Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Friedrich Rückert

Von Gott kommt alles dir, Mensch, nur die Liebe nicht,
Die aus dir selber kommt und sucht sein Angesicht.

(aus: »Die Weisheit des Brahmanen« [Rückert, entstanden 1836-1839])
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Zitante 18.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sigrun Hopfensperger

Schmerz ist eine Erfahrung,
die Veränderung nach sich zieht, zu wach ist die Erinnerung.
Nur bei Krieg scheint das nicht zu funktionieren.

(aus dem Manuskript: »Mitten aus dem Herzen«)
~ © Sigrun Hopfensperger ~

deutsche Aphoristikerin, Universalistin und Idealistin; * 1967

Zitante 18.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Aesop, Spruch des Tages zum 18.06.2026

Eine Schwalbe
macht noch keinen Sommer.

(aus der Fabel »Der verschwenderische Jüngling und die Schwalbe«)
~ Aesop ~, auch: Äsop, Aesopus, Aisop, Aisopus
antiker griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen; lebte wahrscheinlich im 6. Jahrhundert v. Chr.

Bildquelle: eismannhans/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 18.06.2026, 00.10 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Maxim Gorki

Der Mensch wird wahrscheinlich ideal gut sein,
wenn es auf der Welt keinen einzigen Sklaven,
keinen einzigen Besiegten mehr gibt.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Maxim Gorki ~, eigentlich: Alexei Maximowitsch Peschkow
russischer Schriftsteller und politischer Aktivist; 1868-1936

Zitante 17.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Robert Hamerling

Auch an Dornen fehlts wohl nicht,
denk ich, wenn ich Rosen sehe.
Rosen sind wohl in der Nähe,
denk ich, wenn ein Dorn mich sticht.

(aus: »Gedichte aus dem Nachlaß« [Hamerling, erschienen 1900])
~ Robert Hamerling ~, eigentlich Rupert Johann Hammerling
österreichischer Dichter und Schriftsteller; 1830-1889

Zitante 17.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Skrypzak, Spruch des Tages zum 17.06.2026

Der Hammer ist zwar ein primitives Werkzeug –
der Computer würde aber unterliegen.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

Zitante 17.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ludwig Börne

Die Welt ist ein Spiegel:
was hineinschaut, schaut heraus;
er gibt euch nur zurück, was ihr ihm geliehen.

(aus: »Aus meinem Tagebuche« [Börne, 29.04.1830])
~ (Carl) Ludwig Börne ~

eigentlich Juda Löb Baruch;
deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker; gilt als Wegbereiter
der literarischen Kritik/des Feuilletons in Deutschland; 1786-1837

Zitante 16.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hermann Lahm

Hab Sonne im Herzen,
dort ist sie genauso wichtig wie am Himmel.

(aus dem Manuskript »Kurze«)
~ © Hermann Lahm ~

deutscher Hobby-Autor; * 1948

Zitante 16.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

William Shakespeare, Spruch des Tages zum 16.06.2026

... aus dieser Nessel Gefahr
pflücken wir die Blume Sicherheit.

(aus: »König Heinrich IV.« [Shakespeare, King Henry IV, um 1598])
~ William Shakespeare ~

englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler, seine Werke gehören zu den am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur; 1564-1616

Bildquelle: Sabine_999/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 16.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Carola Blacker

Wer Einfluß über Menschen besitzt,
hat damit die größte der Verantwortungen
dieses Lebens übernommen.

(aus: »Innenschau und Ausblick« [Blacker, 1895])
~ Carola Blacker ~

deutsche Schriftstellerin; 1852-1912 (wahrscheinlich)

Zitante 15.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Irdisches Glück heißt: Das Unglück besucht uns nicht zu regelmäßig.

~ Karl Gutzkow ~
(1811-1878)


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