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Einträge vom: 21.07.2019

*Sonntagsantwort Nr. 21*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Sandras Frage der letzten Woche lautete:
»Was für ein Urlaubstyp bist du? Meer oder Berge? Städte oder Wildnis? Zelt oder Hotel? Auf gut Glück oder minutiös durchgeplant? Oder ganz anders?«

Ich habe ziemlich genaue Urlaubsvorstellungen und will versuchen, sie hier zu schildern:

Generell bleibe ich gerne in Europa (Frankreich, Belgien, Luxemburg, Holland…), oftmals sogar in Deutschland. Und auf einen gewissen Komfort mag ich nicht verzichten.

Wenn ich mich für Meer oder Berge entscheiden müßte, wäre die erste Wahl das Meer bzw. das Wasser. Ich mag den Geruch und die Luft an der See, die Geräusche und (z.B. bei Steilküsten) das Tosen des Wassers. Ich mag das Radeln auf den Deichen und die "steife Brise", die einem, gleich in welche Richtung man fährt, immer entgegenkommt. Niemals jedoch käme ich auf die Idee, mich ein paar Stunden am Strand zu legen und mich in der Sonne oder im Meereswasser zu baden. In den Bergen war ich zwar auch schon ein paar Mal, richtig gefallen hat mir davon jedoch nur ein einziger Urlaub: der Aufenthalt am Vierwaldstätter See (also das Wasser war auch in der Nähe).

Bei Städte oder Wildnis könnte ich mich gar nicht entscheiden; beides wäre mir für einen Aufenthalt von mehreren Tagen hintereinander gleichermaßen unangenehm.

Auf die Frage nach Zelt oder Hotel gibt es bei mir für beides ein Nein. Dafür verbringe ich meine Urlaube am liebsten in Ferienwohnungen. Weil ich ziemlich ungewohnte Essenszeiten und -präferenzen habe, wäre ein Hotel mit festen Essenszeiten, die mich auch in meinen Aktivitäten einschränken würden, nicht optimal. In einer Ferienwohnung kann ich prima die Gewohnheiten von zu Hause weiterführen: Kaffee nach dem Aufstehen, Frühstück zwischen 10 und 11 Uhr, Mittag-/Abendessen am Nachmittag. Mal auswärts essen, aber auch sehr, sehr gerne selbst kochen – je öfter und intensiver, je besser die Wohnung küchenmäßig ausgestattet ist und es Einkaufsgelegenheiten mit regionalen Produkten gibt.

Die Planung für den Urlaubsort beginnt meistens Anfang des Jahres; dann wird das Ziel festgelegt, eine passende Unterkunft gesucht. Wenn diese gefunden ist, wird sich schon mal virtuell die Gegend angeschaut und Ausflüge im Groben angedacht, ungefähr so: Bei schönem Wetter könnten wir mal hier- oder dorthin fahren, bei schlechtem Wetter mal dieses oder jenes besichtigen. Dabei bleibt es dann auch bis zur Abreise. Was dann vor Ort an welchem Tag gemacht wird, hängt von mehreren Faktoren ab: Worauf hat man Lust,was ist passend für das angesagte Wetter, in welcher körperlicher Verfassung ist man gerade (lange Fahrradtour, kurzer Stadtspaziergang, anstrengender Museumsbesuch…). Für diese Tagesplanung macht mein Mann den Vorschlag und meist bin ich damit einverstanden ;-).

Was ich (und das schon seit vielen Jahren) auf keinen Fall bin: Der Typ für weite Flug- oder Schiffsreisen, für Aufenthalte in Resorts, für Cluburlaube, für mit Animationen verbundene Aufenthalte in Hotelanlagen, für Orte/Länder wo ich mich nicht frei bewegen kann/darf oder Kontakte zu "Einheimischen" schwierig sind, für Orte, die einen großen Partytourismus pflegen...

Meine Frage für den nächsten Sonntag lautet: Wie hältst Du es mit dem Ausleihen von Sachen?

Einen lieben Gruß an alle LeserInnen und Sonntagsantwort-Interessierte!

»alle bisherigen Beiträge zu diesem Projekt«

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Zitante 21.07.2019, 20.00| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Freizeit | Tags: Sonntagsantwort, Urlaubstyp,

*Hans Fallada*

Wir wollen eine unvergängliche Spur hinterlassen
auf diesem vergänglichen Stern.

(aus seinen Werken)
~ Hans Fallada ~, eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen
deutscher sozialkritischer Schriftsteller; 1893-1947

Zitante 21.07.2019, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hans Fallada, Wir wollen eine unvergängliche Spur hinterlassen,

*Jeannine Luczak-Wild*

Neutralismus:
ein Auge zudrücken, wenn einem anderen
beide zugedrückt werden.

(aus: »Schweigegeld als Landeswährung« – Aphorismen)
~ © Jeannine Luczak-Wild ~
Konferenzdolmetscherin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin, * 1938

Zitante 21.07.2019, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jeannine Luczak-Wild, Neutralismus: ein Auge zudrücken wenn,

*Julius Sturm*

Wer Böses nicht mehr tut,
dem ist schon viel gelungen.
Doch wer nie Böses will,
der ist von Gott durchdrungen.

(zugeschrieben)
~ Julius (Carl Reinhold) Sturm ~, Pseudonym: Julius Stern
deutscher Dichter der Spätromantik und Pfarrer; 1816-1896

Zitante 21.07.2019, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Julius Sturm, Wer Böses nicht mehr tut,

*Jürgen Wilbert*

Der Zeit nachjagen heißt, sie vertreiben.
Sich die Zeit vertreiben heißt, sie bei sich haben.

(aus: »Vom Naserümpfen des Gehirns« – Aphorismen und Sentenzen)
~ © Jürgen Wilbert ~
deutscher Literat und Aphoristiker, *1945

Zitante 21.07.2019, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jürgen Wilbert, Der Zeit nachjagen heißt sie vertreiben,

*Filippo Romolo Neri*

Ein Mensch ohne Gebet
gleicht einem Tier ohne Vernunft.

(aus: »Der heilige Philipp Neri« von Brigitta zu Münster)
~ Filippo Romolo Neri ~, deutsch: Philipp Neri, Ehrentitel: Apostel von Rom
italienischer Ordensgründer und Betreuer von Armen, Kranken und Pilgern, heiliggesprochen; 1515-1595

Zitante 21.07.2019, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Filippo Romolo Neri, Ein Mensch ohne Gebet,

*Gerhard Uhlenbruck*

Der Wert der Liebe besteht auch darin,
für den anderen liebenswert zu sein.

(aus: »Spruchreif« – Einschlägige Geistesblitze)
~ © Gerhard Uhlenbruck ~
deutscher Immunologe und Aphoristiker, * 1929

Zitante 21.07.2019, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerhard Uhlenbruck, Der Wert der Liebe besteht auch darin,

*Grigori Jefimowitsch Rasputin*

Was ich will,
kann ich auch.

(zugeschrieben)
~ Grigori Jefimowitsch Rasputin ~
russischer Wanderprediger, dem Erfolge als Geistheiler nachgesagt wurden; 1869-1916

Zitante 21.07.2019, 02.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Grigori Jefimowitsch Rasputin

*Plutarch*, Spruch des Tages zum 21.07.2019

Erholung ist
die Würze der Arbeit.

(aus: »Moralia (Über die Erziehung der Kinder)«)
~ Plutarch von Chäronea ~, latinisiert: Plutarchus
antiker griechischer Schriftsteller, Biograph, Konsul und Philosoph, Vertreter des Platonismus; lebte um 45 bis 125 n. Chr.

(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: Tyna_Janoch/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.07.2019, 00.10| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Plutarch, Tagesspruch, 20190721,

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