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Karin Heinrich, Spruch des Tages zum 26.09.2025

Zauberhafte Welt -
späte Tage im Wandel.
Der Herbst lässt grüßen.

(aus einem Manuskript [2004])
~ © Karin Heinrich ~

deutsche Autorin und Lehrerin; 1941-2022

Bildquelle: shogun/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Ernst R. Hauschka

In der Erinnerung
wachsen sogar die Steine.

(aus einem Manuskript [2006])
~ © Ernst R. Hauschka ~

deutscher Aphoristiker, Essayist und Bibliothekar; 1926-2012

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Johann Gottfried von Herder

Es gibt keine einseitigen Pflichten und einseitigen Rechte.
Pflichten und Rechte gehören zusammen
wie die obere und untere, wie die rechte und linke Seite.

(aus: »Briefe zur Beförderung der Humanität«)
~ Johann Gottfried von Herder ~

deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe sowie
Geschichts- und Kultur-Philosoph der Weimarer Klassik; 1744-1803

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Jochen Mariss

Gute Freunde sind ein Geschenk des Himmels.
Mit ihrem Mut zur Aufrichtigkeit sind sie uns ein Spiegel,
der uns zeigt, wer wir sind.
Mit ihrem Glauben an uns öffnen sie
ein Fenster in unserer Seele, das uns zeigt, wer wir sein können.

(aus seinen Werken)
~ © Jochen Mariss ~

deutscher Autor, Fotograf und Musiker, * 1955

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Peter Hille, Spruch des Tages zum 25.09.2025

In der Freiheit der Schreier
liegt die Unfreiheit der Gehaltenen.

(aus: »Gestalten und Aphorismen« [1904])
~ Peter Hille ~
deutscher Schriftsteller und verfolgter Sozialdemokrat; 1854-1904

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Johann Peter Hebel

Wer alles wissen will,
dem ist schlecht zu trauen...

(aus: »Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes« [1811])
~ Johann Peter Hebel ~
deutscher Schriftsteller, Theologe und Pädagoge; 1760-1826

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Charlotte El. Böhler-Mueller

Ein guter Weg zum Erfolg:
Einen gefassten Plan sofort und nicht später in die Tat umzusetzen.

(aus: »Aphorismen – Geistesblitze« [2006])
~ © Charlotte El. Böhler-Mueller ~

deutsche Journalistin, Autorin und Künstlerin; 1924–2023

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George Henry Lewes

Anstatt nun zu behaupten, daß der Mensch
das Geschöpf seiner Verhältnisse sei,
würde man das Richtigere treffen, wenn man sagte,
daß der Mensch sich seine Verhältnisse bilde.
Der Charakter ist es, der aus seinen Verhältnissen herauswächst.

(aus: »Goethes Leben und Werke« [1885])
~ George Henry Lewes ~
englischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Philosoph; 1817-1878

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Friedrich Löchner, Spruch des Tages zum 24.09.2025

Spiel ist das freie Nachahmen der Natur
und nur möglich bei freiem Umgang mit der Zeit.

(aus dem Jahresplaner 2005)
~ © Friedrich Löchner ~

auch: Erich Ellinger;
deutscher Pädagoge, Dichter und Autor; 1915-2013

Bildquelle: Vladvictoria/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Gerlinde Nyncke

Der oberflächliche Mensch lebt auf Kosten des Tiefganges;
der nachdenkliche verliert zuweilen den Boden unter den Füßen

(aus: »Im Wechselspiel des Lebens« – Aphorismen und Gedichte [1996] )
~ © Gerlinde Nyncke ~

deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin; 1925-2007

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Gustav Stresemann

Die Geschichte ist
kein Fundament für verlorene Gelegenheiten.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Gustav (Ernst) Stresemann ~
deutscher Politiker und Staatsmann der Weimarer Republik, Reichsminister und Reichskanzler; 1878-1929

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Else Pannek

Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. –
Selbst, wenn's die Hölle ist.

(von ihrer Homepage »narzissenleuchten.de«)
~ © Else Pannek ~

deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin; 1932-2010

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August Pauly, Spruch des Tages zum 23.09.2025

Die meisten Menschen lassen sich
den Dorn einer falschen Theorie willig ins Fleisch drücken,
wehren sich aber mit allen Kräften, wenn
er ihnen wieder herausgezogen werden soll.

(aus: »Aphorismen« [1905])
~ August Pauly ~

deutscher Zoologe und Philosoph; 1850-1914

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Lew Nikolajewitsch Tolstoi

Die Menschen wollen Freiheit
und um sie zu erreichen, begeben sie sich
in die Sklaverei der Institutionen, der sie nie wieder entrinnen.

(aus seinen Tagebüchern [1902])
~ Lew Nikolajewitsch Tolstoi ~

russischer Schriftsteller,
seine Hauptwerke "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" sind Klassiker des realistischen Romans; 1828-1910

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Gerhard Kocher

Das haben wir gern:
jahrzehntelang Prämien zahlen
und dann nie richtig krank werden!

(aus: »Vorsicht, Medizin!« - 1555 Aphorismen und Denkanstösse [2006])
~ © Gerhard Kocher ~

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom; * 1939

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Johann Jakob Mohr

Die ganze Geschichte der Menschheit
ist eine Art Pathologie.

(aus: »Gedanken über Leben und Kunst«)
~ Johann Jakob Mohr ~
deutscher Gymnasialdirektor, Erzähler und Dramatiker; 1798-1872

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Wilhelm Schwöbel, Spruch des Tages zum 22.09.2025

Über die Naiven sollte man sich nicht lustig machen,
denn durch sie ist
alles schlechter, als es sein könnte.

(aus: »Ansichten und Einsichten« – Aphorismen)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008

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Jean Paul, Spruch des Tages zum 21.09.2025

Die Erde ist groß –
aber das Herz, das auf ihr ruht,
ist noch größer als die Erde und größer als die Sonne.

(aus: »Hesperus oder 45 Hundsposttage«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Bildquelle: alexman89/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Werner Mitsch

Tagschatten, die sich unbefugt
in meine Nachtträume geschlichen haben.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

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Unbekannter Autor

Es fällt uns schwer zu vertrauen,
weil es anderen so leicht fällt zu lügen.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

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Manfred Hinrich

Tauschen
bekommt zwei Unglückspunkte
auf das A

(aus einem Manuskript)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

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Jean-Jacques Rousseau, Spruch des Tages zum 20.09.2025

Es gibt ein Alter, in dem man
Erfahrungen sammelt, ein anderes für die Erinnerung.
Die Empfindung vergeht am Ende,
die empfindsame Seele aber bleibt bestehen.

{Il est un âge pour l'expérience ;
un autre pour le souvenir.
Le sentiment s'éteint à la fin ; mais
l'âme sensible demeure toujours.}

(aus: »Julie oder Die neue Heloise« [Julie ou la Nouvelle Héloïse]«)
~ Jean-Jacques Rousseau ~

französischsprachiger Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge,
Naturforscher und Komponist der Aufklärung; 1712-1778

Zitante 20.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jean-Jacques Rousseau, Tagesspruch, 20250920,

Christian Morgenstern

Ich habe sehr sichere Instinkte, aber nicht die Gabe,
eingehend zu begründen, zu erklären.
Die Mehrzahl der Heutigen hat umgekehrt
die Gabe des Begründens und Erklärens in hohem Maße,
aber dafür keine innere Direktion.
Es ist unendlich quälend, die Berechtigung seines Urteils
immer wieder aufs neue beweisen zu sollen.

(aus: »Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen« [1918, posthum])
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~

deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914

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Oliver Tietze

Die aufschwatzen,
möchten abschwatzen.

(aus: »Spuren in der Zukunft« [2016])
~ © Oliver Tietze ~

deutscher Aphoristiker und Lyriker; * 1965

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Leonardo da Vinci

Das Flusswasser, das du berührst,
ist das letzte von dem, was weggeflossen ist,
und das erste von dem, das heranfließt.
So ist die Gegenwart.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Leonardo da Vinci ~, eigentlich: Leonardo (Lionardo) di ser Piero
italienischer Universalgelehrter (Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph); 1452-1519

Zitante 19.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Leonardo da Vinci

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~ Buddha ~
(um 560-480 v.C.)


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