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Francis Bacon

Während die Menschen die falschen Kräfte des Geistes bewundern und preisen,
übersehen und verderben sie die, welche es wahrhaft sein könnten,
wenn dem Geist die nöthige Hülfe gewährt würde und er selbst
den Dingen sich fügte, statt ohnmächtig ihnen Zwang anthun zu wollen.

(aus: »Neues Organon« [1870])
~ Francis Bacon ~, 1. Viscount St. Albans, 1. Baron Verulam
englischer Philosoph, Staatsmann und Wissenschaftler; 1561-1626

Zitante 12.07.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Francis Bacon

Charlotte El. Böhler-Mueller

Das Leben ist zu kurz,
um es mit den falschen Menschen zu verbringen.

(aus: »»Aphorismen - Geistesblitze« [2006])
~ © Charlotte El. Böhler-Mueller ~

deutsche Journalistin, Autorin und Künstlerin; 1924–2023

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Immanuel Kant, Spruch des Tages zum 12.07.2025

Ich gehe noch weiter und sage:
es ist ganz was anders,
Dinge von einander zu unterscheiden,
und den Unterschied der Dinge erkennen.

(aus: »Die falsche Spitzfindigkeit der vier syllogistischen Figuren« [1762])
~ Immanuel Kant ~

deutscher Philosoph der Aufklärung,
zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie; 1724-1804

Zitante 12.07.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Immanuel Kant, Tagesspruch, 20250712,

Roger Bacon

Die Kenntnis der Sprachen
ist das erste Tor zum Tempel der Weisheit.

{Knowledge of the languages
is the first gate to the temple of wisdom.}

(aus: »Opera quædam hactenus inedita« [Band 1, 1859])
~ Roger Bacon ~, genannt: Doctor Mirabilis
englischer Franziskaner und Philosoph, insbesondere Naturphilosoph; * um 1220, † nach 1292

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Gerlinde Nyncke

Der Kranke muß die Ungereimtheiten seiner Seele
mit dem Körper ausbaden.

(aus: »Weggefährten« - Gedanken und Aphorismen [1990])
~ © Gerlinde Nyncke ~
deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin, 1925-2007

deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin; 1925-2007

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Max Haushofer Jr.

Die Grundlage des Charakters
ist im Temperament zu suchen.

(aus: »Lebenskunst und Lebensfragen« [1897])
~ Max Haushofer Jr. ~
deutscher Nationalökonom, Politiker und Schriftsteller; 1840-1907

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Else Pannek, Spruch des Tages zum 11.07.2025

Was ist das für eine Welt,
die ihre Lichter selber auslöscht?

(von ihrer Homepage »narzissenleuchten.de«)
~ © Else Pannek ~

deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin; 1932-2010

Bildquelle: pixundfertig/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Gerhard Kocher

Die Medizin ist
weder Kunst noch Wissenschaft
noch Handwerk noch Geschäft noch Show,
sondern alles zusammen.

(aus: »Vorsicht, Medizin!« - 1555 Aphorismen und Denkanstösse [Kocher, 2006])
~ © Gerhard Kocher ~

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom; * 1939

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Carl Ludwig Schleich

Wäre der Schlaf der Bruder des Todes,
so wäre der Traum ein Vorgeschmack vom Jenseits.
Dann enthielte er einen Beweis für die Unsterblichkeit.

(aus: »Die Weisheit der Freude«, Kapitel: Über den Traum [1926])
~ Carl Ludwig Schleich ~
deutscher Chirurg (erfand die Methode der Infiltrationsanästhesie [1926]) und Schriftsteller; 1859-1922

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Germund Fitzthum

Geistige Nahrung
wird nur dann leicht aufgenommen,
wenn sie nicht zu trocken ist.

(aus: »Capriolen aus spitzer Feder« - Aphorismen [1976])
~ © Germund Fitzthum ~

österreichischer Aphoristiker; * 1938

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Gustav Radbruch, Spruch des Tages zum 10.07.2025

Ein guter Jurist kann nur der werden,
der mit einem schlechten Gewissen Jurist ist.

(zitiert in: »Eine Feuerbach-Gedenkrede sowie drei Aufsätze aus dem wissenschaftlichen Nachlaß.« [1952])
~ Gustav Radbruch ~
deutscher Jurist, Politiker, Rechtswissenschaftler und -philosoph; 1878-1949

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Jean Antoine Petit-Senn

Wir bezahlen gewöhnlich die Gefälligkeiten der Dummen mit dem Recht,
uns ihre langweiligen Geschichten aufdringen zu lassen;
so geht's uns mit den starkbelaubten Bäumen, die uns
vor dem Platzregen schützen, jedoch lange noch den Regen träufeln lassen,
nachdem er schon aufgehört hat.

{Nous payons les services que nous rendent les sots du droit
qu'ils y trouvent de nous imposer leurs ennuyeuses relations:
ainsi les arbres épais, touffus, qui nous garantissent d'une averse,
dégouttent sur nous longtemps après qu'elle a cessé.}

(aus: »Geistesfunken und Gedankensplitter« [Bluettes & Boutades])
~ Jean Antoine Petit-Senn ~

auch John Petit-Senn genannt,
schweizerisch-französischer Dichter, Lyriker und Satiriker; 1792-1870

Zitante 09.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jean Antoine Petit-Senn

Oliver Tietze

Diese Zeit
rennt vor sich selbst davon.

Aus: »Spuren in der Zukunft« [2016]
~ © Oliver Tietze ~

deutscher Aphoristiker und Lyriker; * 1965

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Johann Karl August Musäus

Es ist doch etwas wunderbares mit den verliebten Leuten,
man kann aus ihnen nicht klug werden.

(aus: »Grandison der Zweite« [1760])
~ Johann Karl August Musäus ~
deutscher Philologe, Schriftsteller und Literaturkritiker der Aufklärung, bekannt als Märchensammler und Erzähler; 1735-1787

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Franz Werfel, Spruch des Tages zum 09.07.2025

Wenn die Seele sich auf einen Augenblick
ihrer eigenen Unendlichkeit hingibt,
dann und dort ist Stille.

(aus: »Zwischen Oben und Unten«)
~ Franz (Viktor) Werfel ~
österreichischer Schriftsteller jüdischer Herkunft mit deutschböhmischen Wurzeln; 1890-1945

Bildquelle: KRiemer/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Rupert Schützbach

Ein Gerücht verhungert,
wenn man ihm die Nahrung entzieht.

(aus: »WeltAnschauung« - Aphorismen & Definitionen [2004])
~ © Rupert Schützbach ~

deutscher Dipl.-Finanzwirt, Zöllner i.R. und Schriftsteller; * 1933

Zitante 08.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Rupert Schützbach

Georg Rollenhagen

Wenn die katz nicht ist im haus,
so hat frei umlaufen die maus.

(aus: »Froschmeuseler« [1595])
~ Georg Rollenhagen ~
deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Pädagoge und Prediger; 1542-1609

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Wolfgang Mocker

Schade, daß das Geld,
das uns unabhängig machen könnte,
uns so abhängig macht.

(aus einem Manuskript)
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009

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Niccolò Machiavelli, Spruch des Tages zum 08.07.2025

Denn alle die, welche sich
in der alten Ordnung der Dinge wohl befanden,
sind der neuen feind ...

(aus: »Das Buch vom Fürsten« [1810])
~ Niccolò (di Bernardo dei) Machiavelli ~

florentinischer Philosoph, Politiker, Diplomat, Chronist und Dichter; 1469-1527

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Wilhelm Busch

Gar sehr verzwickt ist diese Welt,
Mich wundert's, daß sie wem gefällt.

(aus: »Spricker – Aphorismen und Reime [Die Welt ist groß]«)
~ (Heinrich Christian) Wilhelm Busch ~

deutscher humoristischer Dichter und Zeichner; 1832-1908

Zitante 07.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilhelm Busch

Annemarie Schnitt

Glaub mir

das Wort
das beflügelnde
hat zu aller Zeit
Verzagte hochgezogen
zum zündenden Flug

(von ihrer Homepage »annemarie-schnitt.de«)
~ © Annemarie Schnitt ~

deutsche Lyrikerin; 1925-2018

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Otto Leixner von Grünberg

Die Jugend jeder Zeit verspottet gar vieles,
was sie, zur Mannheit gelangt, achten und verehren wird;
und sie bewundert, worüber sie einst lächeln wird.

(aus: »Der Weg zum Selbst« [1905])
~ Otto Leixner von Grünberg ~
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907

auch: Otto von Leixner;
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907

Zitante 07.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Otto Leixner

Wilfried Besser, Spruch des Tages zum 07.07.2025

Manche Antwort
ist eine Beleidigung für die gestellte Frage.

(aus: »Schichtwechsel - Sichtwechsel« - Aphorismen [2013])
~ © Wilfried Besser ~

deutscher Aphoristiker; * 1951

Zitante 07.07.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilfried Besser, Tagesspruch, 20250707,

Unbekannter Autor, Spruch des Tages zum 06.07.2025

Glück ist kein Ziel.
Glück ist eine Art zu leben.
Sei heute glücklich - ohne jeden Grund.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

Bildquelle: JillWellngton/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 06.07.2025, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Unbekannter Autor, Tagesspruch, 20250706,

Claudia Brefeld

In der Mittagsglut.
Fliegen suchen nach Schatten –
nur der Kuhschwanz zuckt.

(Haiku, 3. Platz beim entsprechenden DAphA-Wettbewerb [2007])
~ © Claudia Brefeld ~

deutsche Aphoristikerin und Haiku-Dichterin; * 1956

Zitante 05.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Claudia Brefeld

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