Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Manfred Hinrich

Liebe hat keinen Grund,
Liebe ist der Grund

(aus dem Manuskript »Scherben 2002–2004«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 04.04.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

(Christian) Friedrich Hebbel, Spruch des Tages zum 04.04.2026

Niemand ist so sehr Atheist, daß er nicht
die christlichen Festtage mitfeiern hülfe.

(aus seinen Tagebüchern [1836])
~ (Christian) Friedrich Hebbel ~

Pseudonym: Dr. J. F. Franz;
deutscher Dramatiker und Lyriker; 1813-1863

Zitante 04.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Paul Gerhardt, Spruch des Tages zum 03.04.2026

O Haupt voll Blut und Wunden,
voll Schmerz und voller Hohn !
O Haupt, zum Spott gebunden
mit einer Dornenkron !

(aus: »Geistliche Lieder« [Gerhardt, Abdruck 1827])
~ Paul Gerhardt ~
evangelisch-lutherischer Theologe und einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter; 1607-1676

Bildquelle: congerdesign/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 03.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ernst (Benjamin Salomo) Raupach

Das Antlitz nicht, nur die Gesinnung und die Tat,
die von ihr ausgeht, macht den Menschen.

(aus: »Die Hohenstaufen« [Raupach, 1837])
~ Ernst (Benjamin Salomo) Raupach ~

deutscher Schriftsteller; 1784-1852

Zitante 02.04.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Annemarie Schnitt

Die Balance finden
die Leere füllen
mit Antworten
die dir zuwachsen
aus der Weite
des Himmels

(von ihrer Homepage »annemarie-schnitt.de«)
~ © Annemarie Schnitt ~

deutsche Lyrikerin; 1925-2018

Zitante 02.04.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Thomas Carlyle, Spruch des Tages zum 02.04.2026

Die Literatur Europa‘s wird vergehen;
Europa selbst, die Erde selbst wird vergehen;
dieses kleine Rettungsboot von einer Erde
mit ihrer lärmenden Bemannung,
die man das Menschengeschlecht nennt, und all ihrer
unruhvollen Geschichte wird eines Tages verschwunden sein,
verschwunden wie ein Wölkchen vom Azur des All !

(aus: »Goethes Tod« [Carlyle, 1832])
~ Thomas Carlyle ~
schottischer Essayist und Historiker; 1795-1881

Zitante 02.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Carl Ludwig Schleich

Bei weitem die meisten Träume entstehen im Augenblick des Erwachens.
Das dann plötzlich ungehemmte Gehirn
ist blitzartiger Anschlüsse in Sekundenteilen fähig.
Ein einziger Sinnenreiz im "unbesetzten Gehirn" kann blitzschnell
zugleich Anfang und Ende eines langen Traumes werden.

(aus: »Die Weisheit der Freude«, Kapitel: Über den Traum [Schleich, 1926])
~ Carl Ludwig Schleich ~
deutscher Chirurg (erfand die Methode der Infiltrationsanästhesie [1926]) und Schriftsteller; 1859-1922

Zitante 01.04.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Gervinus

... zeigt uns, wie unter der einseitigen Bildung des Geistes
die wirkende Seite unserer Natur gelähmt und gebunden wird;
wie die feinste Cultur des Gemüthes ohne Frucht für die Thatkraft ist,
wenn die Bildung des Willens versäumt wird...

(aus: »Shakespeare« [Gervinus, 1872])
~ Georg Gottfried Gervinus ~
deutscher Historiker und nationalliberaler Politiker; 1805-1871

Zitante 01.04.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Andrea Mira Meneghin, Spruch des Tages zum 01.04.2026

Die Jahreszeiten bestimmen den Alltag der Erde,
wäre da nicht der Mensch dazwischen gekommen.

(aus: »Was im Kopf einfällt, muss nicht gleich aus dem Mund fallen« – Aphorismen [Meneghin, 2017])
~ © Andrea Mira Meneghin ~

Schweizer Texterin von Gedanken mit aphoristischer Note; * 1967

Zitante 01.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sokrates

Die führen das beste Leben,
die sich mühen, die Besten zu werden,
am angenehmsten aber leben diejenigen,
die es fühlen, dass sie besser geworden.

(zitiert von Xenophon in: »Memorabilien: Erinnerungen an Sokrates« [nach 371 v.C.])
~ Sokrates ~
griechischer Philosoph, lebte und wirkte in Athen zur Zeit der Attischen Demokratie; 469-399 v. Chr.

Zitante 31.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Ein Leben ohne Feste ist wie ein langer Weg ohne Gasthäuser.

~ Demokrit ~
(470-380 v.Chr.)


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