Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Otto Erich Hartleben

Otto Erich Hartleben

Es ist fabelhaft, was ich für einen inneren Beruf zum Schriftsteller habe.
Sowie ich ein Stück weißen Papiers sehe, muß ich –
aufstehen und in die nächste Kneipe gehen, um mich
von der Angst zu erholen, daß ich dieses weiße Papier vollschreiben soll.

(aus seinem Tagebuch [1898])
~ Otto Erich Hartleben ~
deutscher Schriftsteller; 1864-1905

Zitante 07.05.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto Erich Hartleben, Spruch des Tages zum 03.06.2019

Reklame siegt auch dann,
Wenn man den Braten roch –
Man meint, man glaubt sie nicht,
Und glaubt sie heimlich doch.

(aus seinen Werken)
~ Otto Erich Hartleben ~

deutscher Schriftsteller; 1864-1905

Zitante 03.06.2019, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto Erich Hartleben

Ich lebe gern und habe wohl stets mehr und freier genossen als die Mehrzahl meiner Mitmenschen.
Dazu hab' ich mich nicht immer gern bekannt – es gab eine Zeit in meinem Leben,
wo ich mich meiner natürlichen Genußfreudigkeit schämte.
Ich war zwar nie ein Christ, aber ich glaubte zeitweise Sozialdemokrat sein zu müssen;
ich glaubte heilig werden zu müssen und erachtete es für meine Pflicht,
meine Kräfte in den Dienst einer guten Sache zu stellen.
Das ist jetzt vorbei. Ich habe gelernt, daß man diese gute Sache selber ist,
und seitdem bemühe ich mich, meine Kräfte in meinen Dienst zu stellen.

(aus seinem Tagebuch (1896))
~ Otto Erich Hartleben ~

deutscher Schriftsteller; 1864-1905



(Mehr Informationen zum Autor)

Zitante 03.06.2018, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto Erich Hartleben

Ich dachte, wie so weit und schön die Welt,
so tausendfach von Licht und Glück erhellt.
Ich dachte, wie du einzig bist und klein –
und wie ich doch bei dir nur möchte sein.

(aus seinen Gedichten)
~ Otto Erich Hartleben ~

deutscher Schriftsteller; 1864-1905

Zitante 09.07.2017, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto Erich Hartleben

Damit's dir Spaß noch macht,
mußt du dich schon bequemen,
das Leben immerhin
ein bißchen ernst zu nehmen.

(aus dem Gedicht: »Der Ernst des Lebens«)
~ Otto Erich Hartleben ~

deutscher Schriftsteller; 1864-1905

Zitante 01.06.2016, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Otto Erich Hartleben

Ein großer chronischer moralischer Kater besitzt mich.
Derart, daß mir der Angstschweiß auf die Stirn tritt, wenn ich
mich meinem Schreibtisch nähere und das viele weiße Papier sehe.
Es wird mir bereits schwer, die Feder zu halten,
und die Manipulation des Schreibens als solche verursacht mir Brechreiz.

(aus seinem Tagebuch)
~ Otto Erich Hartleben ~

deutscher Schriftsteller; 1864-1905

Zitante 17.05.2016, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Wo der Wille erwacht, dort ist schon fast etwas erreicht.

~ Hugo von Hofmannsthal ~
(1874-1929)


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