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Katharina Eisenlöffel, Spruch des Tages zum 27.07.2025

Wenn sich eine Tür für dich öffnet,
schlage sie nicht zu, sondern tritt ein.

(aus: »Weisheit des Lebens« [2006])
~ © Katharina Eisenlöffel ~

österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin; 1932-2019

Bildquelle: kerttu/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 27.07.2025, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Katharina Eisenlöffel, Tagesspruch, 20250727,

Manfred Hinrich

Bomberpiloten
sind Ruinenproduzenten

(aus: »Scherben 2002-2004«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 26.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Manfred Hinrich

Franz Kafka

Manche leugnen
den Jammer durch Hinweis auf die Sonne,
er leugnet
die Sonne durch Hinweis auf den Jammer.

(aus: »Die Zürauer Aphorismen«)
~ Franz Kafka ~, jüdischer Name: Anschel
in Prag geborener, deutschsprachiger Schriftsteller, seine Werke werden zum Kanon der Weltliteratur gezählt; 1883-1924

Zitante 26.07.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Franz Kafka

Werner Mitsch

Schlagzeilen
leben vom Tod.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 26.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Werner Mitsch

Demokrit, Spruch des Tages zum 26.07.2025

Wenn du nicht nach vielem begehrst,
wird dir das Wenige viel scheinen.
Denn geringes Begehren macht Armut
ebenso stark wie Reichtum.

(zitiert in: »Die Fragmente der Vorsokratiker«)
~ Demokrit ~
antiker griechischer Philosoph, wird den Vorsokratikern zugerechnet; lebte um 460-371 v. Chr.

Zitante 26.07.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Demokrit, Tagesspruch, 20250726,

Richard von Schaukal

Jeder Mensch ist eitel.
Aber es kommt immerhin darauf an, worauf.

(aus: »Leben und Meinungen des Herrn Andreas von Balthesser« )
~ Richard (von) Schaukal ~

österreichischer Erzähler, Lyriker und Essayist; 1874-1942

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Harald Kriegler

Wer auf der Stelle tritt,
erspart sich Holzwege.

(aus dem Manuskript »Holzwegsplitter«)
~ © Harald Kriegler ~

Schriftsetzer und Autor; * 1945

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Washington Irving

Kleine Geister werden vom Unglück gezähmt und unterdrückt,
große Geister erheben sich darüber hinweg.

{Little minds are tamed and subdued by misfortune;
but great minds rise above them.}

(aus: »The Legend of Sleepy Hollow« [Die Sage von der schläfrigen Schlucht])
~ Washington Irving ~, Pseudonyme: Geoffrey Crayon, Diedrich Knickerbocker
amerikanischer Schriftsteller und Satiriker; 1783-1859

Zitante 25.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Washington Irving

Art van Rheyn, Spruch des Tages zum 25.07.2025

als ehrbar bezeichnet man
Menschen die für wenig Geld
gute Arbeit leisten

(aus: »Klimmzüge II [o.J.])
~ © Art van Rheyn ~

eigentlich: Günter Schneiderath;
niederrheinischer Dichter und Aphoristiker; 1939-2005

Zitante 25.07.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Art van Rheyn, Tagesspruch, 20250725,

Manfred Schröder

Die Welt ist die Bühne.
Wir Menschen die Schauspieler.
Doch wer ist der Regisseur?

(aus einem Manuskript)
~ © Manfred Schröder ~

deutsch-finnischer Aphoristiker und Dichter; * 1938

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Paul Richard Luck

Der Flache sieht lauter Licht,
der Tiefe lauter Dunkelheit.
Dunkelheit verleiht Wonne der Qual,
Licht Lachen des Trübsinns.

(aus: »Stimmen der Stille« – Aphorismen [1919, Neuausgabe 2021])
~ Paul Richard Luck ~

deutscher Schriftsteller; 1880–1940

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KarlHeinz Karius

Wenn sich nicht einige gegen den Strom stellen,
gehen alle den Bach runter.

(aus: »WortHupferl«)
~ © KarlHeinz Karius ~

Worthupfler

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Hildegard von Bingen, Spruch des Tages zum 24.07.2025

Das Gemüt
hat im Herzen der Menschen eine Wohnstätte.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Hildegard von Bingen ~
deutsche Benediktinerin, Mystikerin, Heilige und Kirchenlehrerin, 1098-1179

Bildquelle: congerdesign/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Friedrich Rückert

Ein Wunder ist die Welt,
das nie wird ausgewundert,
das niederschlägt den Geist
und wieder ihn ermuntert.

(aus: »Die Weisheit des Brahmanen« [1836-1839])
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Zitante 23.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Rückert

Michael Rumpf

Manche fürchten den erhobenen Zeigefinger,
als sei er die geballte Faust.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie [Band 1, 2010])
~ © Michael Rumpf ~

deutscher Essayist; * 1948

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Carl (Friedrich Georg) Spitteler

Ein Herz muss dann und wann
an einem Glück sich laben,
Es muss der Liebe viel
und etwas Frohsinn haben.

(aus: »Olympischer Frühling« [1900-1905])
~ Carl (Friedrich Georg) Spitteler ~, Pseudonym: Carl Felix Tandem
Schweizer Dichter und Schriftsteller, Kritiker und Essayist und Literaturnobelpreisträger von 1919; 1845-1924

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Klaus Huber, Spruch des Tages zum 23.07.2025

Jede Minute, die wir bewusst leben,
weitet sich für uns zur Ewigkeit.

(von seiner Homepage »klausvomdachsbuckel.de«)
~ © Klaus Huber ~

alias »Klaus vom Dachsbuckel«
deutscher Autor, Text- und Auftragsdichter; * 1946

Bildquelle: mirenhayek/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Oskar Stock

Fällt einem Pechvogel vom Herzen ein Stein,
dann trifft er sicherlich sein Bein.

(aus seinen Werken)
~ © Oskar Stock ~

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1946

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Karl (Leberecht) Immermann

Denn die Menschen werden nicht von den Dingen,
sondern von den Meinungen über die Dinge gepeinigt.

(aus: »Der Oberhof [1840])
~ Karl (Leberecht) Immermann ~
deutscher Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker; 1796-1840

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Gregor Brand

Der belebteste Ort im Jenseits:
der Garten der ewigen Ruhe.

(aus: »Meschalim« Zweitausend Aphorismen)
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957

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(Christian) Friedrich Hebbel, Spruch des Tages zum 22.07.2025

Ich glaube, eine Weltordnung, die der Mensch begriffe,
würde ihm unerträglicher seyn, als diese, die er nicht begreift.
Das Geheimniß ist seine eigentliche Lebensquelle,
mit seinen Augen will er etwas sehen, aber nicht Alles;
sieht er Alles, so meint er, er sieht Nichts.

(aus seinen Tagebüchern, 24.11.1838)
~ (Christian) Friedrich Hebbel ~

Pseudonym: Dr. J. F. Franz;
deutscher Dramatiker und Lyriker; 1813-1863

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Oscar Wilde

Das neunzehnte Jahrhundert, wie wir es kennen,
ist im Wesentlichen eine Erfindung von Balzac.

{The nineteenth century, as we know it,
is largely an invention of Balzac.}

(aus: »Der Verfall der Lüge« [The Decay Of Lying, 1889])
~ Oscar Wilde ~

eigentlich Oscar Fingal O‘ Flahertie Wills Wilde;
irischer Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker; 1854-1900

Zitante 21.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Oscar Wilde

Nikolaus Cybinski

Tag für Tag dieselbe Gedankenlosigkeit,
und jedes Jahr neue Waffen.
In der Politik gibt es Dinge,
die ihre Wissenschaft nicht begreift.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun. Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?«) - Aphorismen [1987]
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

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Émile Zola

Nein, keine Vergebung für bestimmte Verfehlungen ...
Mit solchen Selbstgefälligkeiten geht
eine Gesellschaft in den Untergang.

{Non, pas de pardon pour certaines fautes...
C'est avec ces complaisances
qu'une société va aux abîmes.]

(aus: »Nana« [1880])
~ Émile (Édouard Charles Antoine) Zola ~
französischer Schriftsteller und Journalist, beteiligte sich am politischen Leben; 1840-1902

Zitante 21.07.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Émile Zola

Frantz Wittkamp, Spruch des Tages zum 21.07.2025

Blumen, die wir selten sehen,
haben es uns angetan.
Wir bewundern Orchideen
und verachten Löwenzahn.

(aus: »alle tage ein gedicht« – Immerwährender Kalender [2002])
~ © Frantz Wittkamp ~

deutscher Grafiker, Maler und Autor; * 1943

Bildquelle: AdinaVoicu/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.07.2025, 00.10 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Frantz Wittkamp, Tagesspruch, 20250721,

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Der Verstand und die Fähigkeit, ihn zu gebrauchen, sind zwei verschiedene Gaben.

~ Franz Grillparzer ~
(1791-1872)


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