Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Sonntagsantwort

*Sonntagsantwort Nr. 8*

(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Meine Frage vom 07.04.2019 lautete: »Lieber immerwährende Sommer- oder Winterzeit?«

Zunächst einmal: Ich freue mich schon jetzt auf das erste Jahr, wo die Uhren gar nicht mehr oder nur noch 1 mal umgestellt werden!

Je älter ich werde, um so mehr Probleme bereitet mir diese Umstellung des Biorhythmus, das ist immer wieder wie so ein kleiner Jetlag. Und ich kann mir vorstellen, daß es mit zunehmendem Alter noch schwieriger wird.

Für mich persönlich wäre die immerwährende Winterzeit (das ist ja die eigentliche "Normalzeit") am angenehmsten. Als Frühzubettgeherin ist mir das frühere Dunkelwerden am Abend viel angenehmer. Oftmals denke ich zu Sommerzeiten: "Es ist ja noch so hell, Du kannst doch noch nicht ins Bett gehen!". Wenn ich die Schlafenszeit deshalb nach hinten verlege, bin ich morgens nicht zu gebrauchen…

Ich habe übrigens mal nachgerechnet: Seit meiner Geburt verbrachte ich 612 Monate in der Normalzeit und knappe 196 in der Sommerzeit ;-) – eventuell ist mein Empfinden deshalb reine Gewohnheit?

Zum "Mainstream" gehöre ich mit meinem Wunsch bestimmt nicht; ich akzeptiere natürlich wenn anders entschieden wird. Hauptsache, dieses Vor- und Zurück entfällt bald!

Einen guten Start in die sommerzeitliche Woche wünsche ich euch!

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Nachtrag: Sandras Frage für den kommenden Sonntag lautet:
Welche ist deine Lieblingsjahreszeit?

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Zitante 14.04.2019, 20.00 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 7*

(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Sandras Frage vom 31.03.2019 lautete: »Welches Buch hast du zuletzt gelesen?«

Ich gebe zu: Ich habe gemogelt. Denn, nachdem ich Sandras Frage gelesen habe, habe ich ein Buch aus meiner Liste "vorgezogen". Erst gestern habe ich das Buch beendet. Und noch ein Geständnis: dieses Buch habe ich nicht gelesen, sondern gehört. Das bietet sich für mich immer wieder als ungemein praktisch an. Zum Einen freuen sich meine Augen auf wohlverdiente (Bildschirm-)Lesepausen, zum Anderen kann ich wunderbar zuhören, währenddem ich andere Sachen mache (bei der Hausarbeit, dem Training, dem (Allein-)Spaziergang, und, und, und…)

Auf meinem Player befinden sich zur Zeit folgende Hörbücher (bewußt: Hörbücher, denn Hörspiele sind nicht so ganz mein Ding, darin kann ich lange nicht so versinken wie in den Büchern):



Unschwer festzustellen, daß ich ein Krimi-Fan bin, oder? Insbesondere Romane, die in den ländlichen Regionen von Frankreich spielen sind mein Ding. Zwischendurch füge ich jedoch immer ein anderes Genre ein, zum Entspannen sozusagen ;-).

Das Buch, das ganz unten auf der Liste steht, habe ich in der Reihenfolge vorgezogen: Carlos Ruiz Zafón, Der Schatten des Windes. Aus der Serie: Friedhof der vergessenen Bücher, gelesen von Uve Teschner.

Es ist ein wunderbaches Buch, voller Sprachgewalt, deshalb mein absolutes Kompliment auch an den Übersetzer, Peter Schwaar. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen; vielfach wurde ein "lahmer Anfang" kritisiert, ich mag es jedoch, wenn eine Geschichte im Verlaufe an Spannung gewinnt.

Klappentext: An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, es heißt »Der Schatten des Windes«, und es wird sein Leben verändern…

Die Geschichte spielt in Barcelona, in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg. Daniel wird, auf der Suche nach den Spuren des Autors des von ihm "adoptierten" Buches, in die Nachkriegszeit des 1. Weltkrieges gezogen. Große Gefahr droht ihm, als er dem Hintergrund und der Geschichte des Autors zu nahe kommt.

Es fehlt also nicht an Spannung, aber auch nicht an prägnanten Charakteren, Romanzen, Atmosphäre und auch etwas Magie ist dabei. Ich habe die Zeit mit diesem Buch sehr genossen.

Die nächsten Romane habe ich schon als Dateien auf dem Rechner gespeichert, beim nächsten Aufladen des Players ist der nächste Teil dran:



Wer mehr über das Buch erfahren möchte, kann sich die Rezensionen auf »Perlentaucher« ansehen; die fast komplette Handlung ist hier nachzulesen (bitte die Inhaltsangabe nicht anklicken, wenn man das Buch noch lesen möchte): »Dieter Wunderlich«

Kennt ihr dieses Buch oder habt ihr überhaupt schon mal etwas von Zafón gelesen?

Hinweis, rein vorsorglich: das beschriebene Buch habe ich mir selbst besorgt und die Verlinkungen sind willkürlich gewählt; einen finanziellen oder geldwerten Vorteil entsteht mir dadurch nicht. Ich betreibe einen rein privaten Blog und das bleibt auch so!

Und nun meine Frage für den kommenden Sonntag:
Lieber immerwährende Sommer- oder Winterzeit?

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Zitante 07.04.2019, 20.00 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 6*

(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Meine Frage vom 24.03.2019 lautete: »Was erwartest Du/wünschst Du Dir für Deine Zukunft?«

Allem voran wünsche ich mir natürlich Gesundheit (wer nicht?). Wobei ich wesentlich mehr Angst vor einer Demenz als vor einer organischen Erkrankung habe.

Die Gesundheit brauche ich, um noch eine möglichst lange Zeit mit meinem Liebsten verbringen zu können. Die Zeit seit unserem Kennenlernen ist die schönste meines Lebens. Mit ihm möchte ich nämlich auch noch einige Reisen unternehmen, wobei wir beide auf einen möglichst "sanften" Tourismus setzen: Keine Flug- und Kreuzfahrtreisen auf Riesendampfern. Wir bleiben entweder hier im Lande oder aber reisen innerhalb Europas, möglichst in Nachbarländer – das ist uns weit genug. Das (neben vielen anderen Maßnahmen) ist ein kleiner Beitrag zur Schonung von Umwelt und Natur. Das liegt mir sehr am Herzen.

Ich würde mir wünschen, noch möglichst lange virtuell präsent sein zu dürfen. Das ist m.E. bei der rasanten technischen Entwicklung nicht selbstverständlich; bei jedem Update einer Hard- oder Software stellt sich mir die Frage: Wirst Du das noch schaffen?

Und, parallel dazu, die Befürchtung: Wohin führt diese Entwicklung? Wie, warum und von wem wirst Du mittlerweile 'überwacht'? Sind die vielen Maßnahmen, die ich zum Selbstschutz ergreife, überhaupt ausreichend bzw. effektiv?

Das Internet war, als ich zu Anfang damit Kontakt hatte, ein so schöner Ort. Es wurden Kontakte geknüpft, die nachher auch im realen Leben fortgesetzt wurden – das bröckelt mehr und mehr. Auch andere Entwicklungen, die ich im www beobachte, werden immer aggressiver, intoleranter, verständnisloser. Ein sachliches und tolerantes Diskutieren wird immer unwahrscheinlicher. Ich schreibe das der zunehmenden Kommerzialisierung zu; nur das, was man zu Geld machen kann, ist wichtig. Datensammeln um jeden Preis, Privatsphäre adé...

Privat und werbefrei geführte Internetseiten sind mir deshalb immer angenehmer. Ich wünschte mir mehr davon!

Ich bin nun gespannt auf Sandras Frage für den kommenden Sonntag und wünsche allen LeserInnen, daß sie auf keinen Aprilscherz reinfallen,
bis bald!

Nachtrag: Sandras Frage für den kommenden Sonntag lautet:
Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

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Zitante 31.03.2019, 20.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 5*

(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Sandras Frage vom 17.03.2019 lautete:
Wie oft bist du schon umgezogen?

Ich habe bereits kurz nach der Fragestellung angefangen, mir Stichpunkte aufzuschreiben und bin mir trotzdem nicht ganz sicher, ob ich all meine Lebensstationen erfaßt habe. Aber es dürfte nahezu komplett sein:

1954: von Düsseldorf nach Belgien, mit meinen Eltern (Station 1, »Flandern«)



ca. 1960: ins Nachbardorf, Haus mit eigenem Garten, mit meinen Eltern (Station 2, Flandern)
ca. 1962: in ein ca. 50 km vom Wohnort entfernten Internat (Station 3, Flandern)
ca. 1964: vom Internat in eine mir völlig unbekannte Stadt, zu meiner Mutti mit ihrem neuen Lebensgefährten (Station 4, Flandern)
ca. 1966: mit Mutti und ihrem Lebensgefährten in eine Wohnung, gehörig zum gepachteten Hotel/Restaurant (Station 5, »Wallonie«)
ca. 1968: mit Mutti und Stiefvater in eigenem Hotel/Restaurant; ich durfte dort ein Hotelzimmer bewohnen (Station 6, Wallonien, weitere Stationen wieder in Deutschland)
1969: Back to the roots… alleine zurück nach Düsseldorf, in das Mietshaus, wo ich mit den Eltern und Großeltern von der Geburt bis 1954 wohnte, dort ein eigen gemietetes Zimmer auf dem Dachboden
1970: alleine nach Remscheid, eine eigene 2-Zimmer-Wohnung, mein späterer Mann war allerdings auch oft dort
1971: Remscheid, erste eheliche Wohnung
1976: wieder alleine, kleine Einliegerwohnung in Remscheid, ein Jahr später Geburt meiner Tochter
1979: Vorort von Wesel, mit Kind in das Elternhaus meines späteren 2. Ehemannes
1984: eine Straße weiter, mit Kind und Mann in gekauftes Einfamilienhaus
1995: wieder alleine, mit Kind in gemietete Wohnung (Erstbezug in 6-Familienhaus)
Ende 1997/Anfang 1998: angekommen. Hier.


Und nun meine Frage für den kommenden Sonntag:
Nach all den Ausflügen in die Vergangenheit würde ich gerne wisse: Was erwartest Du/wünschst Du Dir für Deine Zukunft?

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Zitante 24.03.2019, 20.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Aktuelles, Sonntagsantwort*


Die Sonntagsantwort Nr. 4
ist seit Sonntagabend in der Rubrik »Freizeit« zu lesen

Zitante 20.03.2019, 06.00 | PL

*Sonntagsantwort Nr. 4*

(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Meine Frage vom 10.03.2019 lautete:
An welches früheste Ereignis aus Deiner Kindheit erinnerst Du Dich? 

Man sagt ja oft, daß die Erinnerungen aus der sehr frühen Kindheit keine wirklichen Erinnerungen sind, sondern daß man sie aus Erzählungen so verinnerlicht hat, daß man meine, sie gehören zu den Ereignissen, die man bewußt erlebt hat.

Als ich 3 Jahre alt war, zogen meine Eltern nach Belgien. Wir hatten zuvor sehr, sehr beengt gewohnt, in der Wohnung meiner Großeltern (mütterlicherseits). Das "gute Zimmer" wurde für die Nacht als Schlafzimmer für meine Eltern aufbereitet, mein Kinderbettchen stand dann entweder dort oder im Schlafzimmer meiner Großeltern, je nachdem, wer länger schlafen konnte, mein Papa oder mein Opa.

In Belgien hatten wir dann für uns 3 plötzlich ein ganzes Haus zur Verfügung. Es kostete an Miete weniger als eine Wohnung in Düsseldorf, Papa mußte sich allerdings verpflichten, in der Zeche im Nachbarort zu arbeiten. Es war eine sehr ländliche Gegend, eine totale Umstellung von der Großstadt aufs "Kuhdorf". Dazu kam für uns alle ja auch noch die fremde Sprache...

Hauseigentümer war eine Bauernfamilie, die direkt nebenan ihren Hof hatten. Ich hatte das Gefühl, die ganze Familie (Großeltern, Eltern, 1 Onkel und 7 Kinder) mochte mich sehr gerne; sie ließen mich von Beginn an ihren Tätigkeiten auf dem Hof teilhaben.

An folgendes kann ich mich sehr genau erinnern: Jeden Abend wurde für die Schweine das Mastfutter angerührt. Aus einem großen Sack wurde eine bestimmte Menge (nicht abgewogen, so nach Augenmaß) in einen großen Eimer geschüttet, dazu kam heißes Wasser. Die Bäuerin beugte sich dann darüber, versank ihren Arm bis hin zur Schulter in den Eimer und vermischte das Pulver mit dem Wasser. Ich stand immer wieder staunend dabei und meine Frage lautete jeden Tag:

"Alles für die Kusch-Kusch?"
Und die Bäuerin antwortete immer:
"Alles für die Kusch-Kusch!"

Das hat sich bestimmt über 1, 2 Jahre hingezogen, es war wie ein Ritual. Und nicht nur die Szene, wie die Bäuerin ihren krebsroten Arm aus dem "Brei" zog, sondern auch an den Geruch kann ich mich erinnern; ich würde ihn ganz bestimmt wiedererkennen, wenn es noch dieses Futtergemisch gäbe.




Nun bin ich gespannt auf die Frage, die Sandra zur Beantwortung am nächsten Sonntag stellt…


Nachtrag vom 19.03.2019:
Die »von Sandra« gestellte Frage für den kommenden Sonntag lautet:
Wie oft bist du schon umgezogen?
(Ich habe schon eine Liste angefangen, um keine Station zu vergessen. Ob ich das schaffe?)

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Zitante 17.03.2019, 20.00 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 3*

(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Sandras Frage vom 03.03.2019 lautete:
Diese Woche geht die närrische Zeit zu Ende. Endlich oder Schade? Und wie hältst du es mit der Fastenzeit, die damit eigentlich beginnt? 

Antwort:

Also mit Karneval kann ich ü-ber-haupt nichts anfangen, zumindest nicht in der Form, wie er hierzulande zelebriert wird. Die Sitzungen bzw. Büttenreden werden – sofern ich das an Ausschnitten, die in den Medien gesendet werden, beurteilen kann – von Jahr zu Jahr "flacher". Den Straßenkarneval würde ich mir auch nicht antun wollen.

Nur an eine richtig schöne Tradition kann ich mich erinnern: In den 80er Jahren war ich Mitglied eines dörflichen Damen-Kegelclubs. Wir verabredeten uns reihum jedes Jahr an "Altweiber" zu Kaffee und Kuchen zu Hause, dazu war "Altdamenkleidung" Pflicht. Da hatte dann das Goldhochzeits-Kleid meiner Oma jedes Jahr seinen Auftritt, zusammen mit Hütchen, Stola und Handtasche. Richtig schöne, gemütliche Nachmittage habe ich in dieser Zeit und Verkleidung verbracht…




Zum Aschermittwoch habe ich folgende frühkindliche Erinnerung: Frühmorgens, vor der Schule, war Gottesdienst angesagt. Alle Kinder mußten erscheinen, um sich das Aschekreuz abzuholen. Dann hat man sich tagelang nicht ordentlich das Gesicht, besser gesagt: die Stirn gewaschen. Wer montags in der Schule noch ein gut sichtbares Kreuz aufweisen konnte, bekam ein Fleißkärtchen. Ich war nie dabei, und in den 4 Jahren der Grundschule war ich immer enttäuscht.

Auch der Begriff »Fastenzeit« katapultiert mich regelrecht in meine Kindheit zurück. Sowohl in der Schule (es waren Nonnen, die die Schule leiteten und auch den Unterricht erteilten) als auch zu Hause wurde man bei jeder geringsten Gelegenheit darauf aufmerksam gemacht, es sei ja Fastenzeit und man solle sich auch nach den Regeln verhalten. Es war, so empfinde ich das im Nachhinein, die schwerste Jahreszeit.

Viele Jahre habe ich dann in dieser Zeit nicht anders gelebt als sonst im Jahr. Seitdem ich allerdings vor 4 Jahren knappe 17 kg abgenommen habe, nutze ich die vierzig Tage dazu, die jährlich im Winter angefutterten Pfündchen wieder loszuwerden. In diesem Jahr sind es knappe 2 kg, und die bekomme ich bis Ostern ganz bestimmt wieder abgelegt.

Und weil ich regelrecht in meine Vergangenheit eingetaucht bin hat auch meine Frage für die nächste Sonntagsantwort damit zu tun:
An welches früheste Ereignis aus Deiner Kindheit erinnerst Du Dich?


Jeder ist übrigens eingeladen, sich an diese Challenge zu beteiligen. Antworten können von Sonntag bis Samstag gebloggt werden; wer keinen eigenen Blog hat, kann seinen Text als Kommentar bei Sandra oder hier schreiben.

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Zitante 10.03.2019, 20.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 2*

(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Meine Frage vom 24.02.2019 lautete: Was ist Dir eine tägliche Freude?

Antwort:

Oh, da habe ich ganz viele, und meistens weiß ich sie auch im Moment der Wahrnehmung zu schätzen, manchmal muß ich sie mir allerdings ins Gedächtnis rufen…

Zunächst einmal freue ich mich jeden Tag, daß ich meinen Rentenstand so bewußt und gesundheitlich fast unbeschwert genießen kann. Vom Tagesrhythmus her (relativ) ungebunden sein: mal am Computer vor mich hin werkeln, mal Zeit auf dem Sofa verbringen. Mal Hörbuch hören, mal lesen können. Mal den Ergometer bemühen, mal kurzfristig den Entschluß zu einem Spaziergang/Ausflug treffen.

Dann gibt es noch die täglichen Telefonate mit meiner Mutti, sie erlebt oftmals so lustige Dinge, wovon sie erzählt.

Mein Hobby, das ich ausleben kann und mir immer wieder freudige Momente beschert, wenn ich z.B. ein Zitat einem Werk zuordnen kann, zum deutschen den entsprechenden Text in der Quellsprache finde, ein antiquarisches Buch zu einem annehmbaren Preis finde, es bestelle und nachher in Händen halte.

Meine Orchidee, die ich jetzt bereits zum dritten Mal zum Blühen überreden konnte (seit Mitte Dezember, und sie hat schon 4 weitere Blütentriebe für die nächsten Wochen/Monate). Und das, obwohl ich sonst überhaupt keinen "grünen Daumen" habe!




Und ihr so?

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Zitante 03.03.2019, 20.00 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 1*

Bei meinem täglichem Rundgang durch die Bloggerwelt fiel mir immer wieder ein Projekt auf, bei dem auf eine Vielzahl vordefinierter Fragen geantwortet wird. Es ist immer wieder interessant zu verfolgen, wie unterschiedlich die Antworten zu ein und derselben Frage sein können.

Per Zufall kam ich mit

»Sandra«


darüber ins Gespräch und nach und nach entwickelte sich der Gedanke, uns gegenseitig selbst formulierte Fragen zu stellen und in unseren Blogs darauf zu antworten. Wir vereinbarten, das alles ganz locker anzugehen, die Antworten dürfen ganz kurz wie auch sehr ausführlich ausfallen, je nachdem, wie sie uns berühren und wie viel wir von uns selbst damit preisgeben wollen.

Heute ist Start des Projektes, Sandra hat die erste Frage gestellt und wir beantworten sie beide an diesem Tag. Am Ende meiner Antwort stelle ich dann die nächste Frage, die wir nächsten Sonntag beantworten werden, und das dann immer hin und her.

Wer sich an diesem Projekt beteiligen möchte, kann sich gerne anschließen und mitmachen, ganz locker, regelmäßig oder auch nur dann und wann. Mitmach- oder Linklisten werden wir nicht führen; wer keinen eigenen Blog hat, kann auch gerne in den Kommentarfeldern unserer Blogs am Projekt teilnehmen, Worte und Gedanken zur gestellten Frage schreiben. In beiden Fällen freuen wir uns über das Interesse.

Wer weitere Fragen zum Projekt hat: einfach nachfragen!

Jetzt aber zur Sache: Die erste Frage von Sandra lautet:
Was wolltest du mal werden und hat's geklappt?

Mein erster Berufswunsch, an den ich mich erinnere, war: Dolmetscherin. Und, wenn ich meinem Opa davon erzählte, sagte er immer: "Doll bist Du ja schon, Metzgerin mußt Du noch werden" ;-)

Leider hatten meine Mutter und mein Stiefvater da ganz andere Vorstellungen, was ich werden sollte. Sie führten einen Hotel- und Restaurantbetrieb und ihr Wunsch war natürlich, daß ich den später einmal übernehmen sollte. Sie schickten mich deshalb zur Hotelfachschule nach Lüttich, wo ich mich absolut nicht wohlgefühlt habe. Zumindest konnte ich ihnen abringen, eine Sprachenschule im Abendunterricht zu besuchen, das habe ich allerdings nicht lange durchgehalten, viel zu oft mußte ich den Unterricht absagen, weil meine Hilfe im elterlichen Betrieb gefragt war.

Dadurch jedoch, daß ich mehrsprachig aufgewachsen bin (eine deutsche Schule habe ich jedoch nie besucht), konnte ich diese Fähigkeit später im Berufsleben immer wieder nutzen und habe mich autodidaktisch weitergebildet. Zur Ausübung einer Dolmetschertätigkeit (die, im Gegensatz zur Übersetzertätigkeit, die Übertragung gesprochener Worte in Echtzeit definiert) ist es jedoch nie gekommen, übersetzt habe ich jedoch einige Texte, sowohl als Angestellte in diversen Unternehmen als auch später bei meiner selbständigen Tätigkeit.

Von der Ausbildung in der Hotelfachschule habe ich allerdings auch immer wieder profitiert, sowohl in der Küche als auch bei der Bewirtung von Gästen…

Meine Frage für die nächste Woche lautet:
Was ist Dir eine tägliche Freude?
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Zitante 24.02.2019, 20.00 | (6/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

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