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Cäsar Flaischlen

Und was du tust, ist es nicht das Gleiche?
Zu einem Andern aber sagst du: er sei ein Tor!

(zugeschrieben)
~ Cäsar (Otto Hugo) Flaischlen ~

deutscher Lyriker und Mundartdichter; 1864-1920

Zitante 11.05.2016, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Cäsar Flaischlen

Werner Braun

Ein Gutmensch ist jemand, der nach außen hin demonstriert, wie gut er doch ist.
Damit ist er genau das Gegenteil eines wahrhaft guten Menschen.
Dieser nämlich tut einfach Gutes und schert sich nicht darum, ob jemand es sieht,
ob er Dank erhält oder gar von anderen guter Mensch genannt wird.
Er tut das Gute, weil es richtig ist und basta.

(aus einem Manuskript)
~ © Werner Braun ~

deutscher Aphoristiker; 1951-2006

Zitante 11.05.2016, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Werner Braun

Justus Liebig

Was wir von dem Leben wissen, hilft uns nicht den Tod begreifen,
der für uns ein unerforschliches Geheimnis bleibt.

(zugeschrieben)
~ Justus (Freiherr) von Liebig ~

deutscher Chemiker und Universitätsprofessor in Gießen und München; 1803-1873

Zitante 11.05.2016, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Justus Liebig

Wolfgang Kownatka

In der Vergangenheit konnten wir noch sagen: Die Jugend ist unsere Zukunft.
In Anbetracht der demografischen Entwicklung müssen wir heute sagen:
Das Alter wird unsere Zukunft sein.
Das deprimierende daran ist, dass unsere Gesellschaft dann keine Zukunft mehr hat.

(aus: »Heiteres und Nachdenkliches über Mensch und Zukunft« - Gedichte und Aphorismen)
~ © Wolfgang Kownatka ~

deutscher Oberstleutnant a.D. und Journalist; * 1938

Zitante 11.05.2016, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wolfgang Kownatka

Otto Weiß

Bedauernswerte Menschen gibt's,
die nie in ihrem Leben einen dummen Streich gemacht haben.

(aus: »So seid ihr!« - Aphorismen, Band 1)
~ Otto Weiß ~

in Budapest geborener Musiker;
wirkte auch als Dramatiker, Feuilletonist und Aphoristiker; 1849-1915

Zitante 11.05.2016, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Otto Weiß

Robert Eduard Prutz

Was sind mir Berge, Thäler, Ströme, Lieder,
Was ist der Himmel, Mädchen, ohne dich?
Allein zu sein – o Traumbild eitler Stunden!
Denn nur zu Zweien wird das Glück gefunden.

(aus seinem Gedicht »Wiederkehr«)
~ Robert Eduard Prutz ~

deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Pressehistoriker und einer der markantesten Publizisten des Vormärz; 1816-1872

Zitante 11.05.2016, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Robert Eduard Prutz

Alexander Saheb

Da gibt es keine Gnade, da gibt es kein Pardon:
wenn etwas alt geworden, hilft nur Erneuerung.

(aus: »Der Gedankenzoo« - Aphorismen und andere Anekdoten [2015])
~ © Alexander Saheb ~

deutscher Aphoristiker; * 1968

Zitante 11.05.2016, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Alexander Saheb

Demokrit, Spruch des Tages zum 11.05.2016

Zwei Arten Menschen quälen sich umsonst
und mühen sich vergebens:
wer Geld sammelt und es nicht verzehrt
und wer Wissen erwarb und es nicht anwendet.

(zugeschrieben)
~ Demokrit ~

antiker griechischer Philosoph, wird den Vorsokratikern zugerechnet; lebte um 460-371 v. Chr.




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Zitante 11.05.2016, 00.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Demokrit, Tagesspruch, 20160511,

Gabriele Ende

Atemlos
übergibt das Leben uns dem Schicksal
und Ruhe kehrt ein.

(aus einem Manuskript)
~ © Gabriele Ende ~

deutsche Lyrikerin und Autorin; * 1950

Zitante 10.05.2016, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gabriele Ende

Claude Anet

Eine Geliebte wählt man nicht.
Sie bricht über einen herein.

(zugeschrieben)
~ Claude Anet ~, eigentlich: Jean Schopfer

französischer Schriftsteller und Tennisspieler Schweizer Herkunft; 1868-1931

Zitante 10.05.2016, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Claude Anet

Herbert Wesely

Die Welt hat sich verändert, nur eines ist gleichgeblieben:
Der Unterschied zwischen Recht und Unrecht.

(aus: »Lebensquellen«)
~ © Herbert Wesely ~

österreichischer Autor und Sportsekretär; * 1936

Zitante 10.05.2016, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Herbert Wesely

Hannu Pulkkinen

Von innen sieht das Hamsterrad
wie eine Leiter aus.

(aus: »Worte sind Taten« - neue finnische Aphorismen)
~ © Hannu Pulkkinen ~

finnischer Journalist, Graphiker und Aphoristiker; * 1951

Zitante 10.05.2016, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hannu Pulkkinen

Demokrit

Nacheifern muß man großen Taten,
nicht Worten.

(zugeschrieben)
~ Demokrit ~

antiker griechischer Philosoph, wird den Vorsokratikern zugerechnet; lebte um 460-371 v. Chr.

Zitante 10.05.2016, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Demokrit

Peter Hohl

Ich habe Menschen kennengelernt, deren Lebensziel es ist, nichts bereuen zu müssen.
Sie lassen keine Zuneigung zu, weil sie enttäuscht werden könnten.
Sie tanzen nicht, weil sie nicht schwitzen wollen.
Und sie sagen nichts, weil es verkehrt sein könnte.
Sie erreichen ihr Ziel: Es gibt in ihrem Leben nichts -
also auch nichts, was sie bereuen müssten.

(aus: »Seid froh, wenn's schwierig ist« - 52 ganz neue illustrierte Wochensprüche)
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

Zitante 10.05.2016, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Peter Hohl

Diogenes von Sinope

Zufälle sind
unvorhergesehene Ereignisse die einen Sinn haben.

(zugeschrieben)
~ Diogenes von Sinope ~, latinisiert Diogenes Sinopeus
antiker griechischer Philosoph, zählt zur Strömung des Kynismus; um 410 bis 323 v. Chr.

Zitante 10.05.2016, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Diogenes von Sinope

Ernst Ferstl

Über nichts wird mehr geredet als über Dinge,
die nicht der Rede wert sind.

(aus: »einfach kompliziert einfach«)
~ © Ernst Ferstl ~

österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker; * 1955

Zitante 10.05.2016, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ernst Ferstl

William Pitt der Jüngere

Ich freue mich, daß ich nicht der älteste Sohn bin;
da müßte ich im Hause der Gemeinen so sprechen wie Papa.

(zugeschrieben)
~ William Pitt der Jüngere ~, 2. Earl of Chatham
britischer Staatsmann, zweimal Premierminister von Großbritannien; 1759-1806

Zitante 10.05.2016, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: William Pitt der Jüngere

Gerhard Uhlenbruck

Abhängig sind Leute,
die sich nicht mehr abhängen können.

(aus: »Frust-Rationen« – Aphoristische Heil- und Pflegesätze)
~ © Gerhard Uhlenbruck ~

deutscher Immunologe und Aphoristiker; 1929–2023

Zitante 10.05.2016, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerhard Uhlenbruck

Jacques Wirion

Wer sich immer für die eigene Identität verbürgen will,
läuft Gefahr zu verbürgern.

(aus: »Häretismen« - Aphorismen)
~ © Jacques Wirion ~

luxemburgischer Gymnasiallehrer und Aphoristiker; * 1944

Zitante 10.05.2016, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jacques Wirion

Emanuel Wertheimer, Spruch des Tages zum 10.05.2016

Man bemerkt selten so tiefsinnige Mienen
wie beim Studium der Speisekarte.

{On observe rarement des mines aussi profondément méditatives
que dans l'étude des menus.}

(aus: »Aphorismen (Pensées et Maximes)«
~ Emanuel Wertheimer ~

deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischen Ursprungs; 1846-1916




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Bildquelle: rolypolys/pixabay.com / CC0 1.0 Universell

Zitante 10.05.2016, 00.05 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Emanuel Wertheimer, Tagesspruch, 20160510,

Salomon Baer-Oberdorf

An Freude oder Leid still vorübergehen,
ist oft ein Zeichen innigster Teilnahme.

(aus: »Wetterleuchten«)
~ Salomon Baer-Oberdorf ~

deutscher Mediziner und Aphoristiker;
Opfer der Verfolgung der Juden unter nazionalsozialistischer Gewaltherrschaft, 1870-1940

Zitante 09.05.2016, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Salomon Baer-Oberdorf

Gustav Stresemann

Man kämpft nicht nur mit dem Schwert, sondern auch mit dem Herzen.
Ist erst die Widerstandskraft des Herzens gebrochen,
dann wird das Schwert stumpf.

(aus seinen Reden)
~ Gustav (Ernst) Stresemann ~

deutscher Politiker und Staatsmann der Weimarer Republik, Reichsminister und Reichskanzler; 1878-1929

Zitante 09.05.2016, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gustav Stresemann

Wolfgang J. Reus

Die Welt ist nicht nur anders, als man glaubt,
sie ist sogar anders, wenn man glaubt ...

(aus: »Zeit-Zeugnisse«, 06/2004 )
~ © Wolfgang J. Reus ~

deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker; 1959-2006

Zitante 09.05.2016, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wolfgang Reus

Emanuel Wertheimer

Das Gesetz schützt mehr Unrecht,
als es bestraft.

{La loi protège plus l'injustice
qu'elle ne la punit.}

(aus: »Aphorismen (Pensées et Maximes)«
~ Emanuel Wertheimer ~

deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischen Ursprungs; 1846-1916

Zitante 09.05.2016, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Emanuel Wertheimer

Art van Rheyn

Leichtsinn ist
die fröhliche Art, Erfahrungen zu sammeln.

(aus einem Manuskript)
~ © Art van Rheyn ~

eigentlich: Günter Schneiderath;
niederrheinischer Dichter und Aphoristiker; 1939-2005

Zitante 09.05.2016, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Art van Rheyn

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Man muß sich einen Stecken in der Jugend schneiden, damit man im Alter daran gehen kann.

~ Konfuzius ~
(551-479 v. Chr.)


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