Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Germund Fitzthum, Spruch des Tages zum 23.03.2026

Es gibt Staaten,
in denen die Justitia nur noch
eine schlechte Kopie des römischen Originals ist.

(aus: »Der Literat im Caféhaus« - Aphorismen [1980])
~ © Germund Fitzthum ~

österreichischer Aphoristiker; * 1938

Bildquelle: wal_172619/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 23.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kobayashi Issa, Spruch des Tages zum 22.03.2026

Am Ende des Frühlingstags
verweilt dort, wo Wasser ist
noch das Abendlicht.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Kobayashi Issa ~
japanischer Haiku-Dichter; 1763-1828

Bildquelle: likesilkto/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 22.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Mitsch

Oft ist der Seitensprung
ein Anlauf für den Fall aus allen Wolken.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 21.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Unbekannter Autor

Es gibt Augenblicke im Leben,
in denen du jemanden brauchst,
der mehr an dich glaubt als du selbst.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

Zitante 21.03.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manfred Hinrich

Beamtengebet:
Und lege uns nicht ad acta

(aus dem Manuskript »Scherben 2002–2004«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 21.03.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Antoine Petit-Senn, Spruch des Tages zum 21.03.2026

Unsere wahrsten Tugenden sind diejenigen,
an welche wir selbst am wenigsten denken.

{Nos vertus les plus vraies sont celles
dont nous nous doutons le moins.}

(aus seinen Werken, zitiert in: »Pharus am Meere des Lebens« [Coutelle, 1870])
~ Jean Antoine Petit-Senn ~

auch John Petit-Senn genannt,
schweizerisch-französischer Dichter, Lyriker und Satiriker; 1792-1870

Zitante 21.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Lew Nikolajewitsch Tolstoi

Das Lebensziel des Menschen besteht darin,
auf jedwede Weise zur allseitigen Entwicklung
alles Bestehenden beizutragen.

(aus seinen Tagebüchern [1847])
~ Lew Nikolajewitsch Tolstoi ~

russischer Schriftsteller,
seine Hauptwerke "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" sind Klassiker des realistischen Romans; 1828-1910

Zitante 20.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Wem man gibt, der schreibt es in den Sand. Wem man nimmt, der meißelt es in den Fels.

~ Weisheit aus Ägypten ~


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