Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Jean de La Bruyère

Es ist eine übertriebene Zuversicht der Eltern,
alles von der guten Erziehung ihrer Kinder zu erhoffen,
und ein großer Irrtum, gar nichts davon zu erwarten
und sie deshalb zu vernachlässigen.

{C'est un excès de confiance dans les parents
d'espérer tout de la bonne éducation de leurs enfants
et une grande erreur de n'en attendre rien
et de la négliger.}

(aus: »Die Charaktere« [Les caractères])
~ Jean de La Bruyère ~

französischer Schriftsteller und Moralphilosoph; 1645-1696

Zitante 23.02.2024, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jacques Wirion

Schlagwörter:
Denkalibis.

(aus: »Saetzlinge« - Aphorismen [1993])
~ © Jacques Wirion ~

luxemburgischer Gymnasiallehrer und Aphoristiker; * 1944

Zitante 23.02.2024, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto Weiß

's ist genialer, mit geringen Mitteln vieles,
als mit vielen Mitteln geringes zu erreichen.

(aus: »So seid ihr!« - Aphorismen, Band 1 [1906])
~ Otto Weiß ~

in Budapest geborener Musiker;
wirkte auch als Dramatiker, Feuilletonist und Aphoristiker; 1849-1915

Zitante 23.02.2024, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fred Ammon, Spruch des Tages zum 23.02.2024

Der Mensch schaut hin und sieht es nicht,
Die Welt hat Tränen im Gesicht.

(aus: »Kleine Dumm- und Weisheiten zum Schmunzeln und Nachdenken« [2008])
~ © Fred Ammon ~

"der Sprüchemacher von Halberstadt"; * 1930



Bildquelle: VISHNU_KV/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 23.02.2024, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm von Humboldt

Das zeigt sich recht oft, daß die
besten, edelsten, aufopferndsten Gefühle
gerade die sind, die in unglückliche Schicksale führen.

(aus seinen Briefen)
~ Wilhelm von Humboldt ~, eigentlich Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt
preußischer Gelehrter, Schriftsteller, Staatsmann und Bildungsreformer; 1767-1835

Zitante 22.02.2024, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Aristoteles, Spruch des Tages zum 22.02.2024

Die Glückseligkeit ist
das Schönste und Beste von allem
und zugleich die höchste Lust.

(aus: »Eudemische Ethik«)
~ Aristoteles ~

griechischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker; 384-322 v. Chr.



Bildquelle: Alexas_Fotos/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 22.02.2024, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

KarlHeinz Karius

Fantasie, die es eilig hat,
nennen Pessimisten Realität,
Optimisten Heute.

(aus: »WortHupferl«)
~ © KarlHeinz Karius ~

Worthupfler

Zitante 21.02.2024, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Friedrich Wilhelm Nietzsche

Der Sinn der Strafe ist nicht abzuschrecken,
sondern in der gesellschaftlichen Ordnung
Jemanden niedriger zu setzen:
er gehört nicht mehr zu den uns Gleichen.

(aus: »Nachgelassene Fragmente« [Herbst 1883])
~ Friedrich Wilhelm Nietzsche ~

deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe; 1844-1900

Zitante 21.02.2024, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rudolf Kamp, Spruch des Tages zum 21.02.2024

Was ich verschweige,
muss ich nicht verdrehen:
die mühelosere Art zu lügen.

(aus: »Wahrheit, Lüge, Täuschung« – Anthologie zum Aphorismenwettbewerb 2022)
~ © Rudolf Kamp ~

deutscher Philosoph, Andragoge und Aphoristiker; * 1946



Zitante 21.02.2024, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Marcel Proust

Ein jeder nennt die Gedanken klar,
die den gleichen Grad der Konfusion haben
wie seine eigenen.

{Chacun appelant idées claires
celles qui sont au même degré de confusion
que les siennes propres.}

(aus: »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« [A la recherche du temps perdu])
~ (Valentin Louis Georges Eugène) Marcel Proust ~
französischer Schriftsteller und Sozialkritiker; 1871-1922

Zitante 20.02.2024, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Im längsten Frieden spricht der Mensch nicht so viel Unsinn und Unwahrheit als im kürzesten Kriege.

~ Jean Paul ~
(1763-1825)


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