Hanspeter Rings

Die Macht wird nur beweglich,
wenn man sich mit ihr bewegt.

(aus: »Erde am Himmel« – Aphorismen)
~ © Hanspeter Rings ~

deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus; * 1955

Zitante 08.11.2020, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hanspeter Rings

Wilhelm Busch

Das Gute – dieser Satz steht fest –
ist stets das Böse, das man läßt.

(Schlußsatz aus: »Die fromme Helene«)
~ (Heinrich Christian) Wilhelm Busch ~

deutscher humoristischer Dichter und Zeichner; 1832-1908

Zitante 08.11.2020, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilhelm Busch

Karsten Mekelburg

Bühne:
Ort, auf der ein Narr steht
und viele davor sitzen.

(aus dem Manuskript »Teufelsspitzen«)
~ © Karsten Mekelburg ~

deutscher Satiriker; * 1962

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Weisheit aus Rhodesien, Spruch des Tages zum 08.11.2020

Ein abgefallenes Blatt
kehrt nicht zum Baum zurück.

~ Weisheit aus Rhodesien ~

Bildquelle: cocoparisienne/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 08.11.2020, 00.10| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Weisheit aus Rhodesien, Tagesspruch, 20201108,

Jean de La Bruyère

Man verscherzt sich alles Vertrauen im Herzen der Kinder
und jede Möglichkeit, ihnen etwas zu sein, wenn man sie
wegen Vergehen straft, die sie nicht begangen haben,
oder auch wenn man leichte Fehler streng ahndet.

(aus: »Die Charaktere [Les caractères]«)
~ Jean de La Bruyère ~

französischer Schriftsteller und Moralphilosoph; 1645-1696

Zitante 07.11.2020, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jean de La Bruyère

Wolfgang Kownatka

Flüge zu den Planeten
werden als Reisen in die Zukunft verkauft.
In Wirklichkeit sind sie nichts anderes als
Reisen in die Vergangenheit.

(aus: »Heiteres und Nachdenkliches über Mensch und Zukunft« – Gedichte und Aphorismen)
~ © Wolfgang Kownatka ~

deutscher Oberstleutnant a.D. und Journalist; * 1938

Zitante 07.11.2020, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wolfgang Kownatka

Anastasius Grün

Freiheit ist nicht Genuß, sondern Arbeit,
unausgesetzte Arbeit an den großen Kulturaufgaben
des modernen Staates.

(aus einer Rede im Österreichischen Reichsrat, zitiert in »Hammerschläge und Historien« [1872])
~ Anastasius Grün ~, eigentlich Anton Alexander Graf von Auersperg
Politiker, deutschsprachiger Lyriker der österreichischen liberalen politischen Poesie, Vorkämpfer in der Zeit des Vormärz; 1806-1876

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Horst A. Bruder, Spruch des Tages zum 07.11.2020

Wer auf Einzelschicksale keine Rücksicht nimmt,
übersieht, dass es keine anderen gibt

(aus: »DruckStellen« – Aphorismen)
~ © Horst A. Bruder ~

deutscher Aphoristiker; * 1949

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Ambrose Gwinnett Bierce

Freiheit:
ein politischer Zustand, dessen sich jede Nation
allein zu erfreuen glaubt

(aus dem »Wörterbuch des Teufels«)
~ Ambrose Gwinnett Bierce ~

genannt: Bitter Pierce;
amerikanischer Schriftsteller und Journalist, Satiriker, Zyniker und Sarkast; 1842-1914

Zitante 06.11.2020, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ambrose Gwinnett Bierce

Ernst R. Hauschka

Ein perfekter Schauspieler
kann sogar den guten Freund spielen.

(aus dem Manuskript »Aphorismen, Teil 6«)
~ © Ernst R. Hauschka ~

deutscher Aphoristiker, Essayist und Bibliothekar; 1926-2012

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Claude Tillier

Ihr nennt mich einen Feigling, wenn ich so vernünftig bin, eine Herausforderung abzulehnen.
Welchen Begriff habt ihr denn eigentlich von der Feigheit?
Wenn das Vermeiden unnützer Gefahr Feigheit heißt,
dann gibt es wohl keinen Mutigen auf der Welt.

{Vous dites, que je suis un lâche quand j'ai le bon sense de refuser un cartel ;
mais selon vous, la lâcheté, qu'est-ce donc?
Si la lâchete consiste à reculer devant un danger inutile,
où trouverez-vous un homme courageux?}

(aus: »Mein Onkel Benjamin {Mon oncle Benjamin])
~ Claude Tillier ~

französischer Journalist und Schriftsteller; 1801-1844

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Manfred Schröder, Spruch des Tages zum 06.11.2020

Gingen doch Gut und Böse
ihre eigenen Wege.
Man könnte sie besser unterscheiden.

(aus einem Manuskript)
~ © Manfred Schröder ~

deutsch-finnischer Aphoristiker und Dichter; * 1938


Bildquelle: diggersstory/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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F.C. Schiermeyer

Erwarte keine Gerechtigkeit,
wo Gerechtigkeit nur geübt wird.

(aus: »Aphorismen«)
~ © Franz Christoph Schiermeyer ~

deutscher Aphoristiker; * 1952

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Charles Baudelaire

In jeder Minute zermalmt uns die Vorstellung und die Empfindung der Zeit.
Es gibt nur zwei Mittel, diesem Alpdruck zu entrinnen, ihn zu vergessen:
das Vergnügen und die Arbeit.
Das Vergnügen verbraucht uns. Die Arbeit kräftigt uns.
Wähle.

{A chaque minute nous sommes écrasés par l'idée et la sensation du temps.
Et il n'y a que deux moyens pour échapper à ce cauchemar :
le plaisir et le travail.
Le plaisir nous use. Le travail nous fortifie.
Choisissons.}

(aus: »Intime Tagebücher [Journaux Intimes]« )
~ Charles-Pierre Baudelaire ~

französischer Schriftsteller, einer der bedeutendsten Lyriker und Wegbereiter der literarischen Moderne; 1821-1867

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Ute Lauterbach

Die Wirklichkeit ist nicht
der Sorgen- und Gedankenfilm in unserem Kopf.

(aus: »Spielverderber des Glücks«)
~ © Ute Lauterbach ~

deutsche Autorin und Alltagsphilosophin; * 1955

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Salomon Baer-Oberdorf, Spruch des Tages zum 05.11.2020

Für das moralische Niveau einer Zeit bezeichnend
ist nicht ihre Kriminalität, sondern das Maß
ihrer erlaubten Gemeinheiten.

(aus: »Wetterleuchten« [ca. 1930])
~ Salomon Baer-Oberdorf ~

deutscher Mediziner und Aphoristiker;
Opfer der Verfolgung der Juden unter nazionalsozialistischer Gewaltherrschaft, 1870-1940


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Aristoteles

Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht,
in äußerem Glück die Bescheidenheit zu wahren.

(aus: »Nikomachische Ethik«)
~ Aristoteles ~

griechischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker; 384-322 v. Chr.

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Sigrun Hopfensperger

Intelligenzquotient und Emotionaler Quotient
sind die Faktoren, die den Menschen bestimmen.
Pflege ständig die Aufgeschlossenheit des Geistes und die Toleranz des Herzens,
und du besitzt beides!

(aus dem Manuskript: »Mitten aus dem Herzen«)
~ © Sigrun Hopfensperger ~

deutsche Aphoristikerin, Universalistin und Idealistin; * 1967

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Paul Gerhardt

Hoff, O du arme Seele,
Hoff, und sei unverzagt.

(aus: »Geistliche Lieder«)
~ Paul Gerhardt ~

evangelisch-lutherischer Theologe und einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter; 1607-1676

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Brigitte Fuchs, Spruch des Tages zum 04.11.2020

Auch Schnecken haben stille Stunden,
wo sie den Sinn der Welt erkunden
und dann, nach langem, hartem Denken,
sich gern den Rest des Denkens schenken.

(aus ihrem Blog »brigittefuchs.ch/serendipity/«)
~ © Brigitte Fuchs ~

Schweizer Autorin, Lyrikerin und Sprachspielerin; * 1951


Bildquelle: DanielWanke/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Andrea Mira Meneghin

Eine gewisse Leichtigkeit im Leben erreicht man
mit einer spielerischen Sichtweise auf es.

(aus: »Die Kontrolle der Kontrolle ist das Maß der Freiheit« – Aphorismen)
~ © Andrea Mira Meneghin ~

Schweizer Texterin von Gedanken mit aphoristischer Note; * 1967

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William Hazlitt

Das Laster ist die Natur des Menschen;
die Tugend ist die Gewohnheit oder Maske.

{Vice is man's nature:
virtue is a habit – or a mask.}

(aus seinen Werken)
~ William Hazlitt ~

englischer Essayist und Schriftsteller; 1778-1830


(Übersetzung: Dr. Michael Rumpf im »zeno«-Jahrheft für Literatur und Kritik. Heft 28, 28. Jg.)

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Wilfried Besser

Wahre Emotionen
beschränken sich nicht auf das Fingerspitzengefühl.

(aus: »Schichtwechsel – Sichtwechsel« – Aphorismen [2013])
~ © Wilfried Besser~

deutscher Aphoristiker; * 1951

Zitante 03.11.2020, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilfried Besser

Ernst Ziel, Spruch des Tages zum 03.11.2020

Urteil ist wenigen gegeben;
Meinungen wollen sie alle haben.

(aus: »Moderne Zenien: Die Gesellschaft«)
~ Ernst Ziel ~

deutscher Schriftsteller und Redakteur; 1841-1921

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Oscar Wilde

Die Basis des Optimismus
ist schiere Furcht.

(aus: »Das Bildnis des Dorian Gray«)
~ Oscar Wilde ~

eigentlich Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde;
irischer Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker; 1854-1900

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Sulamith Sparre

Die kleinen Leidenschaften
übertreffen die großen an Dauerhaftigkeit.

(aus: »Ikarus, stürzend« – Aphorismen [2012])
~ © Sulamith Sparre ~

deutsche Dichterin und Journalistin; * 1959

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Hugo Grotius

Aber dass die Möglichkeit, Gewalt zu erleiden,
schon das Recht, Gewalt zu gebrauchen gebe,
ist ohne allen gerechten Grund.

(aus: »Recht des Krieges und des Friedens« [1869])
~ Hugo Grotius ~, eigentlich Huigh oder Hugo de Groot
niederländischer politischer Philosoph, reformierter Theologe, Rechtsgelehrter und früher Aufklärer; 1583-1645

Zitante 02.11.2020, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hugo Grotius, Aber dass die Möglichkeit Gewalt zu erleiden,

Ingun Spiecker-Verscharen, Spruch des Tages zum 02.11.2020

Vor lauter Parkplätzen
bleibt für keinen Park Platz.

(aus einem Manuskript)
~ © Ingun Spiecker-Verscharen ~

deutsche Autorin und Laienlyrikerin; * 1956


Bildquelle: Pexels/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Um glücklich zu sein im Leben, brauchen wir etwas zu arbeiten, etwas zu lieben und etwas, auf das wir hoffen können.

~ Joseph Addison ~
(1672-1719)


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das ist so unsagbar wahr, wie auch das Zitat
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Krieg hat noch nie Probleme gelöst, Verhandl
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