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Tag: Sonntagsantwort

*Sonntagsantwort Nr. 21*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Sandras Frage der letzten Woche lautete:
»Was für ein Urlaubstyp bist du? Meer oder Berge? Städte oder Wildnis? Zelt oder Hotel? Auf gut Glück oder minutiös durchgeplant? Oder ganz anders?«

Ich habe ziemlich genaue Urlaubsvorstellungen und will versuchen, sie hier zu schildern:

Generell bleibe ich gerne in Europa (Frankreich, Belgien, Luxemburg, Holland…), oftmals sogar in Deutschland. Und auf einen gewissen Komfort mag ich nicht verzichten.

Wenn ich mich für Meer oder Berge entscheiden müßte, wäre die erste Wahl das Meer bzw. das Wasser. Ich mag den Geruch und die Luft an der See, die Geräusche und (z.B. bei Steilküsten) das Tosen des Wassers. Ich mag das Radeln auf den Deichen und die "steife Brise", die einem, gleich in welche Richtung man fährt, immer entgegenkommt. Niemals jedoch käme ich auf die Idee, mich ein paar Stunden am Strand zu legen und mich in der Sonne oder im Meereswasser zu baden. In den Bergen war ich zwar auch schon ein paar Mal, richtig gefallen hat mir davon jedoch nur ein einziger Urlaub: der Aufenthalt am Vierwaldstätter See (also das Wasser war auch in der Nähe).

Bei Städte oder Wildnis könnte ich mich gar nicht entscheiden; beides wäre mir für einen Aufenthalt von mehreren Tagen hintereinander gleichermaßen unangenehm.

Auf die Frage nach Zelt oder Hotel gibt es bei mir für beides ein Nein. Dafür verbringe ich meine Urlaube am liebsten in Ferienwohnungen. Weil ich ziemlich ungewohnte Essenszeiten und -präferenzen habe, wäre ein Hotel mit festen Essenszeiten, die mich auch in meinen Aktivitäten einschränken würden, nicht optimal. In einer Ferienwohnung kann ich prima die Gewohnheiten von zu Hause weiterführen: Kaffee nach dem Aufstehen, Frühstück zwischen 10 und 11 Uhr, Mittag-/Abendessen am Nachmittag. Mal auswärts essen, aber auch sehr, sehr gerne selbst kochen – je öfter und intensiver, je besser die Wohnung küchenmäßig ausgestattet ist und es Einkaufsgelegenheiten mit regionalen Produkten gibt.

Die Planung für den Urlaubsort beginnt meistens Anfang des Jahres; dann wird das Ziel festgelegt, eine passende Unterkunft gesucht. Wenn diese gefunden ist, wird sich schon mal virtuell die Gegend angeschaut und Ausflüge im Groben angedacht, ungefähr so: Bei schönem Wetter könnten wir mal hier- oder dorthin fahren, bei schlechtem Wetter mal dieses oder jenes besichtigen. Dabei bleibt es dann auch bis zur Abreise. Was dann vor Ort an welchem Tag gemacht wird, hängt von mehreren Faktoren ab: Worauf hat man Lust,was ist passend für das angesagte Wetter, in welcher körperlicher Verfassung ist man gerade (lange Fahrradtour, kurzer Stadtspaziergang, anstrengender Museumsbesuch…). Für diese Tagesplanung macht mein Mann den Vorschlag und meist bin ich damit einverstanden ;-).

Was ich (und das schon seit vielen Jahren) auf keinen Fall bin: Der Typ für weite Flug- oder Schiffsreisen, für Aufenthalte in Resorts, für Cluburlaube, für mit Animationen verbundene Aufenthalte in Hotelanlagen, für Orte/Länder wo ich mich nicht frei bewegen kann/darf oder Kontakte zu "Einheimischen" schwierig sind, für Orte, die einen großen Partytourismus pflegen...

Meine Frage für den nächsten Sonntag lautet: Wie hältst Du es mit dem Ausleihen von Sachen?

Einen lieben Gruß an alle LeserInnen und Sonntagsantwort-Interessierte!

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Zitante 21.07.2019, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 20*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Meine Frage der letzten Woche lautete:
»Magst Du Jubiliäumstreffen (Klassen-, Kommunion-/Konfirmations-/Jugendweihe-/KollegInnentreffen)?«

Ja, ich würde sie sehr mögen. Wenn es sie gäbe.

Leider habe ich sämtliche Kontakte aus meiner Jugendzeit verloren; Klassen- und Kommunionstreffen wird es also nicht mehr geben. Ich bedaure das sehr.

Vor einigen Wochen fiel mir das Foto zum Abschluß meiner Grundschulzeit in die Hände und ich mußte feststellen, daß ich (außer mir selbst natürlich!) nur 2 weitere Kameradinnen darauf mit Namen und mit auch mit Erinnerungen verbinden konnte; an einen Jungen kann ich mich ebenfalls erinnern, und zwar am Vornamen und daß seine Eltern eine Kneipe im Dorf hatten. Und daß er schon seit vielen, vielen Jahren verstorben ist.

Und an den Namen der Klassenlehrerin erinnere ich mich: Mevrouw van Grootel. Nur positive Erinnerungen habe ich an sie. Sie steht hinten im Klassenraum:



Was ich allerdings sehr genieße sind KollegInnentreffen von meiner letzten Arbeitsstelle. Dort war ich von 1982 bis 2003 insgesamt 16 Jahre (mit 6 Jahren Unterbrechung) beschäftigt. Das Treffen findet 2x jährlich statt; einmal im Frühjahr, einmal im Herbst. Wir sind dann so zwischen 30 und 50 Personen und tauschen viele, viele Erinnerungen aus (die Firma gibt es leider nicht mehr, dabei war sie mal weltweit in der Baubranche tätig!).

Ein winzig kleiner Rest ist davon auch noch in einem Kegelclub verblieben; da treffen wir uns alle 4 Wochen, zusammen mit den Partnern, und es sind Abende, die mir sehr wichtig und wertvoll sind.

Gerne würde ich auch noch Kontakt zu den SchulfreundInnen haben; ab und zu suche ich mal nach den Namen im Internet, bin da aber noch nicht fündig geworden. Und mich dazu bei einem darauf spezialisierten Netzwerk anzumelden, scheue ich mich. Zumal ja es ein länderübergreifendes Netzwerk (Belgien) sein müßte.

Ich bin gespannt auf die nächste Frage von Sandra...

Einen lieben Gruß an alle LeserInnen und Sonntagsantwort-Interessierte!

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Zitante 14.07.2019, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 19*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Aus mehreren Gründen habe ich die Sonntagsantwort eine Woche lang liegen gelassen, oder sagen wir mal so: Ich habe eine Woche Pause gemacht. Hier also die Antwort auf Sandras Frage von vor zwei Wochen:
»Bist du ein Gartenmensch?«

Nein, ich bin kein Gartenmensch.

Schon von meiner frühen Kindheit hörte ich meine Mutti sagen: "Ich muß doch noch in den Garten". "Ich muß die Ernte aus dem Garten einkochen, das kann ich doch nicht alles verderben lassen." Das waren (Aus)Reden, für eigentlich alles. Der Garten war immer ein willkommener Anlaß, allen lästigen, anderen Pflichten aus dem Wege zu gehen. Ich merkte mir: Garten ist Arbeit, Garten ist Last, Garten ist doof.

Später, als Papa die Muße und die Zeit hatte, sich um den Garten (ein anderer als der aus meiner Kindheit) zu kümmern, wohnte ich nicht mehr zu Hause, konnte den Garten also nur bei meinen Besuchen "genießen". Die Klagen wurden andere: "Dieser oder jener Schädling hat dieses oder jenes Gewächs zerstört." "Der Baum ist zu groß geworden, wir mußten einen Gärtner beauftragen, ihn zu entsorgen, das hat sooo viel gekostet." "Wir mußten einen Aufsitzrasenmäher kaufen, Papa schafft es nicht mehr, die Fläche zu mähen." Ich merkte mir: Garten ist teuer und mit viel Aufwand und Kraft verbunden.

Natürlich gab es auch Momente, in denen wir diesen Garten genießen konnten, bei Familienfesten zum Beispiel. Wir aßen draußen, umringt und umsummt von Fliegen, Wespen, Bienen usw.. Alles mußte von der Küche in den Garten transportiert werden, und natürlich nachher auch alles wieder zurück. Geschmeckt hätte es mir besser, wenn ich darauf hätte verzichten können. Auch das Kaffeetrinken mit Kuchen, bei dem man vor jedem Bissen oder Schluck kontrollieren mußte, ob sich nicht ein Tierchen vorher schon an den süßen Sachen gütlich getan hatte, war und ist mir bis heute ein Gräuel.

Bestimmt seid ihr nun der Meinung, ich mag die Natur im Allgemeinen nicht. Das ist bei weitem nicht so. Ich liebe die Natur, wenn sie wie wild gewachsen daher kommt, aber eben nicht, wenn sie vom Menschen herangezüchtet wird nach den Vorstellungen, wie ein Garten eben auszusehen oder gestaltet zu sein hat. So zum Beispiel auch in Kleingartenvereinen, deren Statuten genau vorschreiben, wie der gepachtete Garten zu gestalten ist. Neee, das ist und wäre nichts für mich!

Meine Frage für die kommende Woche lautet: »Magst Du Jubiliäumstreffen (Klassen-, Kommunion-/Konfirmations-/Jugendweihe-/KollegInnentreffen)?«.

Einen lieben Gruß an alle LeserInnen und Sonntagsantwort-Interessierte!

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Zitante 07.07.2019, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 18*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Meine Frage von letzter Woche lautete:
»Glaubst Du an die Vorhersehung?«

Au weia, das ist ja mal ein Lapsus…

Drauf gekommen bin ich aber erst, nachdem »Fred« seine Antwort auf diese Frage »hier ins Kommentarfeld« schrieb, und ich verblüfft über seine Auslegung des Wortes "Vorhersehung" war. Also schnell mal bei Wikipedia nachgeguckt – und festgestellt, daß dieses Wort dort gar nicht geführt wird. Ups…

Was ich natürlich meinte war: Die Vorsehung. Also, daß das Leben in irgendeiner Weise (meinetwegen auch von irgendwem/irgendwas) vorbestimmt ist und man eigentlich gar keine Möglichkeit mehr hat, diesem Schicksal zu entgehen.

Nein, daran glaube ich definitiv nicht. Jeder bestimmt sein Leben selbst, durch all dem, was er tut oder läßt, wie er sich anderen Menschen oder seiner Umwelt gegenüber verhält, wie er selbst von Schicksalsschlägen oder äußeren Einflüssen geprägt wird und darauf reagiert. Jeder Mensch ist meines Erachtens größtenteils sich selbst gegenüber selbstbestimmend.

Aber auch auf Freds Auslegung möchte ich gerne eingehen: Auch mir ist es schon passiert, daß ich etwas "kommen sah", also vorhergesehen habe. Und ich kenne es auch von meiner Oma, die oft mit ihren "Prophezeiungen" genau richtig lag; auch meine Mutti scheint dafür ein Gefühl zu haben. Wobei ich ehrlicherweise zugeben muß, daß es sich dabei durchweg um negative Ereignisse handelte, die ich in die Kategorie "Zweckpessimismus", der zufällig zutraf, einordnen würde.

Also auch daran glaube ich nicht so wirklich, dafür um so mehr an den Zufall.

Was meint ihr dazu? Ich bin wirklich gespannt auf eure Erfahrungen oder Meinungen dazu!

Nun ist Sandra wieder dran, die Frage für die nächste Woche zu stellen.

Einen lieben Gruß an alle LeserInnen und Sonntagsantwort-Interessierte!

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Zitante 23.06.2019, 20.00 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 17*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Sandras Frage von letzter Woche lautete:
»Bist du gern allein?«

Vorab: in den letzten 2 Wochen war ich nicht zu Hause (ich mache das nicht gerne vorher hier öffentlich): Wir haben einen schönen Urlaub an der Südlichen Weinstraße verbracht, dabei viele Fahrradtouren gemacht (bis nach Frankreich hinein) und natürlich leckeren Wein genossen. In den nächsten Tagen werde ich die gemachten Fotos durchsehen und wenn Sehenswerte dabei sind auch hier zeigen.

Sandras Frage kommt dabei genau recht: In der Urlaubszeit ist man ja immer noch etwas näher beieinander als sonst, die Möglichkeit, sich mal aus dem Wege zu gehen oder sich Alleinsein-Zeit zu schaffen sind da ja begrenzter als zu Hause...

Und ja, ich freue mich darauf, mich wieder – wenn mir danach ist – zurückziehen und allein sein zu können. Meine Zeit am PC kann ich nur wirklich genießen, wenn ich keinen um mich herum habe sondern nur für mich bin. Auch wenn ich anderen Beschäftigungen nachgehe, wie z.B. Hörbuch hören oder Lesen, ist meine Konzentration nur dann voll darauf ausgerichtet, wenn ich alleine bin.

Also die Frage kann ich mit einem überzeugten: "Ja, ich bin gerne alleine" beantworten.

Meine Frage zur Beantwortung nächsten Sonntag lautet:

Glaubst Du an die Vorhersehung?

Einen lieben Gruß an alle LeserInnen und Sonntagsantwort-Interessierte!

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Zitante 16.06.2019, 20.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 16*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Meine Frage von letzter Woche lautete:
»Du bekommst eine Theaterkarte geschenkt und darfst wählen zwischen einer Komödie und einer Tragödie. Wofür entscheidest Du Dich?«

Wenn es tatsächlich nur diese beiden Alternativen gibt, dann ganz klar: die Tragödie.

Ich kann mich an wirklich nur eine Komödie erinnern, bei der ich mich prächtig amüsierte, es muß Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre gewesen sein. Ich sah damals in Düsseldorf Heinz Erhardt in "Das hat man nun davon" und ich erinnere mich, daß mir vor Lachen der Bauch weh getan hat.

Seitdem sah ich die ein oder andere Komödie als Fernsehübertragung und keine konnte mich überzeugen, im Gegenteil: ich hatte das Gefühl, im Laufe der Jahre wurden sie immer "flacher", sie hatten keinen wirklichen Geist mehr.

Kriminalstücke als Theateraufführungen sind mir allerdings am liebsten.

Sandra stellt folgende Frage für nächsten Sonntag: Bist du gern allein?

Einen lieben Gruß an alle LeserInnen und Sonntagsantwort-Interessierte!

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Zitante 09.06.2019, 20.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 15*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Sandras Frage von letzter Woche lautete:
»Wie sieht euer Frühstück aus?«

An mindestens 5 Tagen in der Woche so:



Basis ist eine naturbelassene 5-Korn-Getreidemischung, die ich mir dann anschließend selbst "verlängere". Dazu gehören Sesam- und Leinsaat sowie sonstige Körner und Kerne, Cranberries und Rosinen, Schokotröpfchen aus möglichst dunkler Schokolade sowie ungesüßte Corn Flakes (die sind nicht immer einfach zu finden). 2 oder mehr frische Obstsorten (in diesem Fall Banane und kernlose Trauben, gerne aber auch regionales Obst (zur Zeit Erdbeeren, später Äpfel, Birnen, Pflaumen…), 1 Becher naturbelassenen Joghurt (da habe ich eine Lieblingssorte, und das ist kein Markenjoghurt), einen großen Kleks Honig und einen Schuß "Frisch"-Milch, d.h. keine H-Milch.

Gegessen wird das zwischen 10 und 11 Uhr, damit ist mein Hunger bis am frühen Nachmittag ausreichend gestillt.

Sonntags richte ich mich nach anderen Esszeiten, da weicht das Frühstück einem "FrüMi", einem frühen Mittagessen, meist bestehend aus Resten des Samstagabends-Hauptgangs.

Ich stelle die Frage für die nächste Woche:

Du bekommst eine Theaterkarte geschenkt und darfst wählen zwischen einer Komödie und einer Tragödie. Wofür entscheidest Du Dich?

Einen lieben Gruß an alle LeserInnen und Sonntagsantwort-Interessierte!

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Zitante 02.06.2019, 20.00 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 14*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Meine Frage von letzter Woche lautete:
»Führst Du ein Tagebuch?«

Oh, oh, diesmal habe ich die Sonntagsantwort verpaßt. Am Sonntag war ich lange und in anstrengender Mission unterwegs, am Montag plagten mich diverse Unpäßlichkeiten, und dann habe ich es "erfolgreich verdrängt", wie man so schön ausweichend für den simplen Umstand des Vergessens beschreibt...

Dabei habe ich doch eine eindeutige Antwort auf meine Frage parat, sie lautet: "Jein".

In meinen frühen Jahren habe ich es mal mit einem Tagebuch versucht, ich bekam es zu einem Geburtstag geschenkt, es hatte eine Stoffhülle mit rosa Blümchen und ein Pseudo-Vorhängeschloß, zu dem nur ich den Schlüssel besaß. Ich merkte aber sehr schnell, daß das nichts für mich war. "Liebes Tagebuch", nie wäre mir so eine Anrede eingefallen. Über Gefühle zu reden oder zu schreiben fällt mir auch heute noch schwer.

Was ich jedoch über viele Jahre gemacht habe – eigentlich so lange, wie ich über ein elektronisches Gerät verfügte, das zumindest eine einfache Textsoftware bereithielt – ist, mir wichtige Ereignisse stichpunktartig zu notieren. Weil die Software der ersten Jahre nach einer Weile nicht mehr aktuell war, habe ich diese Tagesereignisse in immer wieder neuen Anwendungen übertragen, teilweise mit sehr viel Mühe und Aufwand. Dabei habe ich auch Ereignisse, die vor der elektronischen Zeit für mich wichtig waren und die ich anhand von analogen Dokumenten nachvollziehen konnte, nachträglich eingepflegt. Momentan nutze ich das Kalender-Angebot meines Mailclients, das ich allerdings immer nur lokal abspeichere, niemals in einer "Cloud".

Dort habe ich z.B. auch gefunden, wann ich zuletzt im Kino war. Es ist sehr bequem, mit einem Stichwort nach Ereignissen zu suchen und dann angezeigt zu bekommen, wann man dieses erwähnt hat. Die Suche z.B. nach einen bestimmten Buchtitel würde mich zu dem Tagesdatum führen, an dem ich dieses gekauft bzw. geliefert bekommen habe. Auch größere Ausgaben, Familienereignisse usw. werden dort fesgehalten, aber eben immer unkommentiert. Entweder steigen bestimmte Erinnerungen an das Ereignis automatisch hervor – oder sie waren für mich im Nachhinein so unerheblich, daß sich auch eine Erwähnung nicht gelohnt hätte.

Sandra stellt die nächste Frage:

Wie sieht euer Frühstück aus?

Einen lieben Gruß an alle LeserInnen und Sonntagsantwort-Interessierte!

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Zitante 28.05.2019, 20.00 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 13*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Sandras Frage von letzter Woche lautete:
»Wann warst du zuletzt im Kino?«

Da brauch ich nicht lange überlegen: das war im Januar 1998.

Als der Film "Titanic" in die deutschen Kinos kam hatte ich keinen größeren Spielfilm-Wunsch als diesen. Nicht wegen der Schauspieler, nicht wegen der eingewobenen Liebesgeschichte, sondern weil es hieß, daß der Regisseur sich genauestens an die Fakten gehalten habe. Bis auf die Knöpfe der Uniformen der Besatzung haargenau, so hieß es. Es interessierte mich sehr, wie genau es zu diesem tragischen Unglück kam, diese Aneinanderreihung der Umstände, die Entscheidungen der Crew, die Konstruktionsfehler usw. usw.

Leider konnte ich den Film nicht genießen. Die damals noch sehr junge 3-D-Technik hat mich regelrecht krank gemacht. Nur aus Rücksicht auf die Menschen, die mich begleiteten, bin ich sitzen geblieben und habe das Drama ertragen. Die viel zu laute Musik tat das ihrige dazu – ich bin sehr geräuschempfindlich, habe auch eine Störung im Innenohr, es war alles für mich unerträglich bis an die Grenzen...

Das war mir eine solche Lehre, daß ich danach nicht wieder ins Kino gegangen bin. Die Technik hat sich zudem noch weiterentwickelt und ich könnte Filme auf einer Großleinwand, zumal wenn es schnelle Bewegungsabläufe, schnelle Kameraschwenks, kurze Filmschnitte usw. gibt, nicht ertragen. Sogar bei den bewußt kleingehaltenen Fernseher hier zu Hause schalte ich um, wenn es zu "rasant" wird.

Ich bin gespannt auf weitere Antworten auf Sandras Frage und stelle gleich meine Frage für den kommenden Sonntag:

Führst Du ein Tagebuch?

Einen guten Start in eine neue Woche wünsche ich euch!

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Zitante 19.05.2019, 20.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 12*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Meine Frage von letzter Woche lautete:
»Was empfindest Du als "rücksichtslos"?«

Die meiste Rücksichtslosigkeit von Mitmenschen erlebe bzw. empfinde ich im Straßenverkehr.

Die Autofahrer ärgern mich gewaltig, wenn sie (insbesondere auf der Autobahn) drängeln; mehrere Parkplätze für ihr Auto in Anspruch nehmen; Geh-/Fahrradwege zuparken; kurz vor ankommende Fußgänger/Fahrradfahrer abbiegen und ihnen den Weg abschneiden; und Fahrradfahrer, die auf die Straße angewiesen sind, weil es keinen ausgebauten Radweg gibt, mit viel weniger als Mindestabstand überholen.

Fahrradfahrer ärgern mich, wenn sie auf gemeinsamen Geh- und Radwegen aggressiv die Fußgänger wegklingeln; die Straße nutzen, obwohl es parallel gut ausgebaute Radwege gibt (das machen oftmals die sehr sportlichen Radler); auf der falschen Seite fahren, obwohl es auf der richtigen Seite ebenfalls einen Radweg gibt. Ich lese auch oft von sogenannten "Kampfradlern", damit machte ich zum Glück noch keine Bekanntschaft; ich glaube, die sind wohl mehr in den Großstädten unterwegs...

Es sind die Fußgänger, die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die sich am verständnisvollsten im Straßenverkehr verhalten. Aber auch da gibt es Mitmenschen, die einfach keine Rücksicht nehmen wollen.

Ich bin auf allen drei Arten unterwegs und immer bemüht, die jeweils anderen Verkehrsteilnehmer so wenig wie möglich zu behindern. Beachte die Regeln und bewege mich achtsam. Natürlich schließe ich nicht aus, daß mir Fehler passieren – niemals aber würde ich bewußt bzw. absichtlich andere behindern.

Einen guten Start in eine neue Woche wünsche ich euch!

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Zitante 12.05.2019, 20.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

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