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Klaus Ender

Wenn das Unbedeutende Bedeutung bekommt,
wird unsere Seele reicher.

(aus einem Manuskript)
~ © Klaus Ender ~

deutsch-österreichischer Fachbuchautor und Künstler der Fotografie; 1939-2021

Zitante 14.09.2019, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Klaus Ender, Wenn das Unbedeutende Bedeutung bekommt,

Karl Salomo Zachariae

Den gefährlichsten Feind hat die Monarchie in sich selbst.
In keiner Verfassung kann so leicht ein Zwiespalt
zwischen der Idee und der Wirklichkeit eintreten,
als in der Monarchie.
Je höher man das Königthum stellt, desto größer sind die Forderungen,
welche dieses selbst an seinen jeweiligen Vertreter macht,
desto schwerer ist es diesem, jenen Forderungen Genüge zu leisten.

(aus: »Vierzig Bücher vom Staate«)
~ Karl Salomo Zachariae ~, auch: Zachariae von Lingenthal
deutscher Rechtswissenschaftler; 1769-1843

Zitante 14.09.2019, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Karl Salomo Zachariae, Den gefährlichsten Feind hat die Monarchie,

Dante Alighieri, Spruch des Tages zum 14.09.2019

Wer bist du, der auf solchen Sitz hinauf will,
um von tausend Meilen weither zu richten,
mit nur einer Handbreit kurzen Sicht?

(aus: »Die göttliche Komödie«)
~ Dante Alighieri ~

italienischer Dichter und Philosoph des europäischen Mittelalters, führte das Italienische zu einer Literatursprache; 1265-1321



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Zitante 14.09.2019, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Dante Alighieri, Tagesspruch, 20190914, Wer bist du, der auf solchen Sitz,

Marie von Ebner-Eschenbach

Nur die allergescheitesten Leute
benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung
nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.

(aus: »Aphorismen«)
~ Marie Freifau von Ebner-Eschenbach ~

geb. Freiin Dubský;
österreichische Schriftstellerin; 1830-1916

Zitante 13.09.2019, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Marie von Ebner-Eschenbach

Hanspeter Rings

Die Weltformel hat zumindest zwei große Unbekannte:
Welt und Formel.

(aus: »Erde am Himmel« – Aphorismen)
~ © Hanspeter Rings ~

deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus; * 1955

Zitante 13.09.2019, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hanspeter Rings

Clara Schumann

Meine Kunst lasse ich nicht liegen,
ich müßte mir ewige Vorwürfe machen!

(aus ihren Tagebüchern)
~ Clara (Josephine) Schumann ~, geb. Wieck

deutsche Pianistin und Komponistin, ab 1840 die Ehefrau Robert Schumanns; 1819-1896

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Nikolaus Cybinski

Vielleicht ist es wirklich wichtiger,
das Bier ist rein, nicht unser Gewissen.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun. Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?«) – Aphorismen [1987]
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

Zitante 13.09.2019, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Nikolaus Cybinski

Arnold Ruge

Mitleid gegen einen Schuldigen,
welcher die Gesetze gröblich verletzt hat,
ist in Wahrheit eine Grausamkeit gegen den friedlichen Bürger,
der sie beobachtet hat.

(aus seinen Werken)
~ Arnold Ruge ~

deutscher Schriftsteller, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung; 1802-1880

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Horst A. Bruder

Die Presse hat ihren Namen zu Recht:
sie läßt den Menschen deformiert zurück

(aus: »GegenSätze« – Aphorismen [1992])
~ © Horst A. Bruder ~

deutscher Aphoristiker; * 1949

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József Eötvös, Spruch des Tages zum 13.09.2019

Es sind meist kleine oder mittelmäßige Bäche,
welche Wasserfälle bilden und
die Umgegend mit Geräusch erfüllen;
der große Fluß strebt stille und ruhig seinem Ziel zu.

(aus: »Gedanken«)
~ József Eötvös ~, Baron József Eötvös von Vásárosnamény
ungarischer Schriftsteller und Staatsmann und Reformer; 1813-1871

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Charles Baudelaire

Kürze erfordert immer
mehr Mühe als Weitschweifigkeit.

(aus dem Bericht über Kunstausstellungen (Salon, 1845)«)
~ Charles-Pierre Baudelaire ~

französischer Schriftsteller, einer der bedeutendsten Lyriker und Wegbereiter der literarischen Moderne; 1821-1867

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Michael Bussek

Talente gelten als ungeniert.
Genies dagegen als sehr talentiert.

(aus einem Manuskript)
~ © Michael A. Bussek ~

gez.: vom Leben!; * 1966 (Duisburg)

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Aristoteles

Nicht dem Vergnügen,
der Schmerzlosigkeit geht der Vernünftige nach.

(aus: »Nikomachische Ethik«)
~ Aristoteles ~

griechischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker; 384-322 v. Chr.

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Billy

Das Weinen ist
der Sieg über sämtliche Wörter.

(aus: »Wir Kleindenker« – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens [2006])
~ © Billy ~

eigentlich Walter Fürst; Schweizer Aphoristiker; 1932–2019

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Anselm Feuerbach

Der größte Staatsmann ist derjenige,
welcher der humanste ist.

(aus: »Ein Vermächtnis« [1882])
~ Anselm Feuerbach ~

deutscher Maler; 1829-1880

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Wilfried Besser

Wem der Boden zu heiß wird,
der kann immer noch an die Decke gehen.

(aus: »Über kurz oder lang«, Neue Aphorismen und andere Ungereimtheiten)
~ © Wilfried Besser~

deutscher Aphoristiker; * 1951

Zitante 12.09.2019, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilfried Besser

Thales von Milet

Thales wurde gefragt: Was ist das Älteste?
Er antwortete: Gott, denn er ist unerzeugt.

(zitiert in: »Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen«)
~ Thales von Milet ~

vorsokratischer Naturphilosoph, Geometer und Astronom des archaischen Griechenlands und einer der Sieben Weisen; lebte wahrscheinlich um 624 bis 544 v. Chr.

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Friedrich Löchner, Spruch des Tages zum 12.09.2019

Die wenigsten denken etwas zuende.
Etwas zuende denken heißt
das Ende bedenken.

(aus dem Jahresplaner 2003)
~ © Friedrich Löchner ~

auch: Erich Ellinger;
deutscher Pädagoge, Dichter und Autor; 1915-2013


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Peter Hille

Man kann auch hinauf fallen.
Und solche Fälle sind die tiefsten.

(aus: »Aphorismen«)
~ Peter Hille ~

deutscher Schriftsteller und verfolgter Sozialdemokrat; 1854-1904

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Erhard Schümmelfeder

Erwartungsvoll (vorurteilsfrei)
wie ein unbeschriebenes Blatt –
so möchte ich sein.

(aus: »Denkzettel eines Zweiflers« – Unzensierte Gedanken [1991])
~ © Erhard Schümmelfeder ~

deutscher Erzieher und Schriftsteller; * 1954

Zitante 11.09.2019, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Erhard Schümmelfeder

David Herbert Lawrence

Moral ist
der instinktive Widerwille einer Mehrheit.

(zugeschrieben)
~ David Herbert (D. H.) Lawrence ~

englischer Schriftsteller; 1885-1930

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Johann Jakob Engel

Es giebt unter den Menschen viele solcher Charaktere,
in denen sich zwei entgegengesetzte Eigenschaften vereinigen.

(aus seinen Schriften)
~ Johann Jakob Engel ~

deutscher Schriftsteller, Theaterdirektor und Philosoph im Zeitalter der Aufklärung; 1741-1802

Zitante 11.09.2019, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Johann Jakob Engel, Es gibt unter den Menschen,

Johann Bernhard Basedow

Wenn du eine Sache wider deinen Nächsten führst,
so offenbare keine fremden Geheimnisse.

(aus seinen Werken)
~ Johann Bernhard Basedow ~

deutscher Theologe, Pädagoge, Schriftsteller und Philanthrop der Aufklärung; 1724-1790

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Emil Baschnonga

Vertrauen ist ein Geschenk,
das selbst dem Gauner auf die Dauer aufs Gewissen schlägt.

(aus einem Manuskript)
~ © Emil Baschnonga ~

Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker; * 1941

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Eduard Hanslick, Spruch des Tages zum 11.09.2019

Ohne innere Wärme ist
nichts Großes noch Schönes im Leben vollbracht worden.

(aus seinen Werken)
~ Eduard Hanslick ~

österreichischer Musikästhetiker und einer der einflussreichsten Musikkritiker seiner Zeit; 1825-1904



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Bildquelle: wolfganggerth/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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~ Johann H. Pestalozzi ~
(1746-1827)


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