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Einträge vom: 07.04.2019

*Sonntagsantwort Nr. 7*

(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Sandras Frage vom 31.03.2019 lautete: »Welches Buch hast du zuletzt gelesen?«

Ich gebe zu: Ich habe gemogelt. Denn, nachdem ich Sandras Frage gelesen habe, habe ich ein Buch aus meiner Liste "vorgezogen". Erst gestern habe ich das Buch beendet. Und noch ein Geständnis: dieses Buch habe ich nicht gelesen, sondern gehört. Das bietet sich für mich immer wieder als ungemein praktisch an. Zum Einen freuen sich meine Augen auf wohlverdiente (Bildschirm-)Lesepausen, zum Anderen kann ich wunderbar zuhören, währenddem ich andere Sachen mache (bei der Hausarbeit, dem Training, dem (Allein-)Spaziergang, und, und, und…)

Auf meinem Player befinden sich zur Zeit folgende Hörbücher (bewußt: Hörbücher, denn Hörspiele sind nicht so ganz mein Ding, darin kann ich lange nicht so versinken wie in den Büchern):



Unschwer festzustellen, daß ich ein Krimi-Fan bin, oder? Insbesondere Romane, die in den ländlichen Regionen von Frankreich spielen sind mein Ding. Zwischendurch füge ich jedoch immer ein anderes Genre ein, zum Entspannen sozusagen ;-).

Das Buch, das ganz unten auf der Liste steht, habe ich in der Reihenfolge vorgezogen: Carlos Ruiz Zafón, Der Schatten des Windes. Aus der Serie: Friedhof der vergessenen Bücher, gelesen von Uve Teschner.

Es ist ein wunderbaches Buch, voller Sprachgewalt, deshalb mein absolutes Kompliment auch an den Übersetzer, Peter Schwaar. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen; vielfach wurde ein "lahmer Anfang" kritisiert, ich mag es jedoch, wenn eine Geschichte im Verlaufe an Spannung gewinnt.

Klappentext: An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, es heißt »Der Schatten des Windes«, und es wird sein Leben verändern…

Die Geschichte spielt in Barcelona, in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg. Daniel wird, auf der Suche nach den Spuren des Autors des von ihm "adoptierten" Buches, in die Nachkriegszeit des 1. Weltkrieges gezogen. Große Gefahr droht ihm, als er dem Hintergrund und der Geschichte des Autors zu nahe kommt.

Es fehlt also nicht an Spannung, aber auch nicht an prägnanten Charakteren, Romanzen, Atmosphäre und auch etwas Magie ist dabei. Ich habe die Zeit mit diesem Buch sehr genossen.

Die nächsten Romane habe ich schon als Dateien auf dem Rechner gespeichert, beim nächsten Aufladen des Players ist der nächste Teil dran:



Wer mehr über das Buch erfahren möchte, kann sich die Rezensionen auf »Perlentaucher« ansehen; die fast komplette Handlung ist hier nachzulesen (bitte die Inhaltsangabe nicht anklicken, wenn man das Buch noch lesen möchte): »Dieter Wunderlich«

Kennt ihr dieses Buch oder habt ihr überhaupt schon mal etwas von Zafón gelesen?

Hinweis, rein vorsorglich: das beschriebene Buch habe ich mir selbst besorgt und die Verlinkungen sind willkürlich gewählt; einen finanziellen oder geldwerten Vorteil entsteht mir dadurch nicht. Ich betreibe einen rein privaten Blog und das bleibt auch so!

Und nun meine Frage für den kommenden Sonntag:
Lieber immerwährende Sommer- oder Winterzeit?

»alle bisherigen Beiträge zu diesem Projekt«
.
.

Zitante 07.04.2019, 20.00| (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Freizeit | Tags: Sonntagsantwort, Freizeit, Buchvorstellung,

Wie seltsam es ist,
wenn man Sehnsucht nach sich selbst hat.

(aus: »Niehls Lyhne«)
~ Jens Peter Jacobsen ~
dänischer Schriftsteller, 1847-1885

Zitante 07.04.2019, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jens Peter Jacobsen

Gib nach, ohne daraus viel Aufhebens zu machen,
dann bist du von Sieg und Niederlage entfernt,
abseits vom Streit, der Angst und der Spannung.

(aus seinen Werken)
~ © Peter Lauster ~
deutscher Autor, * 1940

Zitante 07.04.2019, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Peter Lauster

Von der Masse der Zivilisierten mag ein Achtel
mit ihrer Lage zufrieden sein, aber sieben Achtel sind unzufrieden.
Die große Menge ist nur auf die körperliche Arbeit beschränkt,
ihre Beschäftigung ist indirekte Sklaverei,
eine Qual, von der sie sich zu befreien wünscht.

(zugeschrieben)
~ Charles Fourier ~
französischer Gesellschaftstheoretiker, Vertreter des Frühsozialismus, Kritiker des frühen Kapitalismus; 1772-1837

Zitante 07.04.2019, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Charles Fourier

Große Verbrecher hinterlassen keine Fingerabdrücke,
sondern Massengräber.

(aus: »Flöhe in der Zwangsjacke.« – Aphorismen, Paradoxa, ironische Anspielungen)
~ © Vytautas Karalius ~
litauischer Schriftsteller, Aphoristiker und Übersetzer, * 1931

Zitante 07.04.2019, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Vytautas Karalius

Die Natur hat niemals das Herz verraten,
das sie geliebt hat.

(zugeschrieben)
~ William Wordsworth ~
britischer Dichter und führendes Mitglied der englischen Romantikbewegung; 1770-1850

Zitante 07.04.2019, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: William Wordsworth

Magie des glücklichen Augenblicks:
er entlässt uns aus der Zeitlichkeit.

(aus: »Sprüchewirbel« – Aphorismen mit Cartoons)
~ © Rudolf Kamp ~
deutscher Philosoph, Andragoge und Aphoristiker, * 1946

Zitante 07.04.2019, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Rudolf Kamp

Alle edlen Begeisterungen
durchlaufen eine fieberhafte Phase
und werden dann weiser und gelassener.

{All noble enthusiasms
pass through a feverish stage,
and grow wiser and more serene.

(zugeschrieben)
~ William Ellery Channing ~
US-amerikanischer Geistlicher und Schriftsteller, prägte den Transzendentalismus in New England; 1780-1842

Zitante 07.04.2019, 02.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: William Ellery Channing

Die Kunst zu leben besteht vielleicht vor allem darin,
seinen eigenen Weg zu gehen und sich dabei
die Offenheit zu bewahren, immer wieder
neue Wege zu entdecken.

(aus seinen Werken)
~ © Jochen Mariss ~
deutscher Autor und Fotograf, * 1955

(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: Efraimstochter/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 07.04.2019, 00.10| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jochen Mariss, Tagesspruch, 20190407,

*Heute*, 07.04.2019

Geburtstag haben

* 1770: William Wordsworth († 1850)
* 1772: Charles Fourier († 1837)
* 1780: William Ellery Channing († 1842)
* 1847: Jens Peter Jacobsen († 1885)
* 1874: Friedrich Kayssler († 1945)
* 1880: Fritz Grünbaum († 1941)

Namenstag haben

Albrecht, Burkhard (Burchard), Hermann, Johann Baptist, Ralph, Ursula

Bauernweisheit/Wetterregel

Im ganzen April
kann's wettern wie's will.

Welt-/Gedenk-/Aktions-/Feiertag

»Internationaler Tag des Gedenkens an den Völkermord 1994 an den Tutsis in Ruanda« (Vereinte Nationen, englische Seite)
(zur Erinnerung an den Beginn von umfangreichen Gewalttaten in Ruanda am 6. April 1994, bei denen mindestens 500.000 Menschen starben; die Hutu-Mehrheit begingen einen Völkermord an die Tutsi-Minderheit)
(siehe auch: »Resolution A/RES/58/234« (pdf-Datei))
(siehe auch: »Resolution A/DEC/72/550« (pdf-Datei))
(siehe auch: »Wikipedia-Artikel dazu«)
(siehe auch: »ausführlicher Artikel auf n-tv«)

»Weltgesundheitstag«
(erinnert daran, daß die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 7. April 1948 gegründet wurde)
(siehe auch: »Artikel bei Wikipedia«)

Zitante zwitschert

»hier«

Zitantes Newsletter online

»hier«

Das Zitat des Tages auf ORF-Teletext

Ein Tagesspruch von *Washington Irving*
wird heute auf der »ORF-Teletextseite« gezeigt.

Zum Nachlesen

»alle Beiträge vom 07.04.2016«
»alle Beiträge vom 07.04.2017«
»alle Beiträge vom 07.04.2018«

Zitante 07.04.2019, 00.05| PL | einsortiert in: Heute | Tags: Heute

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