Blogeinträge (Tag-sortiert)

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Freidank

Natur und Gewohnheit,
Beider Macht reicht fern und weit.

(aus: »Bescheidenheit« – Ein Laienbrevier [Freidank, hg. Simrock 1867])
~ Freidank ~, auch: Vrîdanc, Vrîgedanc, Freydanck
fahrender Kleriker ohne Weihen (Vagant), vermutlich aus Schwaben oder dem Elsass; lebte vermutlich im 12./13. Jahrhundert

Zitante 24.04.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ernst Reinhardt, Spruch des Tages zum 24.04.2026

Das Recht auf Flucht
ist das letzte Menschenrecht.

(aus: »Woher? – Wohin?« - Aphorismen zu Lebensfragen [2021])
~ © Ernst Reinhardt ~

Schweizer Publizist und Aphoristiker; * 1932

Bildquelle: Bernhard_Staerck/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 24.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rudolf Christoph Eucken, Spruch des Tages zum 23.04.2026

Zu unserem eigenen Sein wird,
was uns mit einleuchtender Klarheit umfängt.

(aus: »Die Lebensanschauungen der großen Denker« [Eucken, 1896])
~ Rudolf Christoph Eucken ~
deutscher Philosoph; 1908 Literatur-Nobelpreisträger; 1846-1926

Zitante 23.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alois Essigmann

Des Gedankens Atem
ist der Zweifel.

(aus: »Gott, Mensch und Menschheit« - Aphorismen [Essigmann, 1916])
~ Alois Essigmann ~
österreichischer Offizier, Kanzleigehilfe und Autor; 1878-1937

Zitante 22.04.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Peter Uz

In allen Ordnungen der Dinge,
die Gott als möglich sah,
war Menschenwitz geringe:
Der Mensch war immer Mensch,
voll Unvollkommenheit.

(aus seinen Werken, zitiert in: »Sämmtliche poetische Werke, Band 2« [Uz, 1790])
~ Johann Peter Uz ~
deutscher Justizsekretär und als Dichter ausdrucksstarkes Talent des Dichterkreises in Halle (Saale); 1720-1796

Zitante 22.04.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

peter e. schumacher, Spruch des Tages zum 22.04.2026

Wenn sie kein gutes Haar mehr an dir gelassen haben,
dann preise deine Glatze!

(Quelle: aphorismen.de)
~ © peter e. schumacher ~

deutscher Publizist und Aphorismensammler; 1941-2013

Bildquelle: manfredrichter/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 22.04.2026, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Andreas Gryphius

Menschliches elende.

Was sind wir menschen doch ! ein wohnhaus grimmer schmertzen,
Ein ball des falschen glücks, ein irrlicht dieser zeit,
Ein schauplatz herber angst, besetzt mit scharffem leid,
Ein bald verschmeltzter schnee und abgebrannte kertzen.

(aus: »Lyrische Gedichte« [Gryphius, ersch. Tübingen 1884])
~ Andreas Gryphius ~, eigentlich Andreas Greif
deutscher Dichter und Dramatiker des Barock; 1616-1664

Zitante 21.04.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig.

~ Lucius Annaeus Seneca ~
(um 4 v.-65 n.Chr.)


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