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Friedrich Spielhagen, Spruch des Tages zum 16.06.2020

Eine kleine Härte zur rechten Zeit
hat schon oft ein großes Unglück verhindert.

(aus: »In Reih und Glied [1866]«)
~ Friedrich Spielhagen ~

deutscher Lehrer und Schriftsteller; 1829-1911



Zitante 16.06.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Eine kleine Härte zur rechten Zeit, Friedrich Spielhagen, Tagesspruch, 20200616,

Klaus D. Koch

Das gesunde Volksempfinden,
äußerst ansteckend, meistens unheilbar.

(aus: »Hiergeblieben« – Wendezeitlose Sprüche, Aphorismen und Epigramme [1997])
~ © Klaus D. Koch ~

deutscher Mediziner und Aphoristiker, * 1948

Zitante 15.06.2020, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Das gesunde Volksempfinden, Klaus D. Koch,

August Bebel

Selbst Engelszungen haben nur Erfolg,
wenn der Resonanzboden für das, was sie predigen,
vorhanden ist.

(aus: »Die Frau und der Sozialismus«)
~ (Ferdinand) August Bebel ~

sozialistischer deutscher Politiker und Publizist, 1840-1913

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Robert Muthmann, Spruch des Tages zum 15.06.2020

Eine Theorie jagt die andere,
aber die Wirklichkeit bleibt dieselbe.

(aus: »Bagatellen« – eine Aphorismen-Anthologie [1986])
~ © Robert Muthmann ~

deutscher Journalist, Rechtsanwalt und Schriftsteller; 1922-2017

Bildquelle: OrnaW/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 15.06.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Robert Muthmann, Tagesspruch, 20200615,

Robert Reinick

Und mit all meiner Freud',
Was fang ich doch an?

(aus dem Gedicht: Wohin mit der Freud?)
~ Robert Reinick ~

deutscher Maler und Dichter; 1805-1852

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Katharina Eisenlöffel

Die Einstellung zu einer Sache ist entscheidend,
nicht die Sache selbst.

(aus: »Lebensweisheiten« [1997])
~ © Katharina Eisenlöffel ~

österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin; 1932-2019

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Arthur Schopenhauer, Spruch des Tages zum 14.06.2020

Jeder Tag ist ein kleines Leben, –
jedes Erwachen und Aufstehn eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bette Gehn und Einschlafen ein kleiner Tod.

(aus: »Parerga und Paralipomena«)
~ Arthur Schopenhauer ~

deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer; 1788-1860



Bildquelle: bboellinger/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Ernest Meissonier

Heutzutage gibt es Künstler, die sich
mehr um die öffentliche Meinung kümmern,
als um das Urteil eines andern Künstlers.

(zitiert in: »Künstlerworte [1906]«)
~ (Jean Louis) Ernest Meissonier ~

einer der bekanntesten französischer Maler in den 1850- und 1860er Jahren; 1815-1891

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Edith Tries

Auf Umwegen
kommt man oft schneller ans Ziel.

(aus: «Stark wie ein Baum – sanft wie eine Blüte«)
~ © Edith Tries ~

deutsche Autorin; * 1952

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John Henry Newman, Spruch des Tages zum 13.06.2020

Wir können daran glauben, was wir wählen.
Wir sind verantwortlich für das, was wir glauben wollen.

{We can believe what we choose.
We are answerable for what we choose to believe.}

(aus einem Brief an Mrs. William Froude, 27. Juni 1848)
~ John Henry Newman ~

englischer Theologe, zunächst Anglikaner, später römisch-katholischer Kardinal; 1801-1890



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Alexander Eilers

Nichts ist so unschuldig
wie die erste Sünde.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie, Band 1)
~ © Alexander Eilers ~

deutscher Aphoristiker; * 1976

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Johann Heinrich Voß

Mehr denn der Mensch verlanget die Menschlichkeit.
Jeglicher Becher kühlt dem Menschen den Durst;
Menschlichkeit bildet ihn schön.

(aus seinen Werken)
~ Johann Heinrich Voß ~

deutscher Dichter und bedeutender Übersetzer der Epen Homers; 1751-1826

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Wolfgang Mocker, Spruch des Tages zum 12.06.2020

Auf der Suche nach der Wahrheit
bieten uns viele Lügen ihre Hilfe an.

(aus dem Manuskript »Humor ist, wenn man trotzdem lebt« [2005])
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009



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Heraklit von Ephesos

Esel mögen
Spreu lieber als Gold.

(zitiert in: »Fragmente der Vorsokratiker«)
~ Heraklit von Ephesos ~

vorsokratischer Philosoph aus dem ionischen Ephesos; lebte um 520 bis 460 v. Chr.

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Klaus Ender

Das Paradies
wäre allein nicht auszuhalten.

(aus einem Manuskript)
~ © Klaus Ender ~

deutsch-österreichischer Fachbuchautor und Künstler der Fotografie; 1939-2021

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Jean-Jacques Rousseau, Spruch des Tages zum 11.06.2020

Wollen wir in Frieden leben,
muß dieser Friede aus uns selbst kommen.

{Si nous voulons vivre en paix,
il faut que cette paix vienne de nous-m?mes.}

(aus einem Brief an M. Vernes vom 28. März 1756)
~ Jean-Jacques Rousseau ~

französischsprachiger Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge,
Naturforscher und Komponist der Aufklärung; 1712-1778



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Paul Mommertz

Glück macht schläfrig,
Unglück hellwach.

(aus dem Manuskript »Sichtwechsel« [2005])
~ © Paul Mommertz ~

deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor; 1930-2024

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Georges Bernanos

Eine von der Technologie gewonnenen Welt
ist für die Freiheit verloren.

{Un monde gagné pour la technique
est perdu pour la liberté.}

(aus: »La France contre les robots [1945]« [Wider die Roboter])
~ Georges Bernanos ~, auch: Georg Bernanos
französischer Schriftsteller, Verachter des NS-loyale "Vichy-Regime" und Bekenner der Résistance; 1888-1948

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Pavel Kosorin, Spruch des Tages zum 10.06.2020

Versuche nicht, dich zu verstecken –
du würdest zu sehr angestarrt werden.

(aus einem Manuskript)
~ © Pavel Kosorin ~

tschechischer Aphoristiker; * 1964

Bildquelle: Oliver Kepka/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Charles M. Schwab

Derjenige, der sein Bestes tat,
hat alles getan.
Derjenige, der weniger als sein Bestes tat,
hat nichts getan.

{The man who has done his best
has done everything.
The man who has done less than his best
has done nothing.}

(aus: »Succeeding With What You Have [1917]«)
~ Charles M(ichael) Schwab ~

US-amerikanischer Industrieller und Stahlmagnat; 1862-1939

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Edith Linvers

Wer Abstand hält,
hat sich nicht unbedingt entfernt.

(aus: »Ehrlich gesagt« - Aphorismen [1999])
~ © Edith Linvers ~

deutsche Schriftstellerin und Aphoristikerin; * 1940

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Catharina Elisabeth Goethe, Spruch des Tages zum 09.06.2020

Das Grämen vor der Zeit
halte ich für ein sehr unnützes Geschäft.

(aus den Briefen an ihren Sohn, 23.12.1797)
~ Catharina Elisabeth Goethe ~, geb. Textor, Spitzname: Frau Aja
Mutter von Johann Wolfgang Goethe; 1731-1808

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Nikolaus Cybinski

Je nach Gelegenheit sage ich gar nichts.
Wohlwissend, dass ich schweigend
immer noch am glaubhaftesten lüge.

(aus: »Der vorletzte Stand der Dinge« - Aphorismen [2003])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

Zitante 08.06.2020, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Nikolaus Cybinski

Mór Jókai von ?sva

Vieler Frauen Gewohnheit ist es ja,
gerade dann Fragen zu stellen,
wenn man ihnen nicht entfliehen kann.

(aus: »Ein Goldmensch«)
~ Mór Jókai von ?sva ~, eigentlich Jókay Móricz

ungarischer Schriftsteller und Journalist, Mitglied des ungarischen Reichstags; 1825-1904

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Gabriele Ende, Spruch des Tages zum 08.06.2020

Energie ist in allen Dingen,
auch in der leichtesten Feder,
wenn diese leise zur Erde sinkt!

(aus einem Manuskript)
~ © Gabriele Ende ~

deutsche Lyrikerin und Autorin; * 1950

Bildquelle: TanteTati/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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~ Franz Kafka ~
(1883-1924)


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