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Harald Kriegler, Spruch des Tages zum 14.05.2025

Es gibt Gedankengebäude,
die bestehen aus Vorwänden und Hintertürchen.

(aus dem Manuskript »Hintersinnsprüche«)
~ © Harald Kriegler ~

Schriftsetzer und Autor; * 1945

Zitante 14.05.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Harald Kriegler, Tagesspruch, 20250514,

Heimito Nollé

Gründe
kaschieren Abgründe.

(aus: »Aussätzer« - Aphorismen [2014])
~ © Heimito Nollé ~

Schweizer Medienanalyst und Aphoristiker; * 1970

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Andreas Capellanus

Außer Liebchens Zärtlichkeit
ein rechter Liebster nichts begehrt.

(aus: »Gebote des Minnerechts«)
~ Andreas Capellanus ~, auch: Cambellanus, André le Chapelain
Geistlicher am Hof des Königs von Frankreich Philipp II; lebte im 12. Jahrhundert

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Manfred Schröder

Der Unwissende soll ruhig Fragen stellen.
Der Halbwissende schweigen und zuhören.

(aus einem Manuskript)
~ © Manfred Schröder ~

deutsch-finnischer Aphoristiker und Dichter; * 1938

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Blaise Pascal, Spruch des Tages zum 13.05.2025

Anfang und Ende der Dinge
werden dem Menschen immer ein Geheimnis bleiben.
Er ist ebenso unfähig, das Nichts zu sehen, aus dem er stammt,
wie die Unendlichkeit zu erkennen, die ihn verschlingen wird.

{Infiniment éloigné de comprendre les extrêmes,
la fin des choses et leur principe sont pour lui invinciblement cachés
dans un secret impénétrable, également incapable de voir le néant
d'où il est tiré, et l'infini où il est englouti.}

(aus: »Pensées [Gedanken]«)
~ Blaise Pascal ~
französischer Mathematiker, Physiker, Literat und christlicher Philosoph; 1623-1662

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Wilhelm I.

Mein Fürstenstand soll mich nicht verhindern,
demütig zu sein vor meinem Gott.

(zitiert in: »Gedanken Kaiser Wilhelm's des Großen« [1898])
~ Wilhelm I. ~, geboren als Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen
Regent, König von Preußen, Präsident des Norddeutschen Bundes sowie erster Deutscher Kaiser; 1797-1888

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Peter Hohl

Der Grottenolm zweifelt nicht daran,
dass er die ganze bekannte Welt bereist hat.

(aus: »Lieber ein Optimist, der sich mal irrt...« - 52 illustrierte Wochensprüche)
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

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Joseph Joubert

Die Freiheit
ist ein von seinen Launen beherrschter Tyrann.

{La liberté est
un tyran qui est gouverné par ses caprices.}

(aus: »Pensées [Gedanken, Versuche und Maximen])
~ Joseph Joubert ~

französischer Moralist und Essayist; 1754-1824

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KarlHeinz Karius, Spruch des Tages zum 12.05.2025

Immer wieder erstaunt mich,
was ein guter Kartoffelsalat
für die Chakra-Balance zu leisten vermag.

(aus: »WortHupferl«)
~ © KarlHeinz Karius ~

Worthupfler

Bildquelle: Sinawa/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Michael Rumpf, Spruch des Tages zum 11.05.2025

Das Glück ist nicht die Nadel im Heuhaufen.
Es ist der Heuhaufen.

(aus dem Manuskript »Auflärung und Kritik« [04/2010])
~ © Michael Rumpf ~

deutscher Essayist; * 1948

Bildquelle: garten-gg/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Georg Skrypzak

Wie groß ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit,
daß der entscheidende Gedanke für die Zukunft
noch rechtzeitig aus einer der Myriaden Gehirnzellen
auf dieser Welt befreit wird?

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

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Heinrich Zschokke

Neid ist Unzufriedenheit über Begünstigungen und Vorzüge,
die man nicht hat, und die man selber haben möchte.

(aus: »Stunden der Andacht zur Beförderung wahren Christentums und häuslicher Gottesverehrung«)
~ (Johann) Heinrich (Daniel) Zschokke~, auch Johann von Magdeburg genannt
deutscher Schriftsteller und Pädagoge, später Schweizer Politiker und liberaler Vorkämpfer und Volksaufklärer; 1771-1848

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Hans-Horst Skupy

Der Kampf mit Gedanken
erfordert ständiges Training.

(aus: »Aphorismen – abgeleitete Geistesblitze« [1977])
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942

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William Shakespeare, Spruch des Tages zum 10.05.2025

Was Schicksal auflegt, muss der Mensch ertragen:
Es hilft nicht, gegen Wind und Flut sich schlagen.

{What fates impose, that men must needs abide;
it boots not to resist both wind and tide.}

(aus: »König Heinrich VI.« [King Henry VI., 1598])
~ William Shakespeare ~

englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler, seine Werke gehören zu den am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur; 1564-1616

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Jules Renard

Die Stunden voller Abscheu, in denen man
nichts mehr mit sich zu tun haben möchte.

{Les heures de dégoût où l'on ne veut
plus avoir aucun rapport avec soi-même.}

(aus: »Ideen, in Tinte getaucht« - Tagebuch-Aufzeichnungen)
~ Jules Renard ~
französischer Schriftsteller; 1864-1910

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Oskar Stock

Die Angst begleitet ohne Ruh'...
den Menschen, doch er gibt's nicht zu.

(aus seinen Werken)
~ © Oskar Stock ~

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1946

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Hippokrates von Kos

Zweierlei gibt es, Wissenschaft und Einbildung,
erstere führt zum Wissen,
letztere zum Nichtwissen.

(zitiert in: »Hippokrates. Sämmtliche Werke« [1895-1897])
~ Hippokrates von Kos ~ berühmtester Arzt des Altertums, gilt als Begründer der Medizin als Wissenschaft; lebte um 460 bis 370 v. Chr.

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Gregor Brand, Spruch des Tages zum 09.05.2025

Es gibt Leute,
die dem mündigen Bürger die Zähne ziehen wollen –
um dann zu sagen,
nun könne er freier reden.

(aus: »Meschalim« - Zweitausend Aphorismen [2007])
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957

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Emil Baschnonga

Das Tor zur Torheit ist weit geöffnet.
Toren haben freien Zugang.

(aus einem Manuskript)
~ © Emil Baschnonga ~

Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker; * 1941

Zitante 08.05.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Emil Baschnonga

Marie von Ebner-Eschenbach

Man hat oft ein halbes Leben damit zu tun,
um die Etikette loszuwerden, die einem
von der Familie angeheftet wurde.

(aus: »Aphorismen« [Aus dem Nachlass, 1958])
(Quelle: Wollmann/Kämper, Gesammelte Aphorismen [2023 Lulu])
~ Marie Freifau von Ebner-Eschenbach ~

geb. Freiin Dubský;
österreichische Schriftstellerin; 1830-1916

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Nikolaus Cybinski

An den Stammtischen
wird anders über den Krieg geredet als an der Front.
Mit der Differenz arbeitet der Generalstab.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun. Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?«) - Aphorismen [1987]
~ © Nikolaus Cybinski ~
deutscher Lehrer, Autor und Aphoristiker, 1936–2023

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

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Karl Friedrich Schinkel, Spruch des Tages zum 08.05.2025

Nur was die Phantasie anregt,
soll in der Kunst aufgenommen werden.
Das Hinwirken auf eine gemeine Täuschung der Sinne
ist ein der Kunst unwürdiges Bestreben.

(zitiert in: »Künstlerworte« [1906])
~ Karl Friedrich Schinkel ~
preußischer Baumeister, Architekt, Stadtplaner, Maler, Grafiker und Bühnenbildner; 1781-1841

Bildquelle: Martina_Bulkova/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Jonathan Swift

Kein Laster, keine Torheit
verlangt so viel Spitzfindigkeit und Kunst im Handeln
als die Eitelkeit.

(aus: »Gedanken über verschiedene Gegenstände« [Thoughts on Various Subjects])
~ Jonathan Swift ~
anglo-irischer Schriftsteller und Satiriker; 1667-1745

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Gerd de Ley

Nur Eigenliebe beruht auf Gegenseitigkeit.
Wenn überhaupt.

{Alleen eigenliefde is volkomen wederzijds.
En dan nog.}

(aus: »Houten Dief« [2003])
~ © Gerd de Ley ~

belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger; * 1944

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Johann Wilhelm Ludwig Gleim

Wirf deinen schärfsten Blick
auf deines Freundes Taten
Zu deinem Tun jedoch
laß Freundes Weisheit raten!

(aus: »Die goldnen Sprüche des Pythagoras« [1786])
~ Johann Wilhelm Ludwig Gleim ~, auch genannt: Vater Gleim
deutscher Jurist und Dichter der Aufklärungszeit; 1719-1803

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Das Beispiel ist einer der erfolgreichsten Lehrer, obgleich es wortlos lehrt.

~ Samuel Smiles ~
(1858-1913)


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