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Emil Heinrich Du Bois-Reymond, Spruch des Tages zum 17.05.2021

Eine pessimistische Weltansicht
wird den Geschichtsforschern in der Regel eigen,
weil sie sich im steten Umgange
mit den Wechselfällen der bürgerlichen Geschichte bewegen.

(zitiert in »Geistige Waffen« – ein Aphorismen-Lexikon [1901])
~ Emil Heinrich Du Bois-Reymond ~
deutscher Physiologe und theoretischer Mediziner; 1818-1896

Zitante 17.05.2021, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Emil Heinrich Du Bois-Reymond, Tagesspruch, 20210517,

Peter Sirius

Es giebt Menschen,
die eine Majestätsbeleidigung Gottes sind.

(aus: »Tausend und Ein Gedanken« [1899])
~ Peter Sirius ~

eigentlich: Otto Kimmig;
deutscher klassischer Philologe und Gymnasialdirektor; 1858-1913

Zitante 16.05.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Peter Sirius

Katharina Eisenlöffel

Der Schlaue nutzt seine Schläue,
um den Schwachen vom Wesentlichen abzuhalten.

(aus: »Lebensweisheiten« [1997])
~ © Katharina Eisenlöffel ~

österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin; 1932-2019

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Paul-Jean Toulet

Das ist die schlimmste Art von Überdruss,
wenn man nicht mehr Wollen will.

{C'est la pire lassitude,
quand on ne veut plus vouloir.}

(aus: »Les Trois Impostures [1922]«)
~ Paul-Jean Toulet ~
französischer Schriftsteller, Lyriker und Essayist, bekannt durch seine "Contrerimes" (Querzeiler); 1867-1920

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Phil Bosmans, Spruch des Tages zum 16.05.2021

Ein Tag, der ist so schnell um.
Aber eine Minute,
die dauert manchmal eine Ewigkeit.

(aus: »Ich hab' dich gern«)
~ © Pater Phil Bosmans ~

genannt: Der moderne Franziskus;
belgischer, katholischer Ordenspriester, Telefonseelsorger und Schriftsteller; 1922-2012



Bildquelle: diego_torres/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Thomas Häntsch

Wenn die Datenspeicher überlaufen,
wird die Flut entsetzlich sein.

(aus einem Manuskript)
~ © Thomas Häntsch ~

deutscher Fotograf und Autor; * 1958

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William Shakespeare

Der Narben lacht,
wer Wunden nie gefühlt.

(aus: »Romeo und Julia«)
~ William Shakespeare ~

englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler, seine Werke gehören zu den am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur; 1564-1616

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Harald Kriegler

Die echten Paradiese
erkennt man am Verbot.

(aus: »Holzwegsplitter«)
~ © Harald Kriegler ~

Schriftsetzer und Autor; * 1945

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Ninon de Lenclos, Spruch des Tages zum 15.05.2021

Wenn der Rausch der Liebe vorbei ist,
lachen wir oft über die Vergleiche,
zu der sie uns veranlaßt hat.

{Lorsque l'ivresse de l'amour est passée,
on rit souvent des comparaisons
qu'elle nous a fait faire.}

(zitiert in: »Dictionnaire d'Amour« [1808])
~ Anne "Ninon" de Lenclos ~
französische Kurtisane und Salonière; 1620-1705

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Oscar Wilde

Sich selbst zu lieben
ist der Beginn eines lebenslänglichen Romans.

(aus: »Ein idealer Gatte«)
~ Oscar Wilde ~

eigentlich Oscar Fingal O‘ Flahertie Wills Wilde;
irischer Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker; 1854-1900

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Gerhard Uhlenbruck

An die letzten Dinge
denkt man zuletzt.

(aus: »Ein gebildeter Kranker« – Trost- und Trutzsprüche für und gegen Ängste und Ärzte [Anthologie, 1981])
~ © Gerhard Uhlenbruck ~

deutscher Immunologe und Aphoristiker; 1929–2023

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Sophronius Eusebius Hieronymus

Der Reiche ist entweder ein Schelm
oder eines Schelmes Erben.

(aus seinen Briefen)
~ Sophronius Eusebius Hieronymus ~
Kirchenvater, Heiliger, Gelehrter und Theologe der alten Kirche; 347-420 n. Chr.

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Jürgen Große, Spruch des Tages zum 14.05.2021

Wer befiehlt, die Menschen zu lieben,
der befiehlt, die Menschen zu ändern.
Niemand liebt die Menschen, wie sie sind.

(aus: »Der sterbende Gott – Agnostische Anmerkungen«)
~ © Jürgen Große ~

deutscher Aphoristiker und Essayist; * 1963



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Jeannine Luczak-Wild

Neben dem Nobelpreis für Literatur
sollte es einen Knobelpreis für Literaturkritik geben.

(aus: »Schweigegeld als Landeswährung« – Aphorismen [1984])
~ © Jeannine Luczak-Wild ~

Konferenzdolmetscherin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin; * 1938

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Emil Gött

Die schlechte Absicht
ist immer auf den Beinen.

(aus: »Im Selbstgespräch«)
~ Emil Gött ~

deutscher Schriftsteller; 1864-1908

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Erhard Schümmelfeder

Eine der unangenehmsten Bürden wäre es,
jemandem zu ewigem Dank verpflichtet zu werden.

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Schümmelfeder ~

deutscher Erzieher und Schriftsteller; * 1954

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Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues, Spruch des Tages zum 13.05.2021

Das Licht ist das erste Geschenk der Geburt,
damit wir lernen, daß die Wahrheit
das höchste Gut des Lebens ist.

{La lumière est le premier fruit de la naissance,
pour nous enseigner que la vérité
est le plus grand bien de la vie.}

(aus: »Reflexionen und Maximen [Réflexions et maximes]«)
~ Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues ~

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller; 1715-1747



Bildquelle: analogicus/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Arthur Schnitzler

Eine so genannte Halbwahrheit,
sie mag sich aufspielen, wie sie will,
wird niemals eine ganze Wahrheit werden.
Ja, wenn wir ihr nur scharf genug ins Auge sehen,
so ist sie immer eine ganze Lüge gewesen.

(aus: »Buch der Sprüche und Bedenken«)
~ Arthur Schnitzler ~
österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

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Elmar Kupke

Charme erliebt sich
das Einverständnis des anderen…

(aus: »Lyricon 2« [1985])
~ © Elmar Kupke ~

deutscher Aphoristiker; 1942–2018

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Julius Wilhelm Zincgref

Friede macht Reichtum,
Reichtum macht Übermut,
Übermut bringt Krieg,
Krieg bringt Armut,
Armut macht Demut,
Demut macht wieder Frieden.

(aus: »Apophthegmata«)
~ Julius Wilhelm Zincgref ~, auch Zinkref oder Zengravius
deutscher Lyriker, Spruchdichter und Herausgeber; 1591-1635

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Anke Maggauer-Kirsche, Spruch des Tages zum 12.05.2021

Liebe ist
der blaue Himmel über unserer Seele

(aus einem Manuskript)
~ © Anke Maggauer-Kirsche ~

deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und Betagtenbetreuerin; * 1948



Bildquelle: MabelAmber/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Siegfried Wache

Immer wieder bekommt das
fest gefügte Gewölbe der Konventionen und Gewohnheiten
Gedankensprünge.

(aus einem Manuskript)
~ © Siegfried Wache ~

deutscher technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Aphoristiker; * 1951

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Albert Schweitzer

Die Idee der Menschheit ist nur das Mittelgebirge,
hinter der sich das Hochgebirge der Idee der
Zusammengehörigkeit aller Wesen erhebt.

(aus: »Kulturphilosophie III«)
~ (Ludwig Philipp) Albert Schweitzer ~

deutsch-französischer Arzt, evangelischer Theologe, Organist, Philosoph und Pazifist; 1875-1965


(mit freundlicher Zitiergenehmigung der »Albert-Schweitzer-Stiftung«)

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Herbert Wesely

Die Voraussetzung für Weiterbildung ist,
ob sie sich lohnt.
Das hängt von Kontext, Werten und Normen ab.

(aus: »Lebensquellen«)
~ © Herbert Wesely ~

österreichischer Autor und Sportsekretär; * 1936

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Lothar Bucher, Spruch des Tages zum 11.05.2021

Die Unduldsamkeit entspringt aus einer besonderen Denkweise,
und diese wieder aus dem Bedürfnis an Dogmen, Lehrsätzen oder,
wie wir heutzutage sagen, an Prinzipien zu glauben,
die man nicht recht beweisen kann.
Könnte man sie beweisen, so wäre man gleichmüthiger gegen die Leugner;
man verfolgt einen Menschen nicht, der da leugnet,
daß die Winkel eines Dreiecks gleich zweier Rechten seien.

(aus: »Wissenschaften im neunzehnten Jahrhundert [1862]«)
~ (Adolf) Lothar Bucher ~
preußischer Beamter, Journalist und Politiker, enger Vertrauter von Otto von Bismarck; 1817-1892

Zitante 11.05.2021, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Lothar Bucher, Tagesspruch, 20210511,

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~ Matthias Claudius ~
(1740-1815)


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Geniales Bild zum Spruch?.Liebe Grüsse, Mari
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