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Billy, Spruch des Tages zum 17.01.2022

Die Waffen des Friedens
sind ganz schön gefährlich geworden.

(aus: »Aphoretum« – Gesammelte Aphorismen [2010])
~ © Billy ~, eigentlich Walter Fürst

eigentlich Walter Fürst; Schweizer Aphoristiker; 1932–2019



Zitante 17.01.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Billy, Tagesspruch, 20220117,

Maxim Gorki

Bei den meisten Leuten
schwächt die Erinnerung an die Vergangenheit
die Energie im Kampf um die Gegenwart
und die Hoffnung auf die Zukunft.

(aus: »Gewesene Leute«)
~ Maxim Gorki ~, eigentlich: Alexei Maximowitsch Peschkow
russischer Schriftsteller und politischer Aktivist; 1868-1936

Zitante 16.01.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Maxim Gorki

Werner Braun

Der menschliche Körper ist
ein gigantisches Puzzle aus Atomen und Energie.

(aus einem Manuskript)
~ © Werner Braun ~

deutscher Aphoristiker; 1951-2006

Zitante 16.01.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Werner Braun

Camillo Benso von Cavour

Die Klugheit des Staatsmannes
besteht in der richtigen Wahl der Zeit.

(aus seinen Briefen)
~ Camillo Benso (Graf) von Cavour ~
italienischer Staatsmann; 1810-1861

Zitante 16.01.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Camillo Benso von Cavour

Ernst Ferstl, Spruch des Tages zum 16.01.2022

Der Glaube an die Liebe
lebt von der vertrauensvollen Zuversicht
und der hoffenden Sehnsucht.

(aus: »Durchblicke« – Aphorismen)
~ © Ernst Ferstl ~

österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker; * 1955



Bildquelle: pixel2013/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 16.01.2022, 00.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ernst Ferstl, Tagesspruch, 20220116,

Ute Lauterbach

Probleme entstehen oft,
weil wir einen Wertecodex verabsolutiert haben.

(aus: »Spielverderber des Glücks«)
~ © Ute Lauterbach ~

deutsche Autorin und Alltagsphilosophin; * 1955

Zitante 15.01.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ute Lauterbach

Antoine de Rivarol

Die Sprache ist ein Instrument,
dessen Federn man nicht überanstrengen darf.

{La langue est un instrument
dont il ne faut pas faire crier les ressorts.}

(aus: »Maximen und Reflexionen«)
~ Antoine de Rivarol ~, eigentlich Antoine Rivaroli
französischer Schriftsteller, Journalist, Monarchist und Moralist; 1753-1801

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Gerd de Ley

Die Jugend von heute will nicht mehr wissen, wo sie herkommt –
aber wohl, wohin sie geht.

{De jongeren van vandaag willen niet meer weten waar ze vandaan komen,
maar wél waar ze naartoe gaan.}

(aus: »Houten Dief« [2003])
~ © Gerd de Ley ~

belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger; * 1944

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Jules Renard, Spruch des Tages zum 15.01.2022

Man kann nichts verbergen.
Die Kraft besteht darin,
nichts zu verbergen zu haben.

{On ne peut rien cacher.
La force, c'est de n'avoir
rien à cacher.}

(aus: »Ideen, in Tinte getaucht« - Tagebuch-Aufzeichnungen [Journal])
~ Jules Renard ~
französischer Schriftsteller; 1864-1910

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Weisheit aus Deutschland

Edel ist,
der edel tut.

~ Weisheit aus Deutschland ~

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Katharina Eisenlöffel

Das Ende ist für jeden gleich,
nur der Weg ein anderer.

(aus: »Weisheit des Lebens« [2006])
~ © Katharina Eisenlöffel ~

österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin; 1932-2019

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Jakob Bosshart

Unsere Zeit liest viel zuviel,
schreibt viel zuviel,
verdaut viel zuwenig
und denkt viel zuwenig.

(aus: »Bausteine zu Leben und Zeit« [1929])
~ Jakob Bosshart ~
Schweizer Schriftsteller; 1862-1924

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Alexander Eilers, Spruch des Tages zum 14.01.2022

Letzte Gewißheit:
Auch Skeptiker müssen dran glauben.

(aus: »AberWitz« [2007])
~ © Alexander Eilers ~

deutscher Aphoristiker; * 1976



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Hanspeter Rings

Das gute Auge
verliert die Güte nicht aus dem Blick.

(aus: »Erde am Himmel« – Aphorismen)
~ © Hanspeter Rings ~

deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus; * 1955

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Marcel Proust

Es gibt nur zwei Klassen von Menschen:
großherzige und solche, die es nicht sind.

(aus: »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit [A la recherche du temps perdu]«)
~ (Valentin Louis Georges Eugène) Marcel Proust ~
französischer Schriftsteller und Sozialkritiker; 1871-1922

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Paul Mommertz

Früher starb man für das Land,
jetzt stirbt das Land für uns.

(aus dem Manuskript »Sichtwechsel« [2005])
~ © Paul Mommertz ~

deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor; 1930-2024

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Juan de la Cruz, Spruch des Tages zum 13.01.2022

Um zu dem zu kommen,
was du nicht weißt,
mußt du einen Weg gehen,
wo du nichts weißt.

(aus: »Der Berg der Vollkommenheit«)
~ Juan de la Cruz (Johannes vom Kreuz) ~, eigentlich Juan de Yepes ?lvarez
spanischer, unbeschuhter Karmelit, Mystiker, Heiliger und Kirchenlehrer; 1542-1591

Bildquelle: Myriams-Fotos/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Friedrich Rückert

Das sind die Weisen,
die durch Irrtum zur Wahrheit reisen;
Die bei dem Irrtum verharren,
das sind die Narren.

(aus seinen Gedichten [Vierzeilen])
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

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Wolfgang Kownatka

Der Reiz, sich mit der Zukunft zu beschäftigen
liegt in der Unwägbarkeit ihrer selbst.

(aus: »Heiteres und Nachdenkliches über Mensch und Zukunft« – Gedichte und Aphorismen)
~ © Wolfgang Kownatka ~

deutscher Oberstleutnant a.D. und Journalist; * 1938

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Joachim Ringelnatz

Schlag mich einer flach und breit:
Mächtig ist die Ehrlichkeit.

(aus dem Gedicht »Streit«)
~ Joachim Ringelnatz ~, eigentlich Hans Gustav Bötticher, Pseudonyme: Fritz Dörry, Pinko Meyer, Gustav Hester
deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, vor allem bekannt für humoristische, skurrile Gedichte; 1883-1934

(»Das komplette Gedicht zum Nachlesen Projekt Gutenberg«)

Zitante 12.01.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Joachim Ringelnatz

Gerd W. Heyse, Spruch des Tages zum 12.01.2022

Vormachen
können wir uns alles ganz hervorragend.
Nachmachen
zählt noch zu unseren kleinen Schwächen.

(aus: »Die dritte Seite der Medaille« – Aphorismen [1993])
~ © Gerd W. Heyse ~, auch: Ernst Heiter

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker, *1930



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Arthur Schnitzler

Auch das Chaos gruppiert sich um einen festen Punkt,
sonst wäre es nicht einmal als Chaos da.

(aus: »Buch der Sprüche und Bedenken«)
~ Arthur Schnitzler ~
österreichischer Erzähler und Dramatiker, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne; 1862-1931

Zitante 11.01.2022, 18.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arthur Schnitzler

Elmar Kupke

Die Männer sind nicht mehr belastbar –
auch sie haben ihre Seelen entdeckt.

(aus: »Amorismen«, Band 1)
~ © Elmar Kupke ~

deutscher Aphoristiker; 1942–2018

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François Fénelon

Der Krieg ist ein Übel,
das die Menschheit entehrt.

{La guerre est un mal
qui déshonore le genre humain.}

(aus: »Totendialoge [Dialogue des morts]«)
~ François Fénelon ~, eigentlich François de Salignac de La Mothe-Fénelon
französischer Erzbischof und Schriftsteller; 1651-1715

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Nicolas Chamfort, Spruch des Tages zum 11.01.2022

Das Elend des Menschen liegt darin,
dass er in der Gesellschaft Trost suchen muss
gegen die Leiden, die ihm die Natur zufügt,
und in der Natur Trost gegen die Leiden der Gesellschaft.
Wie viele haben weder hier noch dort
eine Erleichterung ihrer Schmerzen gefunden!

{Telle est la misérable condition des hommes,
qu'il leur faut chercher, dans la société,
des consolations aux maux de la nature,
et dans la nature, des consolations aux maux de la société.
Combien d'hommes n'ont trouvé, ni dans l'une ni dans l'autre,
des distractions à leurs peines!}

(aus: »Maximes, Pensées, Caractères et Anecdotes«)
~ Nicolas Chamfort ~

geboren als Sébastien-Roch Nicolas;
französischer Schriftsteller in der Zeit der Aufklärung
und der Französischen Revolution; 1741-1794



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~ Nicolas Chamfort ~
(1741-1794)


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