Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Billy, eigentlich: Walter Fürst

Der Glaube ist,
richtig betrachtet, ein Gottesgeschenk.

(aus: »Aphoretum« - Gesammelte Aphorismen) [2010]
~ © Billy ~, eigentlich Walter Fürst

eigentlich Walter Fürst; Schweizer Aphoristiker; 1932–2019

Zitante 31.03.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oscar Blumenthal, Spruch des Tages zum 31.03.2026

Ob dir der Tag eine Wunde bringt,
Ob neue Freuden die Stunde bringt,
Ob leicht dein Leben, ob‘s schwer ist...
Sei glücklich, wenn es nicht leer ist.

(aus: »Buch der Sprüche« [Blumenthal, 1909])
~ Oscar Blumenthal ~

deutscher Schriftsteller, Kritiker und Bühnendichter; 1852-1917

Bildquelle: harshahellow/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 31.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Immanuel Kant

Der Mensch ist von Natur böse.
Er tut das Gute nicht aus Neigung,
sondern aus Sympathie und Ehre.

(aus: »Reflexionen zur Anthropologie« [Kant, 1798])
~ Immanuel Kant ~

deutscher Philosoph der Aufklärung,
zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie; 1724-1804

Zitante 30.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

John Stuart Mill

Ich betrachte die Nützlichkeit als
den Schlußstein aller ethischen Fragen,
aber es muß Nützlichkeit im weitesten Sinne sein,
gegründet auf die dauernden Interessen eines Menschen
als fortschreitendes Wesen.

(aus: »Über die Freiheit« [On Liberty, Mill, 1896])
~ John Stuart Mill ~
englischer Philosoph und Ökonom und einer der einflussreichsten liberalen Denker des 19. Jahrhunderts; 1806-1873

Zitante 30.03.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nikolaus Cybinski, Spruch des Tages zum 30.03.2026

Es ist schon gemein,
daß wir meist dann blaß werden,
wenn wir Farbe bekennen müssen.

(aus: »Werden wir je so klug sein, den Schaden zu beheben, durch den wir es wurden? Aphorismen« [Cybinski, 1979])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

Zitante 30.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Christoph Lichtenberg, Spruch des Tages zum 29.03.2026

Die Sand-Uhren erinnern nicht bloß
an die schnelle Flucht der Zeit, sondern auch zugleich
an den Staub, in welchen wir einst verfallen werden.

(aus »Sudelbuch C« [Lichtenberg, 1772-1773])
~ Georg Christoph Lichtenberg ~

deutscher Mathematiker und Professor für Experimentalphysik,
gilt als Begründer des deutschsprachigen Aphorismus; 1742-1799

Bildquelle: pixajopari/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 29.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manfred Hinrich

Papierkriegsinvalid
ist nunmehr jeder Zweite

(aus dem Manuskript »Scherben 2002–2004«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 28.03.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Weisheit aus Asien

Pflege gute Gedanken,
und sie werden reifen zu guten Werken.

~ Weisheit aus Asien ~

Zitante 28.03.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Mitsch

Als es noch kein Fernsehen gab,
fanden die Olympischen Spiele noch im Freien statt.

(aus: »Grund- und Boden-Sätze. Sprüche. Nichts als Sprüche.« [1984])
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 28.03.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michel de Montaigne, Spruch des Tages zum 28.03.2026

Man muss schon ein Gespür
für die Freuden des Lebens haben,
um sie genießen zu können.
Nicht der Besitz, sondern
das Genießen macht uns glücklich.

{Les biens de la fortune encore
faut-il avoir du sentiment pour les savourer.
C‘est jouir, non le posséder,
qui nous rend heureux.}

(aus: »Die Essais« [Essais, 1572-1592])
~ Michel (Eyquem) de Montaigne ~
französischer Jurist, Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik; Politiker, Skeptiker und Humanist, dem römisch-katholischen Glauben verbunden; 1533-1592

französischer Jurist, Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik;
Politiker, Skeptiker und Humanist, dem römisch-katholischen Glauben verbunden; 1533-1592

Zitante 28.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Weder die Vernunft noch die Schrift lehrt, daß man jedes gegebene Versprechen halten müsse.

~ Baruch de Spinoza ~
(1632-1677)


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