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Theodor Fontane

Das Trauerspiel von Afghanistan [1859]

...

"Wir waren dreizehntausend Mann,
Von Cabul unser Zug begann,
Soldaten, Führer, Weib und Kind,
Erstarrt, erschlagen, verrathen sind.

..."

(»Das komplette Gedicht zum Nachlesen auf Wikisource«)

(»Hintergründe zu den Anglo-Afghanischen Kriegen auf Wikipedia«)

~ (Heinrich) Theodor Fontane ~

deutscher Schriftsteller und approbierter Apotheker; 1819-1898

Zitante 31.08.2021, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Theodor Fontane

Hermann Lahm

Ehrgeiz ja, aber nicht um jeden Preis.
Profilneurose kann eine schlimme Krankheit sein.

(aus dem Manuskript »Kurze«)
~ © Hermann Lahm ~

deutscher Hobby-Autor; * 1948

Zitante 31.08.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hermann Lahm

Walther Rathenau, Spruch des Tages zum 31.08.2021

Das Größte und Wunderbarste
ist das Einfachste.

(aus: »Zur Kritik der Zeit«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922



Bildquelle: Couleur/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 31.08.2021, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Walther Rathenau, Tagesspruch, 20210831,

Sigmar Schollak

Der Kulturetat eines Landes
offenbart das geistige Volumen der Landesväter.

(aus: »Der Kuss – ein Lippenbekenntnis« – Aphorismen [2007])
~ © Sigmar Schollak ~

Musiker, Prosa- und Hörspielautor, Aphoristiker; 1930-2012

Zitante 30.08.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Sigmar Schollak

Michel de Montaigne

Jedem Fuß sein passender Schuh.

{A chaque pied son soulier.}

(aus: »Die Essais [Essais]«)
~ Michel (Eyquem) de Montaigne ~

französischer Jurist, Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik;
Politiker, Skeptiker und Humanist, dem römisch-katholischen Glauben verbunden; 1533-1592

Zitante 30.08.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Michel de Montaigne

Christian Fürchtegott Gellert

Je minder sich der Kluge selbst gefällt,
Um desto mehr schätzt ihn die Welt.

(aus: »Selinde«)
~ Christian Fürchtegott Gellert ~
deutscher Dichter und Moralphilosoph der Aufklärung, zu seiner Lebzeit einer der meistgelesenen Schriftsteller; 1715-1769

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Else Pannek, Spruch des Tages zum 30.08.2021

Eine Übung,
die von Kopf bis Fuß erfrischt,
ist das Anheben der Mundwinkel.

(von ihrer Homepage »narzissenleuchten.de«)
~ © Else Pannek ~

deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin; 1932-2010



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Ovid

Einst war Geist und Talent mehr wert als goldene Münze;
nichts zu besitzen ist heute die größte Geschmacklosigkeit.

{Ingenium quondam fuerat pretiosius auro;
At nunc barbaria est grandis, habere nihil.}

(aus: »Amores III«)
~ Ovid ~

eigentlich Publius Ovidius Naso;
antiker Versdichter, zählt zu den drei großen Poeten der klassischen Epoche; 43 V. Chr.-17 n. Chr.

Zitante 29.08.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ovid

Martin Gerhard Reisenberg

Blickfänge zählen
zu den idealsten Stolpereinrichtungen.

(aus einem Manuskript)
~ © Martin Gerhard Reisenberg ~

deutscher Dipl.-Bibliothekar in Leipzig und Autor; 1949–2023

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Franz Kafka

Früher begriff ich nicht, warum ich auf meine Frage keine Antwort bekam,
heute begreife ich nicht, wie ich glauben konnte, fragen zu können.
Aber ich glaubte ja gar nicht, ich fragte nur.

(aus: »Zürauer Aphorismen«)
~ Franz Kafka ~, jüdischer Name: Anschel
in Prag geborener, deutschsprachiger Schriftsteller, seine Werke werden zum Kanon der Weltliteratur gezählt; 1883-1924

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Ernst von Feuchtersleben

Umändern kann sich niemand,
bessern kann sich jeder.

(aus: »Aphorismen«)
~ Ernst (Maria Johann Karl Freiherr) von Feuchtersleben~

österreichischer Popularphilosoph, Arzt, Lyriker und Essayist; 1806-1849

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Ernst Ferstl, Spruch des Tages zum 29.08.2021

Wer den Glauben an die Zukunft verloren hat,
findet auch in der Gegenwart keinen Halt mehr.

(aus: »Kurz und fündig« – Gedanken mit Tiefgang [1995])
~ © Ernst Ferstl ~

österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker; * 1955



Bildquelle: muratart/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Charles Baudelaire

Die einzige Möglichkeit, zu Geld zu kommen,
liegt in einer Arbeit, die um ihrer selbst willen getan wird.

{La seule manière de gagner de l'argent
est de travailler d'une manière désintéressée.}

(aus »Tagebücher [Journaux intimes]«)
~ Charles-Pierre Baudelaire ~

französischer Schriftsteller, einer der bedeutendsten Lyriker und Wegbereiter der literarischen Moderne; 1821-1867

Zitante 28.08.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Charles Baudelaire

Oliver Tietze

Das digitale Gedächtnis allein
ist sehr verlustanfällig.

(aus: »Spuren in der Zukunft« – Aphorismen [2016])
~ © Oliver Tietze ~

deutscher Aphoristiker und Lyriker; * 1965

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Joseph Unger

Wie oft wäscht nicht eine Hand die andere
und beide bleiben schmutzig.

(aus: »Mosaik, Bunte Betrachtungen und Bemerkungen«)
~ Joseph Unger ~
österreichischer Jurist, Schriftsteller, Politiker und Reichsgerichtspräsident; 1828-1913

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Manfred Schröder

Gib mit dem Verstand und nicht mit dem Herzen,
damit die Gaben gerecht verteilt werden.

(aus einem Manuskript)
~ © Manfred Schröder ~

deutsch-finnischer Aphoristiker und Dichter; * 1938

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François de La Rochefoucauld, Spruch des Tages zum 28.08.2021

Es ist das Zeichen einer außerordentlichen Leistung,
daß selbst die größten Neider sie loben müssen.

{La marque d'un mérite extraordinaire est de voir
que ceux qui l'envient le plus sont contraints de le louer.}

(aus: »Reflexionen und moralische Sentenzen [Maxime et Réflexions morales])
~ François de La Rochefoucauld ~

französischer Adeliger, politisch aktiver Militär und Schriftsteller;
mit seinen aphoristischen Texten gilt er als Vertreter der französischen Moralisten; 1613-1680



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Marcus Tullius Cicero

Denn nichts ist großzügig,
was nicht zugleich gerecht ist.

(aus: »Vom rechten Handeln [De officiis]«)
~ Marcus Tullius Cicero ~

römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph; 106-43 v. Chr.

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Brigitte Fuchs

Der Schreibtisch
ist auch ein Tatort.

(aus: »Himmel. Nochmal.« Sätze zur Welt und darüber hinaus. [2011])
~ © Brigitte Fuchs ~

Schweizer Autorin, Lyrikerin und Sprachspielerin; * 1951

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Friedrich Gottlieb Klopstock

Streitschriften können nur
im Falle der Nothwehr gewechselt werden.

(aus seinen Werken)
~ Friedrich Gottlieb Klopstock ~
deutscher Dichter, gilt als wichtiger Vertreter der Empfindsamkeit; 1724-1803

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Karl Julius Weber

Von oben herab muss reformiert werden,
wenn nicht von unten hinauf revolutioniert werden soll.

(aus: »Demokritos«)
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

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Emil Baschnonga, Spruch des Tages zum 27.08.2021

Die Hölle ist in unserer Welt.
Wo der Himmel ist, das weiss ich nicht.

(aus einem Manuskript)
~ © Emil Baschnonga ~

Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker; * 1941



Bildquelle: Engin_Akyurt/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Peter Hohl

Was hat die Welt sich verändert!
Die Diener sind mächtige Dienstleister geworden,
und die Großgrundbesitzer betteln um Subventionen.

(aus: »Direkt nach vorn...« – 52 völlig neue Wochensprüche [2003])
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

Zitante 26.08.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Peter Hohl

Peter Rosegger

Falsche Liebe fürchtet die Ehe, echte sucht sie,
ja echte Liebe ist schon aus sich selbst
ein im Himmel geknüpftes Band,
das nur der Tod zerreißt.

(aus: »Allerlei Menschliches [1892]«)
~ Peter Rosegger ~

eigentlich Roßegger, alias P. K. (für Petri Kettenfeier), Hans Malser;
österreichischer Schriftsteller und Poet; 1843-1918

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Abraham a Sancta Clara

... das ist leicht, antwortet der Kahl-Kopff:
dann wo ein fauler Grund ist, da wachst mehrer Graß;
Entgegen sag ich:
Wo ein fauler Mensch ist, dort wachst mehrer Unkraut.

(aus: »Ein fauler Narr [1703]«)
~ Abraham a Sancta Clara ~, eigentlich Johann Ulrich Megerle
katholischer Geistlicher, Prediger und Schriftsteller; 1644-1709

Zitante 26.08.2021, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Abraham a Sancta Clara

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~ Friedrich von Schlegel ~
(1772-1829)


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