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Claudia Brefeld

Helle Köpfe haben schon
so manche Schattenseite von Lichtgestalten aufgedeckt.

(aus dem DAphA-Kalender [2015])
~ © Claudia Brefeld ~

deutsche Aphoristikerin und Haiku-Dichterin; * 1956

Zitante 17.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Claudia Brefeld

Marc Aurel

Wie schnell doch alles entschwindet!
In der Welt die Menschen selbst,
im Lauf der Zeit ihr Gedächtnis!

(aus: »Selbstbetrachtungen«)
~ Marc Aurel ~

auch: Mark Aurel, Marcus Aurelius;
römischer Kaiser und Philosoph, der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa;
lebte um 121-180 n. Chr.

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Werner Braun

Ein Kind ist ein kleines Stück Zukunft,
das in unsere Gegenwart hineinreicht.
Geben wir ihm Liebe, Geborgenheit, Schutz und Erziehung!
Der Rest wird sich alleine finden.

(aus einem Manuskript)
~ © Werner Braun ~

deutscher Aphoristiker; 1951-2006

Zitante 17.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Werner Braun

Edward Coke, Spruch des Tages zum 17.09.2025

Das Zuhause eines jeden Menschen
ist für ihn seine Burg und Festung, sowohl
zu seinem Schutz vor Verletzungen und Gewalt
als auch zu seiner Erholung.
(oft zitiert als: Mein Haus ist meine Burg.)

{The home to everyone
is to him his castle and fortress,
as well for his defence against injury and violence,
as for his repose.}
(quoted as: My home is my castle.)

(aus: »Semayne's Case« [1603])
~ Edward Coke ~
bedeutender englischer Richter und Politiker; 1552-1634

Bildquelle: analogicus/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 17.09.2025, 00.10 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Edward Coke, Tagesspruch, 20250917,

Markus Mirwald

Manch einer begreift erst im Rückblick:
Wir sind selbst dafür verantwortlich,
mit welcher Perspektive wir in die Welt blicken.

(aus: »Eine leise Ahnung von etwas Neuem« [Band 4 der Reihe: »Wesentliches in wenigen Worten«, 2020])
~ © Markus Mirwald ~

österreichischer Soziologe & Aphoristiker; * 1982

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(Louis) Adolphe Thiers

Der Tod ist die Hoffnung derer,
die keine mehr haben.

{La mort est l'espérance
de qui n'en a plus.}

(aus: »Histoire du consulat et de l'empire« [1862])
~ (Louis) Adolphe Thiers ~
französischer Politiker, Parlamentarier und Historiker; 1797-1877

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Jürgen Wilbert

Bei vorherrschender Kopflosigkeit
halten immer weniger für immer mehr den Kopf hin.

(aus: »Hirnbissiges« – Aphorismen)
~ © Jürgen Wilbert ~

deutscher Literat und Aphoristiker; * 1945

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Antoine de Rivarol, Spruch des Tages zum 16.09.2025

Verachtung
muß das geheimste unserer Gefühle sein.

{Le mépris
doit être le plus mystérieux de nos sentiments.}

(aus: »Maximen und Reflexionen« [Maximes et pensées])
~ Antoine de Rivarol ~, eigentlich Antoine Rivaroli
französischer Schriftsteller, Journalist, Monarchist und Moralist; 1753-1801

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Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Diejenigen, die nichts zu verlieren haben,
haben den unerfreulichen Vorteil,
viel riskieren zu können.

{C'est le malheureux avantage
de ceux qui n'ont rien à perdre
de pouvoir beaucoup hasarder.}

(aus seinen Briefen [an Biron])
~ Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues ~

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller; 1715-1747

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Ute Lauterbach

Wenn wir die Grundbereitschaft haben,
uns zu blamieren,
ist das Leben um Klassen einfacher.

(aus: »Spielverderber des Glücks« [2001])
~ © Ute Lauterbach ~

deutsche Autorin und Alltagsphilosophin; * 1955

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Ludwig Anzengruber

Ueber das, was oft angeblich
zu Gottes Ehre geschah und geschieht,
muß sich der Teufel freuen.

(aus: »Einfälle und Schlagsätze« [aus dem Nachlaß])
~ Ludwig Anzengruber ~, auch: Ludwig Gruber
österreichischer Schriftsteller; 1839-1889

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Andrea Mira Meneghin, Spruch des Tages zum 15.09.2025

Der Anblick einer aufgehenden Knospe genügt,
um Wesentliches zu erahnen.

(aus: »Was im Kopf einfällt, muss nicht gleich aus dem Mund fallen« – Aphorismen [2017])
~ © Andrea Mira Meneghin ~

Schweizer Texterin von Gedanken mit aphoristischer Note; * 1967

Bildquelle: alper_eral/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Irischer Segenswunsch, Spruch des Tages zum 14.09.2025

Den neuen Tag,
den noch nie gewährten,
möge Gott mir segnen.

~ Segenswunsch aus Irland ~

Bildquelle: Lolame/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Manfred Hinrich

Überfluss und Mangel,
demokratische Spezialitäten

(aus dem Manuskript »Scherben 2002–2004«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

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Unbekannter Autor

Dein Leben muss nicht von außen gut aussehen,
sondern sich von innen gut anfühlen.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

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Werner Mitsch

Über nichts ärgert sich der Mensch mehr
als über sich und die anderen.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

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Alexander Iwanowitsch Herzen, Spruch des Tages zum 13.09.2025

Der Mensch sieht im Menschen immer einen Feind,
mit dem er sich schlagen, vor dem er sich verstellen und
mit dem er Waffenstillstandsbedingungen vereinbaren muß.

(aus: »Mein Leben. Memoiren und Reflexionen«)
~ Alexander Iwanowitsch Herzen ~, Pseudonym: Iskander
russischer Philosoph, Schriftsteller und Publizist; 1812-1870

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Plutarch von Chäronea

Warum verdorrt der Weinstock wenn er mit Wein,
zumal mit seinem eigenen Erzeugniß,
begossen wird ?

(aus: »Moralische Schriften und Abhandlungen«)
~ Plutarch von Chäronea ~, latinisiert: Plutarchus
antiker griechischer Schriftsteller, Biograph, Konsul und Philosoph, Vertreter des Platonismus; lebte um 45 bis 125

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Edith Tries

Sage "Ja" zu dir und deinen Eigenarten.
Nur dann gehst du deinen Weg.

(aus: »Stark wie ein Baum – sanft wie eine Blüte« [2005])
~ © Edith Tries ~

deutsche Autorin; * 1952

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Sebastian Brant

Wer setzt sein' Lust auff zeitlich Gut
Und darinn sucht sein' Freud' und Muth,
Der ist ein Narr in Leib und Blut.

(aus: »Das Narrenschiff« [EA 1494])
~ Sebastian Brant ~, latinisiert: Titio
deutscher Jurist, Professor für Rechtswissenschaft und Stadtsyndikus und Kanzler der Freien Reichsstadt Straßburg; um 1457-1521

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Nikolaus Cybinski, Spruch des Tages zum 12.09.2025

Was einer denkt, ist nicht entscheidend.
Zu welchen Gedanken er unfähig ist,
das verrät ihn.

(aus: »In diesem Lande ist das Leben lustig! Wohin du schaust: Lachende Dritte.« – Aphorismen [1982])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

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Rolf Friedrich Schuett

Die unerträglichste Eitelkeit
ist die aus Eitelkeit versteckte.

(aus: »Aphorismen zur Binsenweisheit von morgen« – Philosophische Formelsammlung [1995])
~ © Rolf Friedrich Schuett ~

auch: Fritz Heinrich Lotterfuchs,
deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1941

Zitante 11.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Rolf Friedrich Schuett

August Pauly

Es ist dem Verstand selber nicht wohl,
wenn er ganz allein zurückgeblieben ist
in der Seele eines Menschen
und alles fortgegangen ist, was warm war.

(aus: »Aphorismen« [1905])
~ August Pauly ~

deutscher Zoologe und Philosoph; 1850-1914

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Alexander Eilers

Auch Langeweile
ist Unruhe.

(aus: »Kätzereien und Underdogmen« – Aphorismen [2011])
~ © Alexander Eilers ~

deutscher Aphoristiker; * 1976

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Walter Scott, Spruch des Tages zum 11.09.2025

Gute Nachrichten
kommen nie zu früh.

(aus: »Waverley« [1814, anonym veröffentlicht])
~ Sir Walter Scott ~, 1. Baronet von Abbotsford
schottischer Jurist, Dichter und Schriftsteller,
einer der weltweit meistgelesenen Autoren seiner Zeit; 1771-1832

Bildquelle: viarami/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 11.09.2025, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Walter Scott, Tagesspruch, 20250911,

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Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, innezuhalten und sich zu besinnen.

~ Mark Twain ~
(1835-1910)


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Geniales Bild zum Spruch?.Liebe Grüsse, Mari
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