Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Heimito Nollé

Die grösste Gefahr einer kranken Gesellschaft
ist ihr Wille, gesund zu werden.

(aus: »Aussätzer« - Aphorismen [2014])
~ © Heimito Nollé ~

Schweizer Medienanalyst und Aphoristiker; * 1970

Zitante 06.02.2023, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michel de Montaigne

Eine gute Ehe, sofern es denn eine ist,
lehnt die Gesellschaft und die Bedingungen der Liebe ab.
Sie versucht, sich nach dem Bilde der Freundschaft zu richten.

{Un bon mariage, s'il en est,
refuse la compagnie et conditions de l'amour.
Il tâche à représenter celles de l'amitié.}

(aus: »Die Essais« [Essais III, 5])
~ Michel (Eyquem) de Montaigne ~

französischer Jurist, Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik;
Politiker, Skeptiker und Humanist, dem römisch-katholischen Glauben verbunden; 1533-1592

Zitante 06.02.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fritz P. Rinnhofer, Spruch des Tages zum 06.02.2023

Eskalation in der Innenpolitik:
Von der Rationalität zur Emotionalität.
Von dort zur Radikalität.

(aus: »Aphorismen & Bonmots über Österreich« [2005])
~ © Fritz P. Rinnhofer ~

österreichischer Marketing- und Verkaufsmanager,
Publizist und Aphoristiker; 1939–2020



Zitante 06.02.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Aus der Bibel, Spruch des Tages zum 05.02.2023

Der Wein erquickt die Menschen,
wenn man ihn mäßig trinkt.
Was ist das Leben ohne Wein?
Denn er ist von Anbeginn zur Freude geschaffen.

~ Aus der Bibel, nach Luther [2017] ~
(Altes Testament, Geschichtliche Bücher, Das Buch Jesus Sirach; Kapitel 31, Vers 27 )


Bildquelle: Stevepb/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 05.02.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Emil Gött

Der Teufel hat uns nie näher am Kragen,
als wenn wir uns gottähnlich dünken.

(aus: »Zettelsprüche«)
~ Emil Gött ~

deutscher Schriftsteller; 1864-1908

Zitante 04.02.2023, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gregor Brand

Auch ein planlos angelegter Teich
kann zum Lebensraum vieler Lebewesen werden.

(aus: »Meschalim« - Zweitausend Aphorismen [2007])
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957

Zitante 04.02.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Kraus, Spruch des Tages zum 04.02.2023

Das sind die wahren Wunder der Technik,
daß sie das, wofür sie entschädigt,
auch ehrlich kaputt macht.

(aus: »Die Fackel«, Heft 360,3 [1912])
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936



Zitante 04.02.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wolfgang J. Reus

Was einen Menschen auszeichnet?
Dass nach seinem Tod Menschen einen Verlust empfinden.

(aus: »Zeit-Zeugnisse 34« [2005])
~ © Wolfgang J. Reus ~

deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker; 1959-2006

Zitante 03.02.2023, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Immanuel Kant

Hang zur Gemächlichkeit ist für den Menschen
schlimmer als alle Uebel des Lebens.
Es ist daher äusserst wichtig,
daß Kinder von Jugend auf arbeiten lernen.

(aus seinen Vorlesungen "Ueber Pädagogik: Von der physischen Erziehung")
~ Immanuel Kant ~

deutscher Philosoph der Aufklärung,
zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie; 1724-1804

Zitante 03.02.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fred Ammon, Spruch des Tages zum 03.02.2023

Die Armut in einem Teil unserer Welt
ist ein Armutszeugnis für den anderen Teil der Welt.

(aus: »Kleine Dumm- und Weisheiten zum Schmunzeln und Nachdenken« [2008])
~ © Fred Ammon ~

"der Sprüchemacher von Halberstadt"; * 1930



Bildquelle: billycm/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 03.02.2023, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Der Mensch rechnet immer das, was ihm fehlt, dem Schicksal doppelt so hoch an wie das, was er besitzt.

~Gottfried Keller~
(1819-1890)


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