Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Carl (Freiherr) du Prel, Spruch des Tages zum 03.03.2026

Instinktiv stellen wir Moral höher als die Bildung.
Am moralischen Menschen vermissen wir kaum die Bildung,
Genie ohne Moral aber stößt uns ab.
Dummheit erregt Bedauern oder Heiterkeit,
Schlechtigkeit erregt Entrüstung.

(aus: »Das Rätsel des Menschen« [du Prel, 1892])
~ Carl (Freiherr) du Prel ~, auch Karl Freiherr du Prel oder Baron Carl du Prel
deutscher Philosoph, Schriftsteller und Okkultist; 1839-1899

Zitante 03.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alphonse Daudet

Der Gefangene
empfindet die Freiheit schöner, als sie ist.

{Le prisonnier
voit la liberté plus belle qu‘elle n‘est.}

(aus: »La Doulou« (Im Land der Schmerzen) [Daudet, EA 1930])
~ Alphonse Daudet ~
französischer Lyriker, Dramatiker und Erzähler; 1840-1897

Zitante 02.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ludwig Andreas Feuerbach

Die echten Schriftsteller
sind die Gewissensbisse der Menschheit.

(aus: »Abälard und Héloïse « [Feuerbach, 1834])
~ Ludwig Andreas Feuerbach ~
deutscher Philosoph und Anthropologe mit bedeutenden Einfluß auf die Bewegung des Vormärz; 1804-1872

Zitante 02.03.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jeannine Luczak-Wild, Spruch des Tages zum 02.03.2026

Weisheit der Bücher:
Sie wenden den Menschen den Rücken zu.

(aus: »Schweigegeld als Landeswährung« - Aphorismen [1984])
~ © Jeannine Luczak-Wild ~

Konferenzdolmetscherin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin; * 1938

Bildquelle: analogicus/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 02.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Germaine de Staël, Spruch des Tages zum 01.03.2026

Ich weiß nicht, was
im Leben eines Menschen mehr wiegt
als einem empfindsamen Wesen
tiefes Leid zu ersparen.

(aus: »Über Deutschland« [De lAllemagne, 1813])
~ Germaine de Staël ~

eigentl. Anne-Louise-Germaine Baronin von Staël-Holstein bzw. Madame de Staël
französische Schriftstellerin und Salonnière; 1766-1817

Bildquelle: KELLEPICS/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 01.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manfred Hinrich

Täglicher Telefonterror der Werbung erlaubt,
die armen Terroristen müssen sich unsere Frechheiten anhören

(aus dem Manuskript »Scherben 2005«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 28.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Mitsch

Täglich wird Zeit totgeschlagen.
Wen wundert es, dass sie knapp wird?

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 28.02.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ Oscar Wilde ~
(1854-1900)


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