Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Christoph Martin Wieland

Tugend ist Mut,
immer nach den ewigen Gesetzen der Vernunft zu handeln...

(aus: »Geschichte des weisen Danischmend und der drei Kalender« [1795])
~ Christoph Martin Wieland ~
deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung; 1733-1813

Zitante 04.03.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Emil Baschnonga

Skepsis
heisst die Summe der Erfahrung.

(aus einem Manuskript)
~ © Emil Baschnonga ~

Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker; * 1941

Zitante 04.03.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Philipp Otto Runge, Spruch des Tages zum 04.03.2025


Das Licht können wir nicht begreifen,
und die Finsternis sollen wir nicht begreifen,
da ist den Menschen die Offenbarung gegeben,
und die Farben sind in die Welt gekommen,
das ist: Blau und Rot und Gelb.

(aus einem Brief an Johann Daniel Runge [07.11.1802])
~ Philipp Otto Runge ~
bedeutender deutscher Maler der Frühromantik; 1777-1810

Bildquelle: ELG21/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 04.03.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerlinde Nyncke

Wer sich einen Bären aufbinden läßt,
muß ihn auch schleppen.

(aus: »Weggefährten« - Gedanken und Aphorismen [1990])
~ © Gerlinde Nyncke ~

deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin; 1925-2007

Zitante 03.03.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Christopher Marlowe

Die Narren, die auf Erden lachen,
weinen am meisten in der Hölle.

{Fools that will laugh on earth,
most weep in hell.}

(aus: »Doctor Faustus: a tragedy«)
~ Christopher Marlowe ~, Spitzname "Kit"
englischer Dichter, Dramatiker und Übersetzer des elisabethanischen Zeitalters; 1564-1593

Zitante 03.03.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fred Ammon

Um Streit aus dem Wege zu gehen,
muss man häufig einen Umweg machen.

(aus: »Kleine Dumm- und Weisheiten zum Schmunzeln und Nachdenken« [2008])
~ © Fred Ammon ~

"der Sprüchemacher von Halberstadt"; * 1930

Zitante 03.03.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Peter Sirius, Spruch des Tages zum 03.03.2025

Der Faschingsmasken keckem Treiben,
Sei's toll und wild auch, zürne nicht!
Den Zorn spar' jenen, denen niemals
Die Maske weicht vom Angesicht!

(aus: »Tausend und Ein Gedanken« [1899])
~ Peter Sirius ~

eigentlich: Otto Kimmig;
deutscher klassischer Philologe und Gymnasialdirektor; 1858-1913

Bildquelle: leo2014/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 03.03.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nikolaus Cybinski, Spruch des Tages zum 02.03.2025

Narrenfreiheit ist diejenige Freiheit,
die die Mächtigen sich nehmen,
um die Narren zu liquidieren, die so frei waren,
sie zum Narren zu machen.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun. Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?« – Aphorismen [1987])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

Bildquelle: kirill_makes_pics/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 02.03.2025, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gerd de Ley

Dreh die Beleidigung um
und schreibe auf die Rückseite:
"Zurück an Absender".

{Draai de belediging om –
en schrijf 'retour afzender'
op de achterzijde.

(aus: »Houten Dief« [2003])
~ © Gerd de Ley ~

belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger; * 1944

Zitante 01.03.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl May

Wer Tiere quält, taugt nichts;
wer aber Menschen unnütz wehe thut,
der ist noch viel weniger wert.

(aus: »Der schwarze Mustang«)
~ Karl (Friedrich) May ~, eigentlich Carl Friedrich May, Pseudonyme: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal u.v.a.
deutscher Schriftsteller und einer der produktivsten Autoren von Abenteuerromanen; 1842-1912

Zitante 01.03.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Mit wem man nichts gemein hat, mit dem ist gut Frieden halten.

~ Anselm Feuerbach ~
(1829-1880)


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