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Einträge vom: 05.09.2016

*Wilhelm Raabe*

Zu merken ist, daß alle Menschen und alle Sachen in dieser Welt
einen Augenblick haben, in welchen ihnen
das letzte Recht gegeben wird.

(aus: »Das letzte Recht«)
~ Wilhelm Raabe ~, Pseudonym: Jakob Corvinus
deutscher Schriftsteller und Vertreter des poetischen Realismus, bekannt für seine gesellschaftskritischen Erzählungen, Novellen und Romane; 1831-1910

Zitante 05.09.2016, 20.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilhelm Raabe

*Ludovico Ariosto*

Soll ich nun? - Soll ich nicht? - mir scheint, die Taten,
die uns erfreun, gehn auf der rechten Bahn.

(aus: »Der rasende Roland (Orlando furioso)«)
~ Ludovico Ariosto ~
italienischer Humanist, Militär, Höfling und Autor; 1474-1533

Zitante 05.09.2016, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ludovico Ariosto

*Ernst Ferstl*

Zweideutiges Reden
vervielfacht das Gesagte
und vereinfacht das Mißverstehen.

(aus: »Heutzutage«)
~ © Ernst Ferstl ~
österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker, * 1955

Zitante 05.09.2016, 16.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ernst Ferstl

*Clemens Brentano*

Der Sinn des Menschen
strebet immer nach dem Unbegreiflichen,
als sei dort das Ziel seiner Laufbahn
und der Schlüssel des Himmels

(aus: »Heidelberger Erzählungen«)
~ Clemens (Wenzeslaus) Brentano (de La Roche) ~
deutscher Schriftsteller, einer der Hauptvertreter der sogenannten Heidelberger Romantik; 1778-1842

Zitante 05.09.2016, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Clemens Brentano

*Wolfgang J. Reus*

Wo die Sprache nicht mehr ausreicht,
um die Welt zu erklären,
da beginnen Kunst und Religion.

(aus einem Manuskript)
~ © Wolfgang J. Reus ~
deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker; 1959-2006

Zitante 05.09.2016, 12.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wolfgang Reus

*August Wilhelm Schlegel*

Wer Phantasie hat, kann auch Phantasie mitteilen,
und wo die ist, entbehren die Liebenden gern, um zu verschwenden;
ihr Weg geht nach innen, ihr Ziel ist intensive Unendlichkeit,
Unzertrennlichkeit ohne Zahl und Maß ...

(aus: »Lucinde«)
~ August Wilhelm Schlegel von Gottleben ~, später: von Schlegel
deutscher Literaturhistoriker und -kritiker, Übersetzer, Alt-Philologe und Indologe; 1767-1845

Zitante 05.09.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: August Wilhelm Schlegel

*Peter Hohl*

Zuviel Fernsehen ist fürs Hirn
wie zuviel Brei für die Zähne.
Was nicht beansprucht wird,
fällt irgendwann aus.

(aus: »Lieber ein Optimist...«)
~ © Peter Hohl ~
deutscher Journalist und Verleger; * 1941

Zitante 05.09.2016, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Peter Hohl

*Victor Auburtin*, Spruch des Tages zum 05.09.2016

Ehrlichkeit und Habgier gehen oft zusammen,
ebenso wie schlechtes Gewissen und Großzügigkeit.
Es sind Komplementärfarben der menschlichen Seele.

(aus: »Helgoländer Sitten«)
~ Victor Auburtin ~
deutscher Journalist und Schriftsteller französischer Abstammung; 1870-1928


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Zitante 05.09.2016, 00.05| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Victor Auburtin, Tagesspruch, 20160905,

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