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Guido Peters, Spruch des Tages zum 21.10.2025

"Steinreich" bezeichnet nicht nur den Wert des Goldes,
sondern auch die Steine im Herzen vieler Reichen.

(aus: »Aphorismen« [1931])
~ Guido Peters ~

österreichischer Komponist und Pianist; 1866-1937

Bildquelle: Pexels/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.10.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Guido Peters, Tagesspruch, 20251021,

Ludwig Wittgenstein

Der Tod ist kein Ereignis des Lebens.
Den Tod erlebt man nicht.

(aus: »Tractatus logico-philosophicus« [Logisch-philosophische Abhandlung, 1921])
~ Ludwig (Josef Johann) Wittgenstein ~
österreichisch-britischer Philosoph; entwickelte eine grundlegend neue Auffassung der Sprache in ihrem Verhältnis zur Wirklichkeit; 1889-1951

Zitante 20.10.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ludwig Wittgenstein

Heimito Nollé

Die wichtigen Leute
sind die Umstände der unwichtigen.

(aus: »Aussätzer« - Aphorismen [2014])
~ © Heimito Nollé ~

Schweizer Medienanalyst und Aphoristiker; * 1970

Zitante 20.10.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Heimito Nollé

Anselm Feuerbach

Tadeln ist leicht,
deshalb versuchen sich so viele darin.
Mit Verstand loben ist schwer,
darum thun es so Wenige.

(aus: »Ein Vermächtnis« [1882])
~ Anselm Feuerbach ~
deutscher Maler; 1829-1880

Zitante 20.10.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Anselm Feuerbach

Wolfgang Kownatka, Spruch des Tages zum 20.10.2025

Wer ständig den moralischen Zeigefinger erhebt
ist auch nicht besser als derjenige,
der seinen Mittelfinger der Öffentlichkeit zeigt.

(aus: »Heiteres und Nachdenkliches über Mensch und Zukunft« – Gedichte und Aphorismen [2005])
~ © Wolfgang Kownatka ~

deutscher Oberstleutnant a.D. und Journalist; * 1938

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Hedwig Dohm, Spruch des Tages zum 19.10.2025

Auch die menschliche Seele ist ein Feld,
auf dem man das Unkraut ausjäten und
edlen Samen einstreuen muß,
damit es gute Früchte trage.

(aus: »Der Frauen Natur und Recht« [1876])
~ Hedwig Dohm ~, eigentlich Marianne Adelaide Hedwig Dohm, geborene Schlesinger
deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin, 1831-1919

Bildquelle: hankaverzichova/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 19.10.2025, 00.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hedwig Dohm, Tagesspruch, 20251019,

Werner Mitsch

Morgen ist auch noch ein Tag,
sagte der Optimist.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

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Unbekannter Autor

Wer kann Alles, was er will?
Wer nur will, was er kann.

(aus: ~ Fliegende Blätter ~, Heft Nr. 91.1889, unter den Initialen G.W.)
eine humoristische, reich illustrierte deutsche Wochenschrift, erschienen in der Zeit 1845 bis 1944

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Manfred Hinrich

Über deine Bedingungen
kann das Glück nur lächeln

(aus dem Manuskript »Scherben 2002–2004«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

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Baltasar Gracián y Morales, Spruch des Tages zum 18.10.2025

Gegen die List
ist die beste Vormauer die Aufmerksamkeit.
Für feine Schliche eine feine Nase.

(aus: »Handorakel und Kunst der Weltklugheit« [Oráculo manual y arte de prudencia] [1647])
~ Baltasar Gracián y Morales S.J. ~

spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit; 1601-1658

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Louis Philippe comte de Ségur

Über eine Autorität, die man missachtet,
wird sich bald hinweggesetzt.

{L'autorité qu'on méprise
est bientôt bravée.}

(aus: »Pensées, maximes, réflexions«)
~ Louis Philippe comte de Ségur ~
französischer Diplomat und Schriftsteller; 1753-1830

Zitante 17.10.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Louis Philippe de Ségur

Michael Richter

Typisch für unsere Zeit
sind mittelmäßige Extremisten und extrem Mittelmäßige.

(aus: »Wortbruch« – Aphorismen [1993])
~ © Michael Richter ~

deutscher Zeithistoriker; * 1952

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Gaius Iulius Phaedrus

Seinen guten Ruf verringert,
wer sich mit Unwürdigem vergleicht.

(aus seinen Fabeln)
~ Gaius Iulius Phaedrus ~

auch: Phaeder; römischer Fabeldichter zu Zeiten von
Kaiser Augustus, Tiberius, Caligula, Claudius und Nero;
lebte um 20 v. Chr. bis 60 n. Chr.

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Jürgen Große, Spruch des Tages zum 17.10.2025

Wäre ich ein Teil,
gehörte ich nicht dazu.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie, Band 2 [2014])
~ © Jürgen Große ~

deutscher Aphoristiker und Essayist; * 1963

Bildquelle: F1Digitals/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Klaus D. Koch

Die bessere Hälfte
ist unteilbar.

(aus: »Großes>Koch ~ © Klaus D. Koch ~

deutscher Mediziner und Aphoristiker, * 1948

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Maxim Gorki

Die Gedankenfreiheit ist
die einzig wahre und die größte Freiheit,
die der Mensch erreichen kann.

(aus: »Über die Schädlichkeit der Philosophie«)
~ Maxim Gorki ~, eigentlich: Alexei Maximowitsch Peschkow
russischer Schriftsteller und politischer Aktivist; 1868-1936

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Billy, eigentlich: Walter Fürst

Ein einziger Schwätzer genügt,
um tausend Kluge zum Reden zu bringen.

(aus: »Wir Kleindenker« – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens [2006])
~ © Billy ~, eigentlich Walter Fürst

eigentlich Walter Fürst; Schweizer Aphoristiker; 1932–2019

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Jean Jaurès, Spruch des Tages zum 16.10.2025

Das erste Menschenrecht ist
die individuelle Freiheit, die Freiheit des Eigentums,
die Gedankenfreiheit, die Freiheit der Arbeit.

{Le premier des droits de l'homme c'est
la liberté individuelle, la liberté de la propriété,
la liberté de la pensée, la liberté du travail.}

(aus: »Histoire socialiste de la révolution française« [1922])
~ Jean Jaurès ~
französischer Historiker und sozialistischer Politiker, Vertreter des französischen Reformsozialismus; 1859-1914

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Paul von Heyse

Ich gebe, was ich zu geben habe.
Gefällt euch nicht die redliche Gabe,
Müßt ihr nicht gleich einen Lärm erheben;
Denn sagt, was habt ihr mir gegeben?

(aus: »Spruchbüchlein« [1885])
~ Paul (Johann Ludwig von) Heyse ~
deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Übersetzer, Nobel-Literaturpreisträger; 1830-1914

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Hans-Horst Skupy

Terrorbekämpfung:
Terra incognita.

(aus: »Aphorismen – abgeleitete Geistesblitze« [1977])
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942

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Petrus Abaelardus

Nicht der Erfolg der Tat unterliegt der Ahndung,
sondern das Fühlen und Wollen des Täters;
und ein billig denkender Richter wertet die Gesinnung,
nicht den Vorgang.

(aus: »2. Brief: Heloise an Abälard«)
~ Petrus Abaelardus ~, eigentlich: Pierre Abaillard, auch: Pierre Abélard, Peter Abälard
französischer Philosoph des Mittelalters und bedeutender Vertreter der Frühscholastik; 1079-1142

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Oskar Stock, Spruch des Tages zum 15.10.2025

Ein freundliches Wort ist
wie ein sanfter Wind, denn
es streichelt Herz und Seele.

(aus: »Jeder Tag wie ein Gedicht« [1997])
~ © Oskar Stock ~

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1946

Bildquelle: wir_sind_klein/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Katharina Eisenlöffel

Du kannst die Gedanken des anderen erahnen,
aber nie ergründen, ob sie gut oder schlecht.

(aus: »Weisheit des Lebens« [2006])
~ © Katharina Eisenlöffel ~

österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin; 1932-2019

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Harald Kriegler

Die Pflicht ruft,
aber das Echo ist gespalten.

(aus dem Manuskript »Hintersinnsprüche«)
~ © Harald Kriegler ~

Schriftsetzer und Autor; * 1945

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Rabindranath Tagore

Ich danke dir,
daß ich keins von den Rädern der Macht bin,
sondern eins mit den lebendigen Geschöpfen,
die von ihnen zermalmt werden.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Rabindranath Tagore ~

jetzt: Rabindranath Thakur;
bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist, Musiker und Brahmo-Samaj-Anhänger,
Literaturnobelpreisträger von 1913; 1861-1941

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~ Alexandre Dumas d.J. ~
(1824-1895)


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