Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

George Henry Lewes

Anstatt nun zu behaupten, daß der Mensch
das Geschöpf seiner Verhältnisse sei,
würde man das Richtigere treffen, wenn man sagte,
daß der Mensch sich seine Verhältnisse bilde.
Der Charakter ist es, der aus seinen Verhältnissen herauswächst.

(aus: »Goethes Leben und Werke« [1885])
~ George Henry Lewes ~
englischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Philosoph; 1817-1878

Zitante 24.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Friedrich Löchner, Spruch des Tages zum 24.09.2025

Spiel ist das freie Nachahmen der Natur
und nur möglich bei freiem Umgang mit der Zeit.

(aus dem Jahresplaner 2005)
~ © Friedrich Löchner ~

auch: Erich Ellinger;
deutscher Pädagoge, Dichter und Autor; 1915-2013

Bildquelle: Vladvictoria/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 24.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerlinde Nyncke

Der oberflächliche Mensch lebt auf Kosten des Tiefganges;
der nachdenkliche verliert zuweilen den Boden unter den Füßen

(aus: »Im Wechselspiel des Lebens« – Aphorismen und Gedichte [1996] )
~ © Gerlinde Nyncke ~

deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin; 1925-2007

Zitante 23.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gustav Stresemann

Die Geschichte ist
kein Fundament für verlorene Gelegenheiten.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Gustav (Ernst) Stresemann ~
deutscher Politiker und Staatsmann der Weimarer Republik, Reichsminister und Reichskanzler; 1878-1929

Zitante 23.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Else Pannek

Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. –
Selbst, wenn's die Hölle ist.

(von ihrer Homepage »narzissenleuchten.de«)
~ © Else Pannek ~

deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin; 1932-2010

Zitante 23.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

August Pauly, Spruch des Tages zum 23.09.2025

Die meisten Menschen lassen sich
den Dorn einer falschen Theorie willig ins Fleisch drücken,
wehren sich aber mit allen Kräften, wenn
er ihnen wieder herausgezogen werden soll.

(aus: »Aphorismen« [1905])
~ August Pauly ~

deutscher Zoologe und Philosoph; 1850-1914

Zitante 23.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Lew Nikolajewitsch Tolstoi

Die Menschen wollen Freiheit
und um sie zu erreichen, begeben sie sich
in die Sklaverei der Institutionen, der sie nie wieder entrinnen.

(aus seinen Tagebüchern [1902])
~ Lew Nikolajewitsch Tolstoi ~

russischer Schriftsteller,
seine Hauptwerke "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" sind Klassiker des realistischen Romans; 1828-1910

Zitante 22.09.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerhard Kocher

Das haben wir gern:
jahrzehntelang Prämien zahlen
und dann nie richtig krank werden!

(aus: »Vorsicht, Medizin!« - 1555 Aphorismen und Denkanstösse [2006])
~ © Gerhard Kocher ~

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom; * 1939

Zitante 22.09.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Jakob Mohr

Die ganze Geschichte der Menschheit
ist eine Art Pathologie.

(aus: »Gedanken über Leben und Kunst«)
~ Johann Jakob Mohr ~
deutscher Gymnasialdirektor, Erzähler und Dramatiker; 1798-1872

Zitante 22.09.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm Schwöbel, Spruch des Tages zum 22.09.2025

Über die Naiven sollte man sich nicht lustig machen,
denn durch sie ist
alles schlechter, als es sein könnte.

(aus: »Ansichten und Einsichten« – Aphorismen)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008

Zitante 22.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Für die Menschen gibt es nichts Überzeugenderes als die Erfolge; willig beugen sie sich dem Glücke und dem Ruhm.

~ Leopold von Ranke ~
(1795-1886)


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