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Germund Fitzthum

Wer unter Schlaflosigkeit leidet,
wird nicht müde, sich darüber zu beklagen.

(aus: »Capriolen aus spitzer Feder« – Aphorismen [1976])
~ © Germund Fitzthum ~

österreichischer Aphoristiker; * 1938

Zitante 14.09.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Germund Fitzthum

Alexander Roda Roda

Wie will man das Dasein Gottes leugnen
und zugleich die Existenz von Kognak erklären?

(zugeschrieben)
~ Alexander (Friedrich Ladislaus) Roda Roda ~, geboren als Sándor Friedrich Rosenfeld
österreichischer Schriftsteller und Publizist, 1872-1945

Zitante 14.09.2017, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Alexander Roda Roda

Wolfram von Eschenbach

Wer Schaden litt, erwarb auch Spott:
Wem Glück zuteil ward, dem half Gott.

(aus: »Parzival«)
~ Wolfram von Eschenbach ~

deutschsprachiger Dichter und Minnesänger der mittelhochdeutschen Literatur; lebte um 1160-1280

Zitante 14.09.2017, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wolfram von Eschenbach

Mimnermos von Kolophon

Ist erst die Jugend vergangen,
dann stürbe man besser als zu erwarten,
was uns trauriges Alter beschert.

(aus: »Anthologia lyrica Graeca, Fragment 2«)
~ Mimnermos von Kolophon ~, latinisiert: Mimnermus
griechischer Dichter; lebte wohl um 600 v. Chr.

Zitante 14.09.2017, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Mimnermos von Kolophon

Alexander von Humboldt, Spruch des Tages zum 14.09.2017

Nichts ist unerträglicher als die klugen Fürsten,
die anderen Menschen vordenken wollen.

(aus seinen Briefen)
~ (Friedrich Wilhelm Heinrich) Alexander von Humboldt ~

deutscher Naturforscher, weit über Europa hinaus bekannt, Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft, Bruder von Wilhelm von Humboldt; 1769-1859




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Zitante 14.09.2017, 00.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Alexander von Humboldt, Tagesspruch, 20170914,

Luise Adelgunde Victorie Gottsched

Es ist doch wahr, wir Pietisten sind rechte Leute.
Wir meynen, wir haben die Gottseeligkeit allein gepacht;
und wir sehen nicht, daß andere Menschen
uns oftmahls auslachen müssen.

(aus: »Die Pietisterey im Fischbein-Rocke« [1736])
~ Luise Adelgunde Victorie Gottsched ~, geborene Kulmus
deutsche Schriftstellerin im frühen Zeitalter der Aufklärung; 1713-1762

Zitante 13.09.2017, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Luise Adelgunde Victorie Gottsched

Ferdinand Lassalle

Im allgemeinen ist der Mensch eben ein Produkt seiner Lage,
und wer ganze Klassen von Menschen wirklich ändern will,
muß zuvor die Bedingungen ihrer Lage ändern,
die sie eben zu dem machen, was sie sind.

(zugeschrieben)
~ Ferdinand Lassalle ~, eigentlich: Ferdinand Johann Gottlieb Lassal
Schriftsteller, sozialistischer Politiker im Deutschen Bund und einer der Wortführer der frühen deutschen Arbeiterbewegung; 1825-1864

Zitante 13.09.2017, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ferdinand Lassalle

Cosimo de' Medici

In ein Amt gewählt zu werden,
ist oft schädlich für den Körper und immer nachteilig für die Seele.

(zugeschrieben)
~ Cosimo de' Medici ~, genannt il Vecchio (der Alte)

florentinischer Staatsmann, Bankier und Mäzen; 1839-1464

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Anke Maggauer-Kirsche

wir könnten es uns doch eigentlich leisten
Mensch zu sein

(aus einem Manuskript)
~ © Anke Maggauer-Kirsche ~

deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und Betagtenbetreuerin; * 1948

Zitante 13.09.2017, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Anke Maggauer-Kirsche

Marie von Ebner-Eschenbach

Wohl jedem, der nur liebt, was er darf,
und nur haßt, was er soll.

(aus: »Aphorismen«)
~ Marie Freifau von Ebner-Eschenbach ~

geb. Freiin Dubský;
österreichische Schriftstellerin; 1830-1916

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Jeannine Luczak-Wild

Selbst in der Beliebigkeit
ist noch die Liebe verborgen.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie, Band 1)
~ © Jeannine Luczak-Wild ~

Konferenzdolmetscherin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin; * 1938

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József Eötvös

Wenn Allwissenheit ohne Allmacht denkbar wäre,
so müßte dies die furchtbarste Qual der Hölle sein.

(aus: »Gedanken«)
~ József Eötvös ~, Baron József Eötvös von Vásárosnamény
ungarischer Schriftsteller und Staatsmann und Reformer; 1813-1871

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Harald Kriegler

Nach Tatendurst
stellt sich nicht selten Machthunger ein.

(aus einem Manuskript)
~ © Harald Kriegler ~

Schriftsetzer und Autor; * 1945

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Claude Tillier

Nicht genug glauben
ist ebensogut ein Zeichen von Unkenntnis
wie zu viel glauben.

(aus: »Mein Onkel Benjamin (Mon oncle Benjamin)«)
~ Claude Tillier ~

französischer Journalist und Schriftsteller; 1801-1844

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Hugo Grotius

Anderes lesen Knaben, anderes Männer, anderes Greise.

{Aliud legunt pueri, aliud viri, aliud senes.}

(zugeschrieben)
~ Hugo Grotius ~, eigentlich Huigh oder Hugo de Groot
niederländischer politischer Philosoph, reformierter Theologe, Rechtsgelehrter und früher Aufklärer; 1583-1645

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Arnold Ruge

Die Wahrheit braucht keinen anderen Schutz als sich selbst,
und sie hat keinen anderen.

(zugeschrieben)
~ Arnold Ruge ~

deutscher Schriftsteller, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung; 1802-1880

Zitante 13.09.2017, 03.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Arnold Ruge

Philippe Néricault Destouches

Ich werde euch nicht sagen: Ändert den Charakter!
Denn man wandelt sich nicht, ich weiß es nur zu gut.
Vertreibt das Naturell, es kommt doch im Galopp zurück.

{Je ne vous dirai pas : changez de caractère ;
Car on n'en change point, je ne le sais que trop.
Chassez le naturel, il revient au galop.}

(aus: Le glorieux (1732, Der Hochnäsige))
~ Philippe Néricault Destouches ~

französischer Lustspieldichter; 1680-1754

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Martin Gerhard Reisenberg, Spruch des Tages zum 13.09.2017

Schafe, die gut in der Wolle sind,
können ihre Genügsamkeit nicht oft genug preisen.

(aus einem Manuskript)
~ © Martin Gerhard Reisenberg ~

deutscher Dipl.-Bibliothekar in Leipzig und Autor; 1949–2023


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Bildquelle: suju/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

Zitante 13.09.2017, 00.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Martin Gerhard Reisenberg, Tagesspruch, 20170913,

Johann Christian Günther

Alle Noth,
Die uns droht,
Kommt vom eignen Wahne;
Daß das Weh
Bald vergeh,
Bohrt man nicht im Zahne.

(zugeschrieben)
~ Johann Christian Günther ~

deutscher Lyriker, Vorläufer der Aufklärung; 1695-1723

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Jens Peter Jacobsen

Es ist das große Traurige,
daß eine Seele stets allein ist.

(zugeschrieben)
~ Jens Peter Jacobsen ~
dänischer Schriftsteller, 1847-1885

Zitante 12.09.2017, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jens Peter Jacobsen

Else Wentscher

Nur durch verständnisvolle geduldige Liebe und durch Vertrauen
kann eine überlegene Erziehung fertig werden.

(zugeschrieben)
~ Else Wentscher ~, geb. Schwedler

deutsche Philosophin und Pädagogin; 1877-1946

Zitante 12.09.2017, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Else Wentscher

Ulrich H. Rose

Wir, die Menschen sind nicht intelligent.
Wären wir es, wir würden viel sorgsamer
und liebevoller miteinander umgehen.

(aus einem Manuskript)
~ © Ulrich H. Rose ~

deutscher Chemotechniker und Philosoph aus sich heraus; * 1951

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Thomas Dewar

Verschiebe auf morgen,
was du heute nicht erledigen kannst.

{Leave for tomorrow
what you can't do today.

(zugeschrieben)
~ Thomas Robert "Tommy" Dewar ~, 1st Baron Dewar

schottischer Whiskeyhersteller und Politiker; 1864-1930

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Friedrich Löchner

Wohl jeder hat sich schon selbst belogen.
Aber in welcher Schule hat er es gelernt?

(aus dem Jahresplaner 2002)
~ © Friedrich Löchner ~

auch: Erich Ellinger;
deutscher Pädagoge, Dichter und Autor; 1915-2013

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Anselm Feuerbach

Wer für hohe Ideale lebt,
muß vergessen, an sich selbst zu denken.

(aus: »Ein Vermächtnis« [1882])
~ Anselm Feuerbach ~

deutscher Maler; 1829-1880

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Nichts auf der Welt trägt so viele Masken wie die Eifersucht.

~ Hermann Bahr ~
(1863-1934)


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