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Ludwig Anzengruber

Ueber das, was oft angeblich
zu Gottes Ehre geschah und geschieht,
muß sich der Teufel freuen.

(aus: »Einfälle und Schlagsätze« [aus dem Nachlaß])
~ Ludwig Anzengruber ~, auch: Ludwig Gruber
österreichischer Schriftsteller; 1839-1889

Zitante 15.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ludwig Anzengruber

Andrea Mira Meneghin, Spruch des Tages zum 15.09.2025

Der Anblick einer aufgehenden Knospe genügt,
um Wesentliches zu erahnen.

(aus: »Was im Kopf einfällt, muss nicht gleich aus dem Mund fallen« – Aphorismen [2017])
~ © Andrea Mira Meneghin ~

Schweizer Texterin von Gedanken mit aphoristischer Note; * 1967

Bildquelle: alper_eral/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 15.09.2025, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Andrea Mira Meneghin, Tagesspruch, 20250915,

Irischer Segenswunsch, Spruch des Tages zum 14.09.2025

Den neuen Tag,
den noch nie gewährten,
möge Gott mir segnen.

~ Segenswunsch aus Irland ~

Bildquelle: Lolame/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 14.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Segenswunsch, Tagesspruch, 20250914, Weisheit, Ich wünsche dir...,

Manfred Hinrich

Überfluss und Mangel,
demokratische Spezialitäten

(aus dem Manuskript »Scherben 2002–2004«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 13.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Manfred Hinrich

Unbekannter Autor

Dein Leben muss nicht von außen gut aussehen,
sondern sich von innen gut anfühlen.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

Zitante 13.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Unbekannter Autor

Werner Mitsch

Über nichts ärgert sich der Mensch mehr
als über sich und die anderen.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

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Alexander Iwanowitsch Herzen, Spruch des Tages zum 13.09.2025

Der Mensch sieht im Menschen immer einen Feind,
mit dem er sich schlagen, vor dem er sich verstellen und
mit dem er Waffenstillstandsbedingungen vereinbaren muß.

(aus: »Mein Leben. Memoiren und Reflexionen«)
~ Alexander Iwanowitsch Herzen ~, Pseudonym: Iskander
russischer Philosoph, Schriftsteller und Publizist; 1812-1870

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Plutarch von Chäronea

Warum verdorrt der Weinstock wenn er mit Wein,
zumal mit seinem eigenen Erzeugniß,
begossen wird ?

(aus: »Moralische Schriften und Abhandlungen«)
~ Plutarch von Chäronea ~, latinisiert: Plutarchus
antiker griechischer Schriftsteller, Biograph, Konsul und Philosoph, Vertreter des Platonismus; lebte um 45 bis 125

Zitante 12.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Plutarch

Edith Tries

Sage "Ja" zu dir und deinen Eigenarten.
Nur dann gehst du deinen Weg.

(aus: »Stark wie ein Baum – sanft wie eine Blüte« [2005])
~ © Edith Tries ~

deutsche Autorin; * 1952

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Sebastian Brant

Wer setzt sein' Lust auff zeitlich Gut
Und darinn sucht sein' Freud' und Muth,
Der ist ein Narr in Leib und Blut.

(aus: »Das Narrenschiff« [EA 1494])
~ Sebastian Brant ~, latinisiert: Titio
deutscher Jurist, Professor für Rechtswissenschaft und Stadtsyndikus und Kanzler der Freien Reichsstadt Straßburg; um 1457-1521

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Nikolaus Cybinski, Spruch des Tages zum 12.09.2025

Was einer denkt, ist nicht entscheidend.
Zu welchen Gedanken er unfähig ist,
das verrät ihn.

(aus: »In diesem Lande ist das Leben lustig! Wohin du schaust: Lachende Dritte.« – Aphorismen [1982])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

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Rolf Friedrich Schuett

Die unerträglichste Eitelkeit
ist die aus Eitelkeit versteckte.

(aus: »Aphorismen zur Binsenweisheit von morgen« – Philosophische Formelsammlung [1995])
~ © Rolf Friedrich Schuett ~

auch: Fritz Heinrich Lotterfuchs,
deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1941

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August Pauly

Es ist dem Verstand selber nicht wohl,
wenn er ganz allein zurückgeblieben ist
in der Seele eines Menschen
und alles fortgegangen ist, was warm war.

(aus: »Aphorismen« [1905])
~ August Pauly ~

deutscher Zoologe und Philosoph; 1850-1914

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Alexander Eilers

Auch Langeweile
ist Unruhe.

(aus: »Kätzereien und Underdogmen« – Aphorismen [2011])
~ © Alexander Eilers ~

deutscher Aphoristiker; * 1976

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Walter Scott, Spruch des Tages zum 11.09.2025

Gute Nachrichten
kommen nie zu früh.

(aus: »Waverley« [1814, anonym veröffentlicht])
~ Sir Walter Scott ~, 1. Baronet von Abbotsford
schottischer Jurist, Dichter und Schriftsteller,
einer der weltweit meistgelesenen Autoren seiner Zeit; 1771-1832

Bildquelle: viarami/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Johann Gottfried Seume

Der Dreißigjährige Krieg war
die erste unserer großen letalen Nationaltorheiten.

(aus: »Mein Sommer 1805«)
~ Johann Gottfried Seume ~
deutscher Schriftsteller und Dichter; 1763-1810

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Elmar Kupke

Charme und Geist
schenken deinem Gesicht eine Seele…

(aus: »Lyricon 2« [1985]
~ © Elmar Kupke ~

deutscher Aphoristiker; 1942–2018

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Bias von Priene

Eine Krankheit der Seele [... ist],
sich in das Unmögliche zu verlieben
und fremder Leiden nicht zu gedenken.

(zitiert in: »Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen«)
~ Bias von Priene ~
einer der Sieben Weisen der griechischen Antike; um 590-530 v. Chr.

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Jacques Wirion, Spruch des Tages zum 10.09.2025

Erst wenn ich anderen helfe,
merke ich, was für ein Egoist ich bin.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie, Band 2 [2014])
~ © Jacques Wirion ~

luxemburgischer Gymnasiallehrer und Aphoristiker; * 1944

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Siegfried Wache

Gesundheit ist unser höchstes Gut,
im Gegensatz dazu ist Krankheit bald unbezahlbar.

(aus einem Manuskript)
~ © Siegfried Wache ~

deutscher technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Aphoristiker; * 1951

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Jean-Baptiste Marie Vianney

Man sollte nicht die Mühe betrachten,
sondern die Vergütung.

{Il ne faut pas considérer le travail,
mais la récompense.}

(aus: »Petites fleurs d'Ars [1874]«)
~ Jean-Baptiste Marie Vianney ~, deutsch: Johann Baptist; genannt der Pfarrer von Ars
französischer katholischer Priester, 1925 heiliggesprochen; 1786-1859

Zitante 09.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jean-Baptiste Marie Vianney

Ulrich Erckenbrecht

Das Gegenwärtige
ist das Widerwärtige.

(aus: »Grubenfunde« - Lyrik und Prosa [2007])

~ © Ulrich Erckenbrecht ~, auch: Hans Ritz

auch: Hans Ritz; deutscher Aphoristiker und Autor; * 1947

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Friedrich Rückert, Spruch des Tages zum 09.09.2025

Der Weisheit Lehren
kann nur der Verständ'ge deuten,
Der Unverständige wird
Irrthum draus erbeuten.

(aus: »Die Weisheit des Brahmanen« [1836-1839])
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Zitante 09.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Rückert, Tagesspruch, 20250909,

Ernst von Feuchtersleben

Die Intelligenz steht höher als der Wille,
aber dieser muß zuerst gebildet werden,
damit er ihren Auftrag zu erfüllen vermöge.

(aus: »Zur Diätetik der Seele«)
~ Ernst (Maria Johann Karl Freiherr) von Feuchtersleben~

österreichischer Popularphilosoph, Arzt, Lyriker und Essayist; 1806-1849

Zitante 08.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ernst von Feuchtersleben

Fritz P. Rinnhofer

Ausfall der Moral
ist Rückfall in die Barbarei.

(aus dem Manuskript »Aphorismen & Bonmots, Dezember 2007«)
~ © Fritz P. Rinnhofer ~
österreichischer Manager, Publizist und Aphoristiker, 1939–2020

österreichischer Marketing- und Verkaufsmanager,
Publizist und Aphoristiker; 1939–2020

Zitante 08.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Fritz P. Rinnhofer

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Auch ein Dummkopf pflegt manchmal nachzudenken, aber immer erst nach der Dummheit.

~ Jean-Jacques Rousseau ~
(1712-1778)


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