selbstwürdigkeit erfüllten Charakter,
kurz gegen innerlich wahre Menschen die raffinierteste Arglist und Ränkesucht
hämischer und selbstsüchtiger Naturen auf die Dauer nichts vermag.

(zugeschrieben)
~ Albert Emil Brachvogel ~

deutscher Schriftsteller; 1824-1878

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Christian Heinrich Zeller

Äußere und leibliche Strafen sind wesentlich und notwendig,
und es ist eine Thorheit, alle körperlichen Züchtigungen
aus der Schule verbannen zu wollen.

(zugeschrieben)
~ Christian Heinrich Zeller ~

deutscher Pädagoge, Pionier der Inneren Mission und Kirchenliederdichter pietistischer Richtung; 1779-1860

Zitante 20.09.2017, 22.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Christian Heinrich Zeller

Karl Kraus

Alles was ehedem paradox war,
bestätigt nun die große Zeit.

(aus: »Anderthalb Wahrheiten«)
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936

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Alfred Krupp

Wer arbeitet, macht Fehler.
Wer viel arbeitet, macht mehr Fehler.
Nur wer die Hände in den Schoß legt,
macht gar keine Fehler.

(zugeschrieben)
~ Alfred Krupp ~

deutscher Industrieller und Erfinder, 1812-1887

Zitante 20.09.2017, 06.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Alfred Krupp

Carl Einstein

Für die Leidenden denken, die gequält sind,
die keine Zeit besitzen, zu denken.

(aus seinen Werken)
~ Carl Einstein ~

eigentlich Karl Einstein;
deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller; 1885-1940

Zitante 20.09.2017, 04.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Carl Einstein

Arno Holz

Stimmt!
Das Einmaleins und das A b c
Ist nichts, als die Weisheit im Negligee.

(aus: »Das Buch der Zeit. Lieder eines Modernen«)
~ Arno Holz ~

deutscher Dichter und Dramatiker des Naturalismus und Impressionismus; 1863-1929

Zitante 20.09.2017, 02.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Arno Holz

Gotthilf Heinrich (von) Schubert

Die endlichen Wesen vermögen das Unendliche und Göttliche, aus welchem sie sind,
nicht unmittelbar anzuschauen, nicht unmittelbar das Leben aus ihm zu empfangen,
sondern dieses wird ihnen, nach dem Maße ihrer Empfänglichkeit,
durch andre höhere vermittelt.

(aus: »Ansichten von der Nachtseite«)
~ Gotthilf Heinrich (von) Schubert ~

deutscher Arzt, Naturforscher, Mystiker und Naturphilosoph der Romantik; 1780-1860

Zitante 19.09.2017, 22.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gotthilf Heinrich Schubert

Sigmund von Birken

Vermeiden, was man liebet,
Hat viel' zu todt' betrübet.

(zugeschrieben)
~ Sigmund von Birken ~, auch: Sigismund von Birken

protestantischer deutscher Dichter und Schriftsteller des Barock; 1626-1681

Zitante 19.09.2017, 06.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Sigmund von Birken

Jaroslav Hašek

Übrigens stehen wir ja alle in Gottes Hand,
ich aber war außerdem in der Hand der Ärzte.

(zugeschrieben)
~ Jaroslav Hašek ~
tschechischer Schriftsteller, bekannt vor allem durch seine literarische Figur des "braven Soldaten Schwejk"; 1883-1923

Zitante 19.09.2017, 04.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jaroslav Hašek

Otto Leixner von Grünberg

Ahnung und Wissen

Daß wir so lang' nur ahnen,
Wo Wissen thäte not,
Und wenn wir's endlich wissen,
Verfallen wir dem Tod!

(aus: »Aus der Vogelschau«)
~ Otto Leixner von Grünberg ~,

auch: Otto von Leixner;
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907

Zitante 19.09.2017, 02.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Otto Leixner

Klaus Groth

Ob ich traurig, ob ich glücklich?
Ach, wie nenn ich es dir gleich!
Alles wechselt augenblicklich,
Aber immer bin ich reich.

(zugeschrieben)
~ Klaus (Johann) Groth ~

deutscher Lyriker und Schriftsteller, gilt als einer der Begründer der neueren niederdeutschen Literatur; 1819-1899

Zitante 18.09.2017, 22.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Klaus Groth

Wolfgang Mocker

Auf dem Papier ist
die Würde des Menschen besonders unantastbar.

(aus dem Manuskript »Humor ist, wenn man trotzdem lebt« [2005])
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009

Zitante 15.09.2017, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wolfgang Mocker

Siegfried Wache

Der Vorschriftengläubige ist fest davon überzeugt,
dass es ein Leben nach den Vorschriften gibt.

(aus einem Manuskript)
~ © Siegfried Wache ~

deutscher technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Aphoristiker; * 1951

Zitante 14.09.2017, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Siegfried Wache

Harald Kriegler

Nach Tatendurst
stellt sich nicht selten Machthunger ein.

(aus einem Manuskript)
~ © Harald Kriegler ~

Schriftsetzer und Autor; * 1945

Zitante 13.09.2017, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Harald Kriegler

Gerhard Uhlenbruck

Bei einer Krankheit sagt man,
dass man sie hat und dass einem etwas fehlt:
es fehlt einem die Gesundheit.

(aus: »Wortmeldungen«. Wieder Sprüche voller Widersprüche. [2009])
~ © Gerhard Uhlenbruck ~

deutscher Immunologe und Aphoristiker; 1929–2023

Zitante 12.09.2017, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerhard Uhlenbruck

Siegfried Wache

Das schwere Leben ist
der Gegensatz zur Leichtigkeit des Seins.

(aus einem Manuskript)
~ © Siegfried Wache ~

deutscher technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Aphoristiker; * 1951

Zitante 30.05.2017, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Siegfried Wache

Christian Heinrich Zeller

Wer nicht beten kann,
der kann auch nicht erziehen.

(zugeschrieben)
~ Christian Heinrich Zeller ~

deutscher Pädagoge, Pionier der Inneren Mission und Kirchenliederdichter pietistischer Richtung; 1779-1860

Zitante 30.05.2017, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Christian Heinrich Zeller

Harald Kriegler

Gefühle sollte man zeigen
und nicht zur Schau stellen.

(aus einem Manuskript)
~ © Harald Kriegler ~

Schriftsetzer und Autor; * 1945

Zitante 30.05.2017, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Harald Kriegler

Pavel Kosorin

Auch wenn du ganz am Boden bist,
ist Gottes Hand noch unter dir.

(aus einem Manuskript)
~ © Pavel Kosorin ~

tschechischer Aphoristiker; * 1964

Zitante 29.05.2017, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Pavel Kosorin

Ernst von Feuchtersleben

Dämmerung ist Menschenlos –
in jeder Beziehung.

(aus: »Zur Diätetik der Seele«)
~ Ernst (Maria Johann Karl Freiherr) von Feuchtersleben~

österreichischer Popularphilosoph, Arzt, Lyriker und Essayist; 1806-1849

Zitante 20.09.2016, 22.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ernst von Feuchtersleben

Wolfgang Mocker

Am Anfang war der Mensch.
Am Ende die allseitig entwickelte Persönlichkeit.

(aus: »Gedankengänge nach Canossa« - Euphorismen und andere Anderthalbwahrheiten)
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009

Zitante 20.09.2016, 20.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wolfgang Mocker

Siegfried Wache

Börsenkurse:
die Fieberkurven unserer Zeit.

(aus einem Manuskript)
~ © Siegfried Wache ~

deutscher technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Aphoristiker; * 1951

Zitante 20.09.2016, 06.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Siegfried Wache

Harald Kriegler

Auch eine Engelsgeduld
kann mal zum Teufel gehen.

(aus einem Manuskript)
~ © Harald Kriegler ~

Schriftsetzer und Autor; * 1945

Zitante 20.09.2016, 04.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Harald Kriegler

Christian Heinrich Zeller

Zeige deines Wortes Kraft an uns armen Wesen;
zeige, wie es neu uns schafft, Kranke macht genesen.
Jesu, dein allmächtig Wort fahr' in uns
zu siegen fort, bis wir ganz genesen.

(zugeschrieben)
~ Christian Heinrich Zeller ~

deutscher Pädagoge, Pionier der Inneren Mission und Kirchenliederdichter pietistischer Richtung; 1779-1860

Zitante 20.09.2016, 02.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Christian Heinrich Zeller

Gerhard Uhlenbruck

Aberglaube, das sind die Mistelgewächse
auf dem Baum der Erkenntnis.

(aus: »Coole Sprüche zu heißen Themen« – Nachdenkliches zum Mitdenken [2006])
~ © Gerhard Uhlenbruck ~

deutscher Immunologe und Aphoristiker; 1929–2023

Zitante 19.09.2016, 22.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerhard Uhlenbruck

Karl Kraus

Alle Geräusche der Zeitlichkeit seien in meinem Stil gefangen.
Das mache ihn den Zeitgenossen zum Verdruß.
Aber Spätere mögen ihn wie eine Muschel ans Ohr halten,
in der ein Ozean von Schlamm musiziert.

(aus: »Anderthalb Wahrheiten« – Mensch und Nebenmensch)
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936

Zitante 19.09.2016, 20.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Karl Kraus

Alfred Krupp

Ich habe den Fleiß der Mutter geerbt,
mit dem Fleiß hat sie das Hauswesen gerettet.

(zugeschrieben)
~ Alfred Krupp ~

deutscher Industrieller und Erfinder, 1812-1887

Zitante 19.09.2016, 06.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Alfred Krupp

Carl Einstein

Die Logik will immer Eines und bedenkt nicht,
dass es viele Logiken gibt.

(aus: »Bebuquin oder Die Dilettanten des Wunders«)
~ Carl Einstein ~

eigentlich Karl Einstein;
deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller; 1885-1940

Zitante 19.09.2016, 04.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Carl Einstein

Arno Holz

Wenn die Kritiksucht unsre Kunst,
En masse schablonenhaft verhunzt,
Fällt mir der Vers ein, der famose:
Du stinkst, sprach einst das Schwein zur Rose.

(zugeschrieben)
~ Arno Holz ~

deutscher Dichter und Dramatiker des Naturalismus und Impressionismus; 1863-1929

Zitante 19.09.2016, 02.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arno Holz

Gotthilf Heinrich (von) Schubert

Nur der Geist des Menschen vermag sich
in den höchsten Augenblicken der Weihe der
unmittelbaren, geistigen Anschauung des Göttlichen zu nähern.

(aus: »Ansichten von der Nachtseite«)
~ Gotthilf Heinrich (von) Schubert ~

deutscher Arzt, Naturforscher, Mystiker und Naturphilosoph der Romantik; 1780-1860

Zitante 18.09.2016, 22.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gotthilf Heinrich Schubert

Otto Leixner von Grünberg

Zwiefaches Recht

Wer unvergolten das Unrecht läßt,
Das er von andern hat erlitten,
Hat oft sich zwiefach Recht erstritten.

(aus: »Aus der Vogelschau«)
~ Otto Leixner von Grünberg ~

auch: Otto von Leixner;
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907

Zitante 17.09.2016, 22.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Otto Leixner

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Die schlimmste Art ein Glück zu versäumen ist, es nicht zu glauben, dass man es erlebt.

~ Arthur Schnitzler ~
(1862-1931)


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das ist so unsagbar wahr, wie auch das Zitat
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