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Michael Richter, Spruch des Tages zum 14.01.2020

Spätestens im Himmel
erwartet uns eine multikulturelle Gesellschaft.

(aus: »Wortbruch« – Aphorismen [1993])
~ © Michael Richter ~

deutscher Zeithistoriker; * 1952

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Zitante 14.01.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Michael Richter, Tagesspruch, 20200114, Spätestens im Himmel,

Peter Rosegger

Der Erzieher hat nicht sowohl
das Richtige zu thun, als das Richtige zu sein.
Das stillberedte Beispiel allein wirkt
unvergleichlich tiefer und nachhaltiger als
die lautesten Worte und handgreiflichsten Zurechtweisungen.

(aus seinen Schriften)
~ Peter Rosegger ~

eigentlich Roßegger, alias P. K. (für Petri Kettenfeier), Hans Malser;
österreichischer Schriftsteller und Poet; 1843-1918

Zitante 13.01.2020, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Peter Rosegger

Ulrich H. Rose

Bewusstes Leben ist nur
in unseren Ruhepunkten möglich.

(aus einem Manuskript)
~ © Ulrich H. Rose ~

deutscher Chemotechniker und Philosoph aus sich heraus; * 1951

Zitante 13.01.2020, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ulrich H. Rose

John Bunyan

Wenn du betest,
laß lieber dein Herz ohne Worte sein
als deine Worte ohne Herz.

{When you pray,
rather let your heart be without words
than your words without heart.}

(zugeschrieben)
~ John Bunyan ~

englischer Baptistenprediger und Schriftsteller; 1628-1688

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Joachim Panten

Der Mensch, der sich rechtfertigen muß, hat es auch nötig.
Dieser Mensch ist aber auch unverschämt aufdringlich.

(aus einem Manuskript)
~ © Joachim Panten ~

alias: karlundemil;
deutscher Aphoristiker und Publizist; 1947-2007

Zitante 13.01.2020, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Joachim Panten

Ernst Moritz Arndt

Das ist ein schlechter Mann,
der die Hoffnung verliert.

(aus seinen Werken)
~ Ernst Moritz Arndt ~

deutscher Schriftsteller, Historiker, Freiheitskämpfer und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung; 1769-1860

Zitante 13.01.2020, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ernst Moritz Arndt, Das ist ein schlechter Mann,

Else Pannek

Das Restrisiko ist eine Unbekannte
in einer Rechnung, in der mit Leben jongliert wird.

(von ihrer Homepage »narzissenleuchten.de«)
~ © Else Pannek ~

deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin; 1932-2010

Zitante 13.01.2020, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Else Pannek

Wilhelm Emmanuel von Ketteler, Spruch des Tages zum 13.01.2020

Die höchste Form aller gesellschaftlichen Verbindungen
ist die geordnete und rechte Liebe.

(zitiert in: »Geistige Waffen« – ein Aphorismenlexikon [1901])
~ Wilhelm Emmanuel von Ketteler ~

katholischer Bischof von Mainz und deutscher Politiker, Gründer der Katholischen Arbeitnehmerbewegung; 1811-1877



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Heimito Nollé

Wer es nicht auf den Punkt bringt,
benötigt drei…

(aus: »Aussätzer« – Aphorismen [2014])
~ © Heimito Nollé ~

Schweizer Medienanalyst und Aphoristiker; * 1970

Zitante 12.01.2020, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Heimito Nollé

Angelus Silesius

Der Reiche, wenn er viel von seiner Armut spricht,
So glaub es ihm nur gern, er leugt wahrhaftig nicht.

(aus: »Der cherubinische Wandersmann«)
~ Angelus Silesius ~, lateinisch für Schlesischer Bote/Engel, eigentlich Johannes Scheffler
deutscher Lyriker, Theologe und Arzt; 1624-1677

Zitante 12.01.2020, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Angelus Silesius, Der Reiche wenn er viel von seiner Armut spricht,

Paul Mommertz

Je ernster man sich nimmt,
desto weniger hat man zu lachen.

(aus dem Manuskript »Sichtwechsel« [2005])
~ © Paul Mommertz ~

deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor; 1930-2024

Zitante 12.01.2020, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Paul Mommertz

Jack London

Auf meinen eigenen Beinen zu stehen, das Leben so zu sehen, wie es ist,
nichts zu fürchten und den Tod so kühl zu anderen kommen zu sehen wie zu mir …
die Feigheit zu verachten, aber dem tapferen Manne meine Achtung zu bezeugen …
so habe ich gelebt, vielleicht primitiv, aber frei und offen.
Ich schäme mich nicht; so wie mein Leben war, war es meins.

(zugeschrieben)
~ Jack London ~, eigentlich John Griffith Chaney
US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist; 1876-1916

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Johann Georg Zimmermann, Spruch des Tages zum 12.01.2020

Friede mit sich selbst
ist Friede mit der ganzen Welt.

(aus: »Über die Einsamkeit«)
~ Johann Georg Zimmermann ~

Schweizer Arzt, Gelehrter, Philosoph und Schriftsteller, 1728-1795



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Bildquelle: manuelsantos/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 12.01.2020, 00.10 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Johann Georg Zimmermann, Tagesspruch, 20200112, Friede mit sich selbst ist,

François de La Rochefoucauld

Die Erscheinungsformen der Eitelkeit
sind unzählbar.

(aus: »Nachgelassene Maximen«)
~ François de La Rochefoucauld ~

französischer Adeliger, politisch aktiver Militär und Schriftsteller;
mit seinen aphoristischen Texten gilt er als Vertreter der französischen Moralisten; 1613-1680

Zitante 11.01.2020, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: François de La Rochefoucauld

Ute Lauterbach

Bitterkeit ist
eingefrorene Vergangenheit.

(aus: »Spielverderber des Glücks«)
~ © Ute Lauterbach ~

deutsche Autorin und Alltagsphilosophin; * 1955

Zitante 11.01.2020, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ute Lauterbach

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Sagten sie erstmal nein! wär' ihnen und vielen geholfen;
aber das Eselsgeschrei schreiet zu allem: ia.

(aus seinen Werken)
~ August Heinrich Hoffmann ~, bekannt als Hoffmann von Fallersleben
deutscher Hochschullehrer für Germanistik, Dichter und Sammler alter Schriften; 1798-1874

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Wolfgang Mocker

Von der Menschheit darf man nicht mehr erwarten
als von seinem Nachbarn.

(aus: »Gedankengänge nach Canossa« - Euphorismen und andere Anderthalbwahrheiten)
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009

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Emanuel Lasker

Ich kämpfe solange mein Gegner
einen Fehler machen kann.

(zugeschrieben)
~ Emanuel Lasker ~

deutscher Schachspieler, Mathematiker und Philosoph; 1868-1941

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Jürgen Große, Spruch des Tages zum 11.01.2020

Konkurrenzkampf ist immer vulgär:
durch die Gleichheit, die er voraussetzt,
und durch die Ungleichheit, die er erstrebt.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie, Band 2)
~ © Jürgen Große ~

deutscher Aphoristiker und Essayist; * 1963

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Wilhelm Raabe

Man muß in den Dreck hineingeschlagen haben,
um zu wissen, wie weit er spritzt.

(zitiert in: »Wilhelm Raabe – Das große Lesebuch«)
~ Wilhelm Raabe ~

Pseudonym: Jakob Corvinus;
deutscher Schriftsteller und Vertreter des poetischen Realismus; 1831-1910

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Charlotte El. Böhler-Mueller

'Beruf' sollte stets aus 'Berufung' hervorgehen.
Nur dann kann die Arbeit Freude und Erfolg bringen.

(aus: »Aphorismen – Geistesblitze« [2006])
~ © Charlotte El. Böhler-Mueller ~

deutsche Journalistin, Autorin und Künstlerin; 1924–2023

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John Morley

Das große Lebensziel ist es,
zu sein, zu tun, zu verzichten und zu gehen.

{The great business of life is
to be, to do, to do without, and to depart.}

(zugeschrieben)
~ John Morley ~, 1. Viscount Morley of Blackburn
britischer Staatsmann, Biograph, Literaturkritiker und Publizist; 1838-1923

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Walter Ludin

Gehorsam gibt's nur dort,
wo jemand befehlen darf.

(aus: »Sticheleien« – Aphorismen [2007])
~ © Walter Ludin ~

Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor; * 1945

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Elisabeth von Österreich-Ungarn

Das Leben ist
eine schreckliche Unterbrechung des Nichts.

(zugeschrieben)
~ Elisabeth von Österreich-Ungarn ~, eigentlich Elisabeth Amalie Eugenie, auch Sisi bzw. Sissi genannt
Prinzessin aus dem Hause Wittelsbach, durch Heirat mit ihrem Cousin Franz Joseph I. ab 1854 Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn; 1837-1898

Zitante 10.01.2020, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Elisabeth von Österreich-Ungarn, Das Leben ist eine schreckliche,

Anke Maggauer-Kirsche

Gerechtigkeit
stellt den Menschen in die Mitte
nicht die Schuld

(aus einem Manuskript)
~ © Anke Maggauer-Kirsche ~

deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und Betagtenbetreuerin; * 1948

Zitante 10.01.2020, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Anke Maggauer-Kirsche

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Denn Augen haben und Betrachten ist nicht dasselbe.

~ Augustinus von Hippo ~
(354-430 n.Chr.)


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