Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Annemarie Schnitt, Spruch des Tages zum 21.06.2026

Brennpunkt roter Mohn
Feuer der Felder
querfeldein eintauchen
in den Taumel des Sommers

(von ihrer Homepage »annemarie-schnitt.de«)
~ © Annemarie Schnitt ~

deutsche Lyrikerin; 1925-2018

Bildquelle: jplenio/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Blaise Pascal, Spruch des Tages zum 20.06.2026

Der Mensch, welcher nur sich selbst liebt,
fürchtet nichts so sehr,
als mit sich allein zu sein.

{L‘homme qui n‘aime que soi
ne hait rien tant que d‘être seul.}

(aus: »Pensées, Fragments et Lettres« [Pascal, erschienen 1897])
~ Blaise Pascal ~
französischer Mathematiker, Physiker, Literat und christlicher Philosoph; 1623-1662

Zitante 20.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerd W. Heyse, Spruch des Tages zum 19.06.2026

Das sind mir recht kuriose Diebe,
die mir im Gegenzug großzügig Kredit gewähren.

(aus: »Der Narr in uns« – Aphorismen [2004])
~ © Gerd W. Heyse ~, auch: Ernst Heiter

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker, 1930–2020

Zitante 19.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Aesop, Spruch des Tages zum 18.06.2026

Eine Schwalbe
macht noch keinen Sommer.

(aus der Fabel »Der verschwenderische Jüngling und die Schwalbe«)
~ Aesop ~, auch: Äsop, Aesopus, Aisop, Aisopus
antiker griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen; lebte wahrscheinlich im 6. Jahrhundert v. Chr.

Bildquelle: eismannhans/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Georg Skrypzak, Spruch des Tages zum 17.06.2026

Der Hammer ist zwar ein primitives Werkzeug –
der Computer würde aber unterliegen.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

Zitante 17.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

William Shakespeare, Spruch des Tages zum 16.06.2026

... aus dieser Nessel Gefahr
pflücken wir die Blume Sicherheit.

(aus: »König Heinrich IV.« [Shakespeare, King Henry IV, um 1598])
~ William Shakespeare ~

englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler, seine Werke gehören zu den am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur; 1564-1616

Bildquelle: Sabine_999/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 16.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Peter Hohl, Spruch des Tages zum 15.06.2026

Eintagsfliegen
halten die Jahreszeiten für eine Verschwörungstheorie.

(aus: »Wenn Gott seine Tochter geschickt hätte...« [Hohl, 2024])
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

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Johann Wolfgang von Goethe, Spruch des Tages zum 14.06.2026

Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen,
aber man sieht auch Früchte reifen und Knospen keimen.
Das Leben gehört dem Lebendigen an und wer lebt,
muss auf Wechsel gefaßt sein.

(aus: »Wilhelm Meisters Wanderjahre« [Goethe, Erstfassung 1821])
~ Johann Wolfgang von Goethe ~

deutscher Dichter, Naturwissenschaftler und Staatsmann, 1749-1832

Bildquelle: vargazs/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Johann Gottfried Seume, Spruch des Tages zum 13.06.2026

Der Staat sollte vorzüglich
nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen
sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

(aus: »Apokryphen« [Seume, entstanden 1806/1807])
~ Johann Gottfried Seume ~
deutscher Schriftsteller und Dichter; 1763-1810

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Heimito Nollé, Spruch des Tages zum 12.06.2026

Nach der Krise ist vor der Krise,
oder: Der Kapitalismus hat ausgedient,
jetzt beginnt er zu herrschen.

(aus: »Aussätzer« - Aphorismen [Nollé, 2014])
~ © Heimito Nollé ~

Schweizer Medienanalyst und Aphoristiker; * 1970

Zitante 12.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Das Gefühl der Freude entsteht aus einer plötzlichen Bejahung des Lebens.

~ Carl Ludwig Schleich ~
(1749-1832)


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