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Paul Richard Luck

Der Flache sieht lauter Licht,
der Tiefe lauter Dunkelheit.
Dunkelheit verleiht Wonne der Qual,
Licht Lachen des Trübsinns.

(aus: »Stimmen der Stille« – Aphorismen [1919, Neuausgabe 2021])
~ Paul Richard Luck ~

deutscher Schriftsteller; 1880–1940

Zitante 24.07.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Paul Richard Luck

KarlHeinz Karius

Wenn sich nicht einige gegen den Strom stellen,
gehen alle den Bach runter.

(aus: »WortHupferl«)
~ © KarlHeinz Karius ~

Worthupfler

Zitante 24.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: KarlHeinz Karius

Hildegard von Bingen, Spruch des Tages zum 24.07.2025

Das Gemüt
hat im Herzen der Menschen eine Wohnstätte.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Hildegard von Bingen ~
deutsche Benediktinerin, Mystikerin, Heilige und Kirchenlehrerin, 1098-1179

Bildquelle: congerdesign/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 24.07.2025, 00.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hildegard von Bingen, Tagesspruch, 20250724,

Friedrich Rückert

Ein Wunder ist die Welt,
das nie wird ausgewundert,
das niederschlägt den Geist
und wieder ihn ermuntert.

(aus: »Die Weisheit des Brahmanen« [1836-1839])
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Zitante 23.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Rückert

Michael Rumpf

Manche fürchten den erhobenen Zeigefinger,
als sei er die geballte Faust.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie [Band 1, 2010])
~ © Michael Rumpf ~

deutscher Essayist; * 1948

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Carl (Friedrich Georg) Spitteler

Ein Herz muss dann und wann
an einem Glück sich laben,
Es muss der Liebe viel
und etwas Frohsinn haben.

(aus: »Olympischer Frühling« [1900-1905])
~ Carl (Friedrich Georg) Spitteler ~, Pseudonym: Carl Felix Tandem
Schweizer Dichter und Schriftsteller, Kritiker und Essayist und Literaturnobelpreisträger von 1919; 1845-1924

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Klaus Huber, Spruch des Tages zum 23.07.2025

Jede Minute, die wir bewusst leben,
weitet sich für uns zur Ewigkeit.

(von seiner Homepage »klausvomdachsbuckel.de«)
~ © Klaus Huber ~

alias »Klaus vom Dachsbuckel«
deutscher Autor, Text- und Auftragsdichter; * 1946

Bildquelle: mirenhayek/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 23.07.2025, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Klaus Huber, Tagesspruch, 20250723,

Oskar Stock

Fällt einem Pechvogel vom Herzen ein Stein,
dann trifft er sicherlich sein Bein.

(aus seinen Werken)
~ © Oskar Stock ~

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1946

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Karl (Leberecht) Immermann

Denn die Menschen werden nicht von den Dingen,
sondern von den Meinungen über die Dinge gepeinigt.

(aus: »Der Oberhof [1840])
~ Karl (Leberecht) Immermann ~
deutscher Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker; 1796-1840

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Gregor Brand

Der belebteste Ort im Jenseits:
der Garten der ewigen Ruhe.

(aus: »Meschalim« Zweitausend Aphorismen)
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957

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(Christian) Friedrich Hebbel, Spruch des Tages zum 22.07.2025

Ich glaube, eine Weltordnung, die der Mensch begriffe,
würde ihm unerträglicher seyn, als diese, die er nicht begreift.
Das Geheimniß ist seine eigentliche Lebensquelle,
mit seinen Augen will er etwas sehen, aber nicht Alles;
sieht er Alles, so meint er, er sieht Nichts.

(aus seinen Tagebüchern, 24.11.1838)
~ (Christian) Friedrich Hebbel ~

Pseudonym: Dr. J. F. Franz;
deutscher Dramatiker und Lyriker; 1813-1863

Zitante 22.07.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Hebbel, Tagesspruch, 20250722,

Oscar Wilde

Das neunzehnte Jahrhundert, wie wir es kennen,
ist im Wesentlichen eine Erfindung von Balzac.

{The nineteenth century, as we know it,
is largely an invention of Balzac.}

(aus: »Der Verfall der Lüge« [The Decay Of Lying, 1889])
~ Oscar Wilde ~

eigentlich Oscar Fingal O‘ Flahertie Wills Wilde;
irischer Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker; 1854-1900

Zitante 21.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Oscar Wilde

Nikolaus Cybinski

Tag für Tag dieselbe Gedankenlosigkeit,
und jedes Jahr neue Waffen.
In der Politik gibt es Dinge,
die ihre Wissenschaft nicht begreift.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun. Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?«) - Aphorismen [1987]
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

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Émile Zola

Nein, keine Vergebung für bestimmte Verfehlungen ...
Mit solchen Selbstgefälligkeiten geht
eine Gesellschaft in den Untergang.

{Non, pas de pardon pour certaines fautes...
C'est avec ces complaisances
qu'une société va aux abîmes.]

(aus: »Nana« [1880])
~ Émile (Édouard Charles Antoine) Zola ~
französischer Schriftsteller und Journalist, beteiligte sich am politischen Leben; 1840-1902

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Frantz Wittkamp, Spruch des Tages zum 21.07.2025

Blumen, die wir selten sehen,
haben es uns angetan.
Wir bewundern Orchideen
und verachten Löwenzahn.

(aus: »alle tage ein gedicht« – Immerwährender Kalender [2002])
~ © Frantz Wittkamp ~

deutscher Grafiker, Maler und Autor; * 1943

Bildquelle: AdinaVoicu/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Friedrich von Schlegel, Spruch des Tages zum 20.07.2025

Die Religion ist schlechthin unergründlich.
Man kann in ihr überall ins Unendliche
immer tiefer graben.

(aus: »Fragmente«)
~ (Karl Wilhelm) Friedrich von Schlegel ~
deutscher Kulturphilosoph, Schriftsteller, Literatur- und Kunstkritiker, Historiker und Altphilologe; 1772-1829

Bildquelle: [anonym]/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Gerd de Ley

Stille Gewässer sind unrein.

{Stille waters zijn onzuiver.}

(aus: »Houten Dief« [2003])
~ © Gerd de Ley ~

belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger; * 1944

Zitante 19.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerd de Ley

Michel de Montaigne

Erst wenn das Leben vorbei ist,
lehrt man uns zu leben.

{On nous apprend à vivre
quand la vie est passée.}

((aus: Die Essais [Essais])
~ Michel (Eyquem) de Montaigne ~

französischer Jurist, Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik;
Politiker, Skeptiker und Humanist, dem römisch-katholischen Glauben verbunden; 1533-1592

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Martin Gerhard Reisenberg

Man kann sehr wohl zitieren,
ohne zu wissen was oder wovon
man eigentlich redet.

(aus einem Manuskript)
~ © Martin Gerhard Reisenberg ~

deutscher Dipl.-Bibliothekar in Leipzig und Autor; 1949–2023

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Horst A. Bruder, Spruch des Tages zum 19.07.2025

Die Wahrheit
kommt uns teurer zu stehen als die Lüge

(aus: »DruckStellen« - Aphorismen [2011])
~ © Horst A. Bruder ~

deutscher Aphoristiker; * 1949

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Jacques Wirion

Der Haß auf das Böse
hat ein beängstigend gutes Gewissen.

(aus: »Saetzlinge« - Aphorismen [1993])
~ © Jacques Wirion ~

luxemburgischer Gymnasiallehrer und Aphoristiker; * 1944

Zitante 18.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jacques Wirion

Hans Christian Andersen

Mein Leben ist ein hübsches Märchen,
so reich und glücklich.

(aus: »Das Märchen meines Lebens«)
~ Hans Christian Andersen ~
bekanntester Dichter und Schriftsteller Dänemarks, berühmt durch seine zahlreichen Märchen; 1805-1875

Zitante 18.07.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hans Christian Andersen

Rainer Kaune

Sieh mit positiven Augen!
Höre mit positiven Ohren!
Fühle mit positivem Herz!

(von der Homepage des Autors »rainer-kaune.de«)

~ © Rainer Kaune ~

Pseudonym: Heinrich Berner
Autor, Rezitator, Vortragsredner, * 1945

Zitante 18.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Rainer Kaune

Jules Renard, Spruch des Tages zum 18.07.2025

Ich kann mir kein Blatt am Baum anschauen,
ohne vom Universum fast erdrückt zu werden.

{Je ne peux pas regarder une feuille d'arbre
sans être écrasé par l'univers.}

(aus: »Ideen, in Tinte getaucht« - Tagebuch-Aufzeichnungen [Journal])
~ Jules Renard ~
französischer Schriftsteller; 1864-1910

Bildquelle: StockSnap/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 18.07.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jules Renard, Tagesspruch, 20250718,

Friedrich von Hagedorn

Die Schmeicheley legt ihre sanften Bande,
Ihr glattes Joch nur eitlen Seelen an.

(aus: »Moralische Gedichte« )
~ Friedrich von Hagedorn ~
deutscher Dichter des Rokoko; 1708-1754

Zitante 17.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich von Hagedorn

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~Ovid~
(43 v. Chr.-17.n.Chr.)


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