Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Frantz Wittkamp

Meine Mutter hat gesungen,
weil sie eine Amsel war.
Ich bin offenbar misslungen.
Jedenfalls bin ich ein Star.

(aus: »tage und gedichte« – Immerwährender Kalender [2006])
~ © Frantz Wittkamp ~

deutscher Grafiker, Maler und Autor; * 1943

Zitante 11.11.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Carl Ludwig Schleich, Spruch des Tages zum 11.11.2021

Man verschlafe ruhig die Hälfte des Lebens,
man wird die andere Hälfte doppelt genießen.

(aus: »Erlebtes Erdachtes Erstrebtes«)
~ Carl Ludwig Schleich ~
deutscher Chirurg (erfand die Methode der Infiltrationsanästhesie) und Schriftsteller; 1859-1922

Bildquelle: congerdesign/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 11.11.2021, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Theodor Fontane

Es gibt nur ein Mittel, sich wohl zu fühlen:
Man muß lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein
und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt.

(aus einem Brief an seine Frau Emilie [1887])
~ (Heinrich) Theodor Fontane ~

deutscher Schriftsteller und approbierter Apotheker; 1819-1898

Zitante 10.11.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm Schwöbel

Alle glauben zu wissen, wie alles besser zu machen ist,
aber wer weiß schon, wie es weitergehen soll,
wenn alles gut ist?

(aus: »Ansichten und Einsichten« – Aphorismen)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008

Zitante 10.11.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Plutarch

Eine gute Leibesbeschaffenheit in der Jugend
ist die Grundlage eines guten Alters.

(aus: »Moralia (Über die Erziehung der Kinder)«)
~ Plutarch von Chäronea ~, latinisiert: Plutarchus
antiker griechischer Schriftsteller, Biograph, Konsul und Philosoph, Vertreter des Platonismus; lebte um 45 bis 125

Zitante 10.11.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hans-Horst Skupy, Spruch des Tages zum 10.11.2021

Wahre Demokratie:
Das Volk macht, was es will.

(aus einem Manuskript)
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942



Zitante 10.11.2021, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Walther Rathenau

Alle Naturvorgänge sind zwar nicht periodische, doch periodisierende Funktionen.
Jahreszeiten, Tageszeiten, Wetter, Wolken wiederholen sich absolut ähnlich,
aber nicht identisch. Weder in der Materie noch im Raume.
Die Blume blüht nicht zum zweitenmal, wohl aber eine ähnliche, die fast mit ihr übereinstimmt.
Alles wiederholt sich, nichts kehrt wieder.
In diesem Betracht ist die Entwicklung aufzufassen: als Blüte eines Weltkörpers.
Es wäre sinnlos, wenn sie wiederkehrte, und sinnlos, wenn sie sich nicht igendwo wiederholte.
So auch das individuelle Leben. Unsterblich ist der, der außerhalb seiner selbst lebt.

(aus: »Auf dem Fechtboden des Geistes – Aphorismen aus seinen Notizbüchern«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922

Zitante 09.11.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erhard Blanck

Die Not bleibt ein Despot.
Man muß ihr auch noch gehorchen.

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Blanck ~

deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler; * 1942

Zitante 09.11.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Max Liebermann

Ich bin immer noch der Meinung,
daß Kunst von Können herkommt;
käme es von Wollen, hieße sie Wulst.

(zitiert in: »Immer diskret!: Anekdoten über Max Liebermann« [1987])
~ Max Liebermann ~
deutscher Maler und Grafiker, einer der bedeutendsten Vertretern des deutschen Impressionismus; 1847-1935

Zitante 09.11.2021, 10.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Alexander Iwanowitsch Herzen, Spruch des Tages zum 09.11.2021

Man muß zugeben,
daß der Mensch sein Leben sehr töricht gestaltet:
Neun Zehntel verschwendet er an Lappalien,
und das letzte Zehntel versteht er nicht zu nutzen.

(aus: »Mein Leben. Memoiren und Reflexionen«)
~ Alexander Iwanowitsch Herzen ~, Pseudonym: Iskander
russischer Philosoph, Schriftsteller und Publizist; 1812-1870

Zitante 09.11.2021, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ Louis Pasteur ~
(1822-1895)


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