Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Max Dauthendey, Spruch des Tages zum 12.03.2025

Nur ein Herz, das in Liebe
zu deinem Herzen hält,
nimmt von dir die
Dunkelheit der ganzen Welt.

(gefunden in: »Gesammelte Gedichte und kleinere Versdichtungen« [1930])
~ Max Dauthendey ~
deutscher Dichter und Maler; 1867-1918

Bildquelle: Kranich17/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 12.03.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jürgen Wilbert

Wer keine Haltung kennt,
kennt auch bald keinen Halt mehr.

(aus: »Vom Hirnrümpfen – Neue Denkzettel« – Widerspruchkarten)
~ © Jürgen Wilbert ~

deutscher Literat und Aphoristiker; * 1945

Zitante 11.03.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Shantideva

Durch einen Moment von Haß ist aller Verdienst zunichte,
den ich durch Freigebigkeit, Verehrung der Buddhas und
andere gute Taten in Tausenden von Zeitaltern angesammelt habe.

(aus: »Bodhicharyavatara«)
~ Shantideva ~
nach buddhistischer Überlieferung ein Königssohn aus Südindien; lebte im 7./8. Jh. n. Chr.

Zitante 11.03.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl

Kunst ist oftmals nur
kodierte und zur Schau gestellte Frustration

(aus: »Stammtischphilosophen« - Aphorismen, Gedichte, Sprüche [1998])
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 11.03.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Francis Bacon, Spruch des Tages zum 11.03.2025

Der Argwohn ist unter den Gedanken,
was die Fledermäuse unter den Vögeln sind:
sie flattern stets im Dämmerlicht.

{Suspicions amongst thoughts
are like bats amongst birds,
they ever fly by twilight.}

(aus »Essays: Über den Argwohn« [Lord Bacon's Essays: Of Suspicion])
~ Francis Bacon ~, 1. Viscount St. Albans, 1. Baron Verulam
englischer Philosoph, Staatsmann und Wissenschaftler; 1561-1626

Zitante 11.03.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Carl von Holtei

Manche Begriffe können Kindern,
oder gänzlich ungebildeten Leuten
nur deutlich gemacht werden,
wenn man ihre Sprache mit ihnen redet.

(aus seinen Werken, zitiert in: »Geistige Waffen« – ein Aphorismen-Lexikon [Schaible, 1901])
~ Carl von Holtei ~, auch: Karl von Holtei
deutscher Schriftsteller, Schauspieler, Rezitator, Theaterregisseur und Theaterleiter; 1798-1880

Zitante 10.03.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Horst A. Bruder

Angedacht
ist ungedacht

(aus: »TriebFeder« - Aphorismen [1996])
~ © Horst A. Bruder ~

deutscher Aphoristiker; * 1949

Zitante 10.03.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Carl Ludwig Schleich

Daß auch das Leid Ausdruck fand in Tönen,
widerspricht nicht der Frohsinnnurnatur der Musik.
Auch das Lachen hat Tränen und kann schmerzhaft sein.

(aus: »Die Weisheit der Freude«, Kapitel: Musik [1926])
~ Carl Ludwig Schleich ~
deutscher Chirurg (erfand die Methode der Infiltrationsanästhesie) und Schriftsteller; 1859-1922

Zitante 10.03.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Mitsch, Spruch des Tages zum 10.03.2025

Alltag:
Die kleine Münze des Daseins.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Bildquelle: ArminEP/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 10.03.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Antoine Petit-Senn, Spruch des Tages zum 09.03.2025

Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer,
den man ohne sie beweint.

{La mort d'une mère est le premier chagrin
qu'on pleure sans elle.}

(aus: »Geistesfunken und Gedankensplitter« [Bluettes & Boutades])
~ Jean Antoine Petit-Senn ~

auch John Petit-Senn genannt,
schweizerisch-französischer Dichter, Lyriker und Satiriker; 1792-1870

Bildquelle: cocoparisienne/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Ich trauere um meine Mutti
* 25.12.1931 (Düsseldorf)         † 04.02.2025 (Verviers/Belgien)

Zitante 09.03.2025, 00.10 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

(Für die Suche nach Autoren
bitte die "Autorenliste" in der
oberen Navigationsleiste nutzen)
2026
<<< April >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
27282930   
Hypothesen sind Netze, nur der wird fangen, der auswirft.

~ Novalis ~
(1772-1801)


Ein Abospruch von
www.zitante.de
Letzte Kommentare
Marianne:
Wichtige Erinnerung!Liebe Grüsse zum Wochenb
...mehr
Anne:
So sollte es jedenfalls sein! Gruß - Anne
...mehr
quersatzein:
Das ist herrlich schräg in Wort und Bild und
...mehr
Hans Dieter Stierl:
Ich liebe sinnvolle und Sprüche zum Anregen
...mehr
Gudrun Zydek:
Diese Aussage trifft den Kern menschlichen Zu
...mehr
Anne:
Das war wohl schon immer so - seit Menschen e
...mehr
Gudrun Zydek:
Dieser Spruch brachte mich zum Lachen! Einfac
...mehr
quersatzein:
Frohe, unbeschwerte Ostertage wünsche ich di
...mehr
Anne:
Liebe Christa, ich wünsche Dir frohsinnige O
...mehr
Helmut Peters :
Auf den richtigen Moment zu warten, dafür fe
...mehr
Achtung!
Diese Seite unterliegt dem Urheberrecht.
Es ist deshalb nicht erlaubt,
ohne meine Zustimmung
Beiträge zu kopieren und
anderweitig zu veröffentlichen.
Kontakt: siehe Impressum