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Carl Ludwig Schleich

Wäre der Schlaf der Bruder des Todes,
so wäre der Traum ein Vorgeschmack vom Jenseits.
Dann enthielte er einen Beweis für die Unsterblichkeit.

(aus: »Die Weisheit der Freude«, Kapitel: Über den Traum [1926])
~ Carl Ludwig Schleich ~
deutscher Chirurg (erfand die Methode der Infiltrationsanästhesie [1926]) und Schriftsteller; 1859-1922

Zitante 10.07.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Carl Ludwig Schleich

Germund Fitzthum

Geistige Nahrung
wird nur dann leicht aufgenommen,
wenn sie nicht zu trocken ist.

(aus: »Capriolen aus spitzer Feder« - Aphorismen [1976])
~ © Germund Fitzthum ~

österreichischer Aphoristiker; * 1938

Zitante 10.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Germund Fitzthum

Gustav Radbruch, Spruch des Tages zum 10.07.2025

Ein guter Jurist kann nur der werden,
der mit einem schlechten Gewissen Jurist ist.

(zitiert in: »Eine Feuerbach-Gedenkrede sowie drei Aufsätze aus dem wissenschaftlichen Nachlaß.« [1952])
~ Gustav Radbruch ~
deutscher Jurist, Politiker, Rechtswissenschaftler und -philosoph; 1878-1949

Zitante 10.07.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gustav Radbruch, Tagesspruch, 20250710,

Jean Antoine Petit-Senn

Wir bezahlen gewöhnlich die Gefälligkeiten der Dummen mit dem Recht,
uns ihre langweiligen Geschichten aufdringen zu lassen;
so geht's uns mit den starkbelaubten Bäumen, die uns
vor dem Platzregen schützen, jedoch lange noch den Regen träufeln lassen,
nachdem er schon aufgehört hat.

{Nous payons les services que nous rendent les sots du droit
qu'ils y trouvent de nous imposer leurs ennuyeuses relations:
ainsi les arbres épais, touffus, qui nous garantissent d'une averse,
dégouttent sur nous longtemps après qu'elle a cessé.}

(aus: »Geistesfunken und Gedankensplitter« [Bluettes & Boutades])
~ Jean Antoine Petit-Senn ~

auch John Petit-Senn genannt,
schweizerisch-französischer Dichter, Lyriker und Satiriker; 1792-1870

Zitante 09.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jean Antoine Petit-Senn

Oliver Tietze

Diese Zeit
rennt vor sich selbst davon.

Aus: »Spuren in der Zukunft« [2016]
~ © Oliver Tietze ~

deutscher Aphoristiker und Lyriker; * 1965

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Johann Karl August Musäus

Es ist doch etwas wunderbares mit den verliebten Leuten,
man kann aus ihnen nicht klug werden.

(aus: »Grandison der Zweite« [1760])
~ Johann Karl August Musäus ~
deutscher Philologe, Schriftsteller und Literaturkritiker der Aufklärung, bekannt als Märchensammler und Erzähler; 1735-1787

Zitante 09.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Johann Karl August Musäus

Franz Werfel, Spruch des Tages zum 09.07.2025

Wenn die Seele sich auf einen Augenblick
ihrer eigenen Unendlichkeit hingibt,
dann und dort ist Stille.

(aus: »Zwischen Oben und Unten«)
~ Franz (Viktor) Werfel ~
österreichischer Schriftsteller jüdischer Herkunft mit deutschböhmischen Wurzeln; 1890-1945

Bildquelle: KRiemer/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Rupert Schützbach

Ein Gerücht verhungert,
wenn man ihm die Nahrung entzieht.

(aus: »WeltAnschauung« - Aphorismen & Definitionen [2004])
~ © Rupert Schützbach ~

deutscher Dipl.-Finanzwirt, Zöllner i.R. und Schriftsteller; * 1933

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Georg Rollenhagen

Wenn die katz nicht ist im haus,
so hat frei umlaufen die maus.

(aus: »Froschmeuseler« [1595])
~ Georg Rollenhagen ~
deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Pädagoge und Prediger; 1542-1609

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Wolfgang Mocker

Schade, daß das Geld,
das uns unabhängig machen könnte,
uns so abhängig macht.

(aus einem Manuskript)
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009

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Niccolò Machiavelli, Spruch des Tages zum 08.07.2025

Denn alle die, welche sich
in der alten Ordnung der Dinge wohl befanden,
sind der neuen feind ...

(aus: »Das Buch vom Fürsten« [1810])
~ Niccolò (di Bernardo dei) Machiavelli ~

florentinischer Philosoph, Politiker, Diplomat, Chronist und Dichter; 1469-1527

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Wilhelm Busch

Gar sehr verzwickt ist diese Welt,
Mich wundert's, daß sie wem gefällt.

(aus: »Spricker – Aphorismen und Reime [Die Welt ist groß]«)
~ (Heinrich Christian) Wilhelm Busch ~

deutscher humoristischer Dichter und Zeichner; 1832-1908

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Annemarie Schnitt

Glaub mir

das Wort
das beflügelnde
hat zu aller Zeit
Verzagte hochgezogen
zum zündenden Flug

(von ihrer Homepage »annemarie-schnitt.de«)
~ © Annemarie Schnitt ~

deutsche Lyrikerin; 1925-2018

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Otto Leixner von Grünberg

Die Jugend jeder Zeit verspottet gar vieles,
was sie, zur Mannheit gelangt, achten und verehren wird;
und sie bewundert, worüber sie einst lächeln wird.

(aus: »Der Weg zum Selbst« [1905])
~ Otto Leixner von Grünberg ~
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907

auch: Otto von Leixner;
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907

Zitante 07.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Otto Leixner

Wilfried Besser, Spruch des Tages zum 07.07.2025

Manche Antwort
ist eine Beleidigung für die gestellte Frage.

(aus: »Schichtwechsel - Sichtwechsel« - Aphorismen [2013])
~ © Wilfried Besser ~

deutscher Aphoristiker; * 1951

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Unbekannter Autor, Spruch des Tages zum 06.07.2025

Glück ist kein Ziel.
Glück ist eine Art zu leben.
Sei heute glücklich - ohne jeden Grund.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

Bildquelle: JillWellngton/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 06.07.2025, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Unbekannter Autor, Tagesspruch, 20250706,

Claudia Brefeld

In der Mittagsglut.
Fliegen suchen nach Schatten –
nur der Kuhschwanz zuckt.

(Haiku, 3. Platz beim entsprechenden DAphA-Wettbewerb [2007])
~ © Claudia Brefeld ~

deutsche Aphoristikerin und Haiku-Dichterin; * 1956

Zitante 05.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Claudia Brefeld

Emanuel Geibel

Wenn sich zwei Herzen scheiden,
Die sich dereinst geliebt,
Das ist ein großes Leiden,
Wie's größres nimmer gibt.

(Die ersten 4 Zeilen aus dem Gedicht »Wenn sich zwei Herzen scheiden« [Jugendgedichte, 1883])
~ Emanuel Geibel ~, eigentlich Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst

eigentlich: Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst
deutscher Lyriker; 1815-1884

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Ernst R. Hauschka

Wer eine Rolle spielen möchte,
dem bleibt das Publikum nicht erspart.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie [Band 1, 2010])
~ © Ernst R. Hauschka ~

deutscher Aphoristiker, Essayist und Bibliothekar; 1926-2012

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Otto Weiß, Spruch des Tages zum 05.07.2025

Reaktionäre Moral:
"Das Volk soll entsagen –
zugunsten jener, die Entsagung predigen."

(aus: »So seid ihr!« - Aphorismen, Band 1 [1906])
~ Otto Weiß ~

in Budapest geborener Musiker;
wirkte auch als Dramatiker, Feuilletonist und Aphoristiker; 1849-1915

Zitante 05.07.2025, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Otto Weiß, Tagesspruch, 20250705,

Arthur Schopenhauer

Das Leben ist eine mißliche Sache:
ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen,
über dasselbe nachzudenken.

(aus einem Brief an Christoph Martin Wieland [1811])
~ Arthur Schopenhauer ~
deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer; 1788-1860

Zitante 04.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arthur Schopenhauer

Werner Braun

Man braucht mich nicht zu lieben,
aber man soll mich respektieren.

(aus einem Manuskript)
~ © Werner Braun ~

deutscher Aphoristiker; 1951-2006

Zitante 04.07.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Werner Braun

Moses Maimonides

Wenn sich Prügel schreiben ließen,
würdest du einen langen Brief von mir bekommen.
So aber weiß ich nicht, was ich schreiben soll.

(angeblich aus einem Brief an einen Rabbi, der ihn verärgert hatte)
~ Moses Maimonides ~, eigentlich Mosche ben Maimon
Philosoph, Rechtsgelehrter und Arzt, gilt als bedeutender Gelehrter des Mittelalters und einer der bedeutendsten jüdischen Gelehrten aller Zeiten; um 1135-1204

Zitante 04.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Moses Maimonides

Markus Mirwald, Spruch des Tages zum 04.07.2025

Wenn deutlich wird, dass nichts ist, wie es scheint,
ist alle Mühe vergeblich, die Augen vor dem zu verschließen,
was sichtbar wird.

(aus: »Bei Licht besehen« [Band 2 der Reihe: »Wesentliches in wenigen Worten«, 2018])
~ © Markus Mirwald ~

österreichischer Soziologe & Aphoristiker; * 1982

Bildquelle: pixundfertig/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 04.07.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Markus Mirwald, Tagesspruch, 20250704,

Jürgen Wilbert

Forderung eines ausgesprochenen Sprachhegers:
Grabmale für ausgestorbeneWörter.

(aus: »Aus der Redensart geschlagen« – Aphoristische Denkereien)
~ © Jürgen Wilbert ~

deutscher Literat und Aphoristiker; * 1945

Zitante 03.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jürgen Wilbert

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