Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Kurt Tucholsky, Spruch des Tages zum 18.11.2023

Das, worum mir manchmal so bange ist,
ist die Wirkung meiner Arbeit.
Hat sie eine?

(aus seinen Briefen)
~ Kurt Tucholsky ~

Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel;
deutscher Journalist und Schriftsteller; 1890-1935



Zitante 18.11.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Frantz Wittkamp, Spruch des Tages zum 17.11.2023

Es fielen beim Gedichtemachen
dem Dichter diese Zeilen ein:
Das Leben ist ein Grund zum Lachen.
Zum Lachen und zum Traurigsein.

(aus: »alle tage ein gedicht« – Immerwährender Kalender [2002])
~ © Frantz Wittkamp ~

deutscher Grafiker, Maler und Autor; * 1943



Zitante 17.11.2023, 00.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Fanny Lewald, Spruch des Tages zum 16.11.2023

Wie unter den tausend Blättern eine Baumes
nicht zwei einander vollkommen gleichen,
so bringt jedes Menschenleben neue Erscheinungen
in der Liebe zur Entfaltung.

(aus: »Eine Lebensfrage«)
~ Fanny Lewald ~
deutsche Schriftstellerin; 1811-1889

Bildquelle: rihaij/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 16.11.2023, 00.10 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Klaus Huber, Spruch des Tages zum 15.11.2023

Nur wer auf Menschen zugeht,
erlebt Begegnungen.

(von seiner Homepage »klausvomdachsbuckel.de«)
~ © Klaus Huber ~

alias »Klaus vom Dachsbuckel«
deutscher Autor, Text- und Auftragsdichter; * 1946



Zitante 15.11.2023, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Friedrich Rückert, Spruch des Tages zum 14.11.2023

Die Rose stand im Tau,
Es waren Perlen grau.
Als Sonne sie beschienen,
Wurden sie zu Rubinen.

(aus seinen Gedichten: »Vierzeilen«)
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866



Bildquelle: cocoparisienne/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 14.11.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hans-Horst Skupy, Spruch des Tages zum 13.11.2023

Gerechterweise sollten Literaten
auch dafür honoriert werden,
was zwischen den Zeilen steht.

(aus: »Aphorismen – abgeleitete Geistesblitze« [1977])
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942



Zitante 13.11.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ludwig Börne, Spruch des Tages zum 12.11.2023

Ruhe ist Glück – wenn sie ein Ausruhen ist,
wenn wir sie gewählt, wenn wir sie gefunden,
nachdem wir sie gesucht;
aber Ruhe ist kein Glück, wenn sie
unsere einzige Beschäftigung ist.

(aus: »Aus meinem Tagebuch« [22. Mai 1830])
~ (Carl) Ludwig Börne ~

eigentlich Juda Löb Baruch;
deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker; gilt als Wegbereiter
der literarischen Kritik/des Feuilletons in Deutschland; 1786-1837



Bildquelle: NoName_13/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 12.11.2023, 00.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Jonathan Swift, Spruch des Tages zum 11.11.2023

Wir haben gerade Religion genug,
um einander zu hassen,
aber nicht genug, um einander zu lieben.

{We have just enough religion
to make us hate,
but not enough to make us love one another.}

(aus: »Gedanken über verschiedene Gegenstände [Thoughts on Various Subjects]«)
~ Jonathan Swift ~
anglo-irischer Schriftsteller und Satiriker; 1667-1745

Zitante 11.11.2023, 00.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Emil Baschnonga, Spruch des Tages zum 10.11.2023

Mit dem Wort "Wir"
werden andere gern ins "Ich" einbezogen.
Das kann eine Anmassung sein.

(aus einem Manuskript [2015])
~ © Emil Baschnonga ~

Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker; * 1941



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Horst A. Bruder, Spruch des Tages zum 09.11.2023

Der Blick in den Sternenhimmel
ist nicht nur ein Blick in die Vergangenheit,
sondern auch in die Zukunft

(aus: »GegenSätze« - Aphorismen [1992])
~ © Horst A. Bruder ~

deutscher Aphoristiker; * 1949



Bildquelle: R-region/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 09.11.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ François Rabelais ~
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