Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Wilhelm Busch

Gar sehr verzwickt ist diese Welt,
Mich wundert's, daß sie wem gefällt.

(aus: »Spricker – Aphorismen und Reime [Die Welt ist groß]«)
~ (Heinrich Christian) Wilhelm Busch ~

deutscher humoristischer Dichter und Zeichner; 1832-1908

Zitante 07.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Annemarie Schnitt

Glaub mir

das Wort
das beflügelnde
hat zu aller Zeit
Verzagte hochgezogen
zum zündenden Flug

(von ihrer Homepage »annemarie-schnitt.de«)
~ © Annemarie Schnitt ~

deutsche Lyrikerin; 1925-2018

Zitante 07.07.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto Leixner von Grünberg

Die Jugend jeder Zeit verspottet gar vieles,
was sie, zur Mannheit gelangt, achten und verehren wird;
und sie bewundert, worüber sie einst lächeln wird.

(aus: »Der Weg zum Selbst« [1905])
~ Otto Leixner von Grünberg ~
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907

auch: Otto von Leixner;
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907

Zitante 07.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilfried Besser, Spruch des Tages zum 07.07.2025

Manche Antwort
ist eine Beleidigung für die gestellte Frage.

(aus: »Schichtwechsel - Sichtwechsel« - Aphorismen [2013])
~ © Wilfried Besser ~

deutscher Aphoristiker; * 1951

Zitante 07.07.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Unbekannter Autor, Spruch des Tages zum 06.07.2025

Glück ist kein Ziel.
Glück ist eine Art zu leben.
Sei heute glücklich - ohne jeden Grund.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

Bildquelle: JillWellngton/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 06.07.2025, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Claudia Brefeld

In der Mittagsglut.
Fliegen suchen nach Schatten –
nur der Kuhschwanz zuckt.

(Haiku, 3. Platz beim entsprechenden DAphA-Wettbewerb [2007])
~ © Claudia Brefeld ~

deutsche Aphoristikerin und Haiku-Dichterin; * 1956

Zitante 05.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Emanuel Geibel

Wenn sich zwei Herzen scheiden,
Die sich dereinst geliebt,
Das ist ein großes Leiden,
Wie's größres nimmer gibt.

(Die ersten 4 Zeilen aus dem Gedicht »Wenn sich zwei Herzen scheiden« [Jugendgedichte, 1883])
~ Emanuel Geibel ~, eigentlich Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst

eigentlich: Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst
deutscher Lyriker; 1815-1884

Zitante 05.07.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.

~ Ludwig Börne ~
(1786-1837)


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