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Einträge vom: 14.01.2016

Joachim Panten

Am besten man schlägt das Buch erst gar nicht auf,
wenn man damit die Zeit totschlagen will.

(aus einem Manuskript)
~ © Joachim Panten ~

alias: karlundemil;
deutscher Aphoristiker und Publizist; 1947-2007

Zitante 14.01.2016, 22.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Joachim Panten

Aesop

Auch ein Toter ist imstande,
das an ihm begangene Unrecht zu rächen,
denn die Gottheit, die alles erblickt,
teilt jedem sein gerechtes Schicksal zu.

(zugeschrieben)
~ Aesop ~, auch: Äsop, Aesopus, Aisop, Aisopus
antiker griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen; lebte wahrscheinlich im 6. Jahrhundert v. Chr.

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Washington Irving

Der Kummer um den Toten ist der einzige Kummer,
von dem wir nicht getrennt werden können.
Jede andere Wunde suchen wir zu heilen -
jedes andere Leid zu vergessen;
doch diese Wunde offen zu halten,
sehen wir für unsere Pflicht an -
dieses Leid nähren wir und brüten darüber in der Einsamkeit.

(zugeschrieben)
~ Washington Irving ~, Pseudonyme: Geoffrey Crayon, Diedrich Knickerbocker
amerikanischer Schriftsteller und Satiriker; 1783-1859

Zitante 14.01.2016, 20.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Washington Irving

Martin Gerhard Reisenberg

Am haltbarsten nähen jene,
die dir etwas am Zeuge zu flicken haben.

(aus einem Manuskript)
~ © Martin Gerhard Reisenberg ~

deutscher Dipl.-Bibliothekar in Leipzig und Autor; * 1949

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Jules d'Aurevilly

Stumpfsinnig sperrt sich der Mensch mit seinem Verstand
gegen das Schicksal, das klar und augenfällig vor ihm steht.

(aus: »Der rote Vorhang«)
~ Jules Amédée Barbey d'Aurevilly ~

französischer Schriftsteller und Moralist; 1808-1889

Zitante 14.01.2016, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jules d'Aurevilly

Frantz Wittkamp

Menschen weinen. Menschen lachen.
Menschen könen Feler machen.
Alle Menschen könen iren.
Feler kan man korigiren.

(aus: »alle tage ein gedicht« - Immerwährender Kalender)
~ © Frantz Wittkamp ~

deutscher Grafiker, Maler und Autor; * 1943

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Paul de Lagarde

Frei ist nicht, wer tun kann, was er will,
sondern wer werden kann, was er soll.

(aus: »Deutsche Schriften«)
~ Paul de Lagarde ~, eigentlich Paul Anton Bötticher
deutscher Kulturphilosoph und Orientalist, 1827-1891

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Helmut Peters

Ich treffe keine Entscheidung.
Die Entscheidung trifft mich.
Unvorbereitet

(aus: »VerMUTungen«)
~ © Helmut Peters ~

begeisterter Zukunftswerker; * 1950

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Molière

Ein Dummkopf, der kein Wort sagt,
unterscheidet sich nicht von einem Gelehrten, der schweigt.

(aus: »Liebesärger«)
~ Molière ~, eigentlich Jean-Baptiste Poquelin
französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker; 1622-1673

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Karin Heinrich

Aus einem Meer köstlicher Worte
sprüht ein gutes Buch unentwegt Licht in die Dämmerung.

(aus: »366 Neue Sprüche« - einer für jeden Tag)
~ © Karin Heinrich ~

deutsche Autorin und Lehrerin i.R.; * 1941

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Michael Rumpf

Analyse, die ein Phänomen verständlich macht,
hemmt die moralische Empörung.
Insofern wahrt sie einen Zustand der Fremdheit.

(aus: »Querlinien« – Aphorismen)
~ © Michael Rumpf ~

deutscher Essayist; * 1948

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George Herbert

Wer sich zu den Hunden legt,
steht mit den Flöhen auf.

(zugeschrieben)
~ George Herbert ~

englischer Schriftsteller, Kanzelredner und anglikanischer Geistlicher, 1593-1633

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Jakob Bosshart

Das Leben wird immer schwer sein,
und je höher es ist, desto schwerer,
das kann man den Menschen nicht abnehmen.
Abnehmen oder doch erleichtern kann man nur die äußere Not,
die da heißt Hunger, Kleidung, Wohnung...

(aus: »Bausteine zu Leben und Zeit« [1929])
~ Jakob Bosshart ~

Schweizer Schriftsteller; 1862-1924

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Andrea Mira Meneghin

Fördern ist oft mit Nötigung und Herablassung verbunden.
Bei Kindern eine moderne Form von Kinderarbeit.

(aus: »Die Kontrolle der Kontrolle ist das Maß der Freiheit« - Aphorismen)
~ © Andrea Mira Meneghin ~

Schweizer Texterin von Gedanken mit aphoristischer Note; * 1967

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Albert Schweitzer, Spruch des Tages zum 14.01.2016

Die Dankbarkeit die wir antreffen,
hilft uns, an das Gute in der Welt zu glauben,
und stärkt uns dadurch, das Gute zu tun.

(aus seinen Werken)
~ (Ludwig Philipp) Albert Schweitzer ~

deutsch-französischer Arzt, evangelischer Theologe, Organist, Philosoph und Pazifist; 1875-1965


(mit freundlicher Zitiergenehmigung der »Albert-Schweitzer-Stiftung«


(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Zitante 14.01.2016, 00.05| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Albert Schweitzer, Tagesspruch, 20160114,

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Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.

~ Cicero ~
(106-43 v. Chr.)


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