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Marie von Ebner-Eschenbach, Buchvorstellung

Es ist mir ein großes Vergnügen, auf die Neuerscheinung eines Buches eines sehr geschätzten Sammlerkollegens hinzuweisen.


Marie von Ebner-Eschenbach: Gesammelte Aphorismen.
Herausgegeben von Michael Wollmann und Bernd-Christoph Kämper.
2023 Lulu. ISBN 978-1-4477-7026-8


Erstmals wurden die Aphorismen von Marie von Ebner-Eschenbach chronologisch geordnet und ausgegeben. Dabei fanden nicht nur – wie sonst üblich – die Aphorismen der Werkausgaben von 1893 und 1920 Berücksichtigung, sondern auch eine Vielzahl weiterer Aphorismen, die entweder zu Lebzeiten der Autorin in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht, oder nach dem Tod der "größten deutschen Aphoristikerin" aus dem Nachlass herausgegeben wurden.

Darüber hinaus wurden in hunderten Fußnoten die vielfachen Änderungen und Überarbeitungen der Aphorismen chronologisch dokumentiert. Sehr spannend und eine wahre Fundgrube für Sammler, die auf seriöse Quellen Wert legen. Künftige, hier erscheinende Beiträge aus den Werken von Marie von Ebner-Eschenbach werden also immer erst dort gegengeprüft und mit einem entsprechenden Quellenvermerk versehen.

Eine ausführliche Rezension zu dieser Ausgabe ist auf der Webseite des Fördervereins Deutsches Aphorismus-Archiv Hattingen e.V.

nachzulesen.

Ich wünsche den Herausgebern die verdiente Würdigung zu diesem Werk !

(Wie immer bei Buchvorstellungen auf der Zitantenseite handelt es sich nicht um kommerzielle Werbung – ich schöpfe weder einen finanziellen noch anderweitigen Vorteil daraus!)
.

Zitante 19.04.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Marie von Ebner-Eschenbach, Buchvorstellung, Gesammelte Aphorismen, Michael Wollmann, B.C. Kämper,

Marie von Ebner-Eschenbach, Spruch des Tages zum 19.04.2023

Was uns an der sichtbaren Schönheit entzückt,
ist ewig nur die unsichtbare.

(aus: »Die Dioskuren, Band 5« [1876];
Quelle: Wollmann/Kämper, Gesammelte Aphorismen [2023 Lulu])
~ Marie Freifau von Ebner-Eschenbach ~

geb. Freiin Dubský;
österreichische Schriftstellerin; 1830-1916



Bildquelle: ulleo/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 19.04.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Marie von Ebner-Eschenbach, Tagesspruch, 20230419,

Marc Aurel

Die beste Art, sich zu rächen, ist:
nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten.

(aus: »Selbsbetrachtungen«)
~ Marc Aurel ~

auch: Mark Aurel, Marcus Aurelius;
römischer Kaiser und Philosoph, der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa;
lebte um 121-180 n. Chr.

Zitante 18.04.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Marc Aurel

Rainer Haak

Wahrer Reichtum ist nicht das,
was ich mir leisten kann, sondern das,
worauf ich verzichten kann.

(aus: »Champagner für die Seele« [2006])
~ © Rainer Haak ~

deutscher Schriftsteller, Theologe und Aphoristiker; * 1947

Zitante 18.04.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Rainer Haak

Wilhelm Raabe, Spruch des Tages zum 18.04.2023

Ich bin in meiner Jugend mit alten Leuten umgegangen
und gehe in meinem Alter mit jungen um.
Das ist die Weise, wie der Mensch
möglichst behaglich durch die Welt kommen mag.

(aus seinen Werken)
~ Wilhelm Raabe ~

Pseudonym: Jakob Corvinus;
deutscher Schriftsteller und Vertreter des poetischen Realismus; 1831-1910



Zitante 18.04.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilhelm Raabe, Tagesspruch, 20230418,

Jeannine Luczak-Wild

Freiheit ist eine Blume,
die in der Freiheit nicht vorkommt.

(aus: »Schweigegeld als Landeswährung« – Aphorismen [1984])
~ © Jeannine Luczak-Wild ~

Konferenzdolmetscherin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin; * 1938

Zitante 17.04.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jeannine Luczak-Wild

Carl Hilty

Die besten Gedanken kommen während der Arbeit,
oft sogar während der Arbeit an einem ganz andern Gegenstand,
und ein berühmter Prediger der Gegenwart thut den originellen Ausspruch,
der zwar nicht ganz wahr ist, es sei in der Bibel kein Fall aufgezählt,
wo ein Engel einem unbeschäftigten Menschen erschienen sei.

(aus: »Glück, Band 1« [1892])
~ Carl Hilty ~
Schweizer Staatsrechtler und Laientheologe; 1833-1909

Zitante 17.04.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Carl Hilty

Markus Mirwald, Spruch des Tages zum 17.04.2023

Über das, was wir für unbestritten halten,
lässt sich vortrefflich streiten.

(aus: »Streitbar und umstritten« – Anthologie zum Aphorismenwettbewerb 2020)
~ © Markus Mirwald ~

österreichischer Soziologe & Aphoristiker; * 1982



Zitante 17.04.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Markus Mirwald, Tagesspruch, 20230417,

Weisheit aus China, Spruch des Tages zum 16.04.2023

Das Leben der Menschen ist wie das der Vögel:
wenn der große Tag kommt, muß jeder alleine fliegen.

~ Weisheit aus China~

Bildquelle: dmarr515/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 16.04.2023, 00.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Weisheit, Weisheit aus China, Tagesspruch, 20230416,

Karl Julius Weber

Die Eitelkeit ist der Stolz der Schwachen,
die sich in Kleinigkeiten äußert,
und Eigensinn ein anderer Ableger, der glaubt,
daß alles nach seinem Kopfe gehen müsse.

(aus: »Die Leidenschaften« [1842])
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

Zitante 15.04.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Karl Julius Weber

Ute Lauterbach

Stell dir vor, es wäre Urlaub
und keiner führe weg.

(aus: »Spielverderber des Glücks« [2001])
~ © Ute Lauterbach ~

deutsche Autorin und Alltagsphilosophin; * 1955

Zitante 15.04.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ute Lauterbach

Johann Gottfried von Herder, Spruch des Tages zum 15.04.2023

Der Tapfere

Der ist der Tapfere nicht, der den zornigen Löwen hervorlockt;
Der ist's, der auch im Zorn gütig die Worte beherrscht.

(aus: »Dichtungen aus der morgenländischen Sage, Blätter der Vorzeit«)
~ Johann Gottfried von Herder ~

deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe sowie
Geschichts- und Kultur-Philosoph der Weimarer Klassik; 1744-1803



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Andrea Mira Meneghin

Um glaubwürdig zu erscheinen,
wird gelogen.

(aus: »Wahrheit, Lüge, Täuschung« – Anthologie zum Aphorismenwettbewerb 2022)
~ © Andrea Mira Meneghin ~

Schweizer Texterin von Gedanken mit aphoristischer Note; * 1967

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Otto von Loeben

Der Mensch ist nicht immer
seiner selbst gewiß, geschweige denn Anderer;
auch die Freundschaft, auch die Liebe hat ihre Stunden
der Anfechtung und der Trübheit.

(aus: »Lotosblätter. Fragmente von Isidorus, 2. Teil« [1817])
~ Otto Heinrich Graf von Loeben ~, bekannt auch unter dem Pseudonym Isidorus Orientalis
deutscher Dichter der romantischen Bewegung; 1786-1825

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Erhard Blanck, Spruch des Tages zum 14.04.2023

Arme Kritiker!
Daß sie immer nur sehen, hören und lesen müssen,
was ihnen gar nicht gefällt!

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Blanck ~

deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler; * 1942



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Emanuel Geibel

Ein ewig Rätsel ist das Leben,
und ein Geheimnis bleibt der Tod.

(aus: »Lieder aus alter und neuer Zeit«)
~ Emanuel Geibel ~

eigentlich: Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst
deutscher Lyriker; 1815-1884

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Klaus D. Koch

Liebe deinen Nächsten.
Aber warum nicht den Jetzigen?

(aus: »Blindgänger und Lichtgestalten« [2006])
~ © Klaus D. Koch ~

deutscher Mediziner und Aphoristiker, * 1948

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Arthur Schnitzler, Spruch des Tages zum 13.04.2023

Was unsere Seele
am schnellsten und schlimmsten abnützt,
das ist: Verzeihen ohne zu vergessen.

(aus: »Buch der Sprüche und Bedenken« [1927])
~ Arthur Schnitzler ~
österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

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Elmar Kupke

Ohne Empörung gibt es kein Denken,
das sich auf Wesentliches stürzt.

(aus: »Der Privatdemokrat« [1992])
~ © Elmar Kupke ~

deutscher Aphoristiker; 1942–2018

Zitante 12.04.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Elmar Kupke

Theodor Fontane

Glücklich machen ist das höchste Glück.
Es war mir nicht immer beschieden.
Aber auch dankbar empfangen können, ist ein Glück.

(aus: »Die Poggenpuhls«)
~ (Heinrich) Theodor Fontane ~

deutscher Schriftsteller und approbierter Apotheker; 1819-1898

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Ernst R. Hauschka, Spruch des Tages zum 12.04.2023

Das Leben summiert sich nicht aus Tagen,
sondern wächst aus Entscheidungen.

(aus: »Excerpta« - 425 auserlesene Aphorismen [2002])
~ © Ernst R. Hauschka ~

deutscher Aphoristiker, Essayist und Bibliothekar; 1926-2012



Bildquelle: FotosFuerBlogger/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Friedrich Wilhelm Nietzsche

Für das, was Einer ist,
haben seine Vorfahren die Kosten bezahlt.

(aus: »Nachgelassene Fragmente, Herbst 1887«)
~ Friedrich Wilhelm Nietzsche ~

deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe; 1844-1900

Zitante 11.04.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Wilhelm Nietzsche

Karin Heinrich

Bildung ist eine Speise,
die uns ewig nährt und
dem Denken neue Wege sucht.

(aus einem Manuskript)
~ © Karin Heinrich ~

deutsche Autorin und Lehrerin; 1941-2022

Zitante 11.04.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Karin Heinrich

Émile-Auguste Chartier, Spruch des Tages zum 11.04.2023

Es gibt die Zukunft, die stattfindet,
und die Zukunft, die man macht.
Die tatsächliche Zukunft gestaltet sich aus beiden.

{Il y a l'avenir qui se fait
et l'avenir qu'on fait.
L'avenir réel se compose des deux.}

(aus den »Propos« (sur le bonheur))
~ Émile-Auguste Chartier, genannt "Alain" ~
französischer Philosoph und Schriftsteller; 1868-1951

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Wilhelm Schwöbel

Abstand gewinnen heißt,
stimmungslos betrachten,
was stimmungsvoll erlebt wurde.

(aus: »Ansichten und Einsichten« – Aphorismen)
~ © Wilhelm Schwöbel ~
deutscher Zoologe und Aphoristiker, 1920-2008

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008

Zitante 10.04.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilhelm Schwöbel

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~Emil Gött~
(1864-1908)


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