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Rainer Maria Rilke, Spruch des Tages zum 18.06.2023

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

(Erste Zeilen des Gedichts »Du mußt das Leben nicht verstehen«)
~ Rainer Maria Rilke ~, eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke
Lyriker deutscher Sprache; 1875-1926

Bildquelle: Adelkazaika//pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 18.06.2023, 00.10 | (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Rainer Maria Rilke, Tagesspruch, 20230618,

Alexander Eilers

Am Anfang war das Wort.
Jetzt ist es am Ende.

(aus: »Exorzitien« – Aphorismen [2012])
~ © Alexander Eilers ~

deutscher Aphoristiker; * 1976

Zitante 17.06.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Alexander Eilers

Karl Emil Franzos

Aus Fluch
wird Fluch.

(aus: »Der wilde Starost und die schöne Jütta«)
~ Karl Emil Franzos ~
österreichischer Schriftsteller und Publizist; 1848-1904

Zitante 17.06.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Karl Emil Franzos

Friedrich Löchner, Spruch des Tages zum 17.06.2023

Aus dem natürlichen Beutetrieb hat der Mensch
den zivilisatorischen Ausbeutungstrieb entwickelt.

(aus dem Jahresplaner 2003)
~ © Friedrich Löchner ~

auch: Erich Ellinger;
deutscher Pädagoge, Dichter und Autor; 1915-2013



Zitante 17.06.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Löchner, Tagesspruch, 20230617,

Oscar Wilde

Zeit
ist Geldverschwendung.

(aus: »Aphorismen. Weisheit und Religion«)
~ Oscar Wilde ~

eigentlich Oscar Fingal O‘ Flahertie Wills Wilde;
irischer Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker; 1854-1900

Zitante 16.06.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Oscar Wilde

Gerd W. Heyse

Am konsequentesten
wird Inkonsequenz betrieben.

(aus: »Der Hund des Nachbarn bellt immer viel lauter« - Aphorismen [1980])
~ © Gerd W. Heyse ~, auch: Ernst Heiter

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker, *1930

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Heinrich von Sybel, Spruch des Tages zum 16.06.2023

Der Erwerb soll dem Menschen nur in soweit Zweck sein,
als er Mittel zur Erfüllung höherer Zwecke wird,
Mittel für Gesundheit und Arbeitskraft, für Genuß und Macht,
für Bildung und Wohltätigkeit.

(zitiert in: »Geistige Waffen« – ein Aphorismen-Lexikon [Schaible, 1901])
~ Heinrich von Sybel ~
deutscher Historiker, Archivar und Politiker; 1817-1895

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Michael Bussek

Auch Schulterklopfen
kann einen von den Beinen holen.

(aus einem Manuskript)
~ © Michael A. Bussek ~

gez.: vom Leben!; * 1966 (Duisburg)

Zitante 15.06.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Michael Bussek

Charles Baudelaire

Es ist immer die vorherige Regierung,
die für die Sitten der nächsten verantwortlich ist,
insofern eine Regierung überhaupt für etwas verantwortlich sein kann.

{C'est toujours le gouvernement précédent
qui est responsable des moeurs du suivant,
en tant qu'un gouvernement puisse être responsable de quoi que ce soit.}

(aus: »Mon coeur mis à nu [Journal intime, 1864]«)
~ Charles-Pierre Baudelaire ~

französischer Schriftsteller, einer der bedeutendsten Lyriker und Wegbereiter der literarischen Moderne; 1821-1867

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Rainer Kaune, Spruch des Tages zum 15.06.2023

Genieße,
du blühst dann auf.

(von der Homepage des Autors »rainer-kaune.de«)

~ © Rainer Kaune ~

Pseudonym: Heinrich Berner
Autor, Rezitator, Vortragsredner, * 1945



Bildquelle: Myriams-Fotos//pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Salomon Baer-Oberdorf

Es gut mit jemand meinen,
ist oft nur ein infamer Vorwand,
ihn schlecht zu behandeln.

(aus: »Wetterleuchten« [1909])
~ Salomon Baer-Oberdorf ~

deutscher Mediziner und Aphoristiker;
Opfer der Verfolgung der Juden unter nazionalsozialistischer Gewaltherrschaft, 1870-1940

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Peter Hohl

Vier Reiche haben acht Arme.
Acht Arme haben 16 Beine.
Also haben Arme mehr Beine
als Reiche Arme.
Oder?

(aus: »Lieber ein Optimist, der sich mal irrt...« - 52 illustrierte Wochensprüche)
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

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Friedrich Wilhelm Nietzsche, Spruch des Tages zum 14.06.2023

Und überhaupt –
auch das geringste Schaffen steht höher
als das Reden über Geschaffnes.

(aus: »Nachgelassene Fragmente [1875]«)
~ Friedrich Wilhelm Nietzsche ~

deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe; 1844-1900



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Gerd de Ley

Wenn du sagen mußt: "Wir sind doch Freunde!",
dann bist du es nicht.

{Als je moet zeggen: 'Wij zijn toch vrienden!',
dan ben je het niet.}

(aus: »Houten Dief« [2003])
~ © Gerd de Ley ~
belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger, * 1944

belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger; * 1944

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Helmuth von Moltke

Unsicherheit im Befehlen
erzeugt Unsicherheit im Gehorchen.

(aus seinen Reden)
~ Helmuth Karl Bernhard von Moltke ~, eigentlich Helmuth von Moltke d. Ä.
preußischer Generalfeldmarschall und Generalstabschef; 1800-1891

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Werner Mitsch, Spruch des Tages zum 13.06.2023

Bäume werfen Schatten.
Betonwände halten nur die Sonne ab.

(aus: »Pferde, die arbeiten, nennt man Esel. Sprüche. Nichts als Sprüche.« [1983])
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Bildquelle: NoName_13//pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Michel de Montaigne

Philosophieren heißt zweifeln.

{Philosopher, c'est douter.}

(aus: Die Essais {Essais}«)
~ Michel (Eyquem) de Montaigne ~

französischer Jurist, Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik;
Politiker, Skeptiker und Humanist, dem römisch-katholischen Glauben verbunden; 1533-1592

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Hermann Lahm

Das Meer
mit einem Fingerhut ausschöpfen
ist weniger sinnlos
als gar nichts tun.

(aus dem Manuskript »Kurze« [2004])
~ © Hermann Lahm ~

deutscher Hobby-Autor; * 1948

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Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos, Spruch des Tages zum 12.06.2023

Haben Sie Nachsicht,
sie ist der schönste Zug der Freundschaft.

(aus: »Gefährliche Liebschaften« [Les liaisons dangereuses])
~ Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos ~
französischer Offizier und Schriftsteller, 1741-1803

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Michael Rumpf, Spruch des Tages zum 11.06.2023

Man kann das Unkraut der Illusionen
nicht jäten, ohne die Wurzeln
der Hoffnung zu schädigen.

(aus: »Nebentöne« - Aphorismen [2008])
~ © Michael Rumpf ~

deutscher Essayist; * 1948



Bildquelle: vjurleit/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Emil Gött

An das Gewissen zu appellieren,
geniert den, der es tut,
beinahe mehr als den, der gemeint ist.

(aus: »Im Selbstgespräch«)
~ Emil Gött ~

deutscher Schriftsteller; 1864-1908

Zitante 10.06.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Emil Gött

KarlHeinz Karius

Das einzige Problem mit der Nächstenliebe ist,
dass es einfach zu viele Nächste gibt.

(aus: »WortHupferl«)
~ © KarlHeinz Karius ~

Worthupfler

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Jean de La Bruyère, Spruch des Tages zum 10.06.2023

Zugegeben:
Die Gegenwart gehört den Reichen,
und die Zukunft den Tüchtigen und Gescheiten.

{Il faut l'avouer,
le présent est pour les riches,
et l'avenir pour les vertueux et les habiles.}

(aus: »Die Charaktere« [Les caractères, 1696])
~ Jean de La Bruyère ~

französischer Schriftsteller und Moralphilosoph; 1645-1696



Zitante 10.06.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jean de La Bruyère, Tagesspruch, 20230610,

Billy

Wer uns bestechen möchte,
missbraucht nicht uns, sondern unsere Wunden.

(aus einem Manuskript)
~ © Billy ~, eigentlich Walter Fürst

eigentlich Walter Fürst; Schweizer Aphoristiker; 1932–2019

Zitante 09.06.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Billy

Thomas Babington Macaulay

Ich begreife nicht, wie jemand
die Agitation rein als solche verwerfen kann.
Die Wahrheit ist, daß sie von einer
volkstümlichen Regierung unzertrennlich ist.
Man verdankt ihr eine lange Reihe wohlthätiger Reformen,
die auf anderem Wege nicht zu erlangen gewesen wären.
Aber es ist nicht zu leugnen, daß mit ihr
großer Mißbrauch getrieben werden kann,
daß man sie zu schlechten Zwecken benützt.

(zitiert in: »Geistige Waffen« – ein Aphorismen-Lexikon [Schaible, 1901])
~ Thomas Babington Macaulay ~
britischer Historiker, Dichter und Politiker; 1800-1859

Zitante 09.06.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Thomas Babington Macaulay

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~ Honoré de Balzac ~
(1799-1850)


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