Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Walther Rathenau

Walther Rathenau, Spruch des Tages zum 10.01.2024

Regieren hieß vor hundert Jahren verwalten, das ist:
eine meinungslose und bildungslose Menge
mit oder gegen ihren Willen befriedigen,
schlichten, lenken, erziehen und schützen.
Heute heißt regieren: Gesetze durchführen,
Ziele schaffen und Geschäfte machen.

(aus seinen Schriften)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922



Zitante 10.01.2024, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Walther Rathenau

Nur vergleichende Urteile haben einen Wahrheitswert.
Denken heißt: Vergleichen.

(aus: »Auf dem Fechtboden des Geistes – Aphorismen aus seinen Notizbüchern«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922

Zitante 04.09.2023, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Walther Rathenau, Spruch des Tages zum 03.05.2023

Kunst ist Ahnung, Empfinden,
Wissenschaft ist Erkenntnis des Gesetzmäßigen.

(aus: »Auf dem Fechtboden des Geistes – Aphorismen aus seinen Notizbüchern«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922



Bildquelle: raggio5/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 03.05.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Walther Rathenau

In der Politik wird größere Unabhängigkeit
von einzelnen Parteien programmatisch erstrebt.

(aus: »An Deutschlands Jugend [1918]«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922

Zitante 01.02.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Walther Rathenau

Wer Lust hat, über Sklaven zu herrschen,
ist selbst ein entlaufener Sklave;
frei ist, wem Freie willig folgen
und wer Freien willig dient.

(aus seinen »Schriften und Reden«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922

Zitante 05.10.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Walther Rathenau, Spruch des Tages zum 20.07.2022

Verschmilzt die Wirtschaft Europas zur Gemeinschaft,
und das wird früher geschehen als wir denken,
so verschmilzt auch die Politik.

(aus seinen Schriften)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922



Zitante 20.07.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Walther Rathenau

Geduld ist ebenso schmachvoll wie Eile:
Beide sind Furcht.

(aus: »Auf dem Fechtboden des Geistes – Aphorismen aus seinen Notizbüchern«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922

Zitante 29.04.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Walther Rathenau

Selbst das Vorurteil
erscheint erträglicher als die Urteilslosigkeit,
eben deshalb, weil es Vorstellungen verdauen hilft
und in Zweckdienlichkeiten verwandelt.

(aus: »Die Mechanisierung der Welt«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922

Zitante 07.02.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Walther Rathenau

Alle Naturvorgänge sind zwar nicht periodische, doch periodisierende Funktionen.
Jahreszeiten, Tageszeiten, Wetter, Wolken wiederholen sich absolut ähnlich,
aber nicht identisch. Weder in der Materie noch im Raume.
Die Blume blüht nicht zum zweitenmal, wohl aber eine ähnliche, die fast mit ihr übereinstimmt.
Alles wiederholt sich, nichts kehrt wieder.
In diesem Betracht ist die Entwicklung aufzufassen: als Blüte eines Weltkörpers.
Es wäre sinnlos, wenn sie wiederkehrte, und sinnlos, wenn sie sich nicht igendwo wiederholte.
So auch das individuelle Leben. Unsterblich ist der, der außerhalb seiner selbst lebt.

(aus: »Auf dem Fechtboden des Geistes – Aphorismen aus seinen Notizbüchern«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922

Zitante 09.11.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Walther Rathenau, Spruch des Tages zum 31.08.2021

Das Größte und Wunderbarste
ist das Einfachste.

(aus: »Zur Kritik der Zeit«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922



Bildquelle: Couleur/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 31.08.2021, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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In der Natur fühlen wir uns so wohl, weil sie kein Urteil über uns hat.

~ Friedrich W. Nietzsche ~
(1844-1900)


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